OptiMedium 05/2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gesundheitswelt schaut derzeit gespannt nach Berlin, wo die Regierungskoalition an einem neuen Versorgungsgesetz arbeitet. Zum Thema neue Versorgungsformen bleiben die Vorschläge noch recht vage. Dabei stellt sich doch gerade in Regionen mit der Tendenz zur Unterversorgung ganz besonders die Frage: Wer kann den Hut aufsetzen, um vor Ort mit einer guten Kooperation über alle Disziplinen hinweg neue Vernunft in die Versorgung einzuführen, wenn nicht lokale Ärztenetze und mit ihnen zusammen gebildete Gesundheitsverbünde? Höchste Zeit, dass die Verbünde, die hier die Innovationsführerschaft innehaben, ein gemeinsames politisches Sprachrohr bilden. Zusammen mit dem NAV haben rund 20 Verbünde sich auf den Weg gemacht und OptiMedis wird sich hier auf Basis seiner Erfahrungen und der aktuell sieben Kooperationsverbünde und ihren 470 Ärzten maßgeblich einbringen. Wie die gute und produktive Zusammenarbeit von uns mit der KBV den Verbund-Gedanken fördern kann, wird die KBV-Messe in den nächsten Tagen zeigen. Gemeinsam mit dem KBV-Vorsitzenden Dr. Köhler und dem stv. Vorsitzenden des NAV (und gleichzeitig langjähriger Kooperationspartner von uns als Vorsitzender von Qualität und Effizienz in Nürnberg) Dr. Wambach wird der Unterzeichner den Eröffnungstrialog der Messe bestreiten.

Meinungsbildung ist eines - überzeugen, was innovative Versorgungsprojekte zu leisten im Stande sind, kann man nur durch entsprechende Ergebnisse. Der jüngste Bericht über die Evaluation des Gesunden Kinzigtales liefert hierfür einen wichtigen Beitrag. Noch aktueller sind die Auswertungen der Managementprogramme und Einzelinterventionen im Kinzigtal. Während im Bundesgebiet die Krankenhausfallzahlen für den Bereich der Psychischen Erkrankungen um fast 10% von 2004-2009 anstiegen, erreichen wir im Kinzigtal mit unseren Kriseninterventionslösungen eine Absenkung um 2,3 %. Bei den Programmteilnehmern unseres Herzinsuffizienzprojekts schlagen sich die Erfolge sogar schon in der Verbesserung ihrer Überlebensrate nieder. Über immerhin zwei Jahre nach Programmstart verstarben von unseren schwerkranken Patienten (NYHA Stadium III und IV) nur knapp 11% während es bei den nicht von uns gemanagten Patienten gleichen Schweregrades glatt 20% waren. Mit Projekten, wie dem MediFalter als Blister-Lösung versuchen wir weiter, zu einer effizienteren und besseren medikamentösen Versorgung beizutragen.

Überzeugen wir damit auch die Patienten vor Ort? Unsere ärztlichen Partner berichten von steigenden Zahlen von Versicherten, die sich aktiv wegen der Programme von Gesundes Kinzigtal dort eingeschrieben haben und zum Teil sogar dafür mit ihren ganzen Familien die Krankenkassen wechseln. Mit einer Empfehlung für ein Buch, das unter dem Titel „„Better Doctors, Better Patients, Better Decisions: Envisioning Health Care 2020“ und in der deutschen Vorveröffentlichung unter „Aufbruch in das Jahrhundert des Patienten“ diese Woche in der Bundespressekonferenz vorgestellt wird, endet deshalb dieses OptiMedium und greift damit noch einmal die Gedanken unserer Vision 2015 auf.

