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OptiMedium Juni 2019

Publikationen

Von uns

  • Hildebrandt H, Schulte T et al. Das letzte Lebensjahr aus Perspektive der gesetzlichen Krankenversicherung – Analysen von GKV-Routinedaten. In: Klie T (Hrsg.), Bruker C (Hrsg.): Sterben in Verbundenheit. Einblicke in die palliative Versorgung und Begleitung in Deutschland, medhochzwei Verlag, 2019, 34-52. Link
    Zu Hause sterben oder im Krankenhaus? Immer noch herrscht in Deutschland ein deutliches Auseinanderklaffen zwischen dem Wunsch nach einem Sterben im Kreis der Familie und der tatsächlichen Realität, nämlich im Krankenhaus zu sterben. In diesem Buch werden neueste empirische Daten über die Versorgungs- und Sorgepräferenzen in der Bevölkerung präsentiert und brisante Daten der gesetzlichen Krankenversicherung aufbereitet, die die Finanzströme in den letzten Lebensmonaten abbilden. Verbunden werden diese empirischen Daten mit Einblicken in die Wirklichkeit des Sterbens in Haushalten und einer Good Practice, aus der hoffentlich für viele Next Practice wird.
  • Tanke MAC, Feyman Y, Bernal-Delgado E, Deeny SR, Imanaka Y, Jeurissen P, Lange L, Pimperl A, Sasaki N, Schull M, Wammes JJG, Wodchis WP, Meyer GS. A challenge to all. A primer on inter-country differences of high-need, high-cost patients. PLOS ONE, Juni 2019, 14(6): e0217353. Link
    Weltweit macht eine kleine Gruppe von Patienten den größten Teil der Gesundheitsausgaben aus, die so genannten HNHC-Patienten (high-need, high-cost patients). Es ist wahrscheinlicher, dass diese Patienten Probleme mit der Qualität und Sicherheit ihrer Versorgung bekommen als andere Patienten, was darauf hindeutet, dass Bemühungen, die auf Effizienz und Qualität bei der Versorgung dieser Bevölkerung abzielen, erhebliche Erfolge für die Gesundheitssysteme bewirken könnten. Ein besseres Verständnis von Gemeinsamkeiten sowie Unterschieden bei den Patientenmerkmalen und in der Gesundheitsversorgung in verschiedenen Ländern kann letztendlich zu weiteren Fortschritten in der Versorgung von HNHC-Patienten in den jeweiligen Gesundheitssystemen beitragen.

Von Dritten

  • Zu Putlitz J. Netflix, Nudging, Netzwerke – Die Zukunft der Versorgung chronisch kranker Menschen. In: Zu Putlitz J (Hrsg.), Böttinger E. Die Zukunft der Medizin. Disruptive Innovationen revolutionieren Medizin und Gesundheit, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin Mai 2019, 19-36. Link
    Chronische Erkrankungen sind eine der größten Herausforderungen für das Gesundheitssystem. Sie entziehen sich einer Behandlung, die unmittelbar auf Heilung und nachhaltige Beseitigung der Beschwerden abzielt. Gleichzeitig führen sie zu Folgeerkrankungen, an denen viele Patienten versterben. Die Kosten für das Gesundheitssystem sind immens. In Zukunft werden auch integrierte Versorgungsstrukturen eine Rolle bei der Betreuung chronisch kranker Menschen spielen. In Gesundes Kinzigtal können Patienten einer ganzen Region Krankheiten und deren Folgen frühzeitig durch Teilnahme an Gesundheits- und Versorgungsprogrammen vorbeugen. Ein Rollout in andere Regionen erfolgt derzeit bereits.
  • Turner A, Mulla A, Booth A, Aldridge S, Stevens S, Begum M, Malik A. The international knowledge base for new care models relevant to primary care-led integrated models: a realist synthesis. Health Serv Deliv Res2018; 6 (25). Link
    2014 haben fünfzig Regionen in England Finanzierung und Unterstützung durch den NHS erhalten, um Gesundheitsleistungen besser zu integrieren. Das vorliegende Projekt konzentrierte sich auf die vierzehn Multispecialty Community Providers (MCP), die eine umfassende integrierte Versorgung außerhalb des Krankenhauses gewährleisten sollen. Ziel dieses Projekts war es, die Entscheidungsträger in den MCPs mit Learnings und dokumentierten Ergebnissen aus ähnlichen Modellen zu unterstützen. In dieser Publikation wird unter den besonders einflussreichen Modellen bzw. den Vorgängern der MCP Gesundes Kinzigtal vorgestellt und erklärt, wie sich aus den Erfahrungen dieses langjährigen Netzwerks der Aufbau und die Umsetzung eines neuen Integrierten Versorgungsmodells in den benachteiligten Hamburger Stadtteilen Billstedt/Horn entwickelte.
  • Auschra C, Deisner J, Berghöfer A, Sydow J, Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in ländlich geprägten Regionen: Neue Organisationsmodelle und Maßnahmen. Projektbericht in Herausgeberschaft der Stiftung Münch, November 2018. PDF-Datei
    Der Projektbericht gibt Aufschluss über etablierte und neu erprobte Versorgungsmodelle und Maßnahmen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen. Entwicklungen wie der demographische Wandel, Urbanisierung, Fachkräftemangel und veränderte Erwartungen an die medizinische Versorgung können hier eine Unterversorgung bedingen. Die Beschreibung und Systematisierung der Versorgungsstrukturen in ländlich geprägten Regionen, die Dokumentation bisheriger Erfahrungen bei der Implementierung dieser Versorgungsmodelle sowie die Entwicklung von Handlungsimpulsen für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen waren vorrangige Ziele des Projekts.
    Mit dem Konzept Gesundes Kinzigtal wurde ein Versorgungsmodell umgesetzt, dass zumindest große Teile der ambulanten Gesundheitsversorgung in Form eines regionalen Budgets abbildet.