OptiMedium 12/2011

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie kennen den lakonischen Ausspruch von Helmut Schmidt. „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“. In unserem Falle müsste der Halbsatz lauten: „soll in den Bundesrat gehen.“ Dort wurde letzten Freitag das lang diskutierte Versorgungsstrukturgesetz beschlossen und damit auch der novellierte §87b SGB V. Damit wurde ein Baustein unserer Vision 2015 Wirklichkeit. Darin heißt es u. a. „Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die gesetzlichen Krankenkassen haben seit einer Reform im Sommer 2011 deutlich mehr Möglichkeiten und Anreize, Qualitätssicherungs- und Versorgungsverträge mit regionalen Gesundheitsorganisationen zu schließen, wenn diese regionale Versorgungsverantwortung übernehmen und sich Qualitätsvergleichen stellen. Die KVen haben dabei einen großen Schritt getan: Sie fördern die regionalen Gesundheitsunternehmen und die daran beteiligten Ärzte durch Zuschläge auf ihre vertragsärztliche Vergütung.“ Ebendies hat der Bundesgesetzgeber mit Wirkung zum 1. Januar 2012 beschlossen: Die Kassenärztlichen Vereinigungen können zukünftig Praxisnetze durch gesonderte Vergütungsregelungen honorieren und ihnen die Honorarverantwortung übertragen. Hierfür wird die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Kriterien und Qualitätsanforderungen für die Anerkennung besonders förderungswürdiger Praxisnetze bestimmen.

Unsere Forderung nach nachweisbarer Versorgungsqualität wird damit Realität. Im Kinzigtal testen und evaluieren wir derzeit mit der KBV deren Qualitätsindikatoren im Rahmen des AQUIK®-Sets – mit dem AOK Bundesverband wollen wir das auf die QISA-Indikatoren erweitern. Die Ergebnisse des Pilotprojektes werden sicherlich Einfluss auf die Gestaltung der Qualitätsindikatoren nach §87b Abs. 4 SGB V haben. Wir werden und wollen uns in diesen Prozess intensiv einbringen. Deshalb haben wir Dr. Bernhard Gibis von der KBV zu unserer Jahresklausur Ende November nach Hamburg eingeladen. Er präsentierte den anwesenden Ärzten die weiteren Schritte zur Gesetzesumsetzung des §87b SGB V und nahm deren Anregungen und Wünsche mit nach Berlin. Wie die weiteren Schritte zur Gesetzesumsetzung aussehen werden und welche Anforderungen die KBV an Praxisnetze stellen könnte, lesen Sie in dem exklusiven Interview mit Dr. Gibis in dieser Ausgabe. Dort finden Sie auch einen ausführlichen Bericht über unsere Jahresklausur sowie spannende Informationen darüber, wie im Kinzigtal die Versorgungsqualität weiter optimiert wird.

Gemeinsam mit Ihnen werden wir im kommenden Jahr daran arbeiten, dass diesem ersten ermutigenden Schritt weitere folgen werden.

Viel Spaß bei der Lektüre, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr wünscht

 

Anrede

Ihr Helmut Hildebrandt

 

 

Inhalt

Editorial
Aus den Regionen
Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Pflegefachkräften nutzt Bewohnern von Pflegeheimen
Arzneimittelkommission im Kinzigtal setzt erfolgreiche Arbeit fort
Kinzigtaler Patienten sehr zufrieden mit Medikamentenblister
Aus Politik und Verbänden
Wie geht es weiter mit der Anerkennung von Praxisnetzen im Rahmen des §87b SGB V? Fragen an Dr. Bernhard Gibis (KBV)
Integrierte Versorgung in der Schweiz soll 60% der Bevölkerung erreichen
Neues von OptiMedis
Neue Perspektiven für Integrierte Versorgungsmodelle
Wachsendes Interesse an Ärztenetzen bzw. Gesundheitsnetzen - Studien in Vorbereitung?
Was wollen Patienten? OptiMedis AG Partner einer wissenschaftlichen Studie zu Patientenpräferenzen
Prof. Dr. med. habil. Andrea Morgner-Miehlke wird Leitende Medizinische Beirätin
Neuer IT-Mitarbeiter

 

Termine
Presseschau
Redaktion
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Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Pflegefachkräften nutzt Bewohnern von Pflegeheimen

