OptiMedium 04/2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie kann es sein, dass eine Stadt in Texas (McAllen) etwa doppelt so viel für die Gesundheitsversorgung ausgibt wie vergleichbare andere Städte? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein hochspannender Artikel aus der Zeitschrift „The New Yorker“ vom 1. Juni 2009, den ich Ihnen nur empfehlen kann. In den USA hat „The cost conundrum: What a Texas town can teach us about health care“ bereits viel Aufsehen erregt. Mehr darüber lesen Sie in unseren News weiter unten.

Für die große Resonanz auf unsere Seminare bei der KBV-Messe Versorgungsinnovationen 2010 Ende März in Berlin bedanken wir uns ganz herzlich. Wir hatten mit unseren Beteiligungen und Partner-Ärztenetzen an der Ausstellung von 34 innovativen Ärztenetzen teilgenommen und gemeinsam mit der Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH (HGC) und der KBV verschiedene Seminare am dritten Tag der Messe gestaltet. Der Zulauf der Besucher zeigte, dass ein solches Format mit der Möglichkeit zum intensiven Austausch sowie gemeinsamen Arbeiten in Seminaren und Workshops gut angenommen wird. Die Vorträge der Seminare von HGC und OptiMedis können Sie auf unserer Webseite Webseite, als pdf-Dateien abrufen.

Kaum ist die KBV-Messe vorbei, steht auch schon die nächste Veranstaltung an – der Hauptstadtkongress. Wir laden Sie ein, uns an unserem Stand zu besuchen (gern mit Terminvereinbarung) und sich während unserer Session in der Lounge des Bundesverband Managed Care über „Medizinische Evaluation und wirtschaftliche Erfolgsmessung von Integrierten Vollversorgungssystemen in der Praxis“ zu informieren. Dabei bekommen Sie Einblick in die aktuellen wirtschaftlichen und medizinischen Daten aus „Gesundes Kinzigtal“.

Viele spannende Details zu „Gesundes Kinzigtal“ lesen Sie auch in dem Jahresbericht 2009, der in den nächsten Tagen erscheint. Wenn Sie ein Exemplar per Mail oder Post haben möchten, schreiben Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Welche Neuigkeiten wir noch für Sie bereithalten, lesen Sie in unserem Themenüberblick weiter unten. Wie immer freuen wir uns über Kommentare und Feedback von Ihnen.

Mit herzlichen Grüßen

Foto von Helmut HildebrandtIhr Helmut Hildebrandt

 


KBV-Messe: Ärztenetze und Krankenkassen im intensiven Austausch

Mit intensiven Diskussionen in den Workshops der OptiMedis AG, der Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH (HGC) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ging am 31. März in Berlin die dreitägige KBV-Messe Versorgungsinnovationen 2010 zu Ende. Vertreter von Ärztenetzen, Krankenkassen und der Industrie tauschten sich unter anderem zu Strategien und Partnerschaften in Selektivverträgen sowie wirtschaftlicher und medizinischer Erfolgsmessung in neuen Versorgungsformen aus. Intensiv arbeiteten sie in kleinen Arbeitsgruppen zusammen und entwickelten gemeinsam Konzepte. Die Vorträge unserer Referenten bieten wir Ihnen auf unserer Webseite zum Download an.

Ziel der Messe war es, Kooperationen zu fördern, Verträge anzubahnen und damit die Patientenversorgung noch besser zu gestalten. Mehr als 30 ausgewählte Ärztenetze sowie einige Industrieanbieter stellten ihre Versorgungskonzepte vor.

Zum Auftakt am 30. März forderte der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Daniel Bahr (FDP) die Kassen auf, vermehrt in neue Versorgungskonzepte zu investieren. KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Köhler sprach sich für einen Innovationsfonds aus, der die Erforschung von Versorgungskonzepten finanziert. Kurz darauf informierte sich Bahr bei einem Rundgang durch die Ausstellung über die Versorgungsangebote der Ärztenetze. Im Bild sehen Sie den Staatssekretär im Gespräch mit Franziska Beckebans, OptiMedis AG, über die Integrierte Vollversorgung im Gesunden Kinzigtal. Weitere Fotos haben wir auf unserer Webseite zusammengestellt.