Ich wünsche Ihnen spannende Lektüre

Helmut HildebrandtIhr Helmut Hildebrandt

 

PS: Unser Diskussionsforum zur Vision 2015 ist nach wie vor geöffnet und wir freuen uns über Beiträge unter www.optimedis.de/forum


Zusammenschluss der Gesundheitsverbünde in Gründungsphase

Interessensvertretung oder auch Lobbying genießt in Deutschland einen zweifelhaften Ruf, aber ohne geht es im politischen Entscheidungsprozess nicht – wenn man hier Einfluss ausüben möchte. Eine entsprechende Vertretung innovativer Versorgungsprojekte in Berlin gab es bislang nicht, NAV-Virchow-Bundwas sich nun im Zuge der Diskussionen um das neue Versorgungsgesetz als umso notwendiger herausstellt. Also haben sich ca. 20 führende Netze am 8./9. April in Berlin zusammengefunden, um in Kooperation mit dem NAV-Virchow-Bund eine gemeinsame Netzagentur ins Leben zu rufen. Dazu formierte sich ein Gründungsbeirat, der die Gründungsphase der Netzagentur organisiert und die gemeinsame Unternehmung entwickeln wird. Bereits im Mai wird das Gremium zu einer konstituierenden Sitzung zusammenkommen.

Erstes gemeinsames politisches Ziel ist für die Unterzeichner, dass Ärztenetze und Gesundheitsverbünde den Status von Leistungserbringern im aktuell entstehenden Versorgungsgesetz erhalten. Professionell strukturierte und organisierte Ärztenetze müssen im Sinne einer regionalen effizienzorientierten Versorgung Vertragspartner mit allen Rechten und Pflichten sein können, insbesondere beim Abschluss von Strukturverträgen oder bei der Gründung ärztlich geleiteter Medizinischer Versorgungszentren.


Neue Partner von OptiMedis im Saarland hinzugekommen

Gesundheitsnetz SaarlouisEin  Projektentwicklungsvertrag mit dem Gesundheitsnetz Saarlouis (GeNeSa) erweitert die Zahl der Regionen, in denen aktiv auf eine Regionale Integrierte Vollversorgung hin gearbeitet wird. GeNeSa besteht seit 15 Jahren, ist als Ärztegenossenschaft organisiert und hat seinen Schwerpunkt im Landkreis Saarlouis, unterstützt aber auch schon den Aufbau in den Kreisen Aufbau in den Kreisen Merzig und St.Wendel. Erklärtes Ziel der GeNeSa ist, die Versorgung der Patienten zu optimieren und die Zusammenarbeit der Haus- und Fachärzte und Psychologen untereinander sowie mit anderen Dienstleistern im Gesundheitswesen (Krankenhäuser, Pflegedienste, Apotheken usw.) auszubauen. 57 Kollegen sind auf der Website präsent. Verschiedene Projektgruppen arbeiten zu Fort- und Weiterbildung (z.B. GeNeSa-Akademie), Qualitätsmanagement, IT-Verknüpfung, Spezieller Ambulanter Palliativversorgung, Demenz wie auch zu Telemedizin-Telemonitoring. Ein weiteres spezielles Projekt widmet sich dem sehr zukunftsträchtigen Thema AAL (technische Unterstützungssysteme zuhause für Senioren und Chronisch Kranke).

„Besonders freue ich mich über die Einrichtung einer neuen Projektgruppe  „Die Medizin  wird weiblich –  Chancen und Risiken für die Flächenversorgung?“, in der es um die Sicherstellung der ambulanten Versorgung in der Fläche geht,“ berichtet die Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, Frau Dr. Jutta Dick.  Aus der Sicht von OptiMedis  ergänzt Helmut Hildebrandt: „GeNeSa arbeitet seit einigen Jahren schon mit verschiedenen Kassen zusammen und kann daher viele Erfahrungen und auch schon laufende IV-Verträge mit in den Verbund einbringen. Das ist eine wertvolle Ergänzung für den ganzen Verbund.“

Der Landkreis Saarlouis hat ca. 205.000 Einwohner und umfasst auf einer Gesamtfläche von 459,08 km² insgesamt 13 Städte und Gemeinden.

