Termininformationen - OptiMedis AG

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Termine

Selektivverträge als Chance: Strategien – Partnerschaften – Umsetzung

Wie kann die gute Idee sektorübergreifender Versorgungsmodelle Eingang in die Versorgungsrealität finden? Gemeinsam im Dialog mit Experten aus relevanten Bereichen erarbeiten die Teilnehmer in Kreativworkshops Strategien und konkrete Lösungsansätze für praxisrelevante Fragestellungen zum Abschluss und zur Umsetzung von Selektivverträgen. Die Veranstaltung richtet sich dabei insbesondere an Vertreter von Ärztenetzen mit unternehmerischen aber auch partnerschaftlichen Versorgungsmodellen, an Krankenkassen mit Vertragsabsichten für faire Selektivverträge und Industrie mit innovativen Konzepten für ein erfolgreiches Versorgungsmanagement.

Veranstalter

Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH (HGC)

9:00 – 9:15
Selektivverträge zur Versorgungssteuerung – Potenzial schon entfaltet?
Dr. Christoph Bischoff-Everding, Geschäftsführer HGC
Peter Saade, Seniorberater HGC

mit anschließender Moderation des Workshops

Impulsvorträge

9:15 – 9:30
Zentrale Schlüsselfaktoren beim Abschluss von Selektivverträgen

• Anforderungen an die ärztlichen Vertragspartner und das Versorgungsmanagement aus Krankenkassensicht
• Populationsbezogene IVV als „Goldstandard“ oder nur eine Option von mehreren?

Anneke Riehl, Fachreferentin Krankenhaus der Techniker Krankenkasse – Landesvertretung Berlin/Brandenburg

9:30 – 9:45
Umsetzung von Selektivverträgen – Chancen und Risiken für Ärztenetze

Aus erfolgreichen Beispielen lernen, Erfahrungen austauschen, Stolpersteine erkennen
Martin Wetzel, Vorsitzender des Vorstandes der Leistungspartner im Gesunden Kinzigtal

9:45-10:45
Seminar 1: Fahrplan zu einem integrierten Regionalversorgungs-Selektivvertrag


10:45-11:00
Pause


11:00-11:15
Kooperationen von integrierten Versorgungsnetzen mit Industriepartnern

Wie weit darf man gehen? Was kann die Industrie beisteuern?
Alexander Fröhlich, Leitung Healthcare Management, Desitin Arzneimittel GmbH

11:15-11:30
Rechtliche Rahmenbedingungen und Vertragsalternativen

Welche Vertragsgrundlagen und -formen eignen sich für die unterschiedlichen Arten von Selektivverträgen?
Dr. Peter Wigge, Rechtsanwalt, Vorstandsmitglied im BMC, Rechtsanwälte Wigge

11:30-12:30
Seminar 2: Kriterien für den erfolgreichen Aufbau eines Versorgungsmanage-ments am Beispiel spezifischer Programme


12:30-12:45
Finanzierungoptionen für Ärztenetze und Kooperationen

Rolle der Finanzdienstleister nach Ende der Anschubfinanzierung für IV
Roland Radtke, Fachbereichsleiter Gesundheit und Pflege, Deutsche Kreditbank AG

12:45-13:00
Darstellung und kritische Diskussion der Arbeitsergebnisse

Dr. Christoph Bischoff-Everding, Geschäftsführer HGC
Peter Saade, Seniorberater HGC


Gesundes Kinzigtal im Detail: Prävention – Management – Wirtschaftliche Erfolgsberechnung

Gesundes Kinzigtal ist eine Regionale Integrierte Vollversorgungslösung, die auf der KV-Vergütung aufbaut und keine Budgetausgliederung erfordert. Die Ärzte und ihre Management­gesellschaft investieren in die Optimierung der Versorgung im Vorgriff auf die von ihnen produzierten Verbesserungen des Deckungsbeitrags der beteiligten Krankenkassen. Erste überraschende Erfolgszahlen liegen bereits für mehrere Jahre vor. Sie zeigen: Eine verbesserte ambulante Versorgung kann mehr Ertrag für die beteiligten Ärzte und gleichzeitig mehr Gesundheitsnutzen für die Patienten und die Krankenkasse erbringen.

