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Berliner Aufruf PressebildProf. Dr. Alexander Schachtrupp, Geschäftsführer der B. Braun-Stiftung und Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender von OptiMedis, haben in Berlin gemeinsam mit und auch stellvertretend für viele Expert:innen und Akteur:innen im Gesundheitswesen einen Appell an die Politik der neuen Legislatur gerichtet. Foto:OptiMedisMit dem "Berliner Aufruf für mehr Patientennutzen im Gesundheitswesen“ haben sich heute die B. Braun-Stiftung, OptiMedis sowie weitere Experten aus dem Gesundheitswesen an die Politik gewandt. Sie fordern eine sehr viel stärkere Fokussierung auf die Messung und Bewertung von Leistungen hinsichtlich ihres Nutzens für die Bevölkerung. Der Aufruf wurde bei der Veranstaltung „Das Ergebnis zählt“ im Berliner Langenbeck-Virchow-Haus verabschiedet. Auch andere Akteure haben die Möglichkeit, sich dem Berliner Aufruf anzuschließen. Unter www.optimedis.de/berlineraufruf gibt es eine Liste der Unterzeichner, die laufend aktualisiert wird.

Der Nutzen für Patienten muss nachgewiesen werden

Prof. Dr. Alexander Schachtrupp, Geschäftsführer der B. Braun-Stiftung betonte: „Was im Gesundheitswesen zählt, ist doch das Ergebnis der Interventionen, also der Nutzen für den Patienten. Gemeinsam wollen wir daher erreichen, dass alle Akteure im Gesundheitswesen inklusive der Kostenträger diesen Nutzen auch nachweisen müssen.“ Es müssten Indikatoren entwickelt werden, die für den Patienten relevante und möglichst aggregierte Outcomes widerspiegeln, ergänzte Schachtrupp. Außerdem sollten auch die Patienten selbst ihre Erfahrungen und Präferenzen in einer national standardisierten Form einbringen können.

„Auf Grundlage dieser Daten können die knappen Ressourcen viel effizienter eingesetzt werden“, sagte Dr. h.c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender von OptiMedis. „Und nur so haben die verschiedenen Akteure im Gesundheitssystem den Anreiz, noch stärker für den Patientennutzen zusammenzuarbeiten und Prävention und Gesundheitsförderung zu fördern. Gleichzeitig werden durch eine Vergleichbarkeit und durch transparente Anforderungen auch die Grundlagen für langfristige und substanzielle Investitionen in Innovationen gegeben.“

Zusammenschluss für ein zukunftssicheres Gesundheitswesen

Berliner Aufruf PodiumVertreter:innen aus Politik, Praxis & Wissenschaft haben in Berlin gemeinsam einen Blick auf die Frage geworfen, wie wir das Gesundheitssystem in dieser Legislatur stärker auf Ergebnisorientierung ausrichten können. Foto: OptiMedisDie Unterzeichnenden des Aufrufs gehen davon aus, dass diese Ausrichtung einen entscheidenden Beitrag dazu leisten wird, das Gesundheitswesen für die nächsten Jahrzehnte patientenzentrierter, finanzierbar, solidarisch und offen für Innovationen zu halten. Sie werden sich in ihren Organisationen dafür einsetzen.

Alle Informationen zum Berliner Aufruf finden Sie unter www.optimedis.de/berlineraufruf.

Zu dieser Meldung gibt es auch eine Pressemitteilung in unserem Newsroom.

 

 

 

Präsentationen der Referenten

Prof. Dr. rer. pol. Andreas Beivers, Professor für Volkswirtschaftslehre und Studiendekan für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius in München, Leitung wissenschaftliche Projekte Stiftung Münch
"Wie verändern Vergütungssysteme, die auf Ergebnismessung beruhen, die Orientierung von Leistungserbringern? Regionalsbudgets statt DRG und Einzelleistungsvergütung" 

Prof. Dr. h.c. Christel Bienstein, Pflegewissenschaftlerin Universität Witten-Herdecke, Präsidentin DBfK / Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, Lehrstuhl für Management und Innovation im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke
"Die Senkung der Anzahl vermeidbarer Krankenhausfälle als Ergebnis von Pflegequalität"

Anja Burmann, Digitalization in HealthCare Wissenschaftlerin Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST
"IT Anforderungen für Population Health Managemen und Measurement"

Prof. Dr. med. Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der Fakultät Wirtschaft und Management der Technischen Universität Berlin
"Von einem "volume"- hin zu einem "value"-basierten Gesundheitssystem - eine internationale Perspektive

Irina Cichon, Senior Projektmanagerin Themenbereich Gesundheit, Robert Bosch Stiftung, Projektleiterin „Neustart!“
"Anforderungen von Bürgerinnen / Patientinnen an Ergebnisse des Gesundheitssystems. Erfahrungen aus der Neustart!-Initiative"

Dr. Oliver Gröne, stellv. Vorstandsvorsitzender OptiMedis
"Nothing about me without me - Patient Reported Experiences (PREMs) und Patient Reported Outcomes (PROMs)"

Dr. Cornelia Henschke, Leiterin Projektbereich Gesundheitsökonomie des Fachgebietes Management im Gesundheitswesen an der Technischen Universität Berlin
"Der Umgang mit (innovativen) Technologien in einem "value"-basierten Gesundheitssystem?"

Dr. h.c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender OptiMedis
"Optionen für einen Vergleich von Krankenkassen nach Outcome"

Dr. Detlef Loppow, Geschäftsführer Martini-Klinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
"Ergebnisse zählen: Erfahrungen mit Value Based Health Care in der Umsetzung durch die Martini-Klinik in Hamburg"

Thomas Müller, stellv. Geschäftsführer, Geschäftsführungseinheit Markt/Produkte, AOK-Bundesverband
"Servicequalität und Transparenzanforderungen an Krankenkassen"

Dr. Benedikt Simon, Harkness Fellowship in Health Care Policy and Practice des Commonwealth-Fund
"Verhältnis von Qualitätsverbesserung und Cost-Savings in Integrated Systems (Erfahrungen mit "Alternative Payment Systems" in den USA)"