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Aktuelles | OptiMedis AG

OptiMedium Juli 2012

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Integrierte Versorgung bewegt (sich) – nicht nur in Deutschland, sondern auch in unseren Nachbarländern. Die Schweizer haben zwar in einem Referendum gegen die sogenannte Managed Care-Vorlage gestimmt. Doch ist dies ein Votum gegen die Integrierte Versorgung, in einem Land, in dem bereits jeder achte Versicherte in einem Arztnetz versorgt wird? Nein! Die Eidgenossen stimmten gegen die Einschränkung der freien Arztwahl, die von ihnen befürchtete Machtkonzentration der Krankenkassen und mögliche Einsparlösungen. Integrierte Versorgungsmodelle, denen der Geruch eines Sparmodells anhaftet und die eine freie Arztwahl ausschließen, werden von der Bevölkerung nur kurzfristig und individuell bei Gewährung von Beitragsreduktionen, aber nicht gesamtgesellschaftlich akzeptiert. Dies nicht erkannt und nicht dagegen gesteuert zu haben, war ein Fehler der Schweizer Politik, für den diese an den Stimmurnen bestraft wurde. Mehr über das Schweizer Nein erfahren Sie in dieser Ausgabe.

„Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung“, so lautet der etwas sperrige Titel des aktuellen Gutachtens des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen. Die Sachverständigen machen unmissverständlich deutlich, worum es ihnen geht: um einen Wettbewerb um die beste Qualität. In ihrem Gutachten widmen sie der Integrierten Versorgung ein ganzes Kapitel. Darin benennen sie die Stellschrauben, die es zu drehen gilt, um der Integrierten Versorgung in Deutschland neue Impulse zu geben. Welche Kernaussagen und Vorschläge die Gutachter zur Integrierten Versorgung machen und wie wir diese bewerten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

Mehrere europäische Länder sehen in der Integrierten Versorgung ein Modell für die Zukunft ihres Gesundheitssystems, weshalb „Gesundes Kinzigtal“ derzeit viel Aufmerksamkeit im Ausland erfährt. Wir werfen in dieser Ausgabe nicht nur einen Blick in die Schweiz, sondern auch in die Niederlande und Vereinigten Staaten, nach San Marino und England. Ferner erfahren Sie, weshalb beim kommenden Weltwirtschaftsforum in Davos Gesundheit zu einem Schwerpunktthema werden soll.

Eine spannende und kurzweilige Lektüre wünscht

 

Helmut Hildebrandt

Helmut Hildebrandt

 

 

Helmut Hildebrandt

 

 

Inhalt

Editorial
Aus den Regionen
Das Ende der Exklusivität: Weitere Kassen können sich an Gesundes Kinzigtal beteiligen!
Rauchfrei im Kinzigtal: Jeder Dritte schafft es
Aus Politik und Verbänden
SVR-Gutachten: Führt Integrierte Versorgung zu mehr Effizienz im Gesundheitswesen?
Anerkennung von Praxisnetzen nach §87b SGB V – ein aktueller Zwischenstand
Gesundheitsminister fordern mehr Integrierte Versorgung
USA: Brücken bauen im Gesundheitswesen
Nach dem Nein der Schweizer: Wie geht’s weiter mit der Integrierten Versorgung?
Davos: Frischluft fürs Gesundheitswesen?
Mehr Wettbewerb im englischen Gesundheitswesen: Ärzte erhalten Budgetverantwortung – Ein Gastbeitrag von Prof. Alex Kaehne, University of Cardiff
Neues von OptiMedis
Internationale IV-Konferenz: großes Interesse an Gesundes Kinzigtal. Hildebrandt in den IFIC-Vorstand gewählt
Sprießen im Land der Tulpen bald weitere Kinzigtäler?
 
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Das Ende der Exklusivität: Weitere Kassen können sich an Gesundes Kinzigtal beteiligen!

Gesundes KinzigtalAn der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal können sich ab sofort weitere Krankenversicherungen beteiligen und damit ihren Versicherten die Vorteile von Gesundes Kinzigtal offerieren. Die zwischen der Managementgesellschaft und der AOK Baden Württemberg vereinbarte Exklusivität ist Mitte Juni mit der Einschreibung der 8.000sten AOK-Versicherten einvernehmlich aufgehoben geworden.

