OptiMedium Mai 2013

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf hat nach der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung vorige Woche auch die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Reformvorschläge für die Optimierung der Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen vorgelegt. Sie sieht unter anderem vor, integrierte Versorgungsformen zu fördern und Selektivverträge künftig gleichberechtigt neben Kollektivverträgen zu etablieren. Während die Selektivverträge in ihrer Gestaltung frei bleiben sollen, schlagen die Autoren für die kollektive vertragsärztliche Vergütung eine umfassende neue, die GOÄ und den EBM ablösende komplex zusammengestellte und von einem eigenen Institut überwachte einheitliche Gebührenordnung vor. Unabhängige Sachverständige sollen Kollektiv- wie Selektivverträge auf ihre Wirkungen hin evaluieren.

Die Vorschläge der Heinrich-Böll- wie der Friedrich-Ebert-Experten haben auf den ersten Blick viele Gemeinsamkeiten, auf den zweiten Blick zeigen sich aber auch einige unterschiedliche Akzente. Beide sprechen von den Fehlanreizen der heutigen Systemorganisation, die Ebert-Kommission sieht diese aber v.a. auf der Seite der Leistungserbringer und ihrer Vergütung, während in dem Böll-Bericht sehr intensiv auch Anreizveränderungen für die Krankenkassen diskutiert werden. Bei der Vergütung setzen die Ebert-Autoren große Hoffnungen auf P4P-Modelle. Die Experten der Böll-Kommission sind unter dem Eindruck der Hinweise des Vorsitzenden des Sachverständigenrats bzgl. der zu geringen Aussagekraft der Fallzahlen einer Arztpraxis und der kritischen Bewertungen im BQS-Gutachten hier eher zurückhaltend. Beide sprechen von populationsbezogener Versorgung und der notwendigen Einbeziehung der Patienten, die Ebert-Seite betont in der Folge dann aber eher den Aufbau von regionalen Versorgungszentren, z.B. in Verknüpfung mit bestehenden Krankenhäusern, während die Böll-Seite sich intensiver um die Organisation und das Management von primär ambulanten Gesundheitsnetzen und Unternehmen kümmert sowie die Anreize beschreibt, die notwendig sind, damit sich derartige regionale Netze auf die Optimierung des Gesundheitsstatus und die zielgerichtete Prävention ausrichten. Die bottom-up-Tradition von Bündnis90/Die Grünen könnte auch bei der intensiven Auseinandersetzung um die Erweiterung der Patienten- und Verbraucherrechte, u.a. bzgl. verpflichtender Urwahlen, bei der Ergebnisqualitätstransparenz von Krankenkassen wie Leistungserbringern und im G-BA eine Rolle gespielt haben – Punkte, die auf der sozialdemokratischen Ebert-Seite nicht oder nur am Rande erörtert werden. Es scheint so, als ob die Experten der Friedrich-Ebert-Stiftung sich doch eher weiterhin den klassischen top-down-Lösungsansätzen verhaftet fühlen und sich von diesen eine schnellere und erfolgreichere Wirkung versprechen.

Dass allerdings auch eine bottom-up Strategie über einige Jahre zu einer relativ flächendeckenden Integrierten Versorgung führen kann, scheint die Schweiz zu beweisen: Trotz der klaren Ablehnung der top-down konzipierten Managed-Care-Vorlage legt die Integrierte Versorgung weiter kräftig zu. 2013 lassen sich rund 1,7 Millionen Versicherte (oder 21 Prozent) in einem der 75 Ärzte- und Praxisnetze betreuen. Das sind 25 Prozent mehr als 2012 und fast doppelt so viele wie 2010. Dies ergab eine Erhebung des Forum Managed Care (fmc). Mehr dazu in fmc Impulse. Bemerkenswert sei, berichtet fmc-Präsident Peter Berchtold, dass sich die Integrierte Versorgung sowohl in ländlichen wie urbanen und großstädtischen Regionen ausbreite.

Es wird interessant sein, in den nächsten Monaten die Reaktionen der anderen Parteien und die Positionierungen der Verbände und Institutionen in Deutschland zu analysieren. Bundestagswahlen sind bisher nur selten über die Gesundheitspolitik entschieden worden, diesmal könnte das Thema Gesundheit allerdings etwas bedeutsamer sein. Wir werden sehen, welche Aufgabe und Kompromissbildungen die Wähler den Parteien zumuten werden.

