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OptiMedium Juni 2020

Publikationen

Von uns

  • Lange, L., Pimperl, A., Schulte, T., Gröne, O., Tanke, M. (2020). Hochkostenversicherte in Deutschland: Leistungs- und Kostenprofile. In: Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, Juni 2020, Elsevier. Link
    Deutschland steht ähnlich wie andere entwickelte Länder vor der Herausforderung adäquate Interventionsansätze, die die speziellen Anforderungen von Hochkostenversicherten adressieren, zu entwickeln und zu implementieren. Ziel dieses Artikels ist es, die Leistungs- und Kostenprofile von Hochkostenversicherten zu analysieren, diese in einen internationalen Vergleich zu setzen und Ansatzpunkte für ein besseres Management abzuleiten. Die Analogien von Hochkostenversicherten in Deutschland und anderen Ländern verdeutlichen den Bedarf an länderübergreifenden Forschungs- und Interventionsansätzen zu diesem Thema.
  • Amelung, V. E., Eble, S., Sjuts, R., Ballast, T., Hildebrandt, H., Knieps, F., Lägel, R. Ex, P. (Hrsg.) (2020). Die Zukunft der Arbeit im Gesundheitswesen. BMC-Schriftenreihe Band VIII. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft (MWV). Link
    In diesem neuen Buch werden die großen Strategie- und Handlungsfelder zur Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelten im Gesundheitswesen beleuchtet. Experten aus allen relevanten Disziplinen geben dem Leser eine große Palette mit Tools und Instrumenten zur Hebung von Effizienzreserven mit dem Faktor Personal an die Hand. Dabei geht das Buch weit über die Kernthemen von „Personalarbeit“ hinaus und stellt die neuen Herausforderungen an das Führungs- und Gestaltungspersonal in den Kontext der zum Teil dramatischen Veränderungen von Technologie, Gesellschaft und Politik. Unter anderem gibt es ein Kapitel zum Thema Akademisierung der Gesundheitsberufe von Elisabeth Siegmund-Schulze und OptiMedis-Mitarbeiterin Dr. Katja Stahl.
  • Wang SY, Groene O (2020) The effectiveness of behavioral economics-informed interventions on physician behavioral change: A systematic literature review. PLoS ONE 15(6): e0234149. Link
    Die Integration von Forschungsevidenz in die klinische Routine, um eine sichere und effektive Versorgung der Patienten zu gewährleisten und unnötige Ausgaben zu reduzieren, ist eine Herausforderung. Studien in den Vereinigten Staaten, den Niederlanden und Kanada haben gezeigt, dass 30% bis 40% der Patienten keine leitlinienkonforme Versorgung erhalten und dass mehr als 20% der geleisteten Versorgung unnötig oder potenziell negativ ist. Dementsprechend hat sich angesichts der Rolle der Ärzte als wichtige Entscheidungsträger im Gesundheitswesen ein verstärkter Fokus auf Verhaltensänderungen der Ärzte herauskristallisiert. Die Autoren haben die bisherige Literatur zum Einsatz und zur Wirksamkeit von Interventionen zur Veränderung des Arztverhaltens systematisch ausgewertet.
  • Geraedts, M., Mehl, C., Siegel, A., Graf, E., Stelzer, D., Farin-Glattacker, E., Ihle, P., Köster, I., Dröge, P., Günster, C., Haas, N., Gröne, O., Schubert, I. (2020). Entwicklung eines Indikatorensets zur Evaluation der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal / Development of an indicator set for the evaluation of the population-based integrated healthcare model ‘Gesundes Kinzigtal’ (Healthy Kinzigtal). In: Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen. 2020 May 25. Link
    Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert das Projekt „INTEGRAL–10-Jahres-Evaluation der populationsbezogenen Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal“ (IVGK) (Förderkennzeichen 01VSF16002). Basis der Evaluation ist ein mit Routinedaten erfassbares Indikatorenset, mit dem zum einen die programmspezifischen, auf Prävention und Disease Management ausgerichteten IVGK-Programme beurteilt werden können. Zum anderen sollen mögliche negative Begleiterscheinungen der als „Shared-Savings-Vertrag“ angelegten IVGK überprüft werden, indem auch nicht vom IV-Vertrag erfasste Versorgungsbedarfe beobachtet werden. Da ein konsentiertes Indikatorenset für regionale Programme der integrierten Versorgung (IV) bisher nicht verfügbar ist, sollte ein geeignetes Indikatorenset entwickelt werden.
