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Aktuelles | OptiMedis AG

OptiMedium 01/2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

mitten in der Diskussion um das kommende "Versorgungsgesetz" haben wir einen weiteren Beleg dafür bekommen, dass eine regional organisierte Integrierte Vollversorgung im Vergleich zur Regelversorgung deutlich effizienter sein kann. Die gerade abgeschlossenen Berechnungen zu unserem baden-württembergischen Versorgungssystem Gesundes Kinzigtal für das Jahr 2008 zeigen, dass wir nicht nur die Qualität der Versorgung verbessern, sondern gleichzeitig die Deckungsbeiträge der Krankenkassen deutlich erhöhen können. Details zu unseren Berechnungen lesen Sie weiter unten.

Gleichzeitig kommen wir mit unserem Innovationsfonds "Health Efficiency", der regionale Versorgungssysteme und weitere Projekte für eine bessere und effizientere Gesundheitsversorgung fördern wird, gut voran. Interessierte Investoren können sich gern schon jetzt an uns wenden genauso wie Projekte oder Unternehmen, die für eine Förderung in Frage kommen. Weiter unten lesen Sie mehr dazu.

Viel Spaß bei der Lektüre und beste Grüße

Helmut HildebrandtIhr Helmut Hildebrandt

 


Gesundes Kinzigtal: Neue Daten belegen effiziente Gesundheitsversorgung

Der Anfang 2006 in Südbaden abgeschlossene Vertrag zur Regionalen Integrierten Vollversorgung Gesundes Kinzigtal zwischen der AOK Baden-Württemberg und der Gesundes Kinzigtal GmbH läuft nach aktuellen wirtschaftlichen Ergebnissen weiterhin in die richtige Richtung. Dr. Horst Michalek, Vorsitzender des Ärztlichen Beirats der Gesundes Kinzigtal GmbH, berichtet: "Die aktuellen Daten zeigen, dass unsere Kombination aus zielgerichteter Vorsorge, optimierter Versorgung, Gesundheitsprogrammen und einem intelligenten Management für alle Beteiligten von Nutzen ist und Gesundheitseffizienz und erfahrbare Versorgungsqualität schaffen kann. Aus ärztlicher Sicht kann ich nur sagen: Schade, dass wir nicht schon viel früher damit starten konnten."

Die effizientere Versorgung resultiert in verbesserten Deckungsbeiträgen der AOK Baden-Württemberg. Diese Deckungsbeiträge bezeichnen die Differenz zwischen den Zuweisungen aus dem Risikostrukturausgleich und den Leistungsausgaben. Das Ergebnis im Detail: Der Deckungsbeitrag für alle Versicherten der AOK in der Region Kinzigtal ist um 4,82 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr vor dem Start des Vertrags gestiegen. Die Differenz hat sich positiv entwickelt und bestätigt den positiven Trend aus dem zweiten Halbjahr 2007 mit einem Deckungsbeitrags-Plus von 3,38 Prozentpunkten. Dadurch konnten die AOK Baden-Württemberg und die Gesundes Kinzigtal GmbH wiederum in die Optimierung der Versorgung investieren und rechnen auch für 2009 und 2010 mit weiteren positiven Ergebnissen. Durch den Vergleich zu den Durchschnittskosten in Deutschland kann die Effizienzverbesserung immer erst zirka anderthalb Jahre im Nachhinein festgestellt werden.

Wir sind fest davon überzeugt, dass das Modell Gesundes Kinzigtal einer partnerschaftlich getragenen regionalen Gesundheitsversorgung durch Ärzte, Patienten und mutige Krankenkassen auch in anderen Regionen helfen kann, Kostensteigerungen zu begrenzen und die Qualität der Versorgung zu verbessern. Einen wesentlichen Pluspunkt sehen wir in der engen Verbindung zu den gesundheitswissenschaftlichen Instituten in Deutschland.