Das Jahr der Pflege neigt sich dem Ende zu. Die von Gesundheitsminister Bahr angeschobene Pflegereform bleibt allerdings ausgesprochen vage in der Aussage, wie eine qualitativ hochwertige und bezahlbare Pflege der Zukunft aussehen soll. Wie dagegen eine intersektorale und interdisziplinäre Zusammenarbeit aussehen kann, zeigt sich im Kinzigtal. Eine aktuelle Auswertung der GKV-Routinedaten belegt, dass dort sowohl die Versorgung pflegebedürftiger Heimbewohner als auch die Kosteneffizienz stetig verbessert werden, u. a. durch das Programm ÄrztePlusPflege. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Pflegefachkräften lassen sich gesundheitliche Veränderungen von den Bewohnern der kooperierenden stationären Pflegeeinrichtungen früher und besser erkennen und dokumentieren. Zu der integrierten und fachübergreifenden Versorgung gehören monatliche Visiten der Hausärzte, eine erweiterte Rufbereitschaft der Ärzte auch in die Abendstunden hinein, die gerontopsychiatrische Versorgung der Patienten durch einen Facharzt sowie eine verbesserte Medikation der in das Programm eingeschriebenen Heimbewohner. Dadurch unterbleiben z. B. unnötige Notarzteinsätze und vermeidbare Krankenhauseinweisungen. Den Erfolg hinsichtlich Qualität, Inanspruchnahme und Wirtschaftlichkeit weisen aktuelle Evaluationen nach, u. a. der frisch erschienene Zwischenbericht der PMV-Forschungsgruppe zur Integrierten Versorgung in Gesundes Kinzigtal. Danach ist der Anteil von Demenzpatienten, die 2008 mehr als 180 DDD Psycholeptika erhalten, im Kinzigtal mit 7,3% signifikant geringer als mit 11,2% in einer nach Alter und Geschlecht standardisierten Vergleichsgruppe aus Baden-Württemberg. Zudem ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen der Heimbewohner der beiden beteiligten Krankenkassen in der Region zwischen 2007 und 2010 um knapp 25% zurückgegangen.

Entwicklung Krankenhaus-Fälle im Kinzigtal

Der Rückgang der Krankenhausfälle bei den Heimbewohnern hat eine direkte Auswirkung auf die Verbesserung des Deckungsbeitrages. Dieser wird für 2010 prognostiziert mit 1.245 € pro Heimbewohner der beiden beteiligten Krankenkassen. Damit ist der Deckungsbeitrag erstmals deutlich positiv. Um den Erfolg zu verstetigen, sind weitere qualitätssteigernde Maßnahmen beschlossen worden, u. a. soll es ab 2012 einen Facharztnachmittag in den kooperierenden Pflegeheimen geben und der häufig anzutreffenden Multimedikation im Alter soll durch einen Qualitätszirkel mit Falldarstellungen und externer Unterstützung durch Prof. Dr.  Wehling, geriatrischer Internist und Pharmakologe vom Universitätsklinikum Mannheim, begegnet werden.

   
BrandeinsDer Optimierer, unter diesem Titel berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin Brandeins in Heft 11/2011 über unseren Vorstand Helmut Hildebrandt und die Integrierte Versorgung in unserem Leuchtturm-Projekt Gesundes Kinzigtal in Südbaden.
 

 

Themenübersicht


Arzneimittelkommission im Kinzigtal setzt erfolgreiche Arbeit fort

Bereits zum siebten und achten Mal kam in diesem Jahr die interdisziplinär besetzte Arzneimittelkommission von Gesundes Kinzigtal zusammen, um aktuelle Entwicklungen im Bereich der Pharmakotherapie zu diskutieren und Handlungsempfehlungen für den Kollegenkreis zu erarbeiten. Vertreter der niedergelassenen und stationären Ärzteschaft, Apotheken, Krankenhausapotheken sowie der Landesgremien des Landesapothekerverbandes und der Kassenärztlichen Vereinigung BW gewährleisten dabei einen umfassenden Blick auf die Neuerungen in diesem Bereich. Datenauswertungen der Medikation im Kinzigtal verhelfen zur kritischen Überprüfung der Umsetzung der Handlungsempfehlungen wie aber auch zum Start neuer Initiativen. Insbesondere das Thema Multimedikation i. V. m. der PRISCUS-Liste und dem Klassifiaktionsvorschlag von Prof. Wehling „Drugs Fit for the Aged FORTA“ stand dabei in den vergangenen zwölf Monaten im Mittelpunkt.

Initiativen, wie z. B. die Projektgruppe Rationale Antibiotikatherapie zur Ausarbeitung von Behandlungsleitfäden für den ambulanten Bereich* oder der Markttest des Medikamentenblisters MediFalter, gehen auf die Arbeit der Arzneimittelkommission zurück. „Die Rückmeldungen und Empfehlungen der Arzneimittelkommission stellen eine generelle Bereicherung der Arbeit von Gesundes Kinzigtal dar. Daraus resultierten wertvolle Anstöße für die Arbeit der Geschäftsstelle sowie der beteiligten Ärzte und Apotheken“, betont Dr. Ulrike Diener, Internistin aus Gengenbach und Mitglied der Arzneimittelkommission von Gesundes Kinzigtal.

* Pharyngitis, Tonsilitis, Pyelonephritis, Harnwegsinfekte (jeweils für Kinder und Erwachsene getrennt) sowie COPD bei  Erwachsenen.

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Kinzigtaler Patienten sehr zufrieden mit Medikamentenblister

MediFalterSeit November 2010 wird der Medikamentenblister MediFalter der Firma AvidiaMed im Rahmen eines Markttests durch die Leistungspartnerärzte von Gesundes Kinzigtal und die ortsansässigen Apotheken angeboten. Hierbei werden medikamentös stabil eingestellte Chroniker mit einem patientenindividuellen und industriell gefertigten Medikamentenblister versorgt. Das Ziel ist, die Compliance und die Medikamentensicherheit der Patienten durch eine bessere Übersichtlichkeit zu erhöhen, wodurch unerwünschte Arzneimittelwirkungen vermieden werden können.

