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OptiMedium April 2017

Hamburger Projekt begeistert Gäste der International Foundation of Integrated Care

Ansell webDr. med. André Ansell (li.) stellte dem internationalen Besuch die Stadtteilklinik SKH vor. Anfang des Jahres hat der Aufbau eines innovativen, patientenorientierten und sektorenübergreifenden Gesundheitsnetzwerks in zwei benachteiligten Stadtteilen von Hamburg mit einer entsprechend hohen Deprivation begonnen: Billstedt und Horn. Die Verwirklichung einer regionalen Integrierten Versorgung nach dem OptiMedis-Modell in einer großstädtischen, multikulturellen Region mit einem durchschnittlichen Sterbealter der AOK-Versicherten von 71 bzw. 75 Jahren (im Unterschied zu anderen Stadtteilen von Hamburg mit bis zu 87 Jahren) weckt inzwischen auch Interesse im Ausland.

Gemeinsam mit Projektleiter Alexander Fischer hatten die Vorstandsmitglieder der International Foundation for Integrated Care (IFIC) die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von den anstehenden Herausforderungen und der bereits begonnenen Netzwerkarbeit zu machen. Empfangen wurden sie von Dr. Gerd Fass, der in seine chirurgisch-unfallchirurgische und orthopädische Praxis nach Mümmelmannsberg (Stadtteil Billstedt) eingeladen hatte. Der Vorsitzende des Ärztenetzes Billstedt/Horn e. V. berichtete eindrücklich von den Schwierigkeiten in dem benachteiligten Stadtteil und hob die Chancen einer verbesserten Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung mithilfe der gestarteten Projektarbeit hervor. Anschließend gewährten Dr. med. André Ansell und Maurice Emmerich den Gästen Einblick in die SKH Stadtteilklinik Hamburg in Mümmelmannsberg. Das vorgestellte Klinik-Konzept der wohnortnahen Betreuung mit erweiterter hausärztlicher, kurzstationärer Versorgung in Kombination mit soziokultureller Expertise machte die internationale Delegation neugierig.

Fass webDr. med. Gerd Fass (li.) im Gespräch mit dem IFIC-Vorstand.

Die Experten zeigten sich begeistert von dem Engagement der Ärzte, der OptiMedis AG und ihrer Partner für das gemeinsame Ziel, die Gesundheitschancen der Bewohner von Billstedt und Horn verbessern. Die verschiedenen Maßnahmen und insbesondere das Vorhaben, einen Gesundheitskiosk als niedrigschwellige Beratungsstation für Patienten in das Netzwerk zu integrieren, könnten aus ihrer Sicht – auch über Deutschlands Grenzen hinaus – zum Vorbild für viele weitere sozial benachteiligte Stadtteile avancieren.

Weitere Informationen zum Projekt INVEST Billstedt/Horn und der zur Umsetzung gegründeten Gesundheit für Billstedt/Horn UG finden Sie hier.

Weitere Informationen zur IFIC finden Sie unter www.integratedcarefoundation.org. Die nächste Konferenz durch die Foundation ausgerichtete Konferenz findet vom 8. bis 10. Mai in Dublin statt. Dort wird auch das Projekt INVEST Billstedt/Horn vorgestellt. Mehr dazu hier.