Auf Wunsch der Praxen, die immer wieder von Patienten anderer Kassen berichteten, die eine Mitgliedschaft in Gesundes Kinzigtal wünschten, können sich Versicherte anderer Kassen mit Wohnort im Kinzigtal ab sofort als „Freunde von Gesundes Kinzigtal“ einschreiben. Sie profitieren dabei von der Kommunikation im Rahmen der Integrierten Versorgung, können kostenlos an Vorträgen teilnehmen und erhalten zum Teil erhebliche Rabatte bei Kooperationspartnern, z. B. Fitness-Studios. Bei Vertragsschluss mit einer der anderen Kassen erwächst aus der „Freundschaft“ die Vollmitgliedschaft. Die Versicherten erhalten dann eine intensivierte Betreuung im Rahmen der Zielvereinbarungen und der Chronikerbetreuung sowie den Zugang zu Schulungen, den knapp 20 Gesundheitsprogrammen und weiteren Angeboten. Die Kassen profitieren von bereits mehrfach belegten medizinischen und wirtschaftlichen Vorteilen der Integrierten Versorgung im Kinzigtal. Weitere Informationen bietet auch der soeben erschienene Jahresbericht.

   

Gesundes Kinzigtal Jahresbericht 2011Was Erfolg im Gesundheitswesen mit Vertrauen zu tun hat, lesen Sie im soeben erschienenen Jahresbericht 2011 für Gesundes Kinzigtal.

Erfahren Sie zudem, wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement in das Biberacher Rathaus kam, warum es eine ostdeutsche Ärztin ins Kinzigtal zog und wieso Gesundes Kinzigtal für die AOK Baden-Württemberg ein „Lernlabor“ ist.

Die Printversion des Jahresberichts können Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellen.

 

 

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Rauchfrei im Kinzigtal: Jeder Dritte schafft es

Nichtraucher zu werden, ist nicht leicht. Im Kinzigtal wird es den Rauchern aber leichter gemacht. Mithilfe des Programms „Rauchfreies Kinzigtal“ haben es 30% der Teilnehmer innerhalb eines Jahres geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören. Das ist – auch im internationalen Vergleich – ein Spitzenwert. So wurde in einer britischen Studie, die dieses Jahr im British Medical Journal veröffentlicht wurde, lediglich eine Erfolgsquote von 20% Prozent erreicht.1

Zum Zeitpunkt der Auswertung haben insgesamt 159 Raucher das einjährige Programm abgeschlossen, wovon 47 das Rauchen aufgegeben haben. Die erfolgreichste Methode zur Rauchentwöhnung war die medikamentöse Unterstützung, die von mehr als jedem Zweiten gewünscht wurde. Hier liegt die Erfolgsquote bei denjenigen, die diese Methode gewählt haben (n=77), bei beachtlichen 35%. Als Erfolg versprechend haben sich auch die Methoden Verhaltenstherapie (30%) und Akupunktur (28%) erwiesen, während Hypnose nur auf eine Erfolgsquote von 7% kam.

Gesundes Kinzigtal rauchfrei

Der positive Effekt wird bereits im Jahr nach dem Programm zur Rauchentwöhnung sichtbar. Betrugen die Gesamtausgaben der erfolgreichen Teilnehmer ein Jahr vor Intervention noch 1.490 Euro und steigen im Jahr der Intervention auf 1.694 Euro, sinken sie im darauf folgenden Jahr bereits auf 939 Euro pro Jahr. Das ist ein Ausgaben-Minus von 37%. Noch deutlicher wird der Erfolg, beim Vergleich der Gesamtausgaben pro Jahr zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Teilnehmern. Die Differenz beträgt im Jahr der Intervention 21,8% und im ersten Jahr nach Intervention bereits 37,7%. Mittelfristig lohnt sich die Rauchentwöhnung somit nicht nur für die Versicherten, sondern auch für die Krankenversicherungen.

Gesundes Kinzigtal übernimmt die Kosten für die Rauchentwöhnung hinsichtlich der ärztlichen Unterstützung vollständig und die Kosten für medikamentöse und andere Entwöhnungsmethoden zur Hälfte, den Rest muss der Patient zu zahlen. Bei Erfolg wird ihm dieser Eigenanteil aber nach einem Jahr und einem entsprechenden Test erstattet. Die Investitionen in dieses Programm amortisieren sich erst zwei bis drei Jahre nach der Programmphase. So lange ist es für Gesundes Kinzigtal ein Investment in die Gesundheit der Versicherten.

1 Ferguson J., Effect of offering different levels of support and free nicotine replacement therapy via an English national telephone quitline: randomised controlled trial, in: BMJ 2012;344:e1696 doi: 10.1136/bmj.e1696 (Published 23 March 2012)

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SVR-Gutachten: Führt Integrierte Versorgung zu mehr Effizienz im Gesundheitswesen?

Sachverständigenrat (SVR)Am 20. Juni überreichte der Sachverständigenrat (SVR) im Gesundheitswesen sein aktuelles Gutachten „Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung“ an Bundesgesundheitsminister Bahr. Die Gutachter sind u. a. der Frage nachgegangen, welche Bedeutung Selektivverträge für mehr Effizienz und Effektivität im deutschen Gesundheitswesen haben. Dabei haben sie sich intensiv mit der Integrierten Versorgung nach § 140a-d SGB V auseinandergesetzt und hierzu auch aktuelle Daten erhoben.

