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OptiMedium 06/2011

Es könnte doch so einfach sein. Erklärtes Ziel des sich in der Entwicklung befindlichen Versorgungsgesetzes ist die qualitative Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Deutschland. Dabei sind sicher viele Aspekte in die Betrachtung einzubeziehen. Doch scheint es, als wenn sich die politischen Protagonisten das Ganze schwerer machen als es z.T. notwendig wäre.  Denn es gibt sie ja, die praxisbewährten und erfolgreichen Konzepte mit dem Focus auf Gesundheitseffizienz: Regionalisierungsansätze, professionelles sektorübergreifendes  Management von Versorgungsprozessen und Anreizsysteme, die sich an der Effizienz der Gesunderhaltung einer Population orientieren werden bereits seit geraumer Zeit in wegweisenden Projekten im In- und Ausland umgesetzt. Und die Ergebnisse sprechen – wie aktuelle Zahlen aus der Schweiz wieder belegen - für sich. Es bräuchten „nur“ ein paar gesetzliche und politische Rahmenbedingungen angepasst  zu werden, um diesen Konzepten zum flächendeckenden Durchbruch zu verhelfen. Aber noch scheint eher Verzagtheit zu regieren, es sieht nach Ruderbewegungen mal hin und mal her aus, eine eindeutige Stellungnahme ist noch nicht zu erkennen. „Investment in Health“, so hat die WHO schon vor Jahren gefordert. Wir würden das angesichts der Investitionsschwäche von Krankenkassen und Öffentlichem Sektor noch präzisieren: Wir brauchen ähnlich wie bei der Energieeffizienz heute dringend private Investitionen in Gesundheitseffizienzlösungen. Ohne Investitionssicherheiten und nachhaltige politische Absicherung ist so etwas kaum zu erwarten. Wir haben ein Konzept dazu erarbeitet und im BMG vorgestellt.

Spannende Lektüre wünschen Ihnen

Helmut Hildebrandt
- Vorstand -

Dr. Manfred Richter-Reichhelm
- Aufsichtsratsvorsitzender -