Eine erste Befragung der teilnehmenden Patienten und Ärzte hat interessante positive Effekte des Medikamentenblisters belegt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kommen die teilnehmenden Patienten gut mit dem neuen System zurecht. Die Befragten nehmen nach eigener Aussage durch die Verwendung des MediFalters ihre Tabletten regelmäßiger ein. Dies und eine wahrgenommene erhöhte Arzneimittelsicherheit werden durch die ebenfalls befragten Ärzte bestätigt. Zum 31. Dezember 2011 wird der Markttest abgeschlossen. Insgesamt waren 103 Teilnehmer eingeschlossen worden, davon haben 76 bis zum Ende teilgenommen.

Im nächsten Schritt wird im Rahmen einer umfassenden Analyse auf Grundlage der Abrechnungsdaten der Krankenversicherung überprüft, inwiefern die bereits heute durch Patienten, Ärzte und Apotheker wahrgenommenen positiven Effekte des Medikamentenblisters sich in verringerten Verordnungszahlen und somit niedrigeren Arzneimittelkosten niederschlagen. Eine Analyse der eventuell auf falsche Medikamenteneinnahme zurückzuführenden Krankenhauseinweisungen rundet diese Auswertung ab.

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Wie geht es weiter mit der Anerkennung von Praxisnetzen im Rahmen des §87b SGB V? Fragen an Dr. Bernhard Gibis (KBV)

Dr. GibisLetzten Freitag hat das Versorgungstrukturgesetz den Bundesrat passiert. Damit kann es – wie geplant – zum 1. Januar in Kraft treten. Darin geregelt ist auch die Förderung von Praxisnetzen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen (§87b SGB V). Dr. Bernhard Gibis ist Leiter des Dezernats Verträge und Verordnungsmanagement bei der KBV und dort verantwortlich für die Gesetzesumsetzung. Einige Fragen hierzu an Dr. Gibis.

Was ändert sich durch die Novellierung des §87b Abs. 2 und 4 für Arztnetze?

Der Schwerpunkt der Reformbemühungen der letzten Jahre hat auf der Weiterentwicklung von selektivvertraglichen und dort insbesondere bei fachgruppenspezifischen Angeboten gelegen. Arztnetze waren – zu Unrecht – als wohnortnaher Ansatz einer umfassenden Versorgung aus dem Blickwinkel der Politik verschwunden. Erstmalig werden Arztnetzen jetzt Sichtbarkeit und – wichtiger noch – Förderungsmöglichkeiten eingeräumt. Alles in allem ein überfälliger Schritt. Konkret können Netze künftig Vergütungszuschläge aus der Gesamtvergütung erhalten, sofern sie Mindestbedingungen erfüllen.

Wie sieht der Prozess zur Umsetzung des Gesetzes aus?

Das Versorgungsstrukturgesetz ist von einer Stärkung regionaler Entscheidungskompetenzen gekennzeichnet. Auf Bundesebene sollen Rahmenvorgaben für die Anerkennung von Netzen entwickelt werden, auf Landesebene wird über die Zulassung und die Fördermöglichkeiten entschieden. Entscheidend wird bei den Kriterien die richtige Balance sein: Zu hohe Anforderungen schießen über das Ziel hinaus und verhindern die Anerkennung versorgungsrelevanter Arztnetze. Zu niedrige Anforderungen diskreditieren diejenigen Netze, die gute Arbeit leisten. Wir werden die Kriterien unter Einbeziehung des erforderlichen Sachverstandes 2012 entwickeln, für die Verabschiedung braucht es das Einvernehmen mit den Krankenkassen.

Welche Rolle spielen die regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen bei der Umsetzung?

Die jeweiligen regionalen KVen verantworten das gesamte Anerkennungsverfahren und somit die regionale Umsetzung. Die Anerkennung erfolgt im Rahmen des üblichen KV-Verfahrens. D. h., die KV prüft in einer angemessenen Zeitspanne anhand der noch zu beschließenden Kriterien, ob diese erfüllt werden oder nicht. Die Kassenärztlichen Vereinigungen entscheiden auch über die Honorarzuschläge, die aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung kommen werden. Zusätzliches Geld der Krankenkassen gibt es leider nicht.

Welche Kriterien könnten eine Rolle spielen?

Kriterien der Anerkennung werden sich auf die Organisationsstruktur im Allgemeinen und auf die Umsetzung von Versorgungszielen im Besonderen konzentrieren. Wie groß ist das Einzugsgebiet eines Netzes, wie ist es um die Qualität der Versorgung bestellt, gibt es vernetzte IT-Strukturen, werden die Anforderungen eines freien Berufes gewahrt? Diese Fragen und weitere mehr werden derzeit diskutiert und im Rahmen der Kriterien-Entwicklung mit hoher Wahrscheinlichkeit Berücksichtigung finden. Mit großer Aufmerksamkeit beobachten wir die Erprobung von AQUIK-Indikatoren im Kinzigtal. Netze sollten für die Weiterentwicklung des Kollektivvertrags eine Schrittmacherfunktion übernehmen, was sich in den Kriterien widerspiegeln muss. Auf der Versorgungsmesse der KBV (www.versorgungsmesse.net) vom 27. bis 29. Februar 2012 sind die Arztnetze ein Schwerpunktthema.

