Aktuelles - OptiMedis AG

Direkt zur Hauptnavigation Zum Inhalt wechseln

OptiMedium Juni 2019

 

EU-Projekte bringen Versorgung voran – Act@Scale und SELFIE erfolgreich abgeschlossen

Die EU-Projekte Act@Scale und SELFIE, an denen die OptiMedis AG bzw. die Gesundes Kinzigtal GmbH beteiligt waren, wurden beide erfolgreich beendet.

Skalierung von Best-Practice-Modellen – Act@Scale-Handbuch mit Ergebnissen veröffentlicht

Handbuch ActScaleACT@Scale hat ein Handbuch veröffentlicht, das alle Erfahrungen des Projektes zusammen-fasst. Bild: ACT@ScaleZiel von Act@Scale war es, Best-Practice-Modelle in den Bereichen Care Coordination und Telehealth in neuen Kontexten umzusetzen und auf größere Populationen zu skalieren. Eingeschlossen waren vor allem chronische Patienten und ältere Menschen, die zum Beispiel gebrechlich oder psychisch erkrankt sind oder soziale Dienste in Anspruch nehmen müssen. An diesem Projekt waren sowohl OptiMedis als auch Gesundes Kinzigtal beteiligt.

ACT@Scale hat ein Handbuch veröffentlicht, das alle Erfahrungen des Projektes zusammenfasst. Die Ergebnisse wurden bei der diesjährigen Conference on Integrated Care im spanischen San Sebastiàn in dem Workshop "Pioneers of Integrated Care in Europe: Consolidating and sharing good practice for upscaling Care Coordination” vorgestellt. Zudem hat ACT@Scale ein Handbuch veröffentlicht, das alle Erfahrungen der letzten drei Jahre zusammenfasst, um den Wissenstransfer in Europa und darüber hinaus zu unterstützen. Weitere Informationen zu ACT@Scale finden Sie unter www.act-at-scale.eu. Das vollständige ACT@Scale-Handbuch mit Best-Practice-Analysen und Ergebnissen können Sie hier herunterladen. Eine Liste der Partner des Projektes, u. a. die School of Health Sciences an der City University London und das Universitätsklinikum Würzburg, finden Sie hier.

SELFIE entwickelt Matrix zum Aufbau von Versorgungsprogrammen

Schwerpunkt des Projektes SELFIE (Sustainable intEgrated care modeLs for multi-morbidity: delivery, FInancing and performancE) ist die patientenorientierte Versorgung von mehrfach chronisch erkrankten Menschen. Multi-Morbidität ist eine der größten Herausforderungen für die Nachhaltigkeit der Gesundheitsversorgung. Umso wichtiger ist es, Modelle zur patientenzentrierten Betreuung dieser Patienten zu entwickeln. Im Rahmen des vor kurzem abgeschlossenen Projekts wurden 17 Best-Practice-Beispiele Integrierter populationsorientierter Versorgung in Europa – unter anderem Gesundes Kinzigtal – analysiert, sowohl qualitativ durch Befragungen der Beteiligten als auch quantitativ mit Hilfe der so genannten Multi-Criteria Decision Analysis (MCDA). Im Fokus standen Prävention, palliative Versorgung, die Schnittstellen von Gesundheitsversorgung und Sozialdiensten sowie die Finanzierung.

Basierend auf all diesen Arbeiten präsentierte das Konsortium zehn Mechanismen für eine erfolgreiche Umsetzung der integrierten Versorgung für Multi-Morbidität. Es wurde ein konzeptioneller Rahmen entwickelt, der die Entwicklung, Umsetzung, Beschreibung und Bewertung von integrierten Versorgungsprogrammen für Multi-Morbidität unterstützen soll und von den verschiedenen Interessensgruppen genutzt werden kann. Begleitend ist eine Matrix entstanden, die im Bild zu sehen ist.

Im Juni 2019 fand die Abschlusskonferenz zu dem vierjährigen, von der EU finanzierten Horizon 2020-Projekt statt, bei der auch der Vorstandsvorsitzende von OptiMedis, Dr. h. c. Helmut Hildebrandt referierte. Die Präsentationen der Konferenz finden Sie hier zum Download. Sämtliche Publikationen zu SELFIE sind hier zugänglich. Und auf dieser Seite findet sich ein MCDA-Berechnungstool, das eigene Auswertungen ermöglicht. Zu den Partnern gehören renommierte Universitäten verschiedener Länder, u. a. die University of Manchester und die Erasmus University Rotterdam. Eine vollständige Liste finden sie hier.

 Selfie Matrix

Die SELFIE-Matrix (Framework) für die Integrierte Versorgung von multimorbiden Menschen. Grafik: SELFIE