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Aktuelles | OptiMedis AG

OptiMedium November 2012

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

recht hat der Vorsitzende des Sachverständigenrates Prof. Ferdinand W. Gerlach, wenn er sagt: „Der Qualitätswettbewerb fristet in der deutschen Gesundheitsversorgung auch im Vergleich zum Mengen- bzw. Preiswettbewerb immer noch ein Schattendasein“. Auch wenn die Forderung nach mehr Wettbewerb in aller Munde ist, so fehlt uns für einen echten Qualitätswettbewerb doch etwas ganz Entscheidendes: Indikatoren, die die „Gesundheitswerte“ von Populationen valide messen.

Qualitätsindikatoren auf der Ebene einzelner Arztpraxen oder Krankenhäuser reichen nicht aus – sie bergen immer die Gefahr zu kleiner Fallzahlen und sind nicht umfassend genug. Vielmehr müssen wir, wie Gerlach fordert, sektorenübergreifende Indikatoren finden und damit den Outcome ganzer populationsbezogener integrierter Versorgungssysteme messen. In diese Richtung denkt auch Prof. Edmund Neugebauer, Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung, wenn er sagt: „Der Nutzen für den Patienten muss der Bewertungsmaßstab für Qualität sein.“

Ein möglicher aussagekräftiger Endpunkt ist zum Beispiel die Sterblichkeitsrate der Patienten, die wir ganz aktuell in Gesundes Kinzigtal für Eingeschriebene und Nicht-Eingeschriebene verglichen haben – und das mit erstaunlichen Ergebnissen (vgl. unsere Sonderausgabe vom 31. Oktober zur Studie „Drei Dimensionen im internen Vergleich“). Lesen Sie hierzu in dieser Ausgabe unser Interview mit dem Aufsichtsratsmitglied der OptiMedis AG, Prof. Gerd Glaeske. Er spricht über die Patientenorientierung als wichtige Zielgröße bei allen Interventionen im Gesundheitswesen, über Krankenkassen als Anbieter von Versorgungskonzepten und über die Zukunft regionaler Integrierter Versorgung.

Nicht zuletzt die positiven Ergebnisse zur Mortalitätsrate wie auch zur wirtschaftlichen Effizienz und zur Mitgliedertreue wecken die Neugier bei unseren ausländischen Nachbarn. So verbrachte im September eine sechsköpfige Projektgruppe der niederländischen Krankenkasse Achmea zwei Tage in Gesundes Kinzigtal. Da unser Modell in den Niederlanden mittlerweile als Referenzprojekt für sektorenübergreifende Versorgung gilt, will die Krankenkasse dort mit unserer Hilfe ein vergleichbares System aufbauen.

Und auch der griechische Krankenkassenverband EOPPY möchte unsere Erfahrungen nutzen. In einem Brief von Mitte Oktober heißt es: „The regional model you have rolled out in Gesundes Kinzigtal … constitute … an attractive scenario of a functioning and achievable public-private partnership venture creating value and better quality of care by reducing costs on the same side.“ Wir sind gespannt, wie es weitergeht!

Außerdem in dieser Ausgabe: Sind Pay for Performance-Modelle für das Erreichen bestimmter Gesundheitsziele sinnvoll? Oder stehen sie der Absicht, „Gute Medizin“ zu machen, sogar entgegen?

Eine spannende und kurzweilige Lektüre wünscht

 

Helmut Hildebrandt

Helmut Hildebrandt

 

 

Helmut Hildebrandt

 

 

Inhalt

Editorial
Aus den Regionen
Sozialministerin Altpeter: Gesundes Kinzigtal ist Erfolgsgeschichte
Gesund am Arbeitsplatz: Gesundes Kinzigtal kooperiert mit Sparkasse
BMC besucht Gesundes Kinzigtal
Gesundheitsnetz Leinetal: Im Verbund gegen den Ärztemangel
Arztbrief per Knopfdruck: Klinikum Region Hannover und Praxen vernetzen sich
Auszeichnungen für innovatives Gesundheitsmanagement: QuE Nürnberg und Gesundes Kinzigtal
Aus Politik und Verbänden
Glaeske: Patientenorientierung ist bei allen Interventionen wichtige Zielgröße
Wille: Qualitätswettbewerb erfordert valide Outcome-Indikatoren
50 Praxisnetze sind reif für die KV-Förderung
IV: Auch Managementgesellschaften dürfen Versichertendaten nutzen
OptiMal infomiert
Aus der Wissenschaft
Pay for Performance: Mehr Schaden als Nutzen?
Studie: Empathie sorgt für bessere Gesundheit
Neues von OptiMedis
Rückkehr in die Unternehmenskommunikation
Termine
Presseschau
Redaktion
Alle Seiten