Health Efficiency: Gute Versorgungskonzepte lohnen das Investment

Im vergangenen OptiMedium (s. OptiMedium 11/2010) haben wir Ihnen von unseren Plänen für einen Innovationsfonds berichtet. Wir kommen weiter gut voran und werden den Fonds voraussichtlich unter dem Namen "Health Efficiency" im Frühjahr der Öffentlichkeit vorstellen. Interessierte Investoren können sich gern jetzt schon an uns wenden genauso wie Projekte oder Unternehmen, die für eine Förderung in Frage kommen (040/226211490, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

Ziel des Fonds ist es, Projekte und Unternehmen finanziell zu unterstützen, die zu einer besseren und effizienteren Versorgung beitragen. Dies sind zum einen regionale integrierte Versorgungsprojekte, zum anderen beispielsweise Health-IT- oder auch Tele-Coaching-Lösungen, die für solche Projekte wichtig sind.

Gesundheitseffizienz sehen wir als hochinteressante aber gleichzeitig auch sehr spezielle Kompetenz verlangende Investmentoption. Politiker und Investoren, die heute über Umwelteffizienz sprechen, werden angesichts der demografischen und technologischen Entwicklungen morgen über Gesundheitseffizienz sprechen. Seien Sie vorne dabei.


Qualitätsmanagement-Zertifikat für Gesundes Kinzigtal

Die Arbeit der vergangenen zwei Jahre hat sich gelohnt: Ende Dezember 2010 hat die Gesundes Kinzigtal GmbH das Qualitätsmanagement-Zertifikat der DQS GmbH aus Frankfurt am Main bekommen. Sie hat das System der Gesundes Kinzigtal GmbH nach der international anerkannten Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008geprüft und zertifiziert. Sämtliche Prozesse und Abläufe innerhalb der Geschäftsstelle wurden dafür unter die Lupe genommen, definiert und für alle Beteiligten verständlich in einem Handbuch festgelegt.


Gesundheitsversorgungs-Szenario 2015 - diskutieren Sie mit uns in unserem Forum

OptiMedis Vision2015Nach den vielen Rückmeldungen auf unsere Vision 2015 für eine regionale ethische und qualitativ hochwertige Versorgung (s. OptiMedium 12/2010) haben wir das Szenario weiterentwickelt und ergänzt. Die aktuelle Version finden Sie unter www.optimedis.de/vision. Gern schicken wir Ihnen eins unserer frisch gedruckten Printexemplare zu (Anfrage bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Doch auch jetzt sehen wir die Vision nicht als etwas Statisches an, sondern wollen sie stetig weiterentwickeln. Deshalb haben wir auf unserer Webseite ein Forum eingerichtet, in dem wir mit Ihnen diskutieren wollen: Halten Sie die Umsetzung in Ihrer Region für machbar? Welche Hindernisse und welche Herausforderungen sehen Sie? Wie sieht aus Ihrer Sicht die optimale Versorgung der Zukunft aus? Und vieles mehr. Registrieren Sie sich und seien Sie dabei unter www.optimedis.de/forum.


Forderungspapier für geplantes Versorgungsgesetz – Erleichterungen für regionale IV-Systeme

Im Hinblick auf das von der Bundesregierung geplante Versorgungsgesetz hat OptiMedis einige Überlegungen und Forderungen in einem Sechs-Punkte-Programm zusammengefasst. Es geht darum, wie der Aufbau effizienter regionaler Vollversorgungs-Systeme erleichtert werden kann. Folgende Veränderungen halten wir für sinnvoll:

  1. Ein Programm zur Unterstützung des Aufbaus Regionaler Integrierter Vollversorgung durch Bürgschaften (via KfW oder Gesundheitsfonds/BVA)
  2. Ein Demonstrations- und Modellprogramm, das den Aufbau dieser Systeme unterstützt – mit Qualitätsvergleichen und Evaluation
  3. Ein Auftrag an den Bewertungsausschuss zur Unterstützung von Regionaler Integrierter Vollversorgung durch einen Vergütungsaufschlag in der vertragsärztlichen Versorgung
  4. IV-Managementgesellschaften mit § 140b-Vertrag mit Krankenkassen werden automatisch Leistungserbringer nach SGB V
  5. Aufhebung des Zwangs zur Budgetausgliederung durch Veränderung des § 140d Abs. 2 SGB V
  6. Erweiterte Modellmöglichkeiten in der Verknüpfung von SGB V und SGB XI.