  • Löcherbach, P., Wendt, W. R. (Hrsg.): Care und Case Management. Transprofessionelle Versorgungsstrukturen und Netzwerke, Kohlhammer Verlag, 2020. Link
    Die gesundheitliche und pflegerische Versorgung ist zunehmend auf ein koordiniertes und kooperatives Vorgehen verschiedener beteiligter Einrichtungen, Fachstellen und Fachkräfte angewiesen. Auf der Individualebene ist deren Zusammenwirken eine Aufgabe des Case Managements, auf der Organisationsebene wird die Strukturierung und Prozessgestaltung von einem Care Management wahrgenommen und auf der (über-)regionalen Ebene entstehen durch eine gute Vernetzung der Akteure nachhaltige Care Strukturen. Die Beiträge des Bandes gehen auf die unterschiedlichen Bereiche stationärer, ambulanter und häuslicher medizinischer Behandlung, der Pflege und der Rehabilitation sowie deren Vernetzung ein. U. a. mit Beiträgen von Dr. Oliver Gröne und Dr. h. c. Helmut Hildebrandt.
  • Gröne, O.: Intersektorale Versorgung durch Digitalisierung: Wie können wir den Einsatz digitaler Tools besser am regionalen Nutzen ausrichten? In: KU Gesundheitsmanagement 3/2020. Link
    Digitale Innovationen wie Health Apps oder On-line-Interventionen haben großes Potenzial. Wichtig dabei ist, dass sie sich an der regionalen Ausrichtung und an den Bedarfen von Patienten orientieren und nicht an den bisherigen Strukturen des deutschen Gesundheitssystems. An Beispielen wird gezeigt, wie sich die Sektorengrenzen überwinden lassen.
  • Ehmann, A.T., Gröne, O., Rieger, M.A., Siegel, A. (2020): The Relationship between Health Literacy, Quality of Life and, Subjective Health: Results of a Cross-Sectional Study in a Rural Region in Germany. In: International Journal of Environmental Research and Public Health. No 17, Mar 2020. Link
    Geringe Gesundheitskompetenz ist mit einer schlechteren Gesundheit und Lebensqualität verbunden. Hier wird die Frage diskutiert, ob ein regionales integriertes Gesundheitssystem, dessen Management bestrebt ist, seine Mitglieder in Gesundheitsfragen zu befähigen und zu stärken, zu einem höheren Niveau der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung beitragen kann. In einer Querschnittsstudie wurde eine Zufallsauswahl von Angehörigen eines integrierten Versorgungssystems in Südwestdeutschland befragt. Der standardisierte Fragebogen enthielt u. a. Fragen zur Gesundheitskompetenz und zur subjektiven Gesundheit.
  • Hildebrandt, H. Rautenberg, J., Renner, S. (2020): Patienten als Co-Produzenten von Gesundheit und ihre mögliche Unterstützung in einem optimierten System von Integrierter Versorgung. In: Bahrs, O. (Hrsg.): Der Mensch – Zeitschrift für Salutogenese und anthropologische Medizin. Heft 59, Verlag Gesunde Entwicklung, Bad Gandersheim. Feb 2020. Link (Hier die Zeitschrift "Der Mensch" bestellen)
    Für heute vorherrschende Erkrankungen ist der Produktionsprozess von Gesundheit (und analog von Krankheits-minderung oder -heilung) nicht mehr einfach als mechanische Intervention im Sinne eines Reiz-Reaktions-Schemas zu verstehen, sondern erfordert eine kybernetische Sicht. Gesundheit gestaltet sich in der komplexen Interaktion des betreffenden Menschen, seiner biopsychosozialen und materiellen Umgebung sowie der Professionen des Gesundheitssystems, ihrer jeweiligen Haltungen und ihrer Professionalität. Für die optimale Wirksamkeitsentfaltung von Integrierter Versorgung muss deshalb gezielt auf die Entstehungsbedingungen von Gesundheit eingewirkt werden. Die Autoren beschreiben fünf Interventionsbeispiele im Kontext Integrierter Versorgung.
  • Ballester, M., Orrego, C., Heijmans, M., Alonso-Coello, P., Versteegh, MM., Mavridis, D., Groene, O., Immonen, K., Wagner, C., Canelo-Aybar, C., Sunol, R.(2020). Comparing the effectiveness and cost-effectiveness of self-management interventions in four high-priority chronic conditions in Europe (COMPAR-EU): a research protocol. In: BMJ Open. 2020 Jan 19. Link
    Die Alterung der Bevölkerung und die zunehmende Belastung durch chronische Krankheiten haben das Interesse an innovativen Versorgungsmodellen geweckt. Während Selbstmanagement-Interventionen zunehmend Aufmerksamkeit erregen, basiert der Nachweis ihrer Wirksamkeit meist auf Metaanalysen, die in der Regel aus randomisierten kontrollierten Studien abgeleitet werden, in denen Interventionen mit Kontrollgruppen verglichen werden. Daher fehlen relevante Wirksamkeitsdaten für Vergleiche zwischen verschiedenen Selbstmanagement-Interventionen, die sich auf spezifische chronische Erkrankungen anwenden lassen. In dieser Arbeit werden Selbstmanagement-Interventionen für vier chronische Erkrankungen untersucht.
