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OptiMedium Juni 2020

 

Internationales

Frankreich: Eurometropole Straßburg will OptiMedis-Modell umsetzen

Infografik.pdfDas OptiMedis-Modell eines regionalen, integrierten Versorgungssystems – zum Öffnen bitte auf das Bild klicken. Bild: OptiMedisOptiMedis weitet die Arbeit in Frankreich aus. Schon seit einiger Zeit unterstützen wir die Eurometropole Straßburg konzeptionell. Sie hatte bei dem nationalen Innovationswettbewerb „Territoires d`Innovation“ der französischen Regierung den Zuschlag für ein Großprojekt zur Verbesserung von Prävention und Versorgung in der Region als Pilotierung für eine generelle Weiterentwicklung des französischen Gesundheitssystems erhalten (wir berichteten). Nun hat die Eurometropole Strasbourg OptiMedis formal mit der Projektdurchführung beauftragt.

In den nächsten vier Jahren wird OptiMedis die Eurometropole mit Beratung, Datenanalysen, und der konzeptionellen Entwicklung regionaler Versorgungsformen nach dem OptiMedis-Modell begleiten und dann in die Umsetzung gehen. Aktuell in Arbeit ist eine Potentialanalyse, die den speziellen Kontext in der Partnerregion auf der Basis soziodemographischer und gesundheitsbezogener Daten beschreibt, Regionen mit besonderen Bedarfen und Entwicklungspotenzialen sowie relevante Akteure identifiziert. Eine ganz besondere Bedeutung kommt dabei der Datenzusammenführung zu, da bisher die stationären und die ambulanten Daten in Frankreich nicht zusammengebracht und damit auch nicht gemeinsam analysiert werden konnten.

Umsetzung in der Region Saverne und Straßburg angedacht

Die zweite Phase beginnt 2021. Dann werden wir auf der Basis der ermittelten Daten konkrete integrierte Versorgungsansätze für den französischen Kontext mit Schwerpunkten wie Qualitätssicherung in der Gesundheitsversorgung, Case Management und primäre und sekundäre Präventionsstrategien entwickeln. Aus der Potentialanalyse heraus werden bestehende Versorgungsangebote optimiert und neue konzipiert. Dabei wird der Quadruple Aim-Ansatz in Anlehnung an Donald M. Berwick verfolgt mit den vier Zielen: Bestmöglicher Gesundheitsstatus, bessere Gesundheitsversorgung erleben, mehr Zufriedenheit der Akteure im Gesundheitswesen und höhere Wirtschaftlichkeit. Grundlage soll ein Organisationsmodell für ein lokales Gesundheitsunternehmen sein, das auf die regionalen Bedarfe abgestimmt und in die Partnerstrukturen eingebettet ist und dabei nach dem Shared Savings-Modell von OptiMedis nachhaltig die Gesundheit der Bevölkerung optimieren kann.

In der dritten Projektphase wird das Modell dann in der Region Saverne und in einem Stadtbezirk von Straßburg umgesetzt. Der französische Staat hat über seinen Beteiligungsfonds „Caisse d’Impots“ dazu bereits seine Bereitschaft zu einem Co-Invest in siebenstelliger Höhe für die Startphase avisiert.