Das ausführliche Papier mit detaillierten Erläuterungen zu den einzelnen Punkten schicken wir Ihnen auf Nachfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gern zu.


Medifalter: Gesundes Kinzigtal startet Modellversuch

Die Gesundes Kinzigtal GmbH, die AOK Baden-Württemberg und die AvidiaMed GmbH haben einen Modellversuch mit dem Wochenblister Medifalter gestartet. Ziel ist, die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung zu optimieren.

Chronisch kranke Menschen, die langfristig mehrere Medikamente einnehmen müssen, erhalten ihre verschiedenen Tabletten in ihrem MediFalter individuell und übersichtlich von montags bis sonntags vorsortiert und mit präzisen Einnahmehinweisen versehen in einer Packung von ihrem Arzt verordnet. Helmut Hildebrandt, Geschäftsführer des Gesunden Kinzigtals, erläutert: "Insgesamt möchten wir die Menschen in ihrem alltglichen Umgang mit Arzneimitteln entlasten und gleichzeitig die Einnahmetreue erhöhen."

Für die AOK Baden-Württemberg sieht Gisela Daul, Referatsleiterin Produktentwicklung/Leuchtturmprojekte in dem Modellversuch vor allem folgenden Vorteil: "Es geht um die Klärung der Frage, inwieweit eine patientenindividuelle Verblisterung geeignet ist, die Therapiequalität zu erhöhen – und welcher Nutzen damit den möglichen Kosten gegenüber steht."


EKIV-Newsletter: Zwischenergebnisse zu AGiL-Projekt

Der aktuelle Newsletter der Evaluations-Koordinierungsstelle Integrierte Versorgung an der Universität Freiburg mit Zwischenergebnissen zum Projekt "Aktive Gesundheitsförderung bei alten Menschen im Kinzigtal" (AGiL) ist gerade erschienen. Im AGiL-Evaluationsprojekt werden Wirksamkeit und Effizienz des Gesundheitsförderungsprogramms evaluiert. Das Programm hat das Ziel, Senioren ab 60 Jahren zu eigenverantwortlicher Selbstbestimmung ihres Gesundheitsverhaltens zu befähigen.

Sie finden den Newsletter zum Download unter www.ekiv.org. Dort können Sie ihn auch kostenlos abonnieren.


Aktuelle Termine – treffen Sie uns in Berlin

In den nächsten Wochen sind wir wieder bei einigen Kongressen als Referenten bzw. mit einem Stand vertreten. Gern vereinbaren wir schon jetzt Termine vor Ort mit Ihnen – wenden Sie sich hierfür bitte an Sandra Pilsinger (040/226211490, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Weitere Kongresse, bei denen wir aktiv beteiligt sind, finden Sie unter www.optimedis.de/termine.


Stellenausschreibung: Verstärkung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Unternehmenskommunikation der OptiMedis AG suchen wir ab April 2011 einen Referenten/eine Referentin. Zu den Aufgaben gehören die Gestaltung, Organisation und Weiterentwicklung der internen und externen Unternehmenskommunikation, die klassische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Ausweitung des Bereichs Neue Medien.

Mehr zu den Aufgaben und dem Anforderungsprofil lesen Sie in unserer Stellenausschreibung unter www.optimedis.de/ueber-uns/karriere/stellenangebote.


Herausgeber:
OptiMedis AG

Redaktion:

Foto von Britta Horwege

Britta Horwege

Britta Horwege
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Borsteler Chaussee 53 | 22453 Hamburg

Telefon: 040/22621149-51 | Fax: 040/2262114914

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