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OptiMedium August 2017

Internationales

Neue Forschungsprojekte: OptiMedis gewinnt drei EU-Ausschreibungen

Die OptiMedis AG ist Konsortialpartner in drei begehrten und spannenden Projekten, die unter dem Dach des europäischen „Horizont 2020“-Forschungsprogramms durch die EU gefördert werden. Im Fokus der Förderung steht die Entwicklung von Innovationen, die große gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen können. Folgende Projekte wird OptiMedis künftig begleiten:

HealthPros

Bei dem Projekt „HealthPros“ (Performance Intelligence Professionals) handelt es sich um ein sogenanntes „Marie Sklodowska-Curie Training Network“. Ziel ist es, innerhalb eines speziell entwickelten Ausbildungsprogramms 13 internationale Doktoranden im Themenfeld „data science for health system performance assessment“ aus- und weiterzubilden. Sie sollen im Anschluss in der Lage sein, Gesundheitsdaten und strategische Planungsentscheidungen systematisch zu verknüpfen. Hintergrund ist ein internationaler Bedarf an Experten, die multidisziplinäres Fachwissen aus Bereichen wie Medizin, Sozialwissenschaften, Informatik und Gesundheitspolitik vereinen und in Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheitssystemen und -diensten umsetzen können.

Die Leitung des Gesamtprojektes liegt bei Prof Niek Klazinga (Universität Amsterdam). Dr. Oliver Gröne, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG, übernimmt als Co-Principal Investigator des Projektes die Leitung des Arbeitspakets "Governance-Mechanismen zur Leistungsverbesserung". OptiMedis verantwortet darüber hinaus – in Zusammenarbeit mit Prof. Jonas Schreyögg vom Hamburg Center for Health Economics – die Ausbildung und Betreuung von zwei Doktoranden.

COMPARE-EU

Im Rahmen des Projekts „COMPARE-EU“ wird anhand von Netzwerk-Metaanalysen die Effektivität und Kosteneffektivität von Selbstmanagement-Interventionen verglichen. Aufbauend auf den Ergebnissen sollen Entscheidungshilfen für Ärzte entwickelt und deren Einbindung in bestehende Geschäftsmodelle überprüft werden. OptiMedis übernimmt eine zentrale Rolle in der Bewertung und praktischen Umsetzung der identifizierten Interventionen sowie bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen. Das Projekt knüpft an das im Aufbau befindliche Digital & Health Innovation Centre der OptiMedis AG an.

Big Data for Medical Analytics

Das Projekt „Big Data for Medical Analytics“ ist ein massives Innovationsprogramm, das Themen wie künstliche Intelligenz, Deep Learning und Cognitive Computing in integrierten Versorgungssystemen zur Anwendung bringen will. Das Gesamtvolumen des Antrags umfasst 15 Mio. Euro und schließt führende IT- und Data-Science-Firmen und Universitäten zusammen. OptiMedis übernimmt das Arbeitspaket Interventionsplanung zur Reduktion von Krankenhauseinweisungen.

Für die OptiMedis AG sind diese Projekte u. a. wichtig, um den Ausbau ihrer Datenanalytik weiter voranzutreiben. „So können wir epidemiologische und gesundheitsökonomische Analysen künftig noch schneller und präziser durchführen, ein Service, den wir zunehmend Universitäten, Krankenkassen und anderen Gesundheitsunternehmen zu Forschungs- und Entwicklungszwecken zur Verfügung stellen“, erläutert OptiMedis-Vorstand Gröne. Weitere Informationen zum Bereich Datenanalytik und Versorgungsforschung der OptiMedis AG finden Sie in unserer druckfrischen Broschüre