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Wenn ältere Patient:innen aus dem Pflegeheim ins Krankenhaus kommen, besteht immer die Gefahr, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert – sei es durch die psychische Belastung, Infektionen oder zu lange Immobilisation. Viele Einweisungen wären durch eine effektive und frühzeitige Versorgung im Pflegeheim vermeidbar. Welche das sind und wie Strukturen angepasst werden könnten, erarbeiten die Partner in dem vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesauschusses geförderten Projekt „Bedarfsgerechte Versorgung von Pflegeheimbewohnern durch Reduktion Pflegeheim-sensitiver Krankenhausfälle“. Alle Informationen finden Sie laufend auf der Webseite zum Projekt unter www.pflegeheim-sensitive-krankenhausfaelle.de.

Die Projektpartner haben analysiert, mit welchen Diagnosen Pflegeheimbewohner:innen am häufigsten eingewiesen werden und welche vermeidbar wären. Auf Grundlage der Daten wurden ein Katalog von Pflegeheim-sensitiven Krankenhausfällen (PSK), Fallbeispiele sowie Ansätze und Interventionen entwickelt, um diese in Zukunft vorzubeugen. Diese Ergebnisse werden in Kürze ebenfalls auf der Webseite veröffentlicht. Sie lesen dort auch, mit welchen Methoden im Projekt gearbeitet wird und welche Experten beteiligt waren. Anfang Dezember werden die Ergebnisse auch auf einem Online-Symposium vorgestellt.

Infos und Anmeldung zum Online-Symposium

Datum: 9. Dezember 2021 von 16:30 bis 18 Uhr:

Titel: Vom Pflegeheim ins Krankenhaus – viele Einweisungen sind vermeidbar, aber wie? Analysen und Ansätze zur Reduktion Pflegeheim-sensitiver Krankenhausfälle (PSK)

Anmeldung per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm: Download als PDF-Datei

Wenn Sie am Symposium teilnehmen möchten, melden Sie sich gerne an. Ende November werden wir Ihnen dann den Zoom-Link zuschicken. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Die Partner im Projekt

Die Konsortialführung des Projekts liegt bei Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, Inhaberin des Lehrstuhls für Management und Innovation im Gesundheitswesen der Universität Witten/Herdecke. Das Projekt wird gemeinsam mit den Verbundpartnern OptiMedis AG, dem Forschungs- & Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V. sowie dem Pflege e.V. durchgeführt. Dieses Projekt wird mit Mitteln des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss unter dem Förderkennzeichen 01VSF18026 gefördert.