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Gesundheitsfördernde Krankenhäuser: OptiMedis übernimmt Geschäftsführung

Das Jahr 2018 bringt eine neue Aufgabe für die OptiMedis AG: Das Deutsche Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen e.V. (DNGfK) legt die Geschäftsführung des Vereins in die Hände der Hamburger Management- und Beteiligungsgesellschaft, zu deren Kernkompetenzen die Weiterentwicklung und das Management von Netzwerken im Gesundheitswesen gehören.

HullemannProf. Dr. med. Klaus-Diethart Hüllemann, Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer des DNGfK

„Wir wollen das Netz für die Herausforderungen der Zukunft wappnen, ihm mehr politische Sichtbarkeit verleihen und sein großes Potential möglichst vielen Gesundheitseinrichtungen im stationären Sektor, aber auch niedergelassenen Ärzten oder ambulanten Pflegediensten verfügbar machen. Dafür war OptiMedis als erfahrener und bestens vernetzter Impulsgeber unser Wunschpartner“, so der Vorstandsvorsitzende und Mitbegründer des DNGfK, Prof. Dr. med. Klaus-Diethart Hüllemann. Vor über 20 Jahren entwickelte sich das DNGfK unter seiner Federführung aus einer Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO heraus, angestoßen durch die Gesundheitsreformerin Prof. Dr. Ilona Kickbusch. Das zugehörige Pilotprojekt „Health Promoting Hospitals“ unterstützt seit Anfang der 1990er Jahre Krankenhäuser bei der Einführung gesundheitsfördernder Konzepte. Aus der internationalen Kooperation gingen schließlich zahlreiche Netzwerke in ganz Europa hervor, in denen Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen auf nationaler oder regionaler Ebene vernetzt sind. Aktuell zählt das weiterhin durch die WHO unterstützte The International Network of Health Promoting Hospitals & Health Services (HPH) weltweit mehr als 600 Mitgliedseinrichtungen in 19 Ländern.

Sektorenübergreifenden Nutzen schaffen

Zu den wichtigsten Aufgaben der DNGfK-Geschäftsstellenführung zählt seit jeher, den Mitgliedern praxisorientierte Werkzeuge für eine erfolgreiche Gesundheitsförderung an die Hand zu geben und sie aktiv bei der Entwicklung innovativer Programme und Beurteilungsverfahren zu unterstützten. „Greifen die Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, haben die GesundheitseinrichtungenHelmut HildebrandtDr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender OptiMedis AG einen erheblichen Vorteil im Qualitätswettbewerb. Die Patienten sind besser informiert und aktiver, die Mitarbeiter haben eine höhere Motivation und die Einrichtung wird insgesamt positiver wahrgenommen“, erläutert Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG. „Wir wollen in unserer neuen Dienstleistungs- und Schnittstellenfunktion die Chance nutzen, den stationären Bereich besser in die regionalen Versorgungsstrukturen einzubinden. Wenn wir über die Sektorengrenzen hinaus Mehrwerte schaffen wollen, müssen wir neue Kooperationsstrukturen aufbauen und den Wissenstransfer intensiv vorantreiben“, so Hildebrandt. Darüber hinaus will OptiMedis den internationalen Austausch über Best-Practice Ansätze und die Präsenz des Vereins – insbesondere auch auf gesundheitspolitischer Ebene – intensivieren. Dr. Oliver Gröne, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG und Ansprechpartner in der Geschäftsstelle des Netzes, erklärt: „Die Zielsetzung des DNGfK und die Evidenzbasis, die in den letzten 20 Jahren zum Thema Gesundheitsförderung generiert wurde, könnten aktueller nicht sein. Beides muss aber mit den aktuellen Wirtschaftlichkeitsproblemen der Leistungserbringer und den zukünftigen Anforderungen an eine sektorenübergreifende Versorgung in Bezug gebracht werden. An dieser Stelle ergeben sich viele Synergien mit den Aufgabenfeldern der OptiMedis AG“.

Von Beginn an eng verbunden

Schon in der Gründungsphase des DNGfK wirkte der OptiMedis-Vorstandsvorsitzende Hildebrandt, damals noch als Berater für das WHO-Pilotkrankenhaus Alten Eichen in Hamburg, intensiv am Aufbau des deutschen Netzes mit. 1996 nahm der Verein dann unter der Federführung seines Vorsitzenden Hüllemann die Arbeit in Deutschland auf. Die Mitglieder im Netz richten sich seitdem an dem Konzept der Gesundheitsförderung gemäß der WHO-Grundsätze und -Strategien aus. Auch OptiMedis-Vorstand Gröne war zuvor schon für die WHO tätig. Er war Koordinator der Dachorganisation HPH und entwickelte grundlegende, heute noch gültige Standards für gesundheitsfördernde Einrichtungen sowie ein zugehöriges Bewertungsinstrument. Dass in diesem Jahr die Initiatorin der Ottawa Charta für Gesundheitsförderung Kickbusch in den Aufsichtsrat von OptiMedis berufen wurden, ergänzt die enge Verbindung zwischen dem DNGfK und seiner neuen Geschäftsstellenführung.

Zu diesem Thema haben wir auch eine Pressemitteilung im Newsroom veröffentlicht. 

Über das DNGfK

Seit über 20 Jahren treibt das Deutsche Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen die Gesundheitsförderung voran, regt einen nationalen sowie internationalen Wissenstransfer an und vernetzt den ambulanten mit dem stationären Sektor. Im politischen Diskurs verleiht das DNGfK seinen Mitgliedern Sichtbarkeit und bringt gemeinsame Positionen voran. Das Netz besteht aus Krankenhäusern und Arztpraxen, Reha- und Pflegeeinrichtungen sowie weiteren Partnern aus ganz Deutschland, die sich für die Gesundheitsförderung in ihrer Region engagieren. Gemeinsames Ziel ist, die Gesundheit von Patienten sowie Mitarbeitern zu verbessern und eine nachhaltige Gesundheitsversorgung zu garantieren.