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Integrierte Versorgung in der Schweiz soll 60% der Bevölkerung erreichen

Anfang Dezember reiste eine Delegation des Bundesverbandes Managed Care (BMC) auf Einladung der Schwesterorganisation Forum Managed Care (FMC) in die Schweiz, um sich dort über die aktuelle Entwicklung in der Integrierten Versorgung zu informieren. Die Exkursion begann in Zürich und führte die zwanzigköpfige deutsche Delegation in Anschluss nach Bern.

Schweiz-ReiseDer Schweizer Arzt und Nationalrat Dr. Ignazio Cassis stellte den Delegierten die Beschlüsse des Schweizer Parlaments zu einer Reform des Krankenversicherungsrechts vor. Danach soll der jetzige Anteil der Versicherten in den Integrierten Versorgungsmodellen (IV-Modellen) von rund 13% in fünf Jahren auf 60% erhöht werden. Dies wurde mit einer knappen Zweidrittel-Mehrheit und nach einem langen Diskussionsprozess in Bundesrat und Nationalrat beschlossen – mit den Stimmen der bürgerlichen und rechten Parteien sowie einem Drittel der Stimmen der Sozialdemokratischen Partei (SP) und zwei Drittel der Stimmen der Grünen.

Folgende Änderungen sollen diese massive Zunahme bei IV-Modellen bewirken:

Motiv des Schweizer Gesetzgebers für diese Reform ist die durchgängige Erkenntnis zahlreicher Studien, dass die IV-Modelle risikoadjustierte Kostenvorteile von bis zu 18% bewirken können, allerdings in einigen Kantonen die Ärzteschaft und in anderen auch die Krankenkassen sich mit dem Abschluss von Verträgen sehr zurückhalten. Ein Problem bei der Berechnung der Kostenvorteile ist das Fehlen von eindeutigen Kodierungen in den Abrechnungen der Ärzte, d. h., die Morbidität der Versicherten kann nur in Ansätzen adjustiert werden.

Wie geht es jetzt weiter?

Es haben sich mehrere Initiativen gebildet, die gegen dieses Konzept ein Referendum erwirken wollen und dafür bis zum 17. Januar 2012 das Quorum von 50.000 Stimmen sammeln wollen. Sollte dies erreicht werden, findet im Herbst 2012 eine Volksabstimmung statt. Die Initiativen werden wesentlich getragen von Organisationen der Ärzteschaft, die auch in einer Urabstimmung den FMH, den Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, dazu gebracht haben, sich für das Referendum einzusetzen. Interessanterweise hat sich auch die SP dem Referendum angeschlossen. Auf der anderen Seite stehen u. a. die Ärztenetze und der Berufsverband Hausärzte Schweiz, die sich für die Vorlage des Parlaments aussprechen. Von dieser Seite sind ebenfalls Initiativen zu erwarten, seitens des Forum Managed Care wird der Slogan "Bessere Medizin" und der Nachweis einer solchen in den IV-Modellen ins Feld geführt.

Folgende Kritikpunkte werden von den Gegnern des Gesetzesvorschlags angegeben - wobei generell alle Kritiker betonen, dass sie eigentlich die Integrierte Versorgung gut und richtig finden. Ihr Protest richtet sich gegen die Form, wie die Gesetzgebung diese fördern will:

Für das nächste Frühjahr und den Sommer ist eine intensive Debatte um die Zukunft der Gesundheitsversorgung zu erwarten. Wie der Ausgang eines möglichen Referendums aussehen wird, lässt sich noch nicht vorhersagen. Wir werden über den weiteren Verlauf der Schweizer Debatte berichten. Eines zeigte die Reise in die Schweiz allerdings: Der Kritik an den dortigen IV-Modellen wird in einem Modell einer Regionalen Integrierten Voll-Versorgung wie im Kinzigtal gut vorgebeugt: Die Langfristigkeit des Vertrags verhindert kurzzeitige falsche Einsparanreize, die freie Arztwahl bleibt als Qualitätsanreiz voll erhalten und eine mögliche Risikoselektion wird durch die Budgetmitverantwortung für alle Versicherten der Region erfolgreich verhindert.

Die Erfahrungen im Kinzigtal und die Verbindungen von OptiMedis in die USA werden in eine Studie mit einfließen, die für den Sommer geplant ist und die Kampagne „Bessere Medizin“ untermauern soll.

Wer an der Schweizer Diskussion interessiert ist, dem sei die Teilnahme an dem nächsten FMC-Symposium in Zürich am 21. Juni 2012 empfohlen, mehr unter www.fmc.ch.