Veranstalter

OptiMedis AG mit Unterstützung durch die AOK Baden-Württemberg und das Medizinische Qualitätsnetz – Ärzteinitiative Kinzigtal e.V.

Themen

  • Prävention und Früherkennung
  • Krankheitsmanagementlösungen am Beispiel Osteoporose, Herzinsuffizienz, Pflege etc.
  • Versorgungsmanagement
  • Interne Organisation
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
  • Rechtliche Konstruktion / Risikovermeidung und Risikoübernahme
  • Wirtschaftliche Erfolgsberechnung
  • Patientenakte

9:00 Uhr
Einführung und Moderation:

Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG und Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH


9:10 Uhr

„Gesundheitsarbeit auf Augenhöhe“ – Gesundes Kinzigtal: Konzept und Umsetzung, Besonderheiten des Gesundheitsmanagements im Kinzigtal

Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG und Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH

9:40 Uhr
"Vertragsarbeit auf Augenhöhe" – Einblick in Arbeitsschwerpunkte der AOK Baden-Württemberg für das Projekt Gesundes Kinzigtal

Gisela Daul, Referatsleiterin "Produktentwicklung/Leuchtturmprojekte“, AOK Baden-Württemberg – Hauptverwaltung

10:00 Uhr
Erfahrungen einer Krankenkasse mit einem Vertrag zu einer Regionalen Vollversorgung

Harald Riedel, Referent Vertragswesen, LKK Baden-Württemberg

Offene Diskussion

10:45 Uhr: Pause

11:00 Uhr
Medizinische und wirtschaftliche Ergebnisse unserer Arbeit

Marcus Auel, Vorsitzender, Medizinisches Qualitätsnetz Ärzteinitiative Kinzigtal e.V., und Helmut Hildebrandt

11:30 Uhr
Parallel stattfindende Kleingruppen – jeweils 45 Min:


Gruppe A: Was sind unserer Auffassung nach die drei größten Risiken für eine Vertragssituation im Kinzigtal
a) für die Krankenkassen
b) für die Ärzte?
(Input und Moderation: N.N.)

Gruppe B:
„Starkes Herz“ – praktische Beschreibung eines von den Praxen getragenen Herzinsuffizienz-Programms im Gesunden Kinzigtal
(Input und Moderation: Marcus Auel)

Gruppe C: „(Gesundheits-)Management auf Augenhöhe“ – Herausforderungen und Lösungen für ein adäquates und erfolgreiches Management von Arzt-Patient wie Management-Arzt (und andere Leistungspartner) wie IV-Systemgesellschaft zu Krankenkassen Beziehungen
(Input und Moderation: Helmut Hildebrandt)

12:15 Uhr: Abschlussdiskussion – offene Fragen und Antworten

Marcus Auel, Gisela Daul, Helmut Hildebrandt, Harald Riedel


Informationsmanagement in der Praxis mit Unterstützung der Praxisverwaltungssoftware

Medizinische Leitlinien sind ein wesentliches Instrument zur Förderung von Qualität und Transparenz in der medizinischen Versorgung. Sie zielen darauf ab, neue wissenschaftliche Erkenntnisse unter Berücksichtigung der Methoden der evidenzbasierten Medizin aufzubereiten und in den klinischen Alltag zu übertragen. Auf diese Weise können sie das Informationsmanagement der Ärztinnen und Ärzte unterstützen.