KBV-Messe
Von links: Franziska Beckebans, OptiMedis AG, Britta Horwege, OptiMedis AG, Daniel Bahr, Staatssekretär im Gesundheitsministerium, und KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz Müller

Neben der Gesundes Kinzigtal GmbH waren weitere Managementgesellschaften bzw. kooperierende Ärztenetze der OptiMedis AG bei der Messe aktiv: Die Gesundes Leinetal GmbH, die Gesunder Odenwald GmbH, das Praxisnetz Herzogtum Lauenburg e.V. sowie die Gesundheitsgenossenschaft Homburg-Saarpfalz (GeHoSa). Nach einem spannenden Messetag trafen sich einige der Teilnehmer auf Einladung von OptiMedis und HGC zu einem Get together in der Newton Bar am Gendarmenmarkt. In lockerer Runde diskutierten sie bis spät in die Nacht weiter.


Termintipp: Treffen Sie uns beim Hauptstadtkongress Anfang Mai

Auch in diesem Jahr ist die OptiMedis AG mit ihren kooperierenden Ärztenetzen wieder beim Hauptstadtkongress dabei. Wir laden Sie herzlich ein, dort mit uns ins Gespräch zu kommen, sich über unsere laufenden und geplanten Projekte zu informieren und mit Interessierten aus anderen Bereichen zusammenzukommen. Unser Stand ist Teil des 180 m² großen Standes vom Bundesverband Managed Care (BMC). Die Standnummer ist B03. Wenn Sie einen Gesprächstermin vereinbaren möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Sandra Pilsinger (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die aktuellen wirtschaftlichen und medizinischen Ergebnisse aus unserem Integrierten Vollversorgungssystem Gesundes Kinzigtal in Baden-Württemberg präsentieren wir Ihnen im Rahmen des BMC-Lounge-Programms:

Medizinische Evaluation und wirtschaftliche Erfolgsmessung
von Integrierten Vollversorgungssystemen in der Praxis
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG und Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH
Donnerstag, 6. Mai
11:00 bis 12:00

Mehr Informationen finden Sie unter www.hauptstadtkongress.de und www.bmcev.de. Den Flyer zum Lounge-Programm des BMC finden Sie außerdem unter www.optimedis.de. Unter www.optimedis.de/termine haben wir weitere Termine und Veranstaltungstipps für Sie zusammengestellt.


BMC: Helmut Hildebrandt neu im Vorstand

Helmut Hildebrandt, Vorstand der OptiMedis AG, ist neues Mitglied im Vorstand des Bundesverband Managed Care (BMC). Die Mitgliederversammlung wählte ihn am 2. März 2010 als Beisitzer.

Der BMC-Vorsitzende Prof. Dr. Volker Amelung wurde mit knapp 90 Prozent der Stimmen in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Susanne Eble, Leiterin Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie AG, und Ralf Sjuts, Leiter Ganzheitliches Gesundheitsmanagement bei der Wolfsburg AG, wählte die Versammlung zu seinen Stellvertretern.

Weiter wurden in den Vorstand gewählt: Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, Dr. Peter Blees, Director Market Access & Health Policy der Merck Serono GmbH und Dr. Peter Wigge, Rechtsanwälte Wigge in Münster. Die Amtszeit des neuen Vorstandes endet 2014.

Mehr Details über die Wahl lesen Sie auf der Webseite des BMC.


The cost conundrum: What a Texas town can teach us about health care

Eine Stadt in Texas, McAllen, gibt für ihre Gesundheitsversorgung etwa doppelt so viel aus wie vergleichbare andere Städte in den USA. Und das, obwohl die Menschen dort nicht kränker sind als anderswo. Sie werden auch nicht qualitativ besser versorgt. Sie erhalten nur mehr Leistungen als andere. Darum geht es in dem Artikel „The cost conundrum: What a Texas town can teach us about health care“, der in der Zeitschrift „The New Yorker" im Juni 2009 erschienen ist.