In ihrem Gutachten konstatieren die Sachverständigen, dass die Bereitschaft der Krankenkassen, in innovative Versorgungskonzepte zu investieren, derzeit stagniere. Sie führen dies maßgeblich auf finanzielle Erwägungen zurück, wonach Kassen eine eher unsichere Rendite bei erheblichen Anfangsinvestitionen erwarteten (Randnr. 396 in der Langfassung). Der Rat scheut in dieser Frage auch nicht zurück vor deutlicher Kritik am Gesetzgeber, etwa wenn er ihm vorwirft, dass er auf eine ordnungspolitisch inadäquate Regulierung (Zwang zum Abschluss von Hausarztverträgen) mit einer nicht minder problematischen neuen Regulierung wie der Unterwerfung unter die Beitragssatzstabilität reagiere.

Um selektive Vertragsformen auszuweiten, empfehlen die Gutachter den Abbau von innovationshemmenden Einschränkungen der Vertragsfreiheit, die Erweiterung selektiver Vertragsoptionen sowie eine stärkere Förderung der evaluativen Versorgungsforschung. Die Gutachter plädieren zudem für ein sogenanntes internes Bereinigungsverfahren zwischen den Vertragspartnern der Selektivverträge, welches u. a. für die Kassen unbürokratischer wäre als das heute gültige Verfahren. Danach würden die Leistungserbringer weiterhin ihre Leistungen mit der KV abrechnen und dann das für die erbrachten IV-Leistungen erhaltene Honorar an die Kassen weiterleiten. Diese hätten dann die Möglichkeit, die am IV-Vertrag beteiligten Leistungserbringer nach gesonderten Maßstäben, z. B. Pay for Performance, zu vergüten. Übrigens: Nur bei 2,2% der IV-Verträge würden nach Erhebungen des Rates ein Bereinigungsverfahren angewendet (Randnr. 427).

Um innovative Versorgungskonzepte zu fördern, seien klare Kriterien erforderlich, u. a. eine Beschränkung auf sektorenübergreifende Projekte, eine verpflichtende Evaluation sowie eine Priorisierung von populationsbezogenen (indikationsübergreifenden) Versorgungskonzepten. Finanziert werden sollen diese Versorgungsformen aus dem Gesundheitsfonds durch zinsverbilligte Darlehen aus einem Kapitalfonds mit Sicherungsverzicht. Demnach erhielten die Krankenkassen für innovative Versorgungsprojekte zinsverbilligte oder zinslose Darlehen für ihre Zusatzkosten nach Bereinigung, die sie erst nach fünf Jahren zurückzahlen müssten. Wenn die Versorgungsprojekte zu keiner Einsparung gelangt seien, aber immerhin zu einer nachweislichen Verbesserung des gesundheitlichen Outcomes geführt hätten, dann könne auch an einen teilweisen Rückzahlungsverzicht gedacht werden. Diese Finanzierungsform würde die einzelne Kasse ebenso entlasten wie den Gesundheitsfonds. Dies könnte dazu führen, dass die Krankenkassen ihre Investitionszurückhaltung zugunsten einer stärkeren Orientierung am späteren Erfolgsergebnis aufgeben würden (Randnr. 397-398). Der Rat kommt in dieser Frage zu ähnlichen Schlussfolgerungen, wie wir es vor einigen Jahren in einem White Paper für mehr Forschung und Entwicklung von Innovationen im Gesundheitswesen vorgeschlagen haben. Zu bedenken wäre, ob die zinslosen Darlehen nicht nur an Krankenkassen, sondern auch an regionale Gesundheitsunternehmen mit IV-Verträgen ausgezahlt werden sollten. Hiervon versprechen wir uns nachhaltige Investitionen in die Gesundheit der Bevölkerung.

Seit dem Ende der Anschubfinanzierung gibt es keine detaillierten Daten mehr zu dem Vertragsgeschehen in der Integrierten Versorgung. Deshalb hat der Sachverständigenrat durch Umfragen bei den Kassen und Krankenhäusern eigene Daten erhoben. So sei die Zahl der IV-Verträge trotz des Auslaufens der Anschubfinanzierung seit 2008 nahezu stabil, die Zahl der Teilnehmer sei bis 2011 sogar auf knapp 2 Millionen Versicherte gestiegen – eine Steigerung von 16% gegenüber 2008. Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

2008

2009

2010

2011

Verträge (brutto)

6.400

6.262

6.374

6.339

Teilnehmer

1,661 Mio.