Sozialministerin Altpeter: Gesundes Kinzigtal ist Erfolgsgeschichte

Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) besuchte Ende September Gesundes Kinzigtal. Im Gespräch mit Politikern, Krankenkassen- und Patientenvertretern sowie Leistungspartnern aus Ärzteschaft und Pflege betonte sie: „Gesundes Kinzigtal ist die Geschichte eines Erfolges. Ideen wie Ihre müssen weitergedacht werden, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.“

Besuch Altpeter.jpg

v.l.: Helmut Hildebrandt, Elvira Drobinski-Weiß,
Offenburger Bundestagsabgeordnete,
SPD (im Hintergrund), Katrin Altpeter

Ein wichtiges Thema für die Ministerin, in deren Ressort das Gesundheitswesen fällt, ist der Ärztemangel. Für angehende Ärzte reiche Geld als Anreiz nicht aus, um sich für eine Hausarztpraxis zu entscheiden. Weit wichtiger sei ihnen eine Atmosphäre, die nicht von Neid und Konkurrenzdenken bestimmt sei, sondern die durch eine gute Zusammenarbeit lebe, wie das bei Gesundes Kinzigtal der Fall sei.

Altpeter ergänzte, dass ein Modell wie Gesundes Kinzigtal aus ihrer Sicht nur durch eine hauptamtliche Organisation funktionieren könne und mit Partnern, die bereit seien, sich zu bewegen und aus den gewohnten Bahnen auszubrechen. „Perspektivisch wird bei den demografischen Herausforderungen der Zukunft die Gesunderhaltung der Bevölkerung immer wichtiger. Dabei geht Gesundes Kinzigtal beispielhaft voran“, erklärte die Ministerin.

Weitere Details zum Besuch der Ministerin lesen Sie unter www.optimedis.de/newsroom/pressemitteilungen.

 

Themenübersicht


Gesund am Arbeitsplatz: Gesundes Kinzigtal kooperiert mit Sparkasse

Die Sparkasse Haslach-Zell geht gemeinsam mit der Gesundes Kinzigtal GmbH neue Wege beim betrieblichen Gesundheitsmanagement. Seit Anfang des Jahres läuft das Projekt „Von der Gesundheitsförderung zum Gesundheitsmanagement“ in enger Zusammenarbeit mit der Personalabteilung und dem Betriebsrat der Sparkasse. Im Gegensatz zu gängigen Angeboten beruht es auf einem ganzheitlichen Ansatz, der auf die konkreten Bedürfnisse der Arbeitnehmer eingeht. Nach einer umfassenden Mitarbeiterbefragung wird zurzeit ein Konzept erstellt, um dann konkrete Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Geplant ist, dass Gesundes Kinzigtal die komplette Organisation des Gesundheitsmanagements übernimmt. Dazu gehört die Auswahl der Themen zur Gesundherhaltung der Mitarbeiter genauso wie die Koordination von Angeboten und die Verhandlung mit Anbietern. „Unser Ziel ist es, nicht nur Einzelmaßnahmen durchzuführen, sondern ein Gesamtmanagement zur Verfügung zu stellen, damit die Nutzer fit bleiben“, erklärt Dr. Monika Roth, Geschäftsstellenleiterin vom Gesunden Kinzigtal. Dieses umfasse die Themen Bewegung, Ernährung, Umgang mit Stress und Gesundheitsbildung.

Die Sparkasse Haslach-Zell sieht sich selber als Pilot für andere Betriebe im Kinzigtal. „Gerade für die kleineren und mittelgroßen Unternehmen macht es wenig Sinn, sich einen eigenen Mitarbeiter in der Personalabteilung zu halten, der sich um das betriebliche Gesundheitsmanagement kümmert“, sagt Helmut Hildebrandt, Geschäftsführer der Gesundes Kinzigtal GmbH. Er sieht Organisationen wie Gesundes Kinzigtal als prädestiniert dafür, solche Aufgaben zu übernehmen.

Themenübersicht


BMC besucht Gesundes Kinzigtal

GK MitarbeiterDr. Sascha Wolf fand nur lobende Worte. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Managed Care e.V. (BMC) war am 31. Oktober mit einer 30-köpfigen Delegation zu Gast in der Geschäftsstelle von Gesundes Kinzigtal. Ziel des Besuchs war der direkte Austausch mit den Mitarbeitern, Ärzten und Patientenvertretern. „Wenn es um intelligente Versorgungsprojekte in Deutschland geht, kommt man an Gesundes Kinzigtal nicht vorbei.“ Zwar sei die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal in Deutschland bereits ein Begriff, aber es sei wichtig, so eine Organisation von innen und persönlich zu erleben, betonte Wolf.

