Förderung Praxisnetze - OptiMedis AG

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Praxisnetze – gute Versorgung wird gefördert

Seit Mai 2013 können Praxisnetze durch die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) gefördert werden, wenn sie die ambulante, wohnortnahe Versorgung verbessern.

Jede der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen hat es in der Hand, ob und wie sie Praxisnetze in ihrer Region fördern will. Die Niedersachsen und Schleswig-Holsteiner haben den ersten Schritt gemacht – weitere werden folgen.

Damit ein Praxisnetz von einer KV anerkannt wird, muss es zunächst einmal Anforderungen zu Größe, Teilnehmern, Gebietsbezug, Rechtsform oder Managementstrukturen erfüllen. So sollte ein Ärztenetz mindestens 20 und höchstens 100 Praxen und neben Hausärzten mindestens zwei weitere Fachgruppen umfassen, seit wenigstens drei Jahren bestehen und eine Geschäftsstelle und einen Geschäftsführer haben. Im nächsten Schritt müssen die Netze dann die drei Versorgungsziele Patientenzentrierung, Kooperative Berufsausübung und Verbesserte Effizienz erreichen.

Der Nachweis der drei Versorgungsziele erfolgt stufenweise: Basis-Stufe, Stufe I und II. So soll ein Praxisnetz beispielsweise beim Versorgungsziel Patientenzentrierung das Kriterium Patientensicherheit zunächst durch einen Medikationscheck und in den nächsten Stufen durch Medikationspläne und ein IT-unterstütztes Medikationsmanagement belegen. Wer dem Ziel der Kooperativen Berufsausübung gerecht werden will, muss unter anderem eine standardisierte Patientendokumentation und eine elektronische Fallakte vorweisen. Diese Beispiele zeigen: Die Herausforderungen sind für viele Praxisnetze enorm groß.

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