Meldungen - OptiMedis AG

Direkt zur Hauptnavigation Zum Inhalt wechseln

Meldungen

OptiMedium 05/2011

Überraschend hohe Erfolge bei Auswertungen von Gesundheitsprogrammen und Einzelinterventionen

„Ohne die Versorgungsdaten der Versicherten über alle Sektoren können wir nicht die Effizienz unserer Programme und Versorgungsinterventionen messen. Wenn eine Krankenkasse Qualität haben will, muss sie uns auch den PDCA-Lernzyklus ermöglichen und uns an unseren Ergebnissen lernen lassen“, so die bekannte Aussage von OptiMedis. Und in der konkreten Anwendung sehen wir jetzt auch, wie gut und wichtig es ist, diese Daten auswerten zu können.

Mit drei Interventionsprogrammen wird im Kinzigtal an der Reduzierung der Inzidenz und der Verminderung der Krankenhausfallzahlen von Psychischen Erkrankungen erarbeitet. Das wichtigste und kostenintensivste Programm ist dabei die durch die Gesundes Kinzigtal GmbH selber getragene Krisenintervention. Mehrere Psychotherapeuten stellen in diesem Zusammenhang Zeitfenster für kurzfristige Beratungsgespräche zur Verfügung, mit deren Hilfe Patienten durch  den Hausarzt weiter verwiesen ein Akutangebot erhalten, um einer Aggravierung von psychischen Problemen vorzubeugen. Die spannende Frage ist natürlich: Erreichen wir die richtigen Patienten und erreichen wir das Ziel der Vermeidung einer Aggravierung und Hospitalisierung oder vermehren wir nur die Zahl der Beratungen?

Eine prä-post Befragung der Patienten liefert positive Rückmeldungen durch die Patienten, auch die Selbstangaben, dass sie nach der Kurzintervention sich weniger „ausgebrannt und erschöpft“ fühlen und gleichzeitig „arbeitsfähiger“ sind, aber wie bei allen derartigen Erhebungen könnte diese positive Antwort ja auch der Dankbarkeit der Patienten für das Angebot geschuldet sein. Interessant ist deshalb der Vergleich der Entwicklung der einschlägigen Krankenhausfallzahlen im Kinzigtal Entwicklung der KH-Fällegegenüber dem bundesweiten Trend. Und hier konnten wir jetzt eine überraschende Bestätigung erfahren: Während im Bundesgebiet die Krankenhausfallzahlen für den Bereich der Psychischen Erkrankungen um 10,54 % von 2004-2009 anstiegen, erreichen wir im Kinzigtal mit unseren Kriseninterventionslösungen eine Absenkung um 2,75 %.

Bei den Programmteilnehmern unseres Herzinsuffizienzprojekts zeigen sich die Erfolge sogar schon in einem harten Endpunkt: in der Verbesserung ihrer Überlebensrate. Über immerhin zwei Jahre nach Programmstart verstarben von unseren schwerkranken Patienten (NYHA Stadium III und IV) nur knapp 11% während es bei den nicht von uns gemanagten Patienten gleichen Schweregrades glatt 20% waren.

In den nächsten Wochen und Monaten entwickeln die Kollegen in unserer Zentrale in Hamburg an dem Data Warehouse, der Datenanalytik und den gesundheitsökonomischen Auswertungen immer weiter. Eine größere Veröffentlichung ist in Vorbereitung.

Kontakt:

Mag. (FH) Alexander Pimperl, Tel.: 040 22621149 21, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!