Geschäftsführer Helmut Hildebrandt und die Projektmanager Elisa Kern, Dirk Konnegen und Petra Zimmer stellten bei ihrem Besuch sowohl die Philosophie und Elemente als auch Ergebnisse der Gesundheitsprogramme und Angebote vor. Hildebrandt betonte, dass für den Erfolg ein regionales Ärztenetz und eine professionelle Managementgesellschaft unabdingbar seien. Stefan Kroiher von der AOK bediente sich einer Analogie aus der Kunstgeschichte: Für ihn sei Gesundes Kinzigtal so einzigartig wie Michelangelos Marmorstatue David.

Für die beteiligten Kommunen sprach Haslachs stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Karla Mahne über die Bedeutung und die positiven Auswirkungen vernetzter Versorgung. Jürgen Gerhardt vom Patientenbeirat der Gesundes Kinzigtal GmbH berichtete über die Resonanz bei den Patienten.

Für BMC-Geschäftsführer Wolf steht fest: „Im Kinzigtal wird der richtige Weg beschritten.“ Jetzt gehe es darum, Wege zu finden, mit denen sich das hier funktionierende System auf andere Regionen übertragen lasse. „Denn innovative Versorgungsstrukturen, wie Gesundes Kinzigtal, sind der entscheidende Schlüssel für ein zukunftsfähiges, qualitativ hochwertiges und bezahlbares Gesundheitssystem“, ergänzte er.

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Gesundheitsnetz Leinetal: Im Verbund gegen den Ärztemangel

Matthias LindenblattDas Gesundheitsnetz Leinetal (GELE) will den hausärztlichen Nachwuchs in Neustadt (bei Hannover) sichern. Gemeinsam mit dem Klinikum Neustadt, der Stadt, der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) will das Netz die Facharztausbildung organisatorisch verbessern und jungen Medizinern eine lückenlose Facharztweiterbildung in Neustadt ermöglichen. Hierzu haben die Beteiligten eine Vereinbarung unterzeichnet.

Angehende Allgemeinmediziner sollen künftig im Neustädter Krankenhaus den klinischen Teil ihrer Weiterbildung absolvieren und bereits während dieser Zeit in den Arztpraxen, die eine Weiterbildung anbieten, hospitieren. „Danach können sie entscheiden, wo sie den ambulanten Teil ihrer Weiterbildung machen möchten“, erklärt Dr. Matthias Lindenblatt, Vorstandsvorsitzender des Gesundheitsnetzes Leinetal. Während der Ausbildungszeit sollen die Mediziner von den Vorteilen des Standortes Neustadt überzeugt werden – unter anderem will die Stadt ihnen bei der Suche nach Wohnung oder Kinderbetreuung zur Seite stehen.

Themenübersicht


Arztbrief per Knopfdruck: Klinikum Region Hannover und Praxen vernetzen sich

Olaf NeyRund 20 niedergelassene Ärzte und das Klinikum Region Hannover wollen Patientendaten künftig über das Internet austauschen. Zum Start des Pilotprojekts geht es um die elektronische Übertragung des Arztbriefes mit Diagnosen, Medikation etc. aus dem Klinikum in die Arztpraxen. Später könnten Daten wie etwa Röntgenbilder dazukommen. Die Testphase dauert bis Ende des Jahres. Der Diabetologe Dr. Olaf Ney, Neustadt, Sprecher des ärztlichen Beirats der Gesundes Leinetal GmbH, erklärt: "Wichtig für den Erfolg dieser Maßnahmen ist eine verbesserte Kommunikationskultur insgesamt. Dies muss in der analogen Welt beginnen. Die beschlossene Einrichtung einer Notfallpraxis für den organisierten Notdienst der Netzregion in Räumen des Krankenhauses ist dazu ein wichtiger Baustein. Dies ist auch Beleg dafür, dass ein guter Weg begonnen und jetzt fortgesetzt wurde."

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Auszeichnungen für innovatives Gesundheitsmanagement: QuE Nürnberg und Gesundes Kinzigtal

Zwei innovative Projekte der Integrierten Versorgung wurden in den vergangenen Tagen mit Preisen ausgezeichnet: Das Nürnberger Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz(QuE) eG, erhielt für seinen Wettbewerbsbeitrag "Innovation im Verbund – Chronisch Kranke besser versorgen!“ als einer von fünf Preisträgern den MSD-Gesundheitspreis 2012. Wir gratulieren unserem Kooperationspartner zu diesem Erfolg.