1,635 Mio.

1,772 Mio.

1,926 Mio.

Ausgaben €

1,225 Mrd.

1,224 Mrd.

1,353 Mrd.

1,352 Mrd.

 

Die Krankenkassen nannten als die wichtigsten Gründe für die Teilnahme an einen IV-Vertrag die Steigerung der Qualität der Versorgung (4,41 auf einer Skala von 1 (gar nicht wichtig) bis 5 (äußerst wichtig), Kostensenkungen (4,37), eine höhere Patientenzufriedenheit (4,36), die Vermeidung von Krankenhausaufenthalten (4,30), ein besseres Schnittstellenmanagement (4,14) und erst danach den Imagegewinn für die Krankenkasse (3,94). Doch wurden diese Erwartungen auch erfüllt? 70% der Kassen bewerten die Qualität der Integrierten Versorgung besser als in der herkömmlichen Versorgung und knapp 30% für gleich gut. Allerdings würden die Erwartungen bei den Aspekten Kostensenkungen und Schnittstellenmanagement nur unzureichend erfüllt (Randnr. 455 – 458). Als wichtigste Hindernisse zum Abschluss neuer Verträge nannten die Kassen formalisierte Ausschreibungsverfahren und den administrativen Aufwand für die Regelungen zur Budgetbereinigung (Randnr. 459 – 463). Ferner ermittelten die Gutachter, dass mehr als jedes dritte Krankenhaus an der Integrierten Versorgung teilnehme. Je größer das Haus und je umfassender die Leistungen, desto höher sei die Bereitschaft zur Teilnahme. Von den Maximalversorgern hätten sogar über 2/3 einen IV-Vertrag. Leistungserbringer im ambulanten Sektor, insbesondere Vertragsärzte, wurden nicht befragt.

Das 432 Seiten starke Sondergutachten kann sicherlich dazu beitragen, die oft etwas oberflächige Diskussion um die Chancen und Gefahren von Wettbewerb im Gesundheitswesen zu versachlichen und auf eine gut begründete Position zu stellen. In dieser Ausgabe unseres Newsletters haben wir nur einen Teil vorstellen können. Die vollständige Lektüre und intensive Diskussion sei ausdrücklich empfohlen. Hierzu haben Sie u. a. in unserem Forum die Möglichkeit. Die Kurz- und Langfassung des Gutachtens können Sie hier herunterladen.

Das Gutachten wird im Rahmen eines Symposiums am 18. September 2012 in Berlin vorgestellt.

   
Vision 2015

„Ein Bürgschaftsfonds für Versorgungsinnovationen unterstützt die Anschubfinanzierung der Leistungspartner", heißt es in unserer Vision 2015. Diese und andere Formen zur Finanzierung von Integrierten Versorgungsprojekten, z. B. ein Innovationsfonds oder ein zinsloses Darlehen aus dem Gesundheitsfonds, wie es der SVR angeregt hat, sind derzeit im Gespräch.

Was halten Sie von diesen alternativen Finanzierungsformen innovativer Versorgungsformen? Sollte es nur eine zeitlich begrenzte Anschubfinanzierung oder eine dauerhafte Gewährleistung geben? Diskutieren Sie diese Fragen in unserem Forum.

 

 

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Anerkennung von Praxisnetzen nach §87b SGB V – ein aktueller Zwischenstand

Die KBV hatte Anfang Mai Vertreter der Arztnetze eingeladen, um einen möglichen Ziel- und Kriterienkatalog zu diskutieren. Mitte Juni traf sich die KBV mit den 17 regionalen KVen, um die Rahmenvorgabe für die Anerkennung von Praxisnetzen nach §87b Abs. 4 zu besprechen. Bei diesem Treffen in Berlin verständigte man sich auf die Versorgungsziele und -kriterien, über die die KBV im September mit dem GKV-Spitzenverband Einvernehmen erzielen will.

Logo KBVEs ist geplant, dass die Rahmenvorgabe zum 1. Januar 2013 in Kraft tritt. Im Anschluss daran können die Vertreterversammlungen der jeweiligen KVen die Richtlinien zur Umsetzung beschließen. Dabei ist jede KV frei zu entscheiden, ob sie die Praxisnetze aus dem Gesamthonorartopf fördern will, oder nicht. Die Umsetzung der Beschlüsse in den KVen wird für das Frühjahr 2013 erwartet. Ab dann können die ersten Anträge zur Anerkennung bei der jeweiligen KV gestellt werden.