Für unsere heutige Ausgabe haben wir noch weitere spannende Themen gefunden – lesen Sie z.B., wie sich die Förderung von Praxisnetzen in den einzelnen Regionen entwickelt und warum engagierte und aktivierte Patienten weniger Gesamtkosten verursachen.

 

Eine spannende und kurzweilige Lektüre wünscht

 

Helmut Hildebrandt

Helmut Hildebrandt

 

 

Helmut Hildebrandt

 

 

Inhalt

Editorial
Aus den Regionen
Harninkontinenz: Gesundes Kinzigtal startet Präventions- und Aufklärungskampagne
„Starke Muskeln – Feste Knochen“ erfolgreich: Frakturrate halbiert
2. Bochumer Gesundheitsmesse: neuer Besucherrekord
Gesundes Kinzigtal: Neue Website und Video online
Aus Politik und Verbänden
Positionspapier der Friedrich-Ebert-Stiftung will Kollektiv- und Selektivverträge gleichrangig nebeneinander
Förderung Praxisnetze: Rahmenvorgabe in Kraft getreten
Integrated Care: Internationales Publikum trifft sich in Berlin
Aus der Wissenschaft
Studie: Engagierte Patienten sind gesünder
InGe sucht Gesundheitsmodelle
OptiMal infomiert
Neues von OptiMedis
Neue Arztnetzsoftware CGM NET vorgestellt
Spannende Diskussionen: Netzsymposium, Get together und KBV-Messe
Neuer Health Data Analyst bei der OptiMedis AG
Termine
Presseschau
Redaktion
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Harninkontinenz: Gesundes Kinzigtal startet Präventions- und Aufklärungskampagne

Gesundes Kinzigtal will Patienten mit Harninkontinenz mit dem neuen Projekt „Blasenschwäche meistern – sicher durch den Alltag“ unterstützen und über die Präventions-, Trainings- und Behandlungsmöglichkeiten aufklären. Nicht nur die Betroffenen, sondern auch Ärzte, Therapeuten und Vereinstrainer sollen über den optimalen und frühzeitigen Umgang mit der Krankheit informiert und besser untereinander vernetzt werden. Anfang Juni findet zunächst eine Fortbildung für alle niedergelassenen Ärzte und Physiotherapeuten und für das Praxispersonal statt. Im Fokus stehen dabei die Befunderhebung, die Expertenstandards bei der Behandlung sowie die richtige Ansprache der Patienten. Die schon vorhandenen Möglichkeiten, wie z.B. das Beckenbodentraining, sind genauso Thema wie die Konzeption neuer Präventionsangebote.

Ende Juni, während der Welt-Kontinenz Woche, werden dann alle Interessierten zu einer großen Informationsveranstaltung eingeladen, bei der es ebenfalls um die Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten der Harninkontinenz und die Suche nach richtigen Ansprechpartnern geht. „Wir wollen offen über das Thema sprechen und dafür sorgen, dass sich das auch die Betroffenen trauen“, erläutert Projektleiterin Elisa Kern das Konzept. „Immerhin gab es allein unter den AOK-Versicherten im Jahr 2010 über 1.300 Versicherte mit der gesicherten Diagnose Harninkontinenz. Entsprechend der allgemeinen Studienlage gibt es wahrscheinlich eine hohe Dunkelziffer nicht diagnostizierter Versicherter.“

AOK-Versicherte im Kinzigtal mit gesicherter Diagnose Harninkontinenz:

Altersverteilung

 

Themenübersicht


„Starke Muskeln – Feste Knochen“ erfolgreich: Frakturrate halbiert

Aktuelle Auswertungen der OptiMedis AG für das Kinzigtaler Osteoporose-Programm „Starke Muskeln – Feste Knochen“ sind vielversprechend. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Zahl der Frakturen, die stationär versorgt werden müssen, bei den eingeschriebenen Versicherten (n = 410) gegenüber einer Vergleichsgruppe halbiert. Außerdem sind die GKV-Gesamtkosten im Vergleich für die eingeschriebenen Versicherten pro Quartal 225 Euro niedriger (s. Grafik, die die Quartale nach Teilnahmestart zeigt). Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass es sich lohnt, gezielt in die Gesundheit zu investieren, die Betroffenen zu aktivieren und sektorenübergreifend zu arbeiten.