 

 
Prof. Volker Amelung, Dr. med. Volkmar Männl
v.l.: Prof. Volker Amelung, Vorstands-
vorsitzender BMC, Dr. med. Volkmar Männl,
QuE-Vorstandsmitglied (Quelle: MSD)
 

HeimbewohnerinGesundes Kinzigtal ist für sein Versorgungsprogramm für Heimbewohner, „ÄrztePlusPflege“, als einer von drei Preisträgern mit dem Medizin-Management-Preis 2012 ausgezeichnet worden. Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, MdB, Alterspräsident des Deutschen Bundestages und Bundesminister a. D. für Forschung und Technologie, verlieh den Preis am 16. Oktober 2012 Kaiserin Friedrich-Haus in Berlin. Die Jury, der u. a. Prof. Dr. Jürgen Wasem von der Universität Duisburg-Essen angehört, begründete ihre Entscheidung für das Programm „ÄrztePlusPflege“ u. a. mit der beeindruckenden Ergebnisverbesserung: „Es steigert in hohem Maß die Qualität der Versorgung älterer Patienten und erhöht durch die Vermeidung belastender Klinikaufenthalte deren Lebensqualität. Es handelt sich um ein pragmatisches, liebevolles und insbesondere vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft äußerst sinnvolles Konzept.“ Weitere Informationen zu dem Programm „ÄrztePlusPflege“ und dessen Ergebnisse finden Sie hier.

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Glaeske: Patientenorientierung ist bei allen Interventionen wichtige Zielgröße

Die Intervention mit einem Pharmakon oder durch eine komplexe systemische Verbesserung wie einer regionalen Integrierten Vollversorgung unterscheidet sich in einem nicht: Beides sollte messbaren Nutzen produzieren. In Gesundes Kinzigtal wollen wir den Gesundheits-Outcome für die Population, die Effizienz der Versorgung und die Erfahrung des Patienten ausgedrückt in der Mitgliederbindung verbessern. Vergangene Woche haben wir eine Studie dazu veröffentlicht, in der – erstmals in Deutschland in einem Integrierten Vollversorgungsprojekt – der Ergebnis-Endpunkt Mortalität gemessen wurde (vgl. unsere Sonderausgabe vom 31. Oktober 2012).In diesem Zusammenhang sprachen wir mit Prof. Gerd Glaeske, Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen, Mitglied im Aufsichtsrat der OptiMedis AG.

Prof. Gerd GlaeskeFür die Prüfung von Arzneimitteln fordern Sie, dass, wenn irgendwie möglich, keine Surrogat-Parameter sondern Endpunkt-Indikatoren gemessen werden. Wie sehen Sie das für komplexere systemische Interventionen wie in der integrierten populationsorientierten Versorgung. Was sollte hier gemessen werden?

Bei allen Interventionen in unserem Gesundheitssystem ist die Patientenorientierung eine besonders wichtige Zielgröße. Insofern sind harte Endpunkte wie verringerte Mortalität und Krankheitslast sowie die Verminderung von unerwünschten Begleiterscheinungen („Nebenwirkungen“ wie Belastungen durch Therapien oder Behandlungsabläufe) direkt verbunden mit dem Indikator der verbesserten Lebensqualität. Dieser patientenorientierte Nutzen spiegelt sich international auch in den PRO’s (patient reported outcomes) wider, also in den von den Patientinnen und Patienten selbst genannten positiven Eindrücken, die als subjektiv empfundene Vorteile gegenüber den objektiv messbaren stehen. Insofern sollten alle genannten Aspekte, sowohl die „produktbezogenen“ – gemeint sind hier die Versorgungskonzepte –, wie auch die „kontextbezogenen“ – hier sind vor allem die Interaktionen zu den Patientinnen und Patienten gemeint – bei der Bewertung einer Intervention berücksichtigt werden, um Aussagen über den patientenorientierten Nutzen treffen zu können.

Welche internationalen Beispiele würden Sie heranziehen, um Versorgungsergebnisse und Gesundheitsstatus zu benchmarken?

Internationale Vergleiche leiden immer unter einer mangelnden Systemgleichheit. Darauf weisen wir immer wieder im Rahmen der Versorgungsforschung hin. Ergebnisse der Versorgungsforschung sind zunächst einmal nur für das Gesundheitssystem gültig, in dem sie erhoben wurden.

Dennoch gibt es Studien, die uns Hinweise geben, wie eine gute Versorgung organisiert werden kann, die sich auch positiv im Hinblick auf den Patientennutzen auswirkt. Die UKPDS-Studie zur Untersuchung des Nutzens bestimmter Arzneimittel bei Diabetes ist da ebenso „einschlägig“ wie die ALLHAT-Studie bei der Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck.