Mit drei Managementgesellschaften und vier weiteren Netzen, die über Projektentwicklungsverträge verbunden sind, sind aktuell sieben Kooperationsverbünde mit insgesamt 470 Ärzten mit OptiMedis zusammen. Im Saarland besteht bereits seit längerem eine enge Kooperation mit GeHoSA, der Gesundheitsgenossenschaft Homburg Saarpfalz e.G.

 


Evaluationsbericht des Kinzigtals belegt qualitative Erfolge

Seit Projektbeginn werden die qualitativen Effekte der Interventionen im Kinzigtal von der Universität Freiburg und weiteren Lehrstühlen wissenschaftlich neutral evaluiert und regelmäßig dokumentiert. Hier wird anhand von standardisierten und wissenschaftlich anerkannten Qualitätsindikatoren dargestellt, wie sich die Versorgungsqualität der eingeschriebenen Patienten im Vergleich zur Gesamtheit der Kinzigtäler bzw. einer Vergleichsregion Baden-Württembergs verändert. Der aktuelle Evaluationsbericht weist dabei auf erste Erfolge hin und zeigt gleichzeitig aber auch weitere Optimierungspotentiale auf. Einige exemplarische Erfolge:

Allerdings weist der Evaluationsbericht auch z.B. darauf hin, dass die bisherigen Fortschritte im „Shared Decision Making“ (SDM) , also der selbstverantwortlichen Einbindung des Patienten in Entscheidungs- und Therapieprozesse, noch nicht signifikant zu gestiegener gefühlter Zufriedenheit oder Lebensqualität der Patienten geführt hat. Hier steckt noch Entwicklungspotential.

Die vollständigen Ergebnisse des Evaluationsberichtes können unter www.ekiv.org eingesehen werden.


Überraschend hohe Erfolge bei Auswertungen von Gesundheitsprogrammen und Einzelinterventionen

„Ohne die Versorgungsdaten der Versicherten über alle Sektoren können wir nicht die Effizienz unserer Programme und Versorgungsinterventionen messen. Wenn eine Krankenkasse Qualität haben will, muss sie uns auch den PDCA-Lernzyklus ermöglichen und uns an unseren Ergebnissen lernen lassen“, so die bekannte Aussage von OptiMedis. Und in der konkreten Anwendung sehen wir jetzt auch, wie gut und wichtig es ist, diese Daten auswerten zu können.

Mit drei Interventionsprogrammen wird im Kinzigtal an der Reduzierung der Inzidenz und der Verminderung der Krankenhausfallzahlen von Psychischen Erkrankungen erarbeitet. Das wichtigste und kostenintensivste Programm ist dabei die durch die Gesundes Kinzigtal GmbH selber getragene Krisenintervention. Mehrere Psychotherapeuten stellen in diesem Zusammenhang Zeitfenster für kurzfristige Beratungsgespräche zur Verfügung, mit deren Hilfe Patienten durch  den Hausarzt weiter verwiesen ein Akutangebot erhalten, um einer Aggravierung von psychischen Problemen vorzubeugen. Die spannende Frage ist natürlich: Erreichen wir die richtigen Patienten und erreichen wir das Ziel der Vermeidung einer Aggravierung und Hospitalisierung oder vermehren wir nur die Zahl der Beratungen?

Eine prä-post Befragung der Patienten liefert positive Rückmeldungen durch die Patienten, auch die Selbstangaben, dass sie nach der Kurzintervention sich weniger „ausgebrannt und erschöpft“ fühlen und gleichzeitig „arbeitsfähiger“ sind, aber wie bei allen derartigen Erhebungen könnte diese positive Antwort ja auch der Dankbarkeit der Patienten für das Angebot geschuldet sein. Interessant ist deshalb der Vergleich der Entwicklung der einschlägigen Krankenhausfallzahlen im Kinzigtal Entwicklung der KH-Fällegegenüber dem bundesweiten Trend. Und hier konnten wir jetzt eine überraschende Bestätigung erfahren: Während im Bundesgebiet die Krankenhausfallzahlen für den Bereich der Psychischen Erkrankungen um 10,54 % von 2004-2009 anstiegen, erreichen wir im Kinzigtal mit unseren Kriseninterventionslösungen eine Absenkung um 2,75 %.

