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OptiMedium 09/2009

Praxisnetz-Studie: Gesundes Kinzigtal erzielt bestes Ergebnis

Das Gesunde Kinzigtal gehört laut einer aktuellen Studie der Universität Erlangen-Nürnberg zu den Ärztenetzen mit dem höchsten Reifegrad hinsichtlich Management, Informationstechnologie sowie Prozesse und Strukturen. Es erreichte den besten Punktwert innerhalb der sieben Netze, die der Studie nach gute oder sehr gute Ergebnisse aufweisen.

Insgesamt nahmen 76 Netze an der Praxisnetz-Studie 2009 teil – der Großteil aus Deutschland, einige aus der Schweiz und Schweden. Ziel war zu klären, ob die heutigen Praxisnetze professionell genug sind, um die Anforderungen der Kostenträger zu erfüllen und um ihre eigene Existenz zu sichern. Einer der Autoren, Jörg Purucker vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II, erläutert: "Mit dem Wegfall der Anschubfinanzierung wird der Druck auf die Netze immer größer, da bei neuen Verträgen grundsätzlich Qualitäts- und Kostenvorteile nachgewiesen werden müssen.“ Diese Anforderung würden bisher nur wenige Netze erfüllen.

Besonders viel Wert legen die Ärzte im Gesunden Kinzigtal auf enge Vernetzung der Partner untereinander. „Wir kommunizieren intensiv miteinander, treffen uns regelmäßig zu Qualitätszirkeln oder Weiterbildungen und können über die elektronische Patientenakte auf relevante Gesundheitsdaten unserer Patienten zugreifen. Innerhalb kürzester Zeit tauschen wir untereinander oder mit der Geschäftsstelle wichtige Informationen aus“, sagt Dr. Werner Witzenrath, Sprecher des ärztlichen Beirats der Gesundes Kinzigtal GmbH.

Für Marcus Auel, Vorsitzender des MQNK stellt die positive Wertung der Forscher der Universität Nürnberg-Erlangen gleichzeitig eine besondere Anerkennung der Idee der Praxisnetze selber dar. „Mit einem interdisziplinären Praxisnetz, das von Kollegen aller Fächer getragen ist, schaffen wir die Voraussetzung für eine wirkliche Integration zugunsten der Patienten.“