Der Harvard-Mediziner Atul Gawande hat die Gesundheitsversorgung und die Arbeit der Ärzte in McAllen untersucht. Einen höheren Gesundheitsnutzen für die dortige Bevölkerung konnte er nicht feststellen, aber die Kultur der Medizin hatte sich in den vergangen zehn Jahren dramatisch verändert. Irgendwann hatten die Ärzte begonnen, ihre Einnahmen durch immer mehr Leistungen zu maximieren. Sie bildeten sich in aufwändigen Seminaren fort, um zu lernen, was sie ihren Patienten zusätzlich anbieten könnten. Aus Ärzten wurden Geschäftsleute – und offenbar reicht ein bestimmter Prozentsatz von derartig orientierten Ärzten schon aus, um ganze Gegenden „kippen“ zu lassen.

Gawande kommt zu dem Schluss, dass die Anreize im gegenwärtigen Vergütungssystem und in der Kommerzialisierung dazu führen, die Kostenschraube von McAllen überall wirksam werden zu lassen. Er beschreibt aber auch Initiativen und Wege, die einer solchen Veränderung entgegenwirken. Exakt mit diesem Thema haben wir auch wir uns in unserer Veröffentlichung „Die hohe Kunst der Anreize…“ zum Bedarf für neue Vergütungsstrukturen in Form von Systemangeboten (Helmut Hildebrandt, Dr. Manfred Richter-Reichhelm, Prof. Alf Trojan, Prof. Gerd Glaeske, Hildegard Hesselmann) beschäftigt. Sie finden ihn auf unserer Webseite im Bereich Aktuelles.

Der Artikel aus „The New Yorker“ hat in den USA viel Aufsehen erzeugt. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.  Wir sind gespannt auf Ihre Meinungen zu diesem Artikel und freuen uns über Rückmeldungen.


OptiMedis intern

Ausbau des Bereiches Gesundheitsökonomie

Foto von Regina WaldeyerDie Diplom-Gesundheitsökonomin Regina Waldeyer verstärkt seit dem 1. Februar 2010 das OptiMedis-Team. Ihre Schwerpunkte liegen in der Analyse von GKV-Routinedaten, der Erstellung von gesundheitsökonomischen Modellierungen und der Evaluation von gesundheitsökonomischen Produkten.

Regina Waldeyer studierte an der Universität zu Köln Diplom-Gesundheitsökonomie mit Schwerpunkt Controlling. Sie hat berufliche Erfahrungen unter anderem in Krankenhäusern und der Weltgesundheitsorganisation gemacht und sich dabei intensiv mit dem WHO-Indikatorenmodell für den Einfluss von Umweltfaktoren auf die Gesundheit von Kindern beschäftigt. Außerdem hat sie an verschiedenen gesundheitsökonomischen und sozialpolitischen Projekten der Universität zu Köln mitgearbeitet. Ihre Diplomarbeit schrieb sie über eine Kosten-Effektivitäts-Analyse von Hüftprotektoren auf geriatrischen Stationen.

Sie erreichen Regina Waldeyer unter der Nummer 040-22621149-41 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Verstärkung für den Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der OptiMedis AG wird in seiner Sitzung im Juni dieses Jahres auf sechs Personen erweitert. Bisher sind im Aufsichtsrat Dr. Manfred Richter-Reichhelm, Prof. Gerd Glaeske und Prof. Alf Trojan (Porträt unter www.optimedis.de/ueber-uns/aufsichtsrat). Die neuen Mitglieder werden wir Ihnen in der nächsten Ausgabe vom OptiMedium ausführlich vorstellen.


Pressespiegel

Verschiedene Artikel über die Entwicklung in „Gesundes Kinzigtal“ und unseren Partner-Ärztenetzen sind Ende 2009/Anfang 2010 erschienen. So unter anderem „Die zweite Generation der Integrierten Versorgung – Erfolgsgeschichte Kinzigtal“ in der kma und „Gesundes Kinzigtal – frischer Wind statt heiße Luft“ in der Zeitschrift „Kassenarzt. Sie finden diese und weitere Artikel als Download unter www.optimedis.de/newsroom/medienberichte.


Herausgeber:
OptiMedis AG

Redaktion:

Foto von Britta Horwege

Britta Horwege

Britta Horwege
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Borsteler Chaussee 53 | 22453 Hamburg

Telefon: 040/22621149-51 | Fax: 040/2262114914

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.optimedis.de

Newsletter (ab-)bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!