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Neue Perspektiven für Integrierte Versorgungsmodelle

Am 25. und 26. November fand in Hamburg die Jahresklausur mit den Vorständen der OptiMedis-Netze bzw. den Vertretern der Managementgesellschaften statt. Unter dem Motto „Neue Anforderungen an regional integrierte Versorgungsmodelle“ wurden die Ansprüche an die Finanzierung und die Qualität von Praxisnetzen aus verschiedenen Blickwinkeln erörtert. Hierzu wurden hochkarätige Referenten eingeladen. Helmut Hildebrandt eröffnete die Klausur mit der These, dass die Kassen sich aufgrund des Zusatzbeitrags-Vermeidungswettbewerbs derzeit äußerst schwer tun, größere Summen zu investieren. Der benötigte Finanzierungsbedarf für die Anschubfinanzierung einer regionalen Managementgesellschaft müsse somit u. a. auf dem Kapitalmarkt geholt werden. Daraufhin erläuterten Dr. Martin Pape, Direktor Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung und Management, Klaus Doblinger, Abteilungsdirektor Deutsche Apotheker- und Ärztebank, und Dr. Johannes Thormählen, Vorstand GWQ ServicePlus AG, ihre Anforderungen an eine Anschubfinanzierung bzw. Investment in kooperative Versorgungsstrukturen.

Herr PimperlHerr DiedrichHerr Fichtner

 

Die OptiMedis AG befindet sich derzeit mit Dr. Pape als Vertreter einer Private Equity Gesellschaft, die primär  in nachhaltige und sozial verantwortliche Lösungen im Gesundheitswesen investieren will, in Gesprächen über einen Health Efficiency Fonds. Dieser soll die Anschubfinanzierung für die geplanten Managementgesellschaften sowie für andere Lösungen in Richtung Gesundheitseffizienz sicherstellen.Herr Pape Dr. Pape betonte, dass der Gesundheitsmarkt mit seinem Volumen von knapp 200 Mrd. Euro für Investoren zweifellos interessante langfristige Entwicklungsaussichten verspreche. Allerdings gebe es von Investorenseite angesichts der stetigen gesetzgeberischen Veränderungen und der Komplexität von Interventionen erhebliche Vorbehalte gegenüber einer Festlegung von Kapital. Deshalb befürworte er ein Trust-Center, eine unabhängige dritte Partei, die zwischen den Partnern aus der Gesundheits- und Finanzwelt vermittle und sowohl gesundheitspolitisches Know-How als auch praktisches Anwenderwissen und Kenntnisse der Krankenkassen miteinander verbinde. Diese Rolle könne der geplante Health Efficiency Fonds spielen. Managementgesellschaften der Integrierten Versorgung obliege dann auch die Steuerungsfunktion in der regionalen Versorgung, denn diese Funktion könne nicht von den Kassen wahrgenommen werden, da sie nicht steuern sollten, was sie versichern. Dr. Pape bescheinigte Gesundes Kinzigtal Modellcharakter für andere Regionen. Kinzigtal erfülle wesentliche Anforderungen an ein Investment: Es sei übertragbar auf andere Managementgesellschaften bzw. Regionen, die Ergebnisse ließen eine hohe Wertschöpfungskette erkennen, es weise eine professionelle Managementstruktur auf und nicht zuletzt sei es innovativ.

Herr ThormählenDen Modellcharakter von Gesundes Kinzigtal unterstrich auch Dr. Thormählen. Er bestätigte die Eingangsthese von Helmut Hildebrandt: Momentan finde unter den Krankenkassen ein Zusatzbeitrags-Vermeidungswettbewerb und nicht ein Wettbewerb um die beste Versorgung statt. Als Anforderungen der Kassen an einen IV-Vertrag nannte er daher u. a. vertrauensbildende Maßnahmen zwischen Kasse und Netz, die Begrenzung finanzieller Risiken, z. B. durch ein klares Regel- und Vertragswerk, den Nachweis der Qualität der Diagnosekodierung sowie standardisierte Verwaltungsprozesse. Dr. Thormählen zog ein positives Resümee: Wenn Transparenz, Fairness und eine klare Zielsetzung gegeben seien, werde es mehr „Kinzigtäler“ geben.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Qualität bzw. der Extravergütung von qualitativ hochwertigen Praxisnetzen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen im Rahmen des novellierten §87b SGB V. Hierzu berichtete Dr. Bernhard Gibis, Dezernatleiter bei der KBV, aus erster Hand, wie die Gesetzesumsetzung durch die KBV gestaltet werden soll und wie die Kriterien an die Netze aussehen könnten. Entscheidend sei, dass die Netze in der Lage seien, die erhöhte Qualität der durch sie erbrachten Versorgung zu demonstrieren und nachzuweisen, betonte Dr. Gibis. Dafür erhielten die Netze dann eine erhöhte Vergütung und die Honorarautonomie. Wichtige Erkenntnisse bei der Entwicklung von praxisnahen Qualitätsindikatoren verspricht sich Dr. Gibis von der Zusammenarbeit zwischen der KBV und OptiMedis bzw. Gesundes Kinzigtal. Dort werden derzeit die von der KBV entwickelten Indikatoren aus dem AQUIK-Set® getestet und evaluiert. Ergebnisse hierzu sind im Laufe des kommenden Jahres zu erwarten.