Positive Ergebnisse im Hinblick auf den patientenorientierten Nutzen von nicht mehr indikationsbezogenen, aber populationsbezogenen Versorgungskonzepten sind dagegen bisher nur andeutungsweise vorhanden. Evaluationen der niederländischen Versorgung auf der Basis eines pauschaliert vergüteten Hausarztsystems in Verbindung mit einem stationären Facharztsystem zeigen zumindest einige Vorteile für die Patientinnen und Patienten. Die 2011 gestorbene Havard-Professorin Barbara Starfield hat zu diesen Fragestellungen internationale Vergleichsstudien durchgeführt. In einem Beitrag für den Boston Review schreibt sie im Jahr 2005: “There is lots of evidence that a good relationship with a freely chosen primary-care doctor, preferably over several years, is associated with better care, more appropriate care, better health, and much lower health costs.”

Eine solche Struktur, aufs engste vernetzt mit einer Facharztversorgung wie in den Niederlanden, könnte sehr gut in Beziehung zu Versorgungsergebnissen und dem Gesundheitsstatus von Patientinnen und Patienten gesetzt werden. Ich würde auch gerne die Disease Management Programme als solche Benchmark-Strukturen nennen können, wenn sie denn wissenschaftlich belastbar evaluiert worden wären. Das leider in unserem System vorhandene Evaluationsdefizit hat aber auch vor diesen neuen Versorgungsprogrammen nicht Halt gemacht.

Sie sind schon lange ein Verfechter von mehr Transparenz über die Qualität und den Patientennutzen, sodass Patienten wählen können, wo und wie sie sich behandeln lassen. Wie könnte dieses auf die Auswahlentscheidungen für Krankenkassen erweitert werden? Welche Indikatoren sollten Versicherten zur Verfügung gestellt werden, damit sie Krankenkassen nicht nur anhand von Leistungen und Preisen sondern auch nach dem durch sie erzeugten Patientennutzen bewerten können?

Krankenkassen müssen viel stärker noch als heute zu Anbietern von Versorgungskonzepten werden, die unterschiedliche Patientenpräferenzen berücksichtigen. Diese Konzepte können sich sowohl auf die aus meiner Sicht gängigen „Auslaufmodelle“ der derzeitige Medizin beziehen wie auch auf indikations- und populationsbezogene Modelle der Integrierten Versorgung. Die Kassen sollten auf der Basis einer methodisch nachvollziehbaren und „belastbaren“ Evaluation die Charakteristika der jeweiligen Modelle beschreiben und die Ergebnisse transparent darstellen. In diese Evaluation sollten Patientinnen und Patienten einbezogen werden, um die Charakteristika aus dem Blickwinkel derer, für die solche neuen Konzepte entwickelt wurden, bewertet zu können. Es geht aber bei allen neuen Modellen um prüfbare Indikatoren wie Zugänglichkeit zum System, Erreichbarkeit, Vorkehrungen gegen Selektionsmechanismen, unter denen Patientinnen und Patienten leiden könnten.

Es geht um die Gleichstellung der Patienten im System und um eine Versorgung, die möglichst Über-, Unter- und Fehlversorgung durch Anreize für qualitatives Handeln vermeidet.

In allen neuen Versorgungskonzepten müssen vergleichbare Outcome-Indikatoren dazu beitragen, die patientenorientierte Qualität vergleichen zu können, z.B. unter Berücksichtigung von Patientenzufriedenheit, Lebensqualität, Anzahl unerwünschter Ereignisse, Komplikations- und Wiedereinbestellungsraten und letztlich Mortalitätsraten, allerdings unter Berücksichtigung der jeweils individuell zu bestimmenden Schwere der jeweiligen Krankheitsprobleme.

Der Sachverständigenrat beklagte ja kürzlich das mangelnde Engagement von Krankenkassen zum Vertragsschluss mit populationsorientierten Vollversorgungslösungen. Wie sollte eine Transparenzverpflichtung für Krankenkassen aussehen, damit sie ein Interesse daran bekommen, sich in einen Wettbewerb um die besten Versorgungsergebnisse zu begeben?

Eine solche Transparenzverpflichtung muss auf alle Fälle berücksichtigen, dass Versicherte und Patientinnen und Patienten in angemessener Weise in der Evaluation der jeweiligen Versorgungslösungen beteiligt werden. Unser System ist schließlich für die Versicherten und Patienten „gemacht“, nicht für Ärzte, Apotheker, Krankenhäuser, Pharmaindustrie oder Krankenkassen. Das Interesse muss in einem Wettbewerb um Qualität liegen und um die Art und Weise, wie die Behandlung organisiert wird, um den medizinischen Bedarf möglichst optimal mit der Patientenorientierung verbinden zu können. Dies ist auch ein Anspruch an die Versorgungsforschung, die mehr und mehr die Realität der Versorgung analysiert, um auf der Basis dieser Ergebnisse neue Versorgungsmodelle vorschlagen zu können. Der Sachverständigenrat hat daher auch eine Art „Innovationspool“ vorgeschlagen, um neue Modelle finanzieren und erproben zu können. Eine Transparenzverpflichtung sollte daher auch darlegen müssen, warum welche neuen Wege in der Versorgung eingeschlagen werden und welche Ziele damit verbunden sind. Und bei genauer Betrachtung wird man dann bei den Strategien um eine sinnvolle Weiterentwicklung nicht umhin können, regionale integrierte und populationsbezogene Versorgungsmodelle bevorzugt einzusetzen.

