Aktuelles - OptiMedis AG

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Nordhessen entwickelt sich zum GSEK LogoVorreiter für neue Versorgungslösungen. Im November 2020 ist die Integrierte Versorgung „Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+“ an den Start gegangen: Gemeinsam mit lokalen Gesundheitsakteuren, sozialen Einrichtungen, Kommunalverwaltungen und Öffentlichem Gesundheitsdienst wird in der Region um Melsungen das OptiMedis-Modell – ähnlich „Gesundes Kinzigtal“ in Baden-Württemberg – umgesetzt. Grundlage ist ein Vertrag zwischen der BKK B. Braun Aesculap und der Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+ GmbH, deren Gesellschafter die OptiMedis AG ist. Die B. Braun Melsungen AG fördert den Aufbau.

Heussner MarioMario Heußner, Vorstandsvorsitzender der BKK B. Braun Aesculap. Foto: BKK B. Braun AesculapIm OptiMedis-Modell werden die Anreize im Gesundheitswesen umgekehrt und die Gesunderhaltung der Menschen belohnt. Prävention, Gesundheitsförderung, Aktivierung der Patienten und gezieltes Versorgungsmanagement, insbesondere bei chronisch Kranken, werden gefördert. „Das im Kinzigtal und seit einiger Zeit auch in unserem Nachbarkreis in Nordhessen im Werra-Meißner-Kreis umgesetzte innovative Modell hat uns überzeugt und wir vertrauen auf die langjährige Expertise von OptiMedis. Wir wollen im Bereich Gesundheitsversorgung und -förderung in der Region wirklich etwas bewegen“, erläutert Mario Heußner, Vorstandsvorsitzender der BKK B. Braun Aesculap.

Braun Anna MariaAnna Maria Braun, Vorstandsvorsitzende der B. Braun Melsungen AG. Foto: B. Braun Melsungen AGFür Anna Maria Braun, Vorstandsvorsitzende der B. Braun Melsungen AG, sind die Themen Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung der Mitarbeiter*innen und ihrer Familien wichtige Bestandteile der Unternehmensphilosophie. „Das neue Angebot trägt dazu bei, die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen zu schützen und zu verbessern – eine Vision, die B. Braun seit jeher antreibt. Insbesondere den Ansatz, mit digitalen Lösungen die Menschen im ländlich geprägten Raum zu erreichen, begrüßen wir. So werden nicht nur die Menschen in Melsungen und Umgebung, sondern auch schrittweise Versicherte und Mitarbeiter*innen über die Region und den Schwalm-Eder-Kreises hinaus die Gesundheitsangebote des Netzwerkes nutzen können“, erklärt sie. Dafür stehe auch das „+“ im Namen.

B. Braun macht es vor: Regionale Unternehmen sollten mehr in Gesundheit investieren

Hildebrandt HelmutDr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG. Foto: OptiMedis AGOptiMedis-Vorstandsvorsitzender Dr. h. c. Helmut Hildebrandt sieht das Engagement von B. Braun als beispielgebend für weitere Regionen: „Gesundheitsnetzwerke, wie wir sie aufbauen, finanzieren sich nach einer gewissen Anlaufzeit durch ihren Anteil an den relativen Einsparungen, die durch eine effizientere und abgestimmte Versorgung entstehen. Denn indem Gesundheit gefördert und Krankheiten frühzeitig erkannt oder in ihrer Progression abgemildert werden, sinken auf Dauer die Kosten für die medizinische Versorgung. Bei der Startfinanzierung können regionale Unternehmen eine große Rolle spielen und damit die Versorgung in ihrer Region und ihrer Mitarbeiter entscheidend verbessern.“

Rautenberg JustinJustin Rautenberg, Geschäftsführer der Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+ GmbH. Foto: OptiMedis AGJustin Rautenberg, Geschäftsführer der Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+ GmbH, erklärt, dass die Versicherten schon ab Anfang 2021 erste Angebote des Netzwerks nutzen können. „Zurzeit bauen wir die Geschäftsstelle auf, stellen ein Team zusammen und knüpfen Kontakte zu medizinischen und sozialen Einrichtungen. Neben klassischen Angeboten setzen wir zukünftig vermehrt auf digitale Lösungen.

Damit möglichst viele Versicherte aus dem Schwalm-Eder-Kreis die Vorteile des Gesundheitsnetzwerks nutzen können, sollen auch mit weiteren Krankenkassen der Region Verträge geschlossen werden.

Diese Meldung ist auch als Pressemitteilung verschickt worden. Druckfähige Pressebilder und Kurzbeschreibungen aller genannten Personen finden Sie in unserem Newsroom. 


PM GSEK