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Gesundheitsminister fordern mehr Integrierte Versorgung

Die Gesundheitsminister fordern, die Integrierte Versorgung weiter auszubauen. In dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom 28. Juni heißt es, eine Sektor übergreifende, integrierte Versorgung verbessere die Patientenversorgung, da die Schnittstellen reduziert würden. Gleichzeitig könne die Integrierte Versorgung die knappen medizinischen und pflegerischen Ressourcen sowie begrenzten Finanzmittel effizienter einsetzen. Sie bedauerten die Zurückhaltung der Beteiligten, neue, innovative Versorgungsmodelle zu entwickeln. Dies gelte insbesondere für populationsbezogene und Sektor übergreifende Konzepte. Daher müsse über neue Instrumente der Innovationsförderung nachgedacht werden, bei denen aber Mitnahmeeffekte wie bei vorherigen Modellen zu vermeiden seien.

Die 85. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) tagte vom 27. bis 28. Juni in Saarbrücken. Die GMK ist ein wichtiges Gremium des fachlichen und politischen Meinungsaustausches zwischen den Ministern und Senatoren für Gesundheit der Länder und des Bundes. Die GMK befasst sich mit allen Themen der Gesundheitspolitik, u. a. Finanzierung, Gesundheitsvorsorge und -sicherung. Der Vorsitz der GMK geht jedes Jahr auf ein anderes Bundesland über. In diesem Jahr hat das Saarland den Vorsitz inne.

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USA: Brücken bauen im Gesundheitswesen

Letzte Woche hat das Oberste Gericht der USA entschieden, dass Präsident Obamas Gesundheitsreform (Affordable Care Act) verfassungskonform ist. Nun fordern mehrere Akteure aus dem Gesundheitswesen, u. a. aus der Wissenschaft, der Administration und verschiedene Fachverbände, die öffentliche Gesundheitspflege und -förderung (public health) enger mit der primärärztlichen Gesundheitsversorgung (primary care) zu verzahnen. Beide Sektoren hätten zwar die gleiche Zielsetzung, würden aber unabhängig voneinander operieren. Die Integration beider SektorenAmerican Journal of Public Health solle dabei helfen, die Ressourcen effizienter einzusetzen und einen gesünderen Lebensstil zu entwickeln. Mithilfe der Verzahnung der beiden Sektoren könnten drei Perspektiven in den Blick genommen werden: die Gesundheit des Einzelnen, die der Community und die der Gesamtbevölkerung. Die Autoren sehen darin eine konsequente Weiterentwicklung von Obamas Gesundheitsreform. Denn der Affordable Care Act basiere auf der Prämisse, dass die Gesundheit des Einzelnen untrennbar mit dem Gesundheitszustand einer Community verbunden sei. Dieser wiederum würde den Gesundheitsstatus einer Nation bestimmen.

Wie der Graben zwischen den beiden Sektoren überbrückt werden soll, lesen Sie in der Juni-Ausgabe des American Journal of Public Health.

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Nach dem Nein der Schweizer: Wie geht’s weiter mit der Integrierten Versorgung?

In der Schweiz stimmte die Bevölkerung am 17. Juni über die sogenannte Managed Care-Vorlage ab. Diese wollte durch Koordination der Leistungserbringer die medizinische Versorgung weiter verbessern und die Kosten bremsen. Wieso votierten dennoch 76% der Eidgenossen dagegen? Der Hauptgrund für die Ablehnung dürfte wohl die eingeschränkte Wahl der Leistungserbringer sein. Wer diese Einschränkung nicht in Kauf nehmen wollte, hätte einen höheren Selbstbehalt zahlen müssen als bisher: maximal 1.000 statt zuvor 700 Franken pro Jahr. Während der Selbstbehalt der Versicherten in einem Integrierten Versorgungsnetz maximal bei 500 Franken jährlich gelegen hätte. Die Neue Zürcher Zeitung wertet das Nein der Schweizer allerdings nicht als grundsätzliche Ablehnung der Integrierten Versorgung, da viele Schweizer sich bereits in Ärztenetzen integriert versorgen lassen. Vielmehr hätten die von den Gegnern ins Feld geführten Argumente der Abschaffung der freien Arztwahl, Zweiklassenmedizin und Belastung des Arzt-Patienten-Verhältnisses durch die Budgetmitverantwortung der Ärztenetze für die hohe Ablehnungsrate beim Referendum gesorgt.

SchweizDie wenige Tage später stattfindende Jahrestagung des Forum Managed Care (FMC) stand unter dem Eindruck des Referendums. Bei dieser konnte der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset dem Nein aber auch schon etwas Positives abgewinnen. Ohne gesetzliche Vorlage könnten sich die Ärztenetze freier entwickeln, so Berset in einer Pressemitteilung. Zudem ermunterte er die Teilnehmer, das Gesundheitswesen weiter zu gestalten, denn nun „haben sie freie Hand, neue Modelle zu entwickeln“.