Hinweis: Prof. Glaeske unterstützt und berät die OptiMedis AG als Mitglied des Aufsichtsrats.

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Wille: Qualitätswettbewerb erfordert valide Outcome-Indikatoren

Die Kooperation zwischen den Leistungsanbietern ist mangelhaft, die Anreize fehlen, einen echten Wettbewerb um Qualität gibt es nicht – der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) stellt der Patientenversorgung in seinem jüngsten Gutachten ein schlechtes Zeugnis aus. Wir haben nachgefragt bei Prof. Eberhard Wille, stellvertretender Vorsitzender des Rates und Mitglied im Aufsichtsrat der OptiMedis AG.

Im Alltag geht manchmal die übergreifende Idee verloren. Weshalb erwartet der SVR, dass durch Verträge zur Integrierten Versorgung Effizienzverbesserungen im Gesundheitswesen erzielt werden können? Was sind die Ineffizienzen heute?

Prof. Eberhard WilleInternationale Vergleiche zwischen den Gesundheitssystemen wirtschaftlich ähnlich entwickelter Länder deuten ebenfalls darauf hin, dass die mangelnde Koordination an den Schnittstellen der Leistungssektoren eine der dominanten Schwächen der Gesundheitsversorgung in Deutschland darstellt. Hierunter leiden vor allem ältere multimorbide Patienten, die häufiger zwischen den einzelnen Leistungssektoren wechseln. Spezielle Probleme treten vor allem bei der Arzneimittelversorgung auf. Integrierte (Versorgungs-)Netze sollten daher ein professionelles Schnittstellenmanagement vorsehen bzw. betreiben.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Der SVR fordert eine stärkere sektorenübergreifende Orientierung für integrierte Versorgungsverträge? Welche Sektoren sollten mindestens überbrückt werden – und was ist für den Rat der „Goldstandard“?

Im Mittelpunkt einer sektorübergreifenden Orientierung integrierter Versorgungsverträge sollte die zielorientierte Verzahnung zwischen der ambulanten und der stationären Versorgung stehen. Darüber hinaus bedarf es in vielen Fällen auch einer entsprechenden Koordination zwischen haus- und fachärztlicher Tätigkeit sowie einer Einbeziehung von Rehabilitation und Pflege.

Ohne Invest kein Return. In dem Sondergutachten schlagen Sie vor, innovative Versorgungsformen aus dem Gesundheitsfonds durch zinsverbilligte Darlehen zu finanzieren. Welche Möglichkeit sehen Sie für privates Kapital, sich hier zu engagieren?

Nach unserem Vorschlag erhalten die innovativen Versorgungskonzepte nur ein zinsverbilligtes Darlehen über den Betrag, um den die Kosten der Innovation den Umfang der Budgetbereinigung übersteigen. Damit fällt keine finanzielle Belastung im Basisjahr der Innovation an. Das zinsverbilligte Darlehen stellt einen finanziellen Anreiz für förderungswürdige Projekte dar und hierfür eignet sich privates Kapital, das eher nach einer höheren Rendite als dem Kapitalmarktzins strebt, nicht. Privates Kapital könnte aber in Versorgungskonzepte fließen, die unabhängig von einer Darlehensgewährung durch öffentliche Stellen die angestrebte Rendite versprechen.

Qualität vor Quantität. In dem Gutachten plädieren Sie für einen Qualitätswettbewerb. Wie erreichen wir eine stärkere Outcome-Orientierung an der Qualität, anstatt Mengenausweitungen zu honorieren?

Um einen funktionsgerechten Qualitätswettbewerb auszulösen, bedarf es neben prozessorientierten Leitlinien zunächst valider Qutcome-Indikatoren. Eine regelmäßige Erfassung dieser Indikatoren in Form von Qualitätsberichten vermag den Leistungserbringern als Benchmark sowie den Krankenkassen und Patienten als Informationsgrundlage zu dienen. Die Krankenkassen können dann mit aus ihrer Sicht besonders qualifizierten Leistungserbringern selektive Verträge schließen, die neben den speziellen qualitativen Anforderungen und einer besonderen Vergütung auch Mengenvorgaben beinhalten.

Hinweis: Prof. Wille unterstützt und berät die OptiMedis AG als Mitglied des Aufsichtsrats.