Bei den Programmteilnehmern unseres Herzinsuffizienzprojekts zeigen sich die Erfolge sogar schon in einem harten Endpunkt: in der Verbesserung ihrer Überlebensrate. Über immerhin zwei Jahre nach Programmstart verstarben von unseren schwerkranken Patienten (NYHA Stadium III und IV) nur knapp 11% während es bei den nicht von uns gemanagten Patienten gleichen Schweregrades glatt 20% waren.

In den nächsten Wochen und Monaten entwickeln die Kollegen in unserer Zentrale in Hamburg an dem Data Warehouse, der Datenanalytik und den gesundheitsökonomischen Auswertungen immer weiter. Eine größere Veröffentlichung ist in Vorbereitung.

Kontakt:

Mag. (FH) Alexander Pimperl, Tel.: 040 22621149 21, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Sonderkonditionen für mit OptiMedis kooperierende Netzärzte

OptiMedis-VerbundMit ca. 470 Ärzten stellt der OptiMedis-Verbund eine nicht unbeträchtliche Nachfragekraft dar. Es wäre natürlich fahrlässig, wenn man diese Macht nicht sinnvoll einsetzen würde. Insbesondere, wenn es um Produkte und Dienstleistungen geht, die für den Infrastruktur-Aufbau  unserer IV-Systeme benötigt werden, haben wir sehr attraktive Sonderkonditionen mit sorgfältig ausgewählten Anbietern ausgehandelt. Wartezimmer-Informationssysteme informieren vor Ort die Patienten über das Leistungsspektrum der Praxen und die spezifischen Vorteile, die ein IV-System ihnen bringt. Online-Terminierungssysteme helfen, Termine netzintern zu koordinieren und damit Behandlungsprozesse deutlich zu verkürzen. Günstige Preise bei Qualitätsmanagement-Beratung und –Zertifizierung erleichtern die Implementierung eines praxisgerechten QM-Systems und nicht zuletzt helfen exklusive Finanzierungs- und Anlage-Konditionen der Apo-Bank, Praxen für die Anforderungen der Zukunft fit zu machen. Es lohnt sich, vor einer Investitions-Entscheidung sich zunächst nach unseren Sonderkonditionen zu erkundigen, wir unterbreiten Interessenten gern ein unverbindliches Angebot. Kontakt:

Dipl. Vw. Armin Meyer, 040  22 62 11 49 52, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Medifalter-Projekt erfolgreich gestartet

Gute Zwischenbilanz im Kinzigtal: Mit dem MediFalter wird ein neuer Weg zur verbesserten Arzneimittelsicherheit chronisch kranker Menschen erprobt. Bereits über 90 Patienten im Schwarzwald profitieren in Kooperation mit den Ärzten von Gesundes Kinzigtal von den Vorteilen.

„Der MediFalter gibt dem Patienten eine klare Anleitung durch die Woche“, sagt Dr. Dörte Tillack, Hausärztin in Haslach. „Die Patienten fühlen sich deutlich sicherer und entlastet.“ Die Einnahmekontinuität verbessert sich, weil jede Tablette von montags bis sonntags übersichtlich in der richtigen Reihenfolge vorsortiert ist. Präzise Einnahmehinweise des behandelnden Arztes stehen direkt neben der einzelnen Tablette.

Gisela Daul, Referatsleiterin Produktentwicklung/Leuchtturmprojekte der AOK Baden-Württemberg sieht vor allem folgende Chance: „Es geht um die Klärung der Frage, inwieweit eine patientenindividuelle Arzneimittelversorgung geeignet ist, die Therapiequalität zu erhöhen – und welcher Nutzen damit den möglichen Kosten gegenüber steht.“ Mit dieser Initiative wollen die beteiligten Ärzte, Apotheker und Kassen herausfinden, wie sie den Patienten und den Praxen mit dem MediFalter eine optimale Lösung anbieten können. Das Angebot in der Region ist zunächst für ein Jahr geplant.