Helmut Hildebrandt und Mitarbeiter von Gesundes Kinzingtal waren auf der FMC-Tagung als Referenten geladen. Hildebrandt nahm in seinem Vortrag Bezug auf die gescheiterte Managed Care-Vorlage. Er verwies auf den Anreiz für Integrierte Versorgungssysteme zum Qualitätswettwerb durch den Fortbestand der freien Arztwahl. Diese bestehe im Kinzigtal weiter fort, betonte Hildebrandt. Das bedeute, die Ärzte müssten sich stetig um die höchste Versorgungqualität für die Patienten bemühen. Ferner ging er auf die Ablehnung der US-Amerikaner gegenüber den Restriktionen der amerikanischen Managed Care-Modelle ein sowie auf die neuen und weniger restriktiven Lösungen in Form der Accountable Care Organizations (ACO), die in der Präsidentschaft von Obama entstanden sind. Integrierte Versorgungsmodelle, die von der Bevölkerung nachhaltig angenommen werden sollen, müssten sich durch die bestmögliche Erreichung des „Triple Aim“ auszeichnen:

Siehe hierzu auch das Interview mit dem international angesehenen Promotor der „Triple Aim-Konzepts“, Prof. Donald M. Berwick, in Gesundheit & Gesellschaft Nr. 6/2012.

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Davos: Frischluft fürs Gesundheitswesen?

Davos ist nicht nur als Luftkurort weltbekannt, sondern auch als Austragungsort für das Weltwirtschaftsforum, das dort einmal Jahr stattfindet. Im kommenden Jahr wird die Gestaltung von Gesundheitssystemen ein Schwerpunktthema in Davos sein. Im Hinblick darauf wird in fünf OECD-Staaten, u. a. Deutschland, eine Vision für das jeweilige Gesundheitssystem erarbeitet. Hierzu wurden gezielt einzelne Experten, u. a. Helmut Hildebrandt, befragt. Diese Vision soll Grundlage für Handlungsempfehlungen an Entscheidungsträger wie das Bundesministerium für Gesundheit sein.

Dabei gilt die Finanzierung der Gesundheitssysteme als eine der wesentlichen Herausforderungen, die sich u. a. durch die demografische Entwicklung und die Kosten für den medizinisch-technischen Fortschritt weiter verschärfen soll. Betrugen die durchschnittlichen Gesundheitsausgaben in den OECD-Staaten vor 50 Jahren noch 2% des BIP, so könnten diese nach Berechnungen des Forums im Jahr 2040 auf bis zu 20% des BIP ansteigen.

Die Gesundheitssysteme könnten – nach Meinung des Forums – die Lebensqualität und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern, indem sie effizienter mit den vorhandenen Ressourcen umgingen. Hierzu müssten sieben Hebel bewegt werden, so sollte u. a. der Patient durch Information befähigt werden, die richtigen Entscheidungen zu treffen, die Vergütungsmaßstab der Erfolg und nicht die Menge der Leistungen sein („Value“ statt „Volume“), die Prävention gestärkt werden,

Davos

gezielt in die Gesundheit Bevölkerung investiert werden und ein modernes, leistungsorientiertes Management Einzug in das Gesundheitssystem halten.

Verständlich, dass die OptiMedis AG dieses Projekt unterstützt, korrespondieren diese Thesen doch eng mit unserer Vision 2015 für das Gesundheitswesen.

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Mehr Wettbewerb im englischen Gesundheitswesen: Ärzte erhalten Budgetverantwortung – Ein Gastbeitrag von Prof. Alex Kaehne, University of Cardiff

National Health Service (NHS)In Großbritannien ist Ende März das neue Gesetz für das Gesundheits- und Sozialwesen in Kraft getreten. Der britische Premierminister David Cameron bezeichnete dies als die tiefst greifende Reform des National Health Service (NHS) seit seiner Gründung. Das Gesetz reformiert den englischen NHS umfassend. Rechtlich gesehen gibt es seit 1999 in Großbritannien eigentlich vier verschiedene Gesundheitsdienste, da Gesundheit Landessache ist. Das neue Gesetz ist insofern vorerst nur in England gültig.

Der englische NHS ist steuerfinanziert und in einer schwierigen Finanzlage. Nach zehn Jahren enormer Budgeterweiterungen unter der Labour-Regierung von Tony Blair sind zwar die Wartezeiten für Patienten gesunken, aber auch die Produktivität des Sektors. Steigende Kosten für Medikamente und medizinische Leistungen stellen eine große Herausforderung für die gegenwärtige Koalitionsregierung dar. Sie kann entweder mehr Steuergelder in das Gesundheitswesen investieren oder auf höhere Effizienz der gegenwärtigen Anbieter dringen. Der Gesundheitsminister Andrew Lansley hat sich entschieden, durch mehr Markt unter den Anbietern von Gesundheitsleistungen mehr Effizienz zu erreichen.

