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OptiMedium April 2017

Publikationen

  • Brandhorst, A., Hildebrandt, H. (2017). Kooperation und Integration – das unvollendete Projekt des Gesundheitswesens: Wie kommen wir weiter?. In: Brandhorst, A., Hildebrandt, H., Luthe E.W. (Hrsg.): Kooperation und Integration – das unvollendete Projekt des Gesundheitswesens. Wiesbaden. Springer VS. 573-612. Link
    Brandhorst und Hildebrandt gehen der Frage auf den Grund, warum Krankenkassen ihrer zugedachten Rolle als Innovationsmotoren, die sich nicht nur um die Finanzierung sondern auch um die Qualität der Gesundheitsversorgung kümmern, nur unzureichend gerecht werden. Sie fassen die verschiedenen Eindrücke namhafter Autoren bezüglich dieser Fragestellung zusammen, formulieren zukunftsweisende Ansätze für eine künftige Gesundheitspolitik hin zu mehr Kooperation und Integration anstelle von fragmentierter Regelversorgung und benennen die Antriebskräfte für eine derartige Entwicklung.
  • Schulte, T., Pimperl A., Hildebrandt, H., Bohnet-Joschko, S. (2017). Accountable Care Organizations als neue Form der Kooperation mit Verantwortungsübernahme. In: Brandhorst, A., Hildebrandt, H., Luthe E.W. (Hrsg.): Kooperation und Integration – das unvollendete Projekt des Gesundheitswesens. Wiesbaden. Springer VS. 535-551. Link
    Im US-amerikanischen Gesundheitssystem ist unter der Obama-Administration infolge des hohen Reformdrucks ein Aufschwung populationsorientierter Modelle der Integrierten Versorgung zu beobachten. Der Fokus liegt dabei auf Accountable Care Organizations. (ACOs), die als Zusammenschluss von Leistungserbringern verstärkt auf Kooperation und ein Qualität setzen. Ihre Vergütung ist erfolgsbasiert und wird von Qualitätskennzahlen begleitet. Schulte et al. Gewähren Einblick in erste Ergebnisse aus den USA, identifizieren Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von ACO-Modellen und untersuchen deren Übertragbarkeit auf das deutsche Gesundheitssystem.
  • Hildebrandt, H., Gröne, O., Pimperl, A., Werner, U., & Huber, B. (2017). Das vernetzte Krankenhaus der Zukunft ist primär ein regionales Versorgungssystem - eine Skizze. In Krankenhaus-Report 2017 (S. 17). Stuttgart: Schattauer Gmbh. Link
    Der Blick wird auf den internationalen Trend „value-based health care“ gerichtet, und an Beispielen gezeigt, unter welchen Voraussetzungen Krankenhäuser sich aus der Pfadabhängigkeit lösen und sich in Richtung Outcomeverbesserung der Population weiterentwickeln können. Erstmals wird eine Idee ausgearbeitet, die zeigt, wie Krankenhäuser durch eine Teil-Budgetverantwortung für alle Krankenhauskosten unterhalb einer IV-Managementgesellschaft à la Kinzigtal einen Anreiz bekommen würden, Krankenhausaufnahmen auf das nötige Maß zu begrenzen.
  • Pimperl, A., Hildebrandt, H., Gröne, O., Schulte, T., Meyer, I., Wetzel, M., Udayakumar, K., Gonzalez-Smitz, J., Kadakia, K., Thoumi, A. (2017). Case Study: Gesundes Kinzigtal Germany. Accountable Care in Practice: Global Perspectives. Duke University’s Robert J. Margolis, MD, Center for Health Policy. Link
    Unser bekanntes populationsorientiertes Versorgungsmodell Gesundes Kinzigtal wurde als internationaler Best Practice Case für Accountable Care von der Duke University und dem Commonwealth Fund ausgewählt. Gemeinsam mit dem Duke-Margolis Center for Health Policy und dem Commonwealth Fund haben wir im letzten Jahr die Lessons Learned aus Gesundes Kinzigtal in einer Case Study aufbereitet und Implikationen für die Accountable Care Organization Bewegung in den USA erörtert. Weitere Accountable Care Case Studies, sowie eine Aufzeichnung der Diskussion der Case Studies von dem Symposium “Translating International Models of Accountable Care for High-Need, High-Cost Populations in the United States”, 30.01.2017, Washington, finden Sie hier.