Um aktuelles medizinisches Wissen in Zukunft noch schneller zur Verfügung zu stellen und seine Anwendung noch besser an die Bedürfnisse der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte anzupassen, ist eine Umsetzung von qualitativ hochwertigen Leitlinien wie die Nationalen VersorgungsLeitlinien in Software gestützte Checklisten, Dokumentationshilfen, klinische Algorithmen etc. notwendig. Für eine fallbezogene Nutzung von Leitlinien, die in eine Software integriert sind, ist jedoch eine strukturierte Erfassung und Verarbeitung von Patientendaten aus der Praxisverwaltung erforderlich. Praxisverwaltungssysteme (PVS) sind ursprünglich als ein als Instrument zur Abrechnung in Arztpraxen konzipiert worden. Um den Anforderungen von Leitlinien PVS-kompatibel zu begegnen, ist im Rahmen eines Projektes eine indikationsspezifische elektronische Patientenakte entwickelt worden, die mit der PVS über eine Datenschnittstelle kommuniziert. Im Rahmen dieses Workshops werden Leitlinien, daraus entwickelte Qualitätsindikatoren und Patienteninformation vorgestellt und aktiv bearbeitet, darüber hinaus wird die Umsetzung in eine Software inklusive einer Anknüpfung an unterschiedliche PVS vorgestellt.

Veranstalter:

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)

Beiträge/Vorträge:

Dr. Susanne Weinbrenner, ÄZQ
Dr. Monika Nothacker, ÄZQ
Dr. Beate Weikert, ÄZQ
Dr. Silke Kirschning, ÄZQ

Einführung:

Dr. Ch. Thomeczek


Ein Workshop für Praktiker: Qualitätsmanagement – Qualitätszirkel – Qualitätsindikatoren

Kurze Vorträge zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Verankerung der Qualitätssicherung, Qualitätsförderung und Qualitätsdarstellung im Sozialgesetzbuch V bilden den ersten Teil des Workshops. Daran schließt sich die Vorstellung verschiedener Instrumenten aus dem Angebots-Set der KBV an. Insbesondere werden das Qualitätsmanagementverfahren QEP – Qualität und Entwicklung in Praxen®, Ärztliche Qualitätszirkel und ausgewählte Dramaturgien (z. B. Patientenfallkonferenz, Patientensicherheit, QEP im QZ) sowie AQUIK® - Ambulante Qualitätsindikatoren und Kennzahlen vorgestellt. Im dritten Teil werden praktische Übungen angeboten, die zu einer Umsetzung motivieren sollen. Erfahrungsberichte von erfolgreichen Anwendern und die Klärung individueller Fragen der Teilnehmer runden den Workshop ab.

Veranstalter:

Kassenärztliche Bundesvereinigung, Dezernat 7 - Sektorenübergreifende Qualitätsförderung und -darstellung

Themen/Beiträge:

Rechtliche Rahmenbedingungen und Verankerung der Qualitätssicherung, Qualitätsförderung und Qualitätsdarstellung im Sozialgesetzbuch V
Vorstellung verschiedener Instrumente aus dem Angebots-Set der KBV

  • QEP – Qualität und Entwicklung in Praxen®
  • Ärztliche Qualitätszirkel und ausgewählte Dramaturgien
  • (z. B. Patientenfallkonferenz, Patientensicherheit, QEP im QZ)
  • AQUIK® - Ambulante Qualitätsindikatoren und Kennzahlen

Praxisteil

  • Praktische Übungen
  • Vorstellung von Erfahrungsberichten erfolgreicher Anwender
  • Klärung individueller Fragen der Teilnehmer

Beiträge:

Dr. Friederike Burgdorf, KBV
Ingrid Quasdorf, KBV
Ulrike Schmitt, KBV

Einführung:

Dr. Franziska Diel, MPH, Kassenärztliche Bundesvereinigung


Wirtschaftliche Erfolgsmessung und Controlling neuer Versorgungsformen

Die unternehmerische Steuerung von neuen Versorgungsformen ist eine komplexe Managementleistung. Während im stationären Bereich und bei den Kostenträgern bei der Entwicklung von Controlling-Instrumenten in den vergangenen Jahren gewaltige Fortschritte gemacht wurden, ist der Einsatz moderner Steuerungssysteme im ambulanten Sektor noch weitgehend unbekannt.