In einem exklusiven Interview mit Dr. Gibis in dieser Ausgabe erfahren Sie mehr über die Umsetzung des Gesetzes und die Anforderungen der KVen an die Netze.

Dr. Ingrid SchubertWeiterhin präsentierte Dr. Ingrid Schubert von der PMV Forschungsgruppe (Universität zu Köln) die aktuellen Ergebnisse des Zwischenberichts zur Evaluation der Integrierten Versorgung in Gesundes Kinzigtal. Die PMV-Forscher haben für diverse Krankheitsbilder wie chronische KHK, Herzinsuffizienz, Depression oder Osteoporose über 30 Indikatoren und Kennziffern entwickelt, die darlegen, ob und wie die Integrierte Versorgung im Kinzigtal die  Über-, Unter- oder Fehlversorgung reduziert. So konnten Frakturen bei Osteoporose-Patienten in einem signifikanten Maß vermieden werden. Dr. Schubert betonte, dass auch mit Primärdaten aus den Praxisverwaltungssystemen Qualitätsindikatoren entwickelt werden könnten. Im Anschluss stellte Timo Schulte, verantwortlich für die gesundheitsökonomischen Auswertungen bei der OptiMedis AG, die geplanten Schritte zur Entwicklung von Qualitätsindikatoren auf Basis von GKV-Routinedaten, PVS-Daten, Daten der lokalen Managementgesellschaft und externen Vergleichsdaten vor. Erstmalig würden hierbei in Deutschland Krankenkassenabrechnungsdaten sowie klinische Praxis- und Befunddaten zusammengeführt werden können, und zwar datenschutzrechtlich abgesichert. Dazu solle ein universitäres Trust Center genutzt werden. Die Zusammenführung solle bis Ende 2012 erfolgt sein.

Die Netzvorstände zeigten sich sehr zufrieden mit den Themen, Vorträgen und der Organisation der Veranstaltung. „Die Klausur eröffnete den Teilnehmern neue und erweiterte Perspektiven für ihre Praxisnetze. Wir wollen gemeinsam mit den Netzen die kooperativen Versorgungsstrukturen in den einzelnen Regionen weiter ausbauen“, betont Helmut Hildebrandt.

   
Vision 2015: Diskutieren Sie mit uns über die Zukunft der regionalen Gesundheitsversorgung.

Vision 2015Die Kassenärztlichen Vereinigungen werden im kommenden Jahr im Rahmen des novellierten
§87b Abs. 2 und 4 SGB V Richtlinien zur Förderung von Praxisnetzen erlassen. Danach sollen Praxisnetze eine gesonderte Vergütung erhalten, wenn sie zur Verbesserung der ambulanten Versorgung beitragen. Die OptiMedis AG wird diesen Prozess im Dialog mit der KBV intensiv begleiten.

Anhand welcher Kriterien und Qualitätsanforderungen sollten Praxisnetze zukünftig gefördert werden?

Diskutieren Sie hier mit uns.
 

 

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Wachsendes Interesse an Ärztenetzen bzw. Gesundheitsnetzen - Studien in Vorbereitung?

Mit der Änderung des § 87b SGB V und der Beibehaltung der §§ 140a ff hat sich ein neues Interesse am aktuellen Stand von Ärztenetzen bzw. Gesundheitsnetzen in Deutschland ergeben. Nach einer stürmischen Entwicklungsphase Mitte der 1990er Jahre, die ab 2000 durch die Möglichkeit der Integrierten Versorgung verstärkt wurde, hatte das Ende der Anschubfinanzierung in 2008 eine Phase der Konsolidierung und zum Teil auch der Auflösung eingeläutet. In den letzten Monaten 2011 lassen sich wieder verstärkte Gründungsbewegungen und neue Formen der Zusammenschlüsse beobachten. Dies manifestiert sich u. a. in der Gründung der „Agentur Deutscher Arztnetze“. Eine der besonderen Herausforderungen ist der Investitionsbedarf für die Professionalisierung und Verstetigung der Arbeit, die eine optimierte Versorgung in der jeweiligen Region gewährleisten kann. In den USA werden die erforderlichen Investitionssummen auf folgende Größenordnungen geschätzt: "the average ACO will need $580,000 in start-up costs and $1,270,000 in annual operating expenses“ (CMS, 2011, final rules ACO).

Den Stand der Entwicklung in Deutschland, die Management- und IT-Erfahrungen und erzielten Erfolge wie Misserfolge sowie die Perspektiven ab 2012  möchte die OptiMedis AG in einer Übersichtsarbeit näher beleuchten. Dies soll gemeinsam mit Partnern geschehen, die mit OptiMedis an einer Fonds-Lösung arbeiten, um die in Teilen vom Gesetzgeber und von den Krankenkassen nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung gestellten Anschubinvestitionen zu finanzieren. Interessant sind auch Studienpartner wie Hochschulen, die ebenfalls an die Durchführung einer Studie gedacht haben oder ihrerseits Neuauflagen älterer Ausarbeitungen planen.