Linktipp: Am 20. Juni überreichte der Sachverständigenrat (SVR) im Gesundheitswesen sein aktuelles Gutachten „Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung“ an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Die Kurz- und Langfassung des Gutachtens können Sie hier herunterladen. Gern diskutieren wir die Vorschläge mit Ihnen in unserem Forum.

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50 Praxisnetze sind reif für die KV-Förderung

Dr. Bernhard GibisDr. Bernhard Gibis, zuständiger Dezernent der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für die Ausgestaltung der Praxisnetz-Förderung, schätzt, dass derzeit ungefähr 50 Praxisnetze die Kriterien zur Anerkennung als Praxisnetz nach §87b SGB V erfüllen würden. Dies erklärte er vor einigen Tagen bei einer BMC-Hintergrundveranstaltung in Berlin unter Moderation des OptiMedis-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Manfred Richter-Reichhelm. Dort stellte er die mit der Förderung verbundenen Versorgungsziele und Kriterien sowie den weiteren Fahrplan zur Umsetzung der Richtlinie vor.

Die KBV stellt laut Gibis verschiedene Strukturanforderungen an die förderungswürdigen Netze hinsichtlich Größe, Gebietsbezug, Rechtsform, Alter oder Managementstrukturen. So müsse ein Praxisnetz u. a. mindestens drei Jahre bestehen, über mindestens 20 Mitglieder und eine Geschäftsstelle verfügen. Das Ziel der KBV sei, fachübergreifende, lokal organisierte Praxisnetze mit professionellen Strukturen zu fördern. An diesen Strukturanforderungen würden sich die regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) bei der Anerkennung orientieren; Abweichungen seien im begründeten Einzelfall möglich. Ein aufwändiges Evaluations- und Auditsystem seitens der KBV sei nicht angedacht. Die KBV vertraue darauf, dass die regionalen Akteure den Nachweis und das Einhalten der Kriterien adäquat vor Ort regelten, betonte Gibis.

Die Anerkennung setzt sich aus zwei Anteilen zusammen: Zunächst die Strukturanforderungen, danach müssen die den drei Versorgungszielen Patientenzentrierung, kooperative Berufsausübung und verbesserte Effizienz zugordneten Kriterien erfüllt werden. Damit sind die Voraussetzungen für die Anerkennung als Netz erfüllt. Ob eine Netzförderung vorgesehen ist, wird auf Landesebene entschieden. Sowohl der Kriterienkatalog als auch Form und Höhe der Vergütung sind zurzeit Gegenstände der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband. Der anspruchsvolle Kriterienkatalog scheine konsensfähig zu sein, erläuterte Gibis. Gesetzlich vorgesehen ist zunächst eine Vergütung aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, was einer reinen Umverteilung entspräche und entsprechend schwierig umzusetzen sei. Interessant seien allerdings Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen nach §87a, Abs. 2, die das Potenzial zur Ankopplung an die Netzförderung hätten, sagte Gibis.

Nach dem Einvernehmen zu den Zielen und Kriterien der Netzförderung mit dem GKV-Spitzenverband kann die Richtlinie zum 1. Januar 2013 in Kraft treten. Danach liegt es in den Händen der jeweiligen Vertreterversammlung einer KV, ob sie „ihren“ Netzen eine Förderung zugestehen wird. Gibis geht nicht davon aus, dass alle KVen die Richtlinie sofort umsetzen würden. Dennoch sei die Richtlinie ein Riesenfortschritt für die Netze, da erstmals definiert werde, was im sozialrechtlichen Sinne ein Praxisnetz sei. Die Förderung begreife er nicht als Affront gegen selektivvertragliche Regelungen. Vielmehr sei die §87b-Förderung eine sinnvolle Ergänzung, um die selektivvertragliche Zersplitterung der Versorgung zu überwinden. Sie könne einzelnen Netzen beispielsweise den Weg zu einem Integrierten Versorgungsvertrag ebnen, unterstrich er.

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IV: Auch Managementgesellschaften dürfen Versichertendaten nutzen

VersichertendatenManagementgesellschaften für die Integrierte Versorgung dürfen personenbezogene Daten erheben, die für die Durchführung der zum Versorgungsmanagement notwendigen Steuerungsaufgaben notwendig sind. So ist es im Versorgungsstrukturgesetz (§ 140a Absatz 2) festgelegt. Voraussetzung ist die Einwilligung des Patienten.

In der Begründung heißt es, für ihre Aufgaben bräuchten die Managementgesellschaften Daten, die ihnen bisher nicht zur Verfügung ständen. So sei es zum Beispiel bei einem untypischen Krankenhausaufenthalt erforderlich, dass sie die Behandlungen des Patienten vor der Einweisung nachvollziehen könnten, um künftig medizinisch nicht erforderliche Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Und auch für besondere Präventionsangebote im Rahmen der Integrierten Versorgung brauche die Managementgesellschaft Informationen über die bisherige Krankheitsgeschichte des Versicherten.

