Aktuelles - OptiMedis AG

Direkt zur Hauptnavigation Zum Inhalt wechseln

OptiMedium Juni 2020

 

OptiMedis Belgien startet Projekt mit Amgen: Frühzeitig intervenieren bei kardiovaskulären Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die Todesursache Nummer eins in Europa. Etwa 45% aller Todesfälle werden durch kardiovaskuläre Erkrankungen verursacht, in Belgien sind es 29%. Die Krankheit hat dramatische Auswirkungen auf das Leben der Patienten und verursacht erhebliche direkte und indirekte Kosten. Doch obwohl es gute Behandlungsmöglichkeiten gibt, werden die Patienten häufig nicht optimal versorgt. Hier setzt OptiMedis Belgien gemeinsam mit dem Biotechnologieunternehmen Amgen an. Im Rahmen eines Projekts zur Primär- und Sekundärprävention entwickeln und implementieren die Partner ein „integriertes, kardiovaskuläres Risikomanagementsystem“.

OptiMedis Belgium RGBDas IT-System ermöglicht es, Patienten mit erhöhtem Erkrankungsrisiko zu identifizieren, einen auf die Bedarfe abgestimmten, personalisierten Versorgungspfad einzurichten und nachzuverfolgen sowie Qualitätsindikatoren zu analysieren. „Unser Ziel ist, jetzt in Primär- und Sekundärprävention zu investieren und die Menschen im Umgang mit der Erkrankung zu schulen, um ihre Lebensqualität zu verbessern und hohe Folgekosten zu verhindern“, sagt die Geschäftsführerin von OptiMedis Belgien, Karin Stephanie Genoe.

Die Schlüsselprinzipien des integrierten Versorgungsansatzes im Überblick:

  • Frühe Identifizierung von Patienten auf der Grundlage von kardiovaskulären Risikofaktoren
  • Stratifizierung von Patienten und Verwendung einer digitalen Entscheidungshilfe, um individuelle Ziele festzulegen (z.B. für Blutdruck, LDL-C, HbA1c, Rauchen, Ernährung, Bewegung, medizinische Behandlung)
  • Coaching des Patienten durch integrierte Unterstützung
  • Nachsorge für Patienten und Leistungserbringer auf der Grundlage spezifischer Zielparameter
  • Datenerhebung zu Qualitätsindikatoren auf Bevölkerungsebene