Interessenten an einer solchen Studie zu Ärztenetzen wenden sich bitte an Armin Meyer
(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

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Was wollen Patienten? OptiMedis AG Partner einer wissenschaftlichen Studie zu Patientenpräferenzen

Um Versorgungsstrukturen optimal auszurichten, muss man wissen, was Patienten wollen. Dieser Frage will die wissenschaftliche Studie „Patientenbefragung zur Messung von Patientenpräferenzen“ der Gesellschaft für empirische Beratung (GEB) nachgehen. Das Forscherteam um den Gesundheitsökonomen Prof. Axel C. Mühlbacher, Hochschule Neubrandenburg, will durch eine umfangreiche Online-Befragung herausfinden, welche Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen Patienten an innovative Versorgungsstrukturen haben. Prof. Mühlbacher hat eine vergleichbare Studie bereits in den USA an der Duke University durchgeführt, an der knapp 4.000 Patienten teilgenommen haben. Nun wird es eine vergleichbare Studie in Deutschland geben, wozu deutschlandweit Patienten aus Arztnetzen und Verbänden befragt werden sollen.

Partner der Studie ist die OptiMedis AG, die mit einer Vielzahl von Arztnetzen kooperiert. Beide Parteien haben vereinbart, dass der IV-Spezialist sein Know-how und die Kontakte zu mehreren regionalen Arztnetzen und Managementgesellschaften bereitstellt, damit sich deren Patienten an der Befragung beteiligen können. Für die Teilnahme an der Studie erhalten die Netze bzw. Managementgesellschaften die anonymisierten Daten zur weiteren Auswertung. Die Befragungsergebnisse sollen zur weiteren Verbesserung der Versorgungsqualität, zur Versorgungssteuerung sowie zum Benchmarking mit anderen Netzen eingesetzt werden. „Der Patientennutzen steht in unseren IV-Modellen im Mittelpunkt. Insofern unterstützen wir die Studie von Prof. Mühlbacher und versprechen uns interessante neue Erkenntnisse“, beschreibt Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, die Motive für die Partnerschaft.

Für die Kommunikation sowohl mit den Praxen als auch mit den Patienten werden umfangreiche Materialien zur Verfügung gestellt. Hierzu zählen u. a. eine Internetseite für alle Fragen der Praxisinhaber und -mitarbeiter sowie ein Patienten-Flyer, der Fragen zur Studie und Teilnahmevoraussetzungen beantwortet. Unter den teilnehmenden Arztpraxen und Patienten werden jeweils drei I-Pads verlost. Die Berlin Chemie AG ist Sponsor der Studie.

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Prof. Dr. med. habil. Andrea Morgner-Miehlke wird Leitende Medizinische Beirätin

Prof. Dr. med. habil. Andrea Morgner-MiehlkeDie OptiMedis AG hat Prof. Dr. med. habil. Andrea Morgner-Miehlke als Leitende Medizinische Beirätin (Chief Medical Adviser) gewinnen können. Sie wird ab sofort ihre medizinische Expertise bei der Mit- und Weiterentwicklung von Gesundheits- und Case Management-Programmen oder bei Softwarelösungen für Arztpraxen einbringen. Die OptiMedis AG und deren Mitarbeiter werden Prof. Morgner-Miehlke bei medizinischen Fragen konsultieren. „Mit Prof. Morgner-Miehlke haben wir eine anerkannte Ärztin und Wissenschaftlerin gewinnen können, die über langjährige theoretische und praktische Erfahrungen in der intersektoralen Versorgung verfügt“, freut sich Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, über die direkt an ihn angebundene Zusammenarbeit.

Medizinerin mit wissenschaftlicher Expertise und Management Know-how

Prof. Morgner-Miehlke wird noch bis Ende des Jahres im Geschäftsbereich Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, Dresden tätig sein und sich ab Anfang kommenden Jahres einer neuen beruflichen Tätigkeit im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung in Hamburg widmen. Im Dresdner Universitätsklinikum leitet sie derzeit im Rahmen der Organisations- und Unternehmensentwicklung den Bereich Netzwerke und Kooperationen. Ein Bestandteil ihrer Tätigkeit ist die Etablierung der Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen, das dazugehörige Netzwerkmanagement sowie die Geschäftsführertätigkeit in der gleichnamigen Managementgesellschaft. Im Zuge dieser Tätigkeit entstand der Kontakt und entwickelte sich der Austausch zwischen ihr und der OptiMedis AG.

Davor absolvierte die Humanmedizinerin nach einem zweijährigen DFG-Forschungsaufenthalt in Australien ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie am Dresdner Universitätsklinikum Carl Gustav Carus. Dort war sie langjährig in Forschung, Lehre und Patientenversorgung tätig. Ihre akademische Graduierung beinhaltet die Promotion, die Habilitation mit Venia legendi für Innere Medizin sowie ein Studium zum Master of Health Management an der Appollon Hochschule, Bremen. „Ich freue mich, meine wissenschaftliche medizinische Expertise und mein Know-how bei der Entwicklung sowie dem Management einer Gesundheitsregion für die OptiMedis AG einbringen zu können“, unterstreicht Prof. Morgner-Miehlke.

