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OptiMedium September 2020

Werra-Ulster-Weser Fonds fördert „Aufbau eines Netzwerks ehrenamtlicher Gesundheitshelfer“

Gesundheitshelfer StartschussLandrat Dr. Michael Koch (3. von links) übergab die Förderurkunden des Werra-Ulster-Weser-Fonds an Heinz Poppe, Wilfried Erbe (beide Tennisverein Rot-Weiß Philippsthal), Justin Rautenberg, Stefan Göbel (beide Verein „Gesundheit für die Werra-Kali-Region“). Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg Der vor kurzem gegründete Verein „Gesundheit für die Werra-Kali-Region e.V.“ freut sich über eine Förderung von 100.000 Euro durch den Werra-Ulster-Weser-Fonds des Bundesumweltministeriums. Mit den Geldern soll in der Werra-Kali-Region ein flächendeckendes Netzwerk ehrenamtlicher „Gesundheitshelfern“ aufgebaut werden. Gegründet wurde der Verein von dem lokal ansässigen Apotheker Stefan Göbel und OptiMedis.

Landrat Dr. Michael Koch vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg kommentierte: „An diesem Projekt zeigt sich, dass das Geld aus dem Werra-Ulster-Weser-Fonds beim Verein Gesundheit für die Werra-Kali-Region gut angelegt ist. Mit Hilfe des Fonds können wir Projekte fördern, die nicht nur innerhalb Städte oder Orte eine Rolle spielen, sondern die eine Bedeutung für das Zusammenleben und die Lebensqualität in der Kaliregion haben.“ Koch betonte weiter, dass das Projekt zudem einmal mehr zeige, welche bedeutsame Stellung das Ehrenamt habe.

Digitale Plattform erleichtert Arbeit der Ehrenamtler

Projektleiter Justin Rautenberg von OptiMedis erklärt, worum es bei den ehrenamtlichen Gesundheitshelfern geht: „Angesichts von nicht wiederbesetzbaren Arztsitze und der Knappheit im Pflege- und Physiotherapiebereich brauchen wir jenseits der professionellen Versorgung im Gesundheitswesen dringend ehrenamtliche Unterstützung. Auch, weil wir wissen, dass die soziale Teilhabe ein wesentliches unterstützendes Element für den Gesundungsprozess von Menschen ist.“ Die ehrenamtlich tätige Person übernimmt eine Vernetzungsrolle, sie hilft den Patienten, für sie passende soziale oder auch medizinische Angebote zu finden und fördert das Selbstmanagement der Patienten. In den nächsten zwei Jahren sollen 50 bis 60 Gesundheitshelfer ausgebildet werden. Sie werden durch eine digitale Plattform unterstützt, auf der die Angebote der Region zusammengeführt werden.

OptiMedis kümmert sich um Kommunikation und Gewinnung der Ehrenamtler, deren Qualifizierung sowie die Entwicklung der notwendigen Unterstützungstools. Perspektivisch soll in der Region eine regionale integrierte Versorgung nach dem Modell der Nachbarregion, dem Werra-Meißner-Kreis, aufgebaut werden.