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Buchvorstellung „Kooperation und Integration – das unvollendete Projekt des Gesundheitssystems“ 30. März 2017, Berlin

Mario Czaja im Gespräch mit Helmut Hildebrandt: „Dieses Buch ist ein Weckruf für das Gesundheitswesen“

Cover Integration KooperationDie sektorenübergreifende Versorgung im Gesundheitswesen wird eines der Top-Themen der kommenden Legislaturperiode sein – sie steht bei allen Parteien auf der Agenda. Denn obwohl Integration und Kooperation in der Gesundheitsversorgung schon lange in fast allen größeren Reformgesetzen als Ziele auftauchen und vom Sachverständigenrat im Gesundheitswesen immer wieder gefordert und international vorangetrieben werden, sieht die Realität anders aus. Patienten, Angehörige und Akteure erleben die Versorgung immer noch als bruchstückhaft und getrennt in Sektoren, Kommunikationsstrukturen sind kaum vorhanden. Nur in wenigen Leuchtturmprojekten sind Integration und Kooperation schon heute Realität.

Aber was behindert Kooperation und Integration im Gesundheitssystem und wie können wir die Fesseln lösen und eine besser integrierte sowie patientenorientierte und bezahlbare Gesundheitsversorgung schaffen? Das diskutieren Mario Czaja (CDU), ehemaliger Senator für Gesundheit und Soziales von Berlin und Geschäftsführer der Konzeptagentur Die BrückenKöpfe, und Dr. h. c. Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG. Grundlage der Diskussion ist das umfangreiche Buch „Kooperation und Integration – das unvollendete Projekt des Gesundheitssystems“, herausgegeben von Andreas Brandhorst, Dr. h. c. Helmut Hildebrandt und Prof. Dr. Ernst-Wilhelm Luthe.

Mario Czaja: „Das Bild von den guten Nationalspielern aber der mangelnden Teamleistung wird für das deutsche Gesundheitssystem häufig bedient. Dass die mangelnde Kooperation der Leistungserbringer jedoch besonders für Hochaltrige und Menschen mit mehreren Erkrankungen tödlich enden kann, wird durch dieses Gleichnis gern überspielt. Wir brauchen einen Weckruf an alle Akteure im deutschen Gesundheitswesen. Es geht um nicht weniger als um Menschenleben. Dieses Buch ist ein solcher Weckruf und es bietet die Chance, die Lösungsvorschläge mit Leben zu erfüllen.“

Bekommen Sie einen Einblick in das umfangreiche Werk und diskutieren Sie mit!

      Wann: 30. März 2017, 12 bis 13 Uhr, Lunch-Session

      Wo: Gesundheitsnetzwerker-Kongress, Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58, 10117 Berlin, Netzwerker Lounge, Erdgeschoss

      Teilnahme – bitte beachten: Bitte melden Sie sich bis zum 27. März an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an, wenn Sie zur Buchvorstellung kommen möchten. Sie können sich gern auch dann anmelden, wenn Sie nicht Teilnehmer des Gesundheitsnetzwerker-Kongresses sind. Bitte erwähnen Sie dies dann aber in Ihrer E-Mail an uns, damit wir Ihren Namen an die Veranstalter weitergeben können.

Sie brauchen mehr Informationen? Zum Download stehen hier ein zweiseitiger Auszug aus dem Buch sowie ein Info-Flyer.

Das Buch ist erschienen in der Reihe „Gesundheit. Politik – Gesellschaft – Wirtschaft“ von Springer Fachmedien. Einen Online-Zugang zum Buch erhalten Sie beim Springer Verlag. Das eBook können Sie hier bestellen.

Zu den Diskutanten:

Mario Czaja

Mario Czaja war von Dezember 2011 bis Dezember 2016 Senator für Gesundheit und Soziales in Berlin und zuvor zehn Jahre gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Dem Abgeordnetenhaus von Berlin gehört er seit Oktober 1999 an; direkt im Wahlkreis Kaulsdorf-Mahlsdorf gewählt. Seit 2017 ist Mario Czaja Geschäftsführer der Konzeptagentur Die BrückenKöpfe GmbH sowie Gesellschafter der Die BrückenKöpfe Concept GmbH, die qualitativ ausgewählte Mandate in der Gesundheitswirtschaft annimmt.

 

 

 

Helmut Hildebrandt

Dr. rer. medic. h. c. Helmut Hildebrandt ist Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG sowie Geschäftsführer der Gesundes Kinzigtal GmbH und der Gesundheit für Billstedt/Horn UG. Sein Schwerpunkt liegt im Aufbau und Management regionaler populationsbezogener IV-Systeme. Als Co-Vorsitzender der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung hat Helmut Hildebrandt an den 2013 veröffentlichten Empfehlungen für eine Reformierung des derzeitigen Anreiz- und Vergütungssystems in Richtung Qualität und Effizienz mitgearbeitet. Er engagiert sich seit einigen Jahren u.a. im Vorstand des Bundesverbandes Managed Care und der International Foundation for Integrated Care.