  • Stausberg, J., Maier, B., Bestehorn, K., Gothe, H., Groene, O., Jacke, C., Jänicke, M., Kostuj, T., Mathes, T., Niemeyer, A., Olbrich, K., Schmitt, J., Neugebauer, E. (2019). Memorandum Registry for Health Services Research: Update 2019. Gesundheitswesen. 2020 Feb 18. Link
    Über Register können Fragestellungen zur Gesundheitsversorgung im Alltag untersucht werden. Sie sind daher eine wesentliche Methode der Versorgungsforschung. Das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) fördert die Qualität von Registern durch einen wissenschaftlichen Austausch, durch Fortbildungsangebote sowie durch Empfehlungen in Form eines Memorandums „Register für die Versorgungsforschung“. Die vorliegenden Empfehlungen stellen ein Update zur ersten Fassung des Memorandums von 2010 dar. Das Update beschreibt die Einsatzmöglichkeiten und Zielsetzungen von Registern in der Versorgungsforschung und stellt den aktuellen Stand zu allen Aspekten eines guten Designs und eines sachgerechten Betriebs von Registern dar.
  • Braithwaite, J., Clay-Williams, R., Taylor, N., Ting, HP., Winata, T., Arnolda, G., Sunol, R., Gröne, O., Wagner, C., Klazinga, NS., Donaldson, L., Dowton, SB (2019). Bending the quality curve. In: International Journal for Quality in Health Care. 2019 Dec 10, 1-7. Link
    DUQuA ist ein Forschungsprogramm, das die Qualität in 32 großen Krankenhäusern in ganz Australien untersucht. Es basiert mit geeigneten Modifikationen und Erweiterungen auf dem Forschungsprogramm Deepening our Understanding of Quality improvement in Europe (DUQuE), das 2014 ebenfalls als Supplement im International Journal for Quality in Health Care veröffentlicht wurde. Die Autoren stellen u. a. die wichtigsten Daten zu Australien, der Gesundheit der Bevölkerung und dem Gesundheitssystem vor sowie eine Auswahl wichtiger interventioneller Studien und bisheriger politischer und institutioneller Initiativen vor.
  • Siegel, A., Ehmann, AT., Meyer, I., Gröne, O., Niebling, W., Martus, P., Rieger, MA. (2019). PEN-13: A New Generic 13-Item Questionnaire for Measuring Patient Enablement (German Version). In: International Journal of Environmental Research and Public Health. 2019 Dec 3;16(23). Link
    Patientenbefähigung bezieht sich im weitesten Sinne auf den Prozess oder das Ergebnis der Befähigung von Patienten, ihren Gesundheitszustand sowohl als Einzelpersonen als auch im Rahmen der Arzt-Patienten-Beziehung kompetenter einzuschätzen und zu managen. Sie ist ein wichtiges Ziel der heutigen Gesundheitspolitik. Ziel der Studie war es, ein deutschsprachiges Erhebungsinstrument zu entwickeln und psychometrisch zu testen, das die Patientenbefähigung generisch und detaillierter als bisherige Instrumente misst.
  • Gröne, O., Sunol, R. (2019). Quality improvement is complex and contextual. In: BMJ. 2019 Oct 25. Link
    Der Beitrag ist eine Antwort auf den Essay von Mary Dixon-Woods „How to improve healthcare improvement“ von Oktober 2019. Die Autoren fügen ihren Ausführungen weitere Punkte hinzu, u. a. zur wichtigen Rolle von Patientenbefähigung und Koproduktionen bei der Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung.
  • Kringos, DS., Groene, O., Johnsen, SP. (2019). Training the First Generation of Health Care Performance Intelligence Professionals in Europe and Canada. In: Acaddemic Medicine. 2019 Jun;94(6):747-748. Link
    In dem Beitrag geht es um das internationale Ausbildungsnetzwerk für Healthcare Performance Intelligence Professionals (HealthPros). Ziel ist es, innerhalb eines speziell entwickelten Ausbildungsprogramms 13 internationale Doktoranden im Themenfeld „data science for health system performance assessment“ aus- und weiterzubilden. Die Studierenden werden so ausgebildet, dass sie eine Reihe von erforderlichen Kompetenzen und multidisziplinären Fähigkeiten beherrschen, die in den bestehenden Forschungs- und Ausbildungsprogrammen nicht gut abgedeckt sind.