GKV-GesamtkostenDas Präventionsprogramm „Starke Muskeln – Feste Knochen“ wird den Versicherten im Kinzigtal seit Ende 2007 angeboten. Es integriert Hausärzte, Fachärzte, Physiotherapeuten, Fitnessstudios, Turn- und Sportvereine sowie Apotheken, die beratend und begleitend mitwirken. Gemäß der salutogenetischen Ausrichtung der Versorgung, die Gesundheit als Prozess und nicht als Zustand versteht, wird der Patient nach Einschreibung in das Programm zunächst umfassend untersucht und zu seinen gesundheitlichen Zielen und Erfahrungen befragt. Danach arbeiten Arzt und Patient gemeinsam das individuelle Entwicklungspotenzial und die Behandlungsziele heraus. Die Zielsetzung wird schriftlich hinterlegt und laufend überprüft. Der Patient profitiert von gezielten Bewegungsangeboten zur Sturzprophylaxe, einer begleitenden Ernährungsberatung und guten Medikationseinstellung und wird in seiner eigenen Kompetenz im Hinblick auf seine Gesundheit unterstützt.

Grundlage der Auswertungen sind die pseudonymisierten GKV-Routinedaten der Versicherten im Kinzigtal, die die OptiMedis AG laufend von den Krankenkassen erhält. So kann sie die Daten der in das Programm eingeschriebenen Versicherten mit einem technisch aufwendigen, aber im Hinblick auf den Datenschutz sicheren Verfahren mit den Routinedaten nach propensity score matchen. Zusätzlich zu der externen Evaluation von Gesundes Kinzigtal kann sie dadurch eigene Auswertungen machen. So wurde das Programm „Starke Muskeln – Feste Knochen“ u.a. mittels eines Matched-Pair Verfahrens evaluiert. Programmteilnehmer wurden dabei mit einer alters- und geschlechteradjustierten Gruppe verglichen.

Bei Rückfragen zu den Auswertungen wenden Sie sich bitte an Timo Schulte, Health Data Analyst bei der OptiMedis AG (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

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2. Bochumer Gesundheitsmesse: neuer Besucherrekord

Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz (Foto, links) wünschte in ihrer Begrüßungsrede, dass sich die Gesundheitsmesse zu einem alljährlichen Bochumer Event entwickeln möge. Die Besucherzahlen der 2. Gesundheitsmesse, ausgerichtet vom Medizinischen Qualitätsnetz in Bochum (MedQN), scheinen ihrem Wunsch recht zu geben. Nachdem im vergangenen Jahr 1.000 Besucher kamen, strömten am 17. März dieses Jahr bereits über 2.500 Besucher zur Gesundheitsmesse in den Bochumer Stadtpark.

Bochumer GesundheitsmesseÜber 50 Aussteller aus den Bereichen Medizin, Optik, Pflege, Physio- und Ergotherapie, Gesundheitshandwerk sowie diverse Selbsthilfegruppe waren vor Ort. Die über 2.500 Besucher konnten eine Vielzahl von Gesundheitschecks wahrnehmen: Das Angebot reichte vom Messen des BMI, bis hin zum Check des Cholesterinspiegels. Die Besucher konnten sich auf Basis der erhobenen Daten ein persönliches Gesundheits- und Risikoprofil erstellen lassen. Viel Zuspruch fanden an diesem Tag auch die knapp 30 Vorträge der Bochumer Ärzte zu unterschiedlichsten medizinischen Themen: von A wie Asthma bis Z wie Zöliakie. Damit man Bochum zukünftig auch als Gesundheitsstadt wahrnimmt, wird es auch im kommenden Jahr eine Gesundheitsmesse geben. Der Termin steht schon fest. Es ist der 6. April 2014.

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Gesundes Kinzigtal: Neue Website und Video online

Website Gesundes KinzigtalGesundes Kinzigtal ist mit einer neuen Website am Start. Die Menüführung wurde verbessert, die Inhalte erweitert und genauer auf die Nutzer zugeschnitten. Schwerpunkte der neuen Website sind die Ärzte- und Therapeutensuche und das Kursportal.

Machen Sie sich ein Bild unter www.gesundes-kinzigtal.de. Direkt zum neuen Imagefilm gelangen Sie hier.

