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EIT Health Germany fördert IV-Projekt von OptiMedis in der Großregion Rhein-Neckar

Das EIT Health Head Start Programme 2017 fördert vielversprechende Ideen im Bereich innovativer Lösungen für die Gesundheitsversorgung. Zu den Gewinnern der zweiten Ausschreibungsrunde in 2017 zählt das von der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) mit Unterstützung der OptiMedis AG ins Leben gerufene Projekt „HealthLab MRN 2025“. Es erhält eine Förderung von 50.000 Euro für die Entwicklung eines Businessplans zur Umsetzung einer nachhaltigen Integrierten Versorgung in der Großregion Rhein-Neckar. Unterstützt wird das Projekt darüber hinaus durch die Konsortialpartner Roche Diagnostics und AbbVie.

EITHealthFoto: EIT Health Germany

Mit der Förderung durch EIT Health Germany kann der geplante Aufbau einer digital integrierten, flächendeckenden Gesundheitsvollversorgung für die 2,4 Millionen Einwohner in der Metropolregion Rhein-Neckar intensiv vorangetrieben werden. Es sollen Teilregionen mit etwa 100.000 bis 150.000 Einwohnern entstehen, in denen lokale Dienstleister und Patienten mittels einer elektronischen Gesundheitsakte vernetzt und lokale Managementgesellschaften eine wohnortnahe und effektive Prävention und Versorgung organisieren. Eine Dach-Managementgesellschaft übernimmt die zentrale Koordinierung der Teilregionen und versorgt diese mit Know-How. OptiMedis AG hat zuvor bereits im Auftrag der MRN eine umfassende Potenzialanalyse erstellt. In der nächsten Phase des Projekts soll auf Basis eines detaillierten Businessplans dessen Umsetzung konzipiert und vorbereitet werden. „Mit der Fördersumme des EIT Health Head Start Programme können wir sofort mit der Realisierung des Businessplans starten. Außerdem profitieren wir von dem großen europäischen Netzwerk der EIT Health, das uns den Zugang zu potentiellen Partnern und Investoren für dieses Projekt von ganz neuer Größenordnung im Bereich populationsorientierte Integrierte Versorgung in Deutschland erleichtert“, so Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG.

Insgesamt 25 geeignete Projektanträge wurden beim EIT Health Head Start Programme 2017 eingereicht und durch externe Juroren in den Kategorien Projekt-Exzellenz, Vermarktungs-Potenzial und Markt-Strategie sowie Projekt-Auswirkungen bewertet.

Hier geht es zur Pressemeldung (englisch) der EIT Health Germany.