Prof. Morgner-Miehlke hat mehr als 50 Publikationen in Fachzeitschriften und Übersichtsartikeln sowie mehr als 20 Buchbeiträge und Editorials verfasst. Darüber hinaus hält sie Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen, Veranstaltungen und regionalen Symposien und ist Mitglied in vielen wissenschaftlichen Vereinigungen und Kommissionen. Sie nimmt Lehrverpflichtungen an der Dresdner International University, der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und der Bremer Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft wahr.

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Neuer IT-Mitarbeiter

Pascal WendelNeu bei der OptiMedis AG ist Pascal Wendel (39). Seit dem 1. November ist er im Team von Alexander Pimperl vor allem für die Entwicklung des Datawarehouse (DWH) zuständig. Das DWH ist die Basis für ein erfolgreiches Versorgungsmanagement, denn damit können die Versorgungsdaten aus den unterschiedlichsten Quellen zusammengeführt, aufbereitet und genutzt werden. Der Fachinformatiker war davor lange Jahre Technischer Leiter und Software-Entwickler bei einer Hamburger Softwarefirma. Hier verantwortete er u. a. die Entwicklung, den Betrieb und die Optimierung eines DWH für ein bekanntes Marktforschungsunternehmen sowie die Datenbank- und Netzwerkadministration. Pascal Wendel hat während und nach seinem Studium für mehrere Hamburger Unternehmen und die Universität Hamburg gearbeitet. Der dreifache Familienvater lebt im Westen Hamburgs und zählt Sport und Musik zu seinen Hobbys.

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Termine

Im ersten Quartal 2012 nehmen der Vorstand und Mitarbeiter der OptiMedis AG und Gesundes Kinzigtal wieder aktiv an Kongressen teil, sei es als Vortragende, Moderatoren oder Teilnehmer.

Sie treffen uns:

18./19. Januar, Vernetzte Gesundheit – Versorgung gestalten? Neue Perspektiven für Gesundheit, Kiel

24./25. Januar, BMC-Kongress: Patientenorientierung durch Wettbewerb, Berlin

3. Februar, 5. Symposium des Center of Health Care Research: Patientenorientierung und Versorgungsforschung, Hamburg

27.-29. Februar, KBV Messe Versorgungsinnovation 2012, Berlin

2. März, 3. Partnerdialog Carus Consilium Sachsen: Markt und Wettbewerb – wie viel Planung braucht Versorgung der Zukunft?, Dresden

3. März, IGSF Fachveranstaltung: Gesundheit und Pflege in Schleswig-Holstein, Kiel

8. März, 6. Kieler Forum, Kiel

9./10. März, 17. Kongress Armut und Gesundheit: Prävention wirkt, Berlin

15.-17. März, EbM Kongress: Komplexe Interventionen – Entwicklung durch Austausch, Hamburg

28./29. März, 7. Kongress für Gesundheitsnetzwerker: Versorgung 2020, Berlin

29./30. März, 12th International Conference on Integrated Care, San Marino

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Presseschau

Erfahren Sie, wie in der Fach- und Publikumspresse in den letzten Wochen über die OptiMedis AG und Projekte, die mit ihrer Arbeit in Verbindung stehen, berichtet wurde.

Elektronische Vernetzung und zentrale praxisübergreifende Patientenakte als strukturelle Gestaltungsmittel der regionalen interdisziplinären Gesundheitsversorgung im Gesunden Kinzigtal, Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen ZEFQ, Ausgabe 12/2011

Der Optimierer, Brandeins, Ausgabe 11/2011

Mehr Gesundheitseffizienz wagen - als Basis für ein modernes Versorgungsstrukturgesetz
Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement, Ausgabe 5/2011

Integrierte regionale Versorgung in der Praxis: Ein Werkstattbericht aus dem Gesunden Kinzigtal
Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen ZEFQ, Ausgabe 10/2011

Probleme der Evaluation einer regionalen integrierten Vollversorgung am Beispiel Gesundes Kinzigtal, Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen ZEFP, Ausgabe 10/2011

Ärztenetze buhlen um die Gunst der Kassen, Ärztezeitung, 29.09.2011

Die Artikel können Sie hier lesen.

Thesenpapier

Thesenpapier „Integrierte Versorgung: die sechs größten Mißverständnisse“. Helmut Hildebrandt hat darin eine amerikanische Veröffentlichung für die deutsche Diskussion weiterentwickelt. Der Herausgeber würde sich über eine rege Diskussion dieser Thesen freuen.  Mailen Sie ihm unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder beteiligen Sie sich an der Diskussion im OptiMedis-Forum www.optimedis.de/forum.

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Redaktion

Herausgeber:
OptiMedis AG

Redaktionelle Verantwortung:

Ulf Werner

Ulf Werner

Ulf Werner
Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Borsteler Chaussee 53, 22453 Hamburg

Telefon: 040/22621149-51

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.optimedis.de

Newsletter (ab-)bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Redaktionelle Mitarbeit an dieser Ausgabe: Helmut Hildebrandt, Dr. Bernhard Gibis, Friedrich Fichtner
Bilder & Grafiken: eigene Quellen, Dr. Udo Richter, AvidiaMed

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