Weitere Informationen zu diesem Gesundheitsangebot erhalten Interessierte bei der Gesundes Kinzigtal GmbH und im Internet unter: www.medifalter.de.


Bessere Gesundheitsversorgung für weniger Kosten: Aufruf zu einem Wandel im Gesundheitssystem durch bessere Bildung von Ärzten und Patienten:

Aufruf zu einem Wandel im Gesundheitssystem„Eine effiziente Gesundheitsversorgung braucht gut informierte Ärzte und Patienten. Das aktuelle Gesundheitssystem erfüllt beide Ansprüche nicht.“ Mit dieser Aussage beginnt die Einladung für eine Pressekonferenz zur Vorstellung eines neuen Buches, das eine Vision für ein angemessenes Gesundheitssystem des 21. Jahrhunderts entwirft und auf den Ergebnissen von vierzig internationalen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesundheits- und Versicherungswesen aufbaut. Herausgeber sind Prof. Gerd Gigerenzer vom Harding Center for Risk Literacy, einer Forschungseinrichtung, die dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung angegliedert ist, und Sir Muir Gray, Chief Knowledge Officer des National Health Service in Großbritannien.

Eine Vorabveröffentlichung eines Kapitels in Deutsch findet sich unter:

http://www.harding-center.de/images/stories/pdfdownloads/Gerd%20Gigerenzer/gigerenzer_gray_2011-aufbruch_in_das_jahrhundert_des_patienten.pdf


Eine zweite Buchempfehlung: Innovatives Versorgungsmanagement – Neue Versorgungsformen auf dem Prüfstand

Innovatives VersorgungsmanagementAnlässlich des Hauptstadtkongresses „Medizin und Gesundheit“ 2011 präsentiert der Bundesverband Managed Care e.V. den fünften Band seiner Schriftenreihe „Innovatives Versorgungsmanagement – Neue Versorgungsformen auf dem Prüfstand“. Herausgeber sind der BMC-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Volker Amelung, die stellvertretende Vorsitzende Susanne Eble sowie der Unterzeichner als weiteres BMC-Vorstandsmitglied.

Insgesamt 114 Autoren aus allen Bereichen der Gesundheitsbranche haben sich mit Beiträgen beteiligt. Die Herausgeber resümieren: „Zahlreiche Modellprojekte und Verträge zur Integrierten Versorgung zwischen Krankenkassen, Ärzten und Kliniken wurden in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht. Jetzt geht es darum, diese Verträge und Modellprojekte auf Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Alltagstauglichkeit und ungenutzte Potentiale zu überprüfen.“  „Der Blick an die Basis zeigt: dort, wo Versorgung konkret stattfindet, nutzen innovative Köpfe die gesetzlichen Freiräume und setzen effiziente, kooperative und sektorenübergreifende Versorgung in die Tat um“, konstatiert Mitherausgeber Volker Amelung. „Aus diesem Blickwinkel darf das Urteil über die aktuelle Lage des deutschen Gesundheitssystems durchaus positiver ausfallen, als das landläufig der Fall ist.“

Gesundes Kinzigtal ist mit zwei Beiträgen vertreten, einmal von Seiten der an der Evaluation beteiligten Wissenschaftler und zum anderen durch einen Beitrag des ärztlichen Sprechers, der Geschäftsstellenleiterin und des Geschäftsführers der Gesundes Kinzigtal GmbH unter der Bezeichnung „Integriertes Management auf Augenhöhe – Anforderungen an eine konsistente Führungsphilosophie in IV-Systemen am Beispiel von Gesundes Kinzigtal.“

Das Buch umfasst über 500 Seiten und ist im Fachhandel ab Mitte Mai erhältlich im Verlag: Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft Berlin (MWV).


