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OptiMedium Juni 2019

Geburtshilfe in Baden-Württemberg: Runder Tisch setzt OptiMedis-Empfehlungen um

Seit 2017 hat der „Runde Tisch zur Situation der Geburtshilfe in Baden-Württemberg“ unter Leitung von Staatssekretärin Bärbl Mielich Überlegungen für den Ausbau der Versorgung werdender Mütter und Gebärender diskutiert und Daten dazu gesammelt. Darauf aufbauend hat OptiMedis – im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg – zum einen eine Studienreise, organisiert durch OptiMedis Nederland, zu Projekten der Integrierten Geburtshilfe in den Niederlanden begleitet, zum anderen konzeptionelle Vorschläge für die Umsetzung entwickelt. Auf dieser Grundlage hat der Runde Tisch am 10. Mai 2019 ein Bündel von Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Versorgung beschlossen.

Lokale, geburtshilflich orientierte Gesundheitszentren und institutionalisierte Vernetzung der Berufsgruppen

GeburtshilfeFür die Optimierung und den Ausbau der Geburtshilfe in Baden-Württemberg hat OptiMedis im Auftrag des Sozialministeriums einen Bericht mit Maßnahmenempfehlungen erstellt. Foto: UnsplashEin Schwerpunkt ist die gezielte und über eine Rahmenvereinbarung zwischen den Verbänden gesicherte Zusammenarbeit aller in der Geburtshilfe tätigen Akteure. Gleichzeitig sollen Schwangere und Gebärende stärker einbezogen werden. „Vieles spricht dafür, dass die frühzeitige gemeinsame Versorgung sinnvoll ist und ausgebaut werden sollte“, erklärte Mielich in einer Pressemitteilung. Auch die Arbeitsbedingungen in der Geburtshilfe will der Runde Tisch verbessern. Mielich: „Wir möchten eine bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie verlässliche Arbeitszeiten erreichen, dazu ist eine angemessene personelle Ausstattung und Planung unabdingbar.“ Darüber hinaus sollen lokale Gesundheitszentren mit Fokus auf geburtshilflicher Versorgung eine institutionalisierte multiprofessionelle und integrierte Betreuung der Schwangeren und Gebärenden organisieren. Ausschreibungen sind noch für dieses Jahr vorgesehen.

Alle Beschlüsse und die Pressemitteilung des Sozialministeriums finden Sie hier.