Die Reform des englischen Gesundheitsdienstes im letzten Monat ist wohl die radikalste Veränderung des NHS, seit er 1946 geschaffen worden ist. Das Gesetz sieht die Abschaffung der NHS Primary Care Trusts (PCTs) und der Strategic Health Authorities (SHAs) vor. Stattdessen soll das Budget der Facharzt-, Krankenhaus- und Pflegeleistungen des NHS von zentralen staatlichen Kommissionen auf mehrere Hundert neu zu schaffende "Clinical Commissioning Groups", in denen die lokalen Allgemeinärzte dominieren, übertragen werden. Das Budget beträgt immerhin rund 60 Milliarden Pfund. Die Idee dahinter ist, dass die regionalen Allgemeinärzte besser als zentrale Kommissionen wissen, wer die besten Anbieter von Gesundheitsleistungen in ihrer Region sind. Die „Clinical Commissioning Groups“ sind als Integrierte Versorgungssysteme mit Budgetmitverantwortung zu verstehen, allerdings für alle Patienten in einer Region, da es ja nur den NHS und keine verschiedenen Krankenkassen in England gibt. Sie sollen zwar in erheblichem Maße reguliert werden, können aber frei unter den lokalen Anbietern die notwendigen Leistungen für ihre Patienten kaufen.

Damit können ausgerechnet im Musterland der „socialized medicine“ – wie es die Republikaner
in den USA immer behaupten – private und öffentliche Anbieter von Gesundheitsleistungen (mit wenigen Einschränkungen) gleichberechtigt in den Wettbewerb treten. Die Reform ist ein radikaler Bruch mit der Tradition des NHS, der bis jetzt hochgradig reguliert und in öffentlicher Hand war. Da die Allgemeinärzte zum 1. Januar 2013 die Budgetverantwortung für Gesundheitsleistungen erhalten sollen und auch private Anbieter für die CCGs wiederum das Management übernehmen können, haben Kritiker von einer Privatisierung des nationalen Gesundheitsdienstes gesprochen. Tatsache ist jedoch, dass der englische NHS weiterhin steuerfinanziert und damit kostenfrei für alle Bürger des Landes bleibt.

Nähere Informationen zu dem Thema finden Sie sehr gut zusammengestellt bei Wikipedia.

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Internationale IV-Konferenz: großes Interesse an Gesundes Kinzigtal. Hildebrandt in den IFIC-Vorstand gewählt

Ende März fand in San Marino die 12. International Conference on Integrated Care statt. Der Vorstand der OptiMedis AG, Helmut Hildebrandt, war einer der Keynote speaker. Er stellte den Teilnehmern aus ganz Europa die Arbeit in der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal vor. Im weiteren Verlauf der Tagung präsentierte er mit dem Kinzigtaler Allgemeinmediziner Dr. Werner Witzenrath ausgewählte Programmresultate. Die Konferenzteilnehmer zeigten großes Interesse an der Arbeit im Kinzigtal. Dabei wurde deutlich, dass Gesundes Kinzigtal über die deutschen Grenzen hinaus als Modellprojekt für eine gelungene Integrierte Versorgung wahrgenommen wird. In anderen europäischen Ländern, z. B. England oder Niederlande, befindet sich die Versorgung gerade im Umbruch. Dort geht die Entwicklung zum Teil in Richtung Integrierte Vollversorgung (siehe auch folgenden Artikel).

Im Rahmen der Konferenz wurde die Gründung der International Foundation for Integrated Care (IFIC) bekannt gegeben. Die IFIC ist ein internationales und interprofessionelles Netzwerk, welches das Wissen über die Integrierte Versorgung forcieren möchte. Die Stiftung will dies durch die Entwicklung und den Austausch von Ideen zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik er-reichen. Helmut Hildebrandt wurde in San Marino als Vice-Chair in den IFIC-Vorstand gewählt. Den Vorsitz der IFIC hat der Utrechter Wissenschaftler Prof. Guus Schrijvers inne.

Der diesjährige Veranstaltungsort war gut gewählt. San Marino gilt in Sachen Integrierte Versorgung als Vorbild. Der Kleinstaat bietet seinen 30.000 Bewohnern ein praktisch komplett integriertes Gesundheits- und Sozialsystem an. Die Ärzte Zeitung schrieb dann auch im letzten Dezember: „San Marino ist für Europa das, was das Kinzigtal im Schwarzwald für Deutschland ist: Nämlich die in punkto Integrierte Versorgung fortschrittlichste Region.“ Die kommende International Conference on Integrated Care findet übrigens vom 12. bis 13. April 2013 in Deutschland statt. Nein, nicht im Schwarzwald, sondern in Berlin.