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Positionspapier der Friedrich-Ebert-Stiftung will Kollektiv- und Selektivverträge gleichrangig nebeneinander

Der Bundestagswahlkampf rückt näher. Nach der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung präsentierte nun auch die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ein Positionspapier zur Reform der Versorgungsstrukturen des Gesundheitswesens. Drei zentrale Schwachstellen machen nach Ansicht der FES-Experten eine Reform der Versorgung notwendig: das duale Vollversicherungssystem (PKV/GKV), die Trennung der Versorgungssektoren und die mangelnde Sicherung der hausärztlichen Versorgung in der Fläche. Die Lösung sehen die Experten der FES in der Förderung Integrierter Versorgungsformen, in der Stärkung der Primärversorgung, worunter auch die Einbeziehung weiterer Berufsgruppen verstanden wird, und in dem Ausbau der hausarztzentrierten Versorgung. Das Positionspapier lässt offen, wie das Nebeneinander von integrierten und hausarztzentrierten Verträgen ausgestaltet werden soll. Für eine konkrete finanzielle Förderung von innovativen Versorgungsformen, z. B. in Form eines Innovationsfonds, sprechen sich die Autoren nicht explizit aus.

Kollektivvertrag und Selektivverträge sollen zukünftig gleichrangig nebeneinander bestehen. Dieses soll insbesondere für substitutive Vollversorgungsverträge gelten. Erreichen will man dies durch den Ausschluss von steuerrechtlichen Benachteiligungen und eine schnellere Budgetbereinigung. Den Kassenärztlichen Vereinigungen und ihren Dienstleistungsgesellschaften soll der Zugang zu Selektivverträgen versperrt sein.

Bei der Vorstellung des Berichts legten die Stiftungsexperten großes Gewicht auf die Schaffung eines integrierten Bedarfsplanungs- und Sicherstellungssystems auf Landesebene, das auch konkrete Eingriffsrechte vorsieht, wenn die Vorgaben der Planung nicht erfüllt werden. Als zweites großes Reformfeld wurde die kollektive Vergütungsordnung im ambulanten Sektor gesehen. Eine neue, einheitliche Gebührenordnung im ambulanten Bereich soll eingeführt und damit sollen EBM und GOÄ abgelöst werden. Neben morbiditätsorientierten Pauschalen soll die ärztliche Vergütung stärker vom Gesundheitsergebnis bei den Patienten abhängig gemacht, durch Einführung von leistungsorientierten Vergütungsbestandteilen (P4P).

Der Kommissionsbericht wurde am 2. Mai in Berlin vorgestellt. Mitglieder der Kommission sind u.a. Dr. Christopher Hermann, der Vorsitzende der AOK Baden-Württemberg, Prof. Dr. Klaus Jacobs, Geschäftsführer des WidO, Franz Knieps, ehemaliger Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium, Karl-Heinz Schönbach, Geschäftsführer Versorgung des AOK-Bundesverbandes, Eva Walzik, Leiterin des Berliner Büros der DAK-Gesundheit, und Herbert Weisbrod-Frey, Leiter des Bereichs Gesundheitspolitik der Gewerkschaft ver.di.

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Förderung Praxisnetze: Rahmenvorgabe in Kraft getreten

Am 1. Mai ist die Rahmenvorgabe zur Anerkennung und Förderung von Praxisnetzen in Kraft getreten. Größere Überraschungen sind ausgeblieben. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich auf die z. T. bereits bekannten Anforderungen zur Anerkennung und Förderung von Arztnetzen nach §87b SGB V geeinigt. Wie geht es jetzt weiter?

Mit dem Inkrafttreten der Rahmenvorgabe hat es nun jede der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) in der Hand, ob sie Praxisnetze in ihrer Region fördern will. Die KV Niedersachsen hatte bereits im Februar beschlossen, die niedersächsischen Praxisnetze aus Mitteln des Sicherstellungsfonds mit bis zu einer Million Euro bis 2016 zu fördern. Die KV Schleswig-Holstein erwägt, ab Sommer Gleiches zu tun. Die Fördersumme je Netz soll allerdings höher sein als in Niedersachsen, dafür werden auch strengere Anforderungen an die Netze gestellt. Die KVen in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland haben angekündigt, dass sie durch Zusatzverträge mit den Krankenkassen eine Netzförderung realisieren wollen. Kassenvertreter haben allerdings bereits deutlich gemacht, dass dies bei ihnen nicht auf besondere Zustimmung trifft und es bei add-on-Verträgen zumindest einen deutlichen Mehrwert für die Versorgung geben müsse.

