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Die hohe Kunst der Anreize: neue Vergütungsstrukturen im deutschen Gesundheitswesen und der Bedarf für Systemlösungen

Welcher Wettbewerb ist im Gesundheitswesen der richtige? Hilft es dem Patienten und der Krankenkasse, wenn eine Einzelleistung durch den Wettbewerb um 20% billiger wird, aber diese Leistung gar keinen Gesundheitsnutzen produziert oder, noch schlimmer, die Anzahl der durchgeführten Leistungen ohne gleichzeitigen Nutzen um 20% steigt?

In der Zeitschrift „Sozialer Fortschritt“ plädieren Helmut Hildebrandt, Dr. Manfred Richter-Reichhelm, Prof. Alf Trojan, Prof. Gerd Glaeske und Hildegard Hesselmann für eine Neuausrichtung der Anreize und eine Honorierung, die statt des Einzelpreises den geschaffenen Gesundheitsnutzen und damit die Ergebnisqualität für den Einzelnen wie für die Versichertengemeinschaft in das Zentrum des Wettbewerbs rückt. Eine solche Honorierung – so die Argumentation der Verfasser – benötigt regional organisierte Systemlösungen als Treiber von Effizienz und Effektivität und Partner der Krankenkassen.

Sie möchten den gesamten Artikel aus Sozialer Fortschritt, Jahrgang 58 / 2009 / Heft 7, Juli lesen? Klicken Sie bitte hier zum Download.