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Sprießen im Land der Tulpen bald weitere Kinzigtäler?

Weitere „Kinzigtäler“ könnten bald in den Niederlanden entstehen. Mehrere niederländische Krankenkassen überlegen, integrierte Populationslösungen zu realisieren. Und auch aufseiten der Ärzte herrscht daran großes Interesse. Dieses geht sicherlich auch auf die Verfasstheit der Ärzteschaft zurück: Einzelkämpfer gibt dort kaum, denn 90% der Ärzte sind in Zorggroeps (= Versorgungsunternehmen bzw. gemanagte Ärztenetze) organisiert. Seitens der niederländischen Kassen, Krankenhäuser und Ärzte besteht großes Interesse an dem Modell Gesundes Kinzigtal. Es haben bereits mehrere Regionen bei der OptiMedis AG hinsichtlich einer Zusammenarbeit und Unterstützung bei Management und Datenanalyse angefragt.

Auslöser für das rege Interesse war der Besuch einer niederländischen Delegation rund um Prof. Guus Schrijvers von der Universität Utrecht Anfang des Jahres im Kinzigtal. Mit Prof. Schrijvers, der auch Vorsitzender der International Foundation for Integrated Care (IFIC) ist (siehe vorigen Artikel), besteht seit dem letzten Jahr ein reger Austausch und Kontakt. Im Zuge des Besuchs der Delegation kam es zu der Interviewanfrage von Medisch Contact, dem Magazin der niederländischen Ärztekammer KNMG. Dieses berichtete Ende März in einer Titelstory umfassend über die Integrierte Versorgung im Kinzigtal. Das Kinzigtal wird in dem Artikel als ein Vorbild für das niederländische Gesundheitswesen vorgestellt. Aufgrund des Artikels und des Vortrags in San Marino häufen sich die Anfragen von Interessierten aus den Niederlanden. Am 29. Juni präsentierte Helmut Hildebrandt auf Einladung von Prof. Schrijvers die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal als Eröffnungsvortrag auf der Dutch Conference on Chronic Care in Utrecht. Krankenkassen und Ärztegruppen sowie Regierungsinstitutionen nutzten einen anschließenden Workshop, um das Konzept besser verstehen zu lernen. Auf besonderes Interesse stieß dabei das Erfolgsteilungsmodell im Kinzigtal mit dem Referenzieren auf die morbiditätsadjustierten Durchschnittskosten in Deutschland, der langen Vertragsdauer, der umfangreichen externen Evaluation und dem Einbeziehen der Patienten und ihrer sozialen Umwelt. Die Teilnehmer sahen in der Kombination dieser Elemente eine hervorragende Balance von Über- und Unterversorgungsanreizen gängiger Finanzierungssysteme, die zusammen mit präventiven Elementen die optimale Architektur einer modernen verantwortlichen Versorgung darstellten.

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Termine

Im dritten Quartal 2012 nehmen der Vorstand und Mitarbeiter der OptiMedis AG und Gesundes Kinzigtal wieder aktiv an Kongressen teil, sei es als Tagungsleiter, Vortragende bzw. Keynote Speaker, Moderatoren oder Teilnehmer.

Sie treffen uns:

5. Juli

BMC-Hintergrundgespräch, Out of the box. Neue Trends im Gesundheitswesen erkennen, Berlin

30. August

Kongress der ESHMS und DGMS, Gesundheitliche Ungleichheit über den Lebenslauf, Hannover

15. September

KVN-Strategietag für Ärztenetze (§ 87b SGB V), Braunschweig

17. September

Global Health Leaders Forum, London

18. September

The King’s fund: Building an integrated system of care. Key factors for success, London

18. September

SVR-Symposium, Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, Berlin

20.-22. September

DEGAM, 46. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Rostock

27.-29. September

11. Dt. Kongress für Versorgungsforschung, Prävention und Versorgung 2012 für die Gesundheit 2030, Dresden

 

Die aktuellen Terminankündigungen finden Sie auf unserer Website oder können Sie bequem per RSS abonnieren.

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Presseschau

Erfahren Sie, wie die Fach- und Publikumspresse in den letzten Wochen über die OptiMedis AG und ihre Projekte berichtet hat.

Die Artikel können Sie (sofern uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung vorliegt) hier lesen.

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Redaktion

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Ulf Werner

Ulf Werner

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Redaktionelle Mitarbeit an dieser Ausgabe: Helmut Hildebrandt, Prof. Alex Kaehne
Bilder & Grafiken: eigene Quellen, Gesundes Kinzigtal, SVR Gesundheitswesen, Kassenärztliche Bundesvereinigung, McKinsey, American Public Health Association.

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