Damit ein Praxisnetz von einer KV anerkannt wird, muss es bestimmte Strukturanforderungen u.a. hinsichtlich Größe, Teilnehmer, Gebietsbezug, Rechtsform, Bestandsdauer und Managementstrukturen erfüllen. So sollte Ihr Netz mindestens 20 und höchstens 100 Praxen und neben Hausärzten mindestens zwei weitere Fachgruppen umfassen, seit wenigstens drei Jahren bestehen und über eine Geschäftsstelle und einen Geschäftsführer verfügen. An diesen Strukturanforderungen werden sich die KVen bei der Anerkennung der Netze orientieren; Abweichungen sind aufgrund regionaler Besonderheiten möglich. Sind die Strukturanforderungen nachgewiesen, muss ein Netz die Versorgungsziele Patientenzentrierung, kooperative Berufsausübung und verbesserte Effizienz erfüllen, um gefördert zu werden. Der Nachweis der drei Ziele soll stufenweise (Basisstufe, Stufe I und II) durch eine Vielzahl von Kriterien erbracht werden. So muss z.B. ein Praxisnetz beim Versorgungsziel Patientenzentrierung für das Kriterium Patientensicherheit in der Basisstufe einen Medikationscheck und in den nächsten Stufen Medikationspläne und ein IT-unterstütztes Medikationsmanagement nachweisen. KBV- und Kassenvertreter schätzen, dass zum jetzigen Zeitpunkt bundesweit zirka 20 bis 50 Netze die Kriterien erfüllen können.

Eine umfassendere Darstellung der Förderung von Praxisnetzen nach §87b SGB V können Sie hier herunterladen.

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Integrated Care: Internationales Publikum trifft sich in Berlin

Die International Conference on Integrated Care fand in diesem Jahr erstmals in Deutschland statt. Vom 11. bis 13. April trafen sich Gäste aus vielen Ländern und diskutierten über Modelle und Möglichkeiten von Integrierter Versorgung. Im Einführungspanel verdeutlichte Helmut Hildebrandt den Zusammenhang zwischen Ethik und finanziellen Anreizen. Dass sich beides sinnvoll ergänze, zeige die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal, unterstrich Hildebrandt vor den ca. 220 Gästen. Aktuelle Evaluationsergebnisse des Kinzigtals präsentierten Alexander Pimperl von der OptiMedis AG und Dr. Achim Siegel von der Universität Freiburg in einem gemeinsamen Workshop. Die Präsentationen von der Konferenz finden Sie hier.

Integrated CareEinen Einblick in die konkrete Arbeit der Ärzte vor Ort bekamen die Teilnehmer der Konferenz bei einem Satellitensymposium der OptiMedis AG, der Gesundes Kinzigtal GmbH und der mit der Deltamed GmbH kooperierenden Berliner Ärztenetze am 13. April. Unter dem Titel „Integrated Care in Practice: Gesundes Kinzigtal in a Berlin neighborhood“ präsentierten Ärzte von Gesundes Kinzigtal und vom Hausärztenetz Neukölln / Tempelhof Herausforderungen, Ergebnisse und Erfolgsfaktoren von Integrierter Versorgung in einer ländlichen Region und an einem großstädtischen Brennpunkt. Deutlich wurden die strukturellen Unterschiede hinsichtlich sozialer Integration der Bevölkerung und der Rolle der Kommunalpolitik. Außerdem zeigte sich, wie wichtig eine gute und intensive Vorarbeit eines Ärztenetzes für den Erfolg einer Integrierten Versorgung ist. Die knapp 20 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern profitierten dabei vom engen, gegenseitigen Austausch und der Vielfalt und Tiefe der Vorträge.

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Studie: Engagierte Patienten sind gesünder

Wer seine Behandlung und Gesundung aktiv und eigenverantwortlich mitgestaltet, ist einer Studie zufolge gesünder und hat bessere Heilungschancen. Außerdem verursacht er weniger Kosten für das Gesundheitssystem. Judith Hibbard von der Universität von Oregon berichtet, dass Patienten, die wenig Initiative im Hinblick auf ihre gesundheitliche Versorgung zeigen, im Durchschnitt um acht bis 21 Prozent höher Kosten produzieren als Patienten mit einem großen Engagement. Bei den gut informierten Patienten seien die gesundheitlichen Ergebnisse sehr viel besser. Hibbard und ihre Kollegen analysierten 33.163 Patienten des Fairview Gesundheitswesens in Minnesota. Die Veröffentlichung finden Sie hier.

Einen Bericht über diese und weitere Studien zum Thema veröffentlichte die renommierte US-Zeitschrift „Health Affairs“ im Februar 2013. Den „Health Policy Brief“ mit der Überschrift „Patient Engagement. People actively involved in their health and health care tend to have better outcomes - and, some evidence suggests, lower costs“ lesen Sie hier.

