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Aus Wissenschaft & Forschung

Von der Region über die Praxis bis zum einzelnen Patienten: FORTA-EPI und MyFORTA decken Verbesserungspotenzial auf

Die Arzneimitteltherapie älterer Menschen ist eine der größten Herausforderungen für Ärzte. Risiken wie schwere Neben- oder Wechselwirkungen müssen vermieden, gleichzeitig Chancen, wie zum Beispiel die Verhinderung von Schlaganfällen, genutzt werden.

GFortaMit dem datenbasierten Algorithmus FORTA-EPI kann die Arznei-mittelversorgung auf Basis der FORTA-Liste in Bezug Unter- und Überversorgung ausgewertet werden. Foto: istockemeinsam mit Prof. Dr. Martin Wehling hat OptiMedis auf Grundlage der FORTA-Klassifikation, bei der Wirkstoffe in Verbindung mit altersrelevanten Indikatoren bewertet werden, einen Algorithmus entwickelt. Er wertet die Arzneimittelversorgung auf regionaler und auf Praxisebene in Bezug auf Unter- und Überversorgung aus. Die patientenindividuelle Auswertung ist über das gerade entwickelte Tool MyFORTA möglich. Hierbei werden neben Diagnosen und Arzneimitteln auch weitere klinische Parameter wie etwa das Schmerzempfinden oder der Hb-Wert einbezogen.

Hohes gesundheitsökonomisches Potenzial

Der entwickelte FORTA-Algorithmus kann zur nachträglichen Analyse für Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen, Pharmazeutische Portale und Forschungsprojekte wie aber auch zur konkreten Entscheidungsunterstützung insbesondere für Ärzte und Kliniken genutzt werden. Das gesundheitsökonomische Potenzial ist hoch, das zeigen unsere Fallbeispiele zu „Krankenhausaufenthalten aufgrund einer Schenkelhalsfraktur (z. B. ICD-Code S72.0) nach vorheriger Medikation mit Benzodiazepinen“ und zu „Krankenhausaufenthalten aufgrund akuter gastrointestinalen Blutungen nach vorheriger Medikation mit nichtsteroidalen Antirheumatika“. Die Fallbeispiele inklusive gesundheitsökonomischer Hochrechnung finden Sie unter diesem Link.

Auf unserer Webseite werden die Anwendungsmöglichkeiten und die Fallbeispiele ausführlich beschrieben. In einem geschlossenen Bereich, für den Sie sich unverbindlich registrieren können, finden Sie interaktive Visualisierungen unserer Auswertungen. Hier gelangen Sie zum geschlossenen Bereich.

Am 18. Dezember erscheint außerdem ein ausführlicher Artikel zu FORTA-EPI und MyFORTA in der „Welt der Krankenversicherung“ mit dem Titel „Mit patientenindividueller Analyse die optimale Medikation finden“.

Bei Fragen oder für ein konkretes Angebot wenden Sie sich bitte an:

Pascal Wendel, Head of Health Data Analytics
Telefon: 040 22621149-0
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