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Internationales

OECD-Studie schafft international vergleichbare Indikatoren für Chroniker

OECD-StudiePatienten und Leistungserbringer werden mithilfe von Fragebögen befragt. Foto: istock.com/ShironosovZum ersten Mal gibt es international vergleichbare Indikatoren, die die Erfahrungen und Outcomes von Menschen mit chronischen Erkrankungen in der ambulanten Versorgung erfassen. Sie wurden im Rahmen der Studie „Patient-Reported Indicator Surveys“ (PaRIS) von einem internationalen Konsortium für die OECD erarbeitet. Zum einen wurde ein Fragebogen für betroffene Patienten entwickelt, der unter anderem den Zugang zur Gesundheitsversorgung, Wartezeiten, Zufriedenheit, Lebensqualität, körperlicher Funktionsfähigkeit und psychischem Wohlbefinden erfragt. Auch für die Leistungserbringer wurde – federführend von OptiMedis – ein Fragebogen erstellt, der klinische Charakteristika erfasst.

Fragebögen werden für 22 Länder übersetzt

Im nächsten Schritt sollen die Fragebögen in die Sprachen der 22 teilnehmenden Ländern übersetzt werden. Hierfür nutzt das Konsortium das sogenannte TRAP-D-Modell für Übersetzungen, das als führende Praxis bei internationalen Studien gilt. TRAP-D steht für: Translation, Review, Adjudication, Pre-testing und Documentation. Durch den kollaborativen und iterativen Ansatz wird sichergestellt, dass die übersetzten Versionen den lokalen Kontext genau widerspiegeln und gleichzeitig die Qualität der Originalquelle erhalten bleibt. Dies ist für die PaRIS-Studie besonders wichtig, da die erhobenen Daten vergleichbar sein müssen.

Diese Länder nehmen an der Studie teil: Australien, Belgien, Kanada, Tschechien, Niederlande, England, Estland, Frankereich, Griechenland, Island, Irland, Italien, Luxembourg, Norwegen, Portugal, Rumänien, Saudi-Arabien, Slowenien, Spanien, Schweiz, Amerika und Wales.