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OptiMedium 09/2011

IV-Vertrag wird erweitert

Auf dem Symposium des Lauenburger Praxisnetzes lobte Angelika Foster von der AOK Nordwest die erfolgreiche Versorgung von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom. Dieses Modell wurde zum 1.9. auf vier weitere Regionen in Schleswig-Holstein übertragen: Flensburg, Schleswig, Kiel und Neumünster. Darauf einigten sich die AOK Nordwest und die Arbeitsgemeinschaft Diabetologischer Schwerpunktpraxen Schleswig-Holstein. In Lauenburg sind zwei Schwerpunktpraxen, eine Fußambulanz, elf Spezialisten und 26 Häusärzte beteiligt. Die Fußambulanz am Krankenhaus Ratzeburg ist der zentrale Koordinations- und Versorgungsschwerpunkt bei der Durchführung des IV-Vertrages und übernimmt u. a. die Überprüfung der Qualitätsziele, die Weiterbildung und Qualifizierung aller Leistungserbringer und hält Fallkonferenzen ab. Das Praxisnetz übernimmt die Funktion einer Managementgesellschaft, rekrutiert die Patienten und kauft alle ärztlichen und nicht-ärztlichen Leistungen inklusive Wundversorgung ein. Die Vergütung erfolgt leistungsbezogen im Rahmen eines kalkulierten Budgets. Im Jahr 2009 waren 35 Patienten eingeschrieben. Die Netto-Einsparung pro Patient betrug in jenem Jahr 651 Euro.