Auch für Gesundes Kinzigtal ist die Einbeziehung der Patienten ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Integrierten Versorgung. Im Sinne des Shared Decision Making werden die Patienten ausführlich informiert, wie sie ihre Gesundheit fördern können und welche Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten es für sie gibt. Gemeinsam treffen Arzt und Patient Zielvereinbarungen, die in regelmäßigen Abständen angepasst werden.

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InGe sucht Gesundheitsmodelle

Innovative GesundheitsmodelleDas Projekt InGe (Innovative Gesundheitsmodelle) sucht regionale Gesundheitsprojekte, z. B. Ärztenetze oder Integrierte Versorgungsmodelle, aus dem gesamten Bundesgebiet. Ziel des Projekts ist eine deutschlandweite Bestandsaufnahme neuer Konzepte der gesundheitlichen Versorgung und die Analyse von Voraussetzungen für ihre Übertragbarkeit auf andere Regionen. Ausführliche Beschreibungen der Modelle werden in einer eigens dafür entwickelten Datenbank gesammelt und über die Website www.innovative-gesundheitsmodelle.de der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Interessierte Gemeinden, Entscheider oder Versorger, die nach einer Lösung für ihre Region suchen, können sich dort über bereits bestehende Ansätze und Ideen sowie mögliche Alternativen informieren. Zusätzlich wird im Rahmen des Projekts ein Beratungsangebot entwickelt, das Entscheider, Versorger und andere Interessierte dabei unterstützt, innovative Versorgungsmodelle in ihrer Region zu implementieren. InGe ist ein von der Robert Bosch Stiftung gefördertes unabhängiges Forschungsprojekt des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt, das zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Regionen beiträgt. Die OptiMedis AG ist einer von aktuell vier Projektpartnern.

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Neue Arztnetzsoftware CGM NET vorgestellt

CGM NETCompuGroup Medical Deutschland AG und OptiMedis AG haben beim Gesundheitsnetzwerker-Kongress ihre gemeinsam entwickelte vollständig integrierte und standardisierte Software CGM NET für Arztnetze und andere Versorgungsverbünde präsentiert. Unter anderem umfasst die Software CGM NET die von Gesundes Kinzigtal entwickelten und evaluierten Behandlungspfade und eine integrierte Vernetzungssoftware, basierend auf einer zentralen elektronischen Patientenakte. „Arztnetze können sich jetzt das Beste aus Gesundes Kinzigtal holen, denn wesentliche Elemente der neuen Software wurden dort mitentwickelt“, betonte Helmut Hildebrandt (im Foto rechts mit Dr. Florian Fuhrmann) während der Vorstellung.

„Eine standardisierte Software, die den Ansprüchen moderner integrierter Versorgung gerecht wird, hat bis heute gefehlt. Mit CGM NET schließen wir diese Lücke“, betonte Dr. Florian Fuhrmann von CompuGroup Medical Deutschland AG während der Präsentation. CGM NET ist die Antwort auf Herausforderungen, vor denen viele Arztnetze und andere Verbünde stehen: Die Software ist integriert in die Arztinformationssysteme der CGM, sie vermeidet hohe Entwicklungs- und Pflegekosten und ist sehr benutzerfreundlich für Behandler und Netzmanager. So können Ärzte weiterhin in ihrem vertrauten Arztinformationssystem arbeiten, von wo aus sie auf alle Funktionen der neuen Netzsoftware zugreifen können. Beispielsweise erfolgt die Einschreibung eines Patienten oder der Zugriff auf die Patientenakte direkt im eigenen Arztinformationssystem. CGM NET ist zeitsparend und benutzerfreundlich, denn die Praxissoftware und die Netzsoftware sind voll integriert. Aber auch Nutzer von CGM-fremder Software können über eine Schnittstelle alle Funktionalitäten von CGM NET nutzen.

„Integrierte Versorgung braucht eine intelligente Software. Mit CGM NET können wir die patientenzentrierte Versorgung in Netzen und Verbünden weiter optimieren. Denn die neue IT-Lösung ermöglicht die interdisziplinäre und ganzheitliche Sicht auf den Patienten. Hiervon versprechen wir uns im Kinzigtal eine weitere Verbesserung der Versorgungsqualität“, unterstrich Helmut Hildebrandt in Berlin. Kernelemente von CGM NET sind eine Vernetzungssoftware in Form einer zentralen elektronischen Patientenakte und die digitalen Behandlungspfade. In der Patientenakte können alle behandelnden Mediziner und Psychotherapeuten auf die Patientendaten, seien es Diagnosen, Befunde oder Medikamentenpläne, datenschutzkonform und sicher zugreifen. Die von Gesundes Kinzigtal entwickelten oder netzindividuellen Behandlungspfade gewährleisten eine koordinierte und standardisierte Therapie innerhalb eines Arztnetzes. Aktuell sind acht evaluierte und erprobte Behandlungspfade aus dem Kinzigtal, unter anderem zu den Indikationen Herzinsuffizienz, Hypertonie und Osteoporose, Bestandteil der Software. Diese Behandlungspfade werden regelmäßig aktualisiert, weiterentwickelt und um weitere Indikationen ergänzt. Die Pfade können für andere Arztnetze an die jeweilige Versorgungsstruktur angepasst werden oder es können individuelle Behandlungspfade anderer Arztnetze in CGM NET übernommen werden.