Termine

3. Mai 2011, BMC Workshop, Berlin

Vortrag

3. Mai 2011, 16.00 - 18.00 Uhr
"BMC-Perspektiven zum Versorgungsgesetz"
Susanne Eble, Leiterin Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie AG & stv. BMC-Vorstandsvorsitzende
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG & BMC-Vorstand
Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, stv. Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK & BMC-Vorstand

Veranstalter:
Bundesverband Managed Care e.V. – BMC   www.bmcev.de
Veranstaltungsort:
Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin

3. bis 5. Mai 2011, KBV Messe 2011, Berlin

Vortrag/Moderation:

4. Mai 2011
9:30 - 10.20 Uhr
Eröffnung und Einstiegstrialog
Einstiegstrialog zum Thema "Perspektiven der vernetzten Versorgung am Beispiel von Praxisnetzen"
Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der KBV; Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH; Dr. Veit Wambach, Praxisnetz Nürnberg Nord e. V.
14.00 - 15.30 Uhr
Forum Accountable Care Organisation
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH

Veranstalter:
Kassenärztliche Bundesvereinigung, www.kbv.de/veranstaltungen/messe.html

7. Mai 2011, BMVG-Kongress, Bochum

Vortrag:

7. Mai 2011, 10.45 - 11.30 Uhr.
Eine Vision einer Regionalen Gesundheitsversorgung für das Jahr 2015 - Erfahrungen wie Ergebnisse auf dem Weg dorthin am Beispiel Gesundes Kinzigtal
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH

Veranstalter:
BMVG e.V. - Bundesverband der Manager für Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen
Veranstaltungsort:
Gesellschaft Harmonie, Gudrunstraße 9, 44791 Bochum

Anmeldung und Kontakt:
BMVG e.V., E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

11. bis 13. Mai 2011, Hauptstadtkongress, Berlin

Vorträge:

Donnerstag, 12. Mai, 9.00 - 10.30 Uhr: Session Gesundheitsmanagement im Quartier – Aufgabe der Kommunen, Das Beispiel Palliativnetzwerk
„Integrierte Versorgung in der Pflege – wie wird sie zum Erfolgsmodell“
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, Dr. Monika Roth, Geschäftsstellenleiterin Gesundes Kinzigtal GmbH
Freitag, 13. Mai, 11.00 - 12.30 Uhr: Session Neue Lösungen für die Pflege – Wie wird die integrierte Versorgung zum Erfolgsmodell?
„Integrierte Versorgung in der Interaktion zwischen Pflege und Ärzteschaft – große Herausforderung und gute Ergebnisse am Beispiel Gesundes Kinzigtal“
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, Dr. Monika Roth, Geschäftsstellenleiterin Gesundes Kinzigtal GmbH

Veranstaltungsort: ICC Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin
Anmeldung und Kontakt: www.hauptstadtkongress.de

1. bis 3. Juni 2011, 19th International Conference on Health Promoting Hospitals and Health Services, Turku, Finland

Titel:
Improving health gain orientation in all services: Better cooperation for continuity in care

Vortrag:
2. Juni 2011, 16:00 bis 17:30 Uhr, Plenary 3
Realizing health gain in a regional population by reorganizing and integrating health care towards continuity of care  -  From Science to Entrepreneurship: Healthy Kinzigtal GmbH in southern Germany
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG und Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH

16. Juni 2011, Forum Managed Care, Zürich

Vortrag:

16. Juni, 12.15 - 12.45 Uhr:  Gesundheitseffizienz - mehr als Sparmedizin!
Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, Dr. Horst Michalek, Gesundes Kinzigtal GmbH

Veranstalter: Forum Managed Care
Veranstaltungsort:
Hallenstadion Zürich
Wallisellenstraße 45
8050 Zürich (Schweiz)
www.hallenstadion.ch


Herausgeber:
OptiMedis AG

Redaktion:

Foto von Britta Horwege

Britta Horwege

Britta Horwege
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Borsteler Chaussee 53 | 22453 Hamburg

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