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OptiMedium August 2017

Wohnortnahe Versorgung: Kommunen werden aktiv

Städte und Landkreise rücken bei der Frage nach der Sicherstellung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung zunehmend in den Fokus. Wir berichteten über entsprechende politische Initiativen in unserer Dezemberausgabe. Zum einen wollen Politiker und Experten den Kommunen mehr Kompetenzen geben, zum anderen sind die Bürgermeister und Landräte häufig die ersten Ansprechpartner, wenn Vertragsarztsitze nicht nachbesetzt werden können oder Klinikstandorte geschlossen werden müssen. In diesem Spannungsfeld bewegen sich die Kommunen derzeit.

Die Aufgaben der Kommunen in der Gesundheitsversorgung sind bereits vielschichtig. Als kommunale Pflichtaufgaben obliegt ihnen der öffentliche Gesundheitsdienst. Darüber hinaus können sie als freiwillige Aufgabe die Krankenhausversorgung übernehmen und seit dem Versorgungsstärkungsgesetz auch uneingeschränkt Medizinische Versorgungszentren (MVZ) gründen. In einigen Bundesländern wie Hessen oder Baden-Württemberg können die Kommunen zudem von dem Recht Gebrauch machen, regionale Gesundheitskonferenzen zu organisieren. Diese dienen dazu, Unterversorgung und Versorgungsdefizite zu entdecken und Maßnahmen zur Verbesserung der regionalen Versorgung zu beschließen.

Alles aus einer Hand für Kommunen

Landkreise und kreisfreie Städte agieren derzeit in unterschiedlichem Maß in der Sicherstellung der regionalen Gesundheitsversorgung. Einige beginnen bereits Versorgungskonzepte für die Sicherstellung der wohnortnahen Versorgung in ihren Gemeinden zu initiieren und begleiten oder gründen – je nach Handlungsfähigkeit auf kommunaler Ebene – entsprechende Strukturen bzw. Netzwerke. Das reicht beispielsweise von multiplen Häusern bis hin zu kommunalen MVZ. Der kommunale Ansatz, vor Ort intersektorale und bevölkerungsbezogene Versorgernetzwerke, auch im Sinne von public health, oder lokale Gesundheitszentren zu etablieren, ist dem OptiMedis-Modell sehr ähnlich. 

KommunenAbbildung 1: OptiMedis-Leistungspaket für KommunenDie OptiMedis AG bietet den Kommunen dabei ein vielfältiges modulares Leistungspaket an: Das beginnt bei der Analyse von Versorgungsbedarfen und -strukturen, u. a. durch Analysen soziodemografischer oder medizinischer Daten oder durch explorative Interviews von Experten. Es umfasst außerdem die Umsetzungsbegleitung, das heißt, wir moderieren Klein- und Großveranstaltungen, identifizieren Handlungsfelder, bauen Netzwerke auf und etablieren sie, erstellen Versorgungskonzepte und führen Vertragsgespräche mit Krankenkassen. Und es beinhaltet die mögliche Beteiligung und das Management von regionalen Netzwerken sowie die Evaluation der Maßnahmen durch eine eigene Forschungsabteilung oder durch externe Institute. Je nach Aufgabenstellung und Region greift die OptiMedis AG dabei auf Kooperationspartner, z. B. Universitäten oder Gesundheitsmanager, aus ihrem umfassenden Netzwerk zurück. „Wir unterstützen Landkreise und Städte auf dem Weg zu einer zukunftsfesten Gesundheitsversorgung in ihren Kommunen durch ein Dienstleistungspaket aus einer Hand. Dabei zeichnen uns Umsetzungsorientierung und -stärke sowie Neutralität gegenüber den beteiligten Akteuren aus“, betont Ulf Werner, Senior Manager Integrated Care bei der OptiMedis AG.

Die OptiMedis begleitet mehrere Landkreise, u. a. Nordfriesland, Darmstadt-Dieburg, oder Regionalverbünde wie z. B. die Metropolregion Rhein-Neckar auf dem Weg zu einer zukunftsfesten regionalen Gesundheitsversorgung.

Sie wollen mehr erfahren? Dann wenden Sie sich bitte an Ulf Werner, Senior Manager Integrated Care, unter Tel. 040 226 211 49 51 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.