 

Überzeugen Sie sich direkt vor Ort von den Vorteilen von CGM NET. Bei einer Reise ins Kinzigtal können Sie direkt mit den Netzmanagern und Ärzten sprechen. Interessiert? Dann schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Stichwort „CGM NET Kinzigtal“).

 

 

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Spannende Diskussionen: Netzsymposium, Get together und KBV-Messe

SymposiumDer Austausch untereinander ist der Grundgedanke bei einer Netzstruktur. Deshalb treffen sich die mit der OptiMedis AG verbundenen Netze jährlich zu einem internen Symposium, das dieses Mal vor Beginn der KBV-Messe, am 16. April, in Berlin stattfand. Zu den Teilnehmern gehörten Vertreter der Ärztenetze bzw. Managementgesellschaften Gesundes Kinzigtal, Praxisnetz Herzogtum Lauenburg, Gesundheitsnetz QUE Nürnberg, Gesundheitsnetz Leipzig, Regensburger Ärztenetz, Gesundheitsverbund Wolfsburg und Gesundheitsnetz Köln-Süd. Karl-Heinz Schönbach, Geschäftsführer Versorgung beim AOK-Bundesverband (Foto, rechts) sprach über die Entwicklungschancen für regionale Versorgungsprojekte. Dr. Bernhard Gibis, Leiter Dezernat Verträge und Verordnungsmanagement bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, stellte den aktuellen Stand zur Förderung von Ärztenetzen nach § 87b SGB V und die Perspektiven in den regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen dar. Außerdem wurden die Anwendungsmöglichkeiten der neuen Arztnetz-Software „CGM NET – powered by OptiMedis AG“ und die Möglichkeiten der Erhebung, Messung und Steuerung von Qualität mit Indikatoren dargestellt.

Am Abend des 16. Aprils lud die OptiMedis AG wie schon in den vergangenen Jahren zum Get-together in die Berliner Newton-Bar, unweit des Gendarmenmarktes. Der Einladung folgten über 60 Gäste aus dem Gesundheitswesen, die den Abend zum Austausch und zur Vernetzung nutzten.

Am 17. April ging es weiter mit der Ausstellung der Versorgungsmesse der Kassenärztlichen Bundesvereinigung – diesmal mit dem Thema Anreizmodelle für die kooperative Versorgung. Gesundes Kinzigtal war wie schon in den vergangenen Jahren mit einem Stand und mehreren Vorträgen vertreten. Martin Wetzel, Vorsitzender des Medizinischen Qualitätsnetzes – Ärzteinitiative Kinzigtal e.V. (MQNK), referierte über das Qualitätsmanagement in Praxisnetzen, Helmut Hildebrandt sprach über Anreizmodelle in der Integrierten Versorgung am Beispiel des Kinzigtals. Er machte dabei deutlich, dass materielle und immaterielle Anreize in einem ausgewogenen Verhältnis stehen müssten.

Versorgungs-CockpitAuf großes Interesse bei Krankenkassen, KVen und Ärzte stieß das Versorgungs-Cockpit der OptiMedis AG, das dem Gemeinschaftsstand von OptiMedis AG, Gesundes Kinzigtal und Praxisnetz Herzogtum Lauenburg vorstellt wurde. Es zeigt den Ärzten relevante Qualitätsindikatoren und ermöglicht ihnen einen Vergleich mit Ärzten inner- und außerhalb des Netzes. Im Kinzigtal wird es zurzeit von den Hausärzten genutzt, in Kürze soll dort dann auch den Fachärzten zur Verfügung gestellt werden. Weitere Themen am Stand waren die Triple-Aim-Studie, die den dreifachen Gesundheitsnutzen im Kinzigtal zeigt (niedrigere Sterberate, geringere relative Kosten und höhere Mitgliedertreue) sowie die neue Arztnetzsoftware CGM NET, die gemeinsam von Compugroup Medical AG, OptiMedis AG und Gesundes Kinzigtal GmbH entwickelt wurde.

