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EU-Projekt SCIROCCO: Mit Logikmodellen Prozesse in der Integrierten Versorgung verbessern

LogikmodelleLogikmodelle helfen dabei, ein gemeinsames Verständnis der Akteure zu schaffen. Foto: istockphoto.com/kupicooOptiMedis hat für das EU-Forschungsprojekt SCIROCCO Exchange mit verschiedenen Ländern Logikmodelle entwickelt. Logikmodelle werden auch vom Expertenbeirat des Innovationsfonds als eine Form des Wirkmodells einer Intervention zur Nachbildung angenommener Kausalketten in komplexen Projekten empfohlen (weitere Informationen). Sie helfen dabei, die Prozesse hin zu einer Integrierten Versorgung zu verbessern, können konzeptionelle Lücken aufzeigen und generell zu einem besseren Verständnis führen, wie und unter welchen Rahmenbedingungen beobachtbare Effekte in Interventionsprojekten entstehen. Im Rahmen von SCIROCCO Exchange werden neun europäische Regionen bei der Weiterentwicklung regionaler integrierter Versorgungssysteme unterstützt. Jede Region hat sich in den vergangenen zwei Jahren mit Blick auf zwölf Dimensionen, die als entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von Integrierter Versorgung festgelegt wurden, selbst eingeschätzt. Durch diesen Prozess waren die Regionen in der Lage, leistungsschwache Bereiche zu identifizieren, die sie in der nächsten Phase priorisieren möchten.

Logikmodelle helfen in jeder Planungsphase

OptiMedis hat mit jeder Region ein auf sie abgestimmtes Logikmodell entwickelt, das als Leitfaden für den Verbesserungsprozess dient. Es ermöglicht den Überblick über ein Projekt und umreißt sowohl das Gesamtziel als auch die Aktivitäten und angestrebten Ergebnisse. In einer frühen Planungsphase lassen sich so Aktivitäten steuern, in der Umsetzungsphase erleichtert es die Überwachung und in der Abschlussphase die Bewertung.
„Integrierte Versorgungssysteme scheitern oft an einem mangelnden gemeinsamen Verständnis der Akteure. Hier ist ein Logikmodell zum Beispiel hilfreich, da es die kausalen Zusammenhänge zwischen Aktivitäten und gewünschten Ergebnissen aufzeigt und gleichzeitig als Kommunikationsinstrument für alle Beteiligten dient", erklärt Dr. Oliver Gröne, Vorstandsvorsitzender von OptiMedis.