Die Anforderungen an die Steuerung moderner Vertrags- und Versorgungsformen gehen über das bisher Bekannte weit hinaus. Geht es doch schon auf der operativen Steuerungsebene („die Dinge richtig tun“) nicht mehr nur um das Sammeln von Scheinen und den Nachweis von Behandlungspunkten. Selektivverträge oder gar populationsorientierte Vollversorgungsverträge erfordern heute gegenüber den Vertragspartnern häufig den gleichzeitigen Nachweis von medizinischer Behandlungsqualität und indikationsbezoge-ner Wirtschaftlichkeit unter Berücksichtigung der jeweils aktuellsten gesetzlichen Rah-menbedingungen (Stichwort: Deckungsbeitrag unter Morbi-RSA), und das auf einer häufig nur rudimentär verfügbaren Datenbasis mit Systemen, die für diesen Zweck nicht entwickelt worden sind.

Daneben rückt aber immer mehr eine bisher stark vernachlässigte Ebene in den Fokus der Betrachtung – die der strategischen Entscheidungen („die richtigen Dinge tun“). Denn wenn in einem Projekt die Dinge zwar richtig und effizient umgesetzt werden – aber die falschen – dann wird dieses Projekt zu keinem Erfolg führen. Es geht auf dieser Ebene also darum die Fragen zu beantworten, wie man sich gegenüber seinen Mitbewerbern im zunehmendem Wettbewerb um die Patienten positionieren möchte, die notwendigen Ressourcen bereitstellen und existentielle Risiken des Geschäftsmodells frühzeitig erkennen und gegensteuern kann.

In diesem Workshop werden den Teilnehmern aktuellste Instrumente zur operativen und zur strategischen Steuerung neuer Versorgungsformen in Impulsvorträgen vorgestellt und anschließend im Plenum deren Anwendung an konkreten Beispielen im Dialog mit den Teilnehmern entwickelt und deren Nutzen ausführlich diskutiert.

Veranstalter

HGC Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH und OptiMedis AG

Impulsvorträge

14:00 – 14:20
Das Markt-/ Wettbewerbsportfolio als Instrument des strategischen Controllings

Dr. Ralf Scholz, Geschäftsführer Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH
mit anschließender Moderation des Workshops

14:20 – 14:35
Strategische Steuerung eines populationsorientierten Integrierten Versorgungssystems über einen Balanced Scorecard Ansatz (BSC)

Dr. Christian Daxer, stv. Beiratsmitglied Gesundes Kinzigtal,
Alexander Pimperl, Leiter Controlling, OptiMedis AG

14:35 – 14:50
Gesundheitsökonomische Analysen als Instrument zur Entscheidungsfindung und Programmevaluation in neuen Versorgungsformen – eine kurze Einführung

Guido Büscher, Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE), Universität zu Köln

14:50 – 15:40
Parallel Workshops


Workshop A:
Entwicklung einer Mini-Balanced Scorecard
Moderation: Alexander Pimperl und Anne Erdweg, Controlling, OptiMedis AG

Workshop B:
Gesundheitsökonomische Evaluation am Beispiel Osteoporose:
Moderation: Dr. Eva-Julia Weyler, Senior Consultant Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH, Regina Waldeyer, Gesundheitsökonomin OptiMedis AG

Workshop C:
Ausarbeitung eines Markt-/ Wettbewerbsportfolios
Moderation: Dr. Ralf Scholz, Geschäftsführer Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH

15:40 – 15:45
Pause

15:45 – 16:05
Präsentation und Diskussion der Ergebnisse aus den Gruppenarbeiten


16:05 – 16:20
Kennzahlengesteuertes Versorgungsmanagement bei der KBS

Dr. Florian Fuhrman, Leiter Arzneimittelmanagement, Knappschaft

16:20 – 16:35
Anforderungen einer Bank an Businesspläne von innovativen Versorgungskonzepten

Thies-Peter Maaßen, Abteilungsdirektor Versorgungsstrukturen und Firmenkunden, Deutsche Apotheker- und Ärztebank

16:35 – 16:50
Deckungsbeiträge als Steuerungsinformation unter Morbi-RSA-Bedingungen

Dr. Bernhard Amshoff, Vorstand Aconsite AG

16:50 – 17:00
Ergebnisse/ Schlussworte/ Konklusio

Dr. Ralf Scholz, Geschäftsführer Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH


Medizinische Erfolgsmessung und Studien zur Versorgungsforschung in neuen Verträgen – wissenschaftliche Evaluation

Neue Versorgungsformen sind Innovationen im Gesundheitssystem und müssen sich daher auf ihren medizinischen und wirtschaftlichen Nutzen hin überprüfen lassen. Gleichzeitig eignen sie sich in besonderer Weise zur Einführung von Innovationen in das Gesundheitssystem und benötigen auch dafür begleitende Evaluationen auf Effekte und Nebeneffekte. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um Versorgungsforschung mit neuen Vertragsformen zu verknüpfen? Welche Daten werden benötigt, wie kann der Datenschutz gehandhabt werden? Welche Anforderungen stellen sich für eine wissenschaftliche Evaluation in der Zusammenarbeit von Integrierten Systemen, Krankenkassen und Industrie?

Anhand der Evaluations- und Studienerfahrung von Gesundes Kinzigtal erhalten die Teilnehmer Antworten und erarbeiten selber in Kleingruppen ein Evaluationskonzept für einen Qualitätsindikator medizinischer Versorgung.

Veranstalter

OptiMedis AG in Zusammenarbeit mit der Evaluierungskoordinationsstelle Integrierte Versorgung, Abt. für Med. Soziologie, Universität Freiburg, der AOK Baden-Württemberg sowie der KBV

14:00-14:10 Uhr
Einführung
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG und Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH

14:10-14:35 Uhr
GKV-Routinedaten als Quelle von Versorgungsforschung und Evaluationskonzept von Gesundes Kinzigtal

  • Routinedaten und ihre Verfügbarkeit
  • Anforderungen an Fallzahlen bzgl. Robustheit und wissenschaftlicher Auswertbarkeit
  • Exemplarische Beispiele aus der Evaluation von Gesundes Kinzigtal
  • Die Grenzen der Analysemöglichkeiten durch Routinedaten und Optionen für die Heranziehung zusätzlicher medizinischer Informationen

Dr. Achim Siegel, Evaluierungskoordinationsstelle Integrierte Versorgung, Abt. für Med. Soziologie, Universität Freiburg

14:35-15:00 Uhr
Wie lässt sich der gesundheitsbezogene Erfolg eines Versorgungsmodells relativ zur Regelversorgung evaluieren?

  • Wahl der Vergleichsgruppe
  • Herausforderungen für die Beurteilung von Über-, Unter- und Fehlversorgung
  • Beispiele aus der Evaluation von Gesundes Kinzigtal

Dr. Ingrid Schubert, PMV-Forschungsgruppe, Universität Köln

15:00-15:25 Uhr
Medizinische Erfolgsmessung am Beispiel von Qualitätsindikatoren

  • Welche Daten benötigen wir für den Beweis von guter Qualität?
  • Exemplarische Beispiele von Indikatoren und Diskussion
  • Unterstützungsmöglichkeiten durch die Kassenärztlichen Vereinigungen

Dr. Susanne Kleudgen, Abt. Qualitätsmanagement und -instrumente, Kassenärztliche Bundesvereinigung

15:35-16:10 Uhr
Parallel stattfindende Arbeitsgruppen

Gruppe A: Woran würden Sie den Erfolg messen? Welche Daten wären hierzu erforderlich? Wie belastbar sind diese Daten?
Gruppe B: Bestehen für die verschiedenen Beteiligten (Patienten, Ärzte, Krankenkassen, Managementgesellschaft) unterschiedliche Erfolgskriterien?
Gruppe C: Sind Fehlanreize durch die Orientierung an Erfolgsparametern möglich? Wie können diese vermieden werden?

Forschung & Entwicklung als Aufgabe von Neuen Versorgungsformen

  • Lernen erfordert zwingend die Analyse von Versorgungsdaten
  • Projekte und Studienoptionen
  • Optionen für das Poolen von Fallzahlen über mehrere Ärztenetze hinweg
  • Möglichkeiten der Interessenkonvergenz von Ärztenetzen, Industrie und Krankenkassen

Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG und Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH

Gemeinsame Abschlussdiskussion von Referenten und Teilnehmern