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HPH veröffentlicht neue Standards zur Gesundheitsförderung

HPHDas internationale Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (International Network of Health Promoting Hospitals & Health Services – HPH) hat neue Standards für die Gesundheitsförderung ratifiziert. Die fünf aktuellen Standards zielen auf eine Führungsverantwortung für die Gesundheitsförderung ab, sie fordern besseren Zugang zu Gesundheitsleistungen (im Sinne soziokultureller Aspekte und organisationaler Gesundheitskompetenz), eine patientenzentrierte Versorgung unter Berücksichtigung umfassender Gesundheitsinformationen sowie eine gemeinsame Entscheidungsfindung und Unterstützung im Selbstmanagement. Sie beschreiben Anforderungen an einen gesundheitsförderlichen Arbeitsplatz und fordern mehr Nachhaltigkeit, sowohl in Bezug auf die Langzeitergebnisse klinischer Interventionen, als auch auf den ökologischen Impact von Krankenhäusern.

Das HPH-Netzwerk vereint über 600 Krankenhäuser aus 33 Ländern

Zum Hintergrund: Das Internationale Netzwerk gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitsdienste (HPH) wurde auf dem Setting-Ansatz der Gesundheitsförderung als Antwort auf den WHO-Aktionsbereich "Neuausrichtung der Gesundheitsdienste" der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung gegründet. Die WHO regte eine Bewegung an, indem sie ein internationales Netzwerk von nationalen und subnationalen Netzwerken initiierte, dass die Umsetzung dieses Konzepts unterstützte. Im Jahr 2020 besteht das HPH-Netzwerk aus mehr als 600 Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen aus 33 Ländern.

Die internationale Geschäftsstelle des Netzwerks wird von OptiMedis geführt. Dr. Oliver Gröne betont: „Die neuen Standards für Gesundheitsfördernde Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen stellen eine wichtige Aktualisierung der bestehenden Standards dar. Sie spiegeln verschiedene neue Bereiche der Politik, Praxis und Evidenz wider, um eine breitere Umsetzung der HPH-Vision zu unterstützen. Konkret reflektieren sie die globale HPH-Strategie 2021 bis 2025 sowie die Chancen und großen Herausforderungen, die durch Initiativen wie die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, die Erklärung von Shanghai zur Gesundheitsförderung in der Agenda für nachhaltige Entwicklung bis 2030 und die Erklärung von Astana angegangen werden.“ Die neuen Standards finden Sie in Kürze auf der HPH-Webseite unter diesem Link!