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Neuer Health Data Analyst bei der OptiMedis AG

Alexander FischerSeit April 2013 hat die OptiMedis AG einen neuen Mitarbeiter in der Abteilung Versorgungsforschung und IT. Alexander Fischer studierte an der Universität Köln Gesundheitsökonomie und Politikwissenschaften und schließt sein Studium gerade mit einem Master of Science ab. Thema seiner Masterarbeit sind die Erfolgsfaktoren von Praxisnetzen zur Umsetzung regional vernetzter Versorgungsstrukturen.

Berufliche Erfahrungen sammelte Alexander Fischer unter anderem bei der Techniker Krankenkasse, beim Asklepios Westklinikum Hamburg und als Gesundheitsmentor bei der Leuphana Universität Lüneburg. Bei der OptiMedis AG wird er in den Bereichen Versorgungsforschung, gesundheitsökonomische Analysen, Arzt-Reporting-Systeme sowie im Projektmanagement arbeiten.

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Termine

Im zweiten und dritten Quartal nehmen der Vorstand und die Mitarbeiter der OptiMedis AG und Gesundes Kinzigtal wieder aktiv an Kongressen teil, sei es als Tagungsleiter, Vortragende bzw. Keynote Speaker, Moderatoren oder Teilnehmer.

Sie treffen uns:

27.-28. Juni

Forum Gesundheitswirtschaft, Basel

5. September

Kongress „IV auf hohem Niveau: Denn es gibt keine Vollkaskoversicherung vom Staat“, Halle

23.-25. Oktober

12. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

 

Die aktuellen Terminankündigungen finden Sie auch auf unserer Website oder können Sie bequem per RSS abonnieren.

 
Nur noch kurze Zeit: Jubiläumspreise für das Elbjazz-Festival 2013

Jazz an ungewöhnlichen Orten erleben, das Flair des Hamburger Hafens genießen, mit dem Boot von Konzert zu Konzert schippern – das ist ELBJAZZ. Bereits zum vierten Mal in Folge erobert das Festival am 24. und 25. Mai neue Räume für alle Spielarten des Jazz, von klassisch über Big Band-Sound, Modern und Avantgarde bis hin zu Elektro-Swing. Rund 50 Konzerte an ungewöhnlichen Spielstätten im Freihafen stehen auf dem Programm. Gespielt wird indoor und unter freiem Himmel – unter anderem auf dem Blohm + Voss-Werftgelände, am Holzhafen, im Stilwerk an der Elbmeile oder auf der eigens aus Holland angeschleppten Arche Noah. Zwischen den einzelnen Locations pendeln die Besucher mit Barkassen hin und her.

Als langjährige Fans dieses einmaligen Festivals im Hafen von Hamburg haben wir zu unserem Jubiläum besondere Konditionen mit den Veranstaltern vom Elbjazz vereinbart. Wenn Sie Ihre Eintrittskarten über uns, das heißt über den weiter unten genannten Link buchen, erhalten Sie einen Rabatt von 10 Prozent. Wir sind selbst am 25. Mai beim Festival dabei und freuen uns, Sie dort zu treffen.

Hier können Sie Ihr Ticket für einen oder beide Festival-Tage mit einem Rabatt von 10 Prozent buchen: www.elbjazz.de/vorteilsangebot. Alles weitere zum Elbjazz finden Sie unter www.elbjazz.de.

 

 

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Presseschau

Erfahren Sie, wie die Fach- und Publikumspresse in den letzten Wochen über die OptiMedis AG und ihre Projekte berichtet hat.

Die Artikel können Sie hier lesen.

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Redaktion

Herausgeber:
OptiMedis AG

Redaktionelle Verantwortung:

Britta HorwegeBritta Horwege
Unternehmenskommunikation

Telefon: 040.22 62 11 49-52

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ulf WernerUlf Werner
Unternehmenskommunikation – Pressesprecher

Telefon: 040.22 62 11 49-51

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OptiMedis AG
Borsteler Chaussee 53
22453 Hamburg

Web: www.optimedis.de


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Redaktionelle Mitarbeit an dieser Ausgabe: Helmut Hildebrandt
Bilder & Grafiken: OptiMedis AG, Gesundes Kinzigtal GmbH, MedQN, Institut für Allgemeinmedizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main

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