Mit der Erweiterung der Möglichkeiten der Datenspeicherung und verarbeitung folgte der Gesetzgeber einem Vorstoß des Landes Baden-Württemberg, das wiederum eine Anregung der Gesundes Kinzigtal GmbH und der OptiMedis AG aufgegriffen hatte.

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Pay for Performance: Mehr Schaden als Nutzen?

Sind finanzielle Anreize für das Erreichen bestimmter Gesundheitsziele sinnvoll? Oder stehen sie der Absicht, „Gute Medizin“ zu machen, etwa entgegen? Wie restriktiv darf ein Pay for Performance-Modell (P4P) sein? Interessante Anregungen dazu haben wir in einem Blog der US-Zeitschrift Health Affairs gefunden.

Dr. Steffie Woolhandler, Professorin in der CUNY School of Public Health at Hunter College und Gastprofessorin an der Harvard Medical School, beschreibt darin, dass in Studien bisher keine positiven Effekte von P4P dokumentiert wurden und erklärt, weshalb ein zu enges Modell von Pay for Performance sogar eher schaden könnte: „Yet while Medicare and many private insurers are charging ahead with pay-for-performance (P4P), researchers have been unable to show that it benefits patients … Studies have shown that monetary rewards can undermine motivation and worsen performance on cognitively complex and intrinsically rewarding work, suggesting that P4P may backfire.“ Durch die extrinsischen Anreize bei P4P bestehe die Gefahr, dass die schon vorhandene intrinsische Motivation verdrängt werde, erklärt Woolhandler unter Bezug auf Auswertungen für andere Berufsgruppen, die ihrer Ansicht nach auf das Gesundheitswesen übertragbar sind. Besonders negativ sei dieser Effekt in komplexen kognitiven Aufgabenbereichen und wenn die Vergütung mit Kontrolle und Druck verbunden sei, berichtet Woolhandler.

Einen ähnlichen Ansatz haben die Autoren der Studie „Intrinsic motivational drivers in medical networks from a neuroscientific perspective“. Sie haben die intrinsischen motivationalen Faktoren, die das Verhalten der Ärzte bestimmen, aus neurowissenschaftlicher Sicht untersucht, um dazu beizutragen, passendere und wirkungsvollere Incentives für P4P-Modelle zu finden.

All diese Erkenntnisse führen zu dem Schluss, dass die intrinsische und die extrinsische Motivation im Bereich der Gesundheitsversorgung gut abgewogen werden muss. Wichtig ist aus unserer Sicht eine Abkehr vom aktuellen Vergütungssystem, das den Anreiz hat, möglichst viele Leistungen zu erbringen anstatt die Gesunderhaltung der Menschen zu belohnen. Auch scheint es sehr viel sinnvoller, den Outcome ganzer Systeme zu belohnen und dabei die intrinsische Motivation der Ärzte aufrecht zu erhalten, anstatt die Qualitätsbemühungen einzelner Ärzte in Bezug auf bestimmte Kennziffern zu honorieren.

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Studie: Empathie sorgt für bessere Gesundheit

Patienten, deren Ärzte ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen zeigen, geht es besser und sie haben weniger Komplikationen. Dies zeigt eine empirische Studie aus Italien mit 20.961 Diabetes-Patienten und 242 Hausärzten. Für die Bestimmung des Einfühlungsvermögens wurde die Jefferson Scale of Empathy genutzt, die 2001 als Instrument zur Messung der Empathie im Kontext der Patientenversorgung entwickelt wurde. Der Studie nach gab es einen direkten Zusammenhang zwischen der Empathie des Arztes und der besseren Kontrolle des Hämoglobin-Wertes. Um die Ergebnisse der Studie in englischer Sprache zu lesen, klicken Sie hier.

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Rückkehr in die Unternehmenskommunikation

Britta HorwegeSeit dem 1. September ist Britta Horwege wieder aktiv an Bord der OptiMedis AG. Nach 14-monatiger Elternzeit ist sie in die Abteilung für Unternehmenskommunikation zurückgekehrt. Gemeinsam mit Ulf Werner verantwortet sie künftig die kommunikativen Strategien und Maßnahmen gegenüber Krankenkassen, Politik und Verbänden, regionalen Managementgesellschaften, (Netz-)Ärzten und Patienten. Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit sind die Außendarstellung der OptiMedis AG, die interne Kommunikation sowie die Betreuung von Events und Messeauftritten.

Ulf Werner bleibt zudem Ansprechpartner für die Pressearbeit und ist verantwortlich für die Social-Media-Aktivitäten sowie für die Verbandsarbeit.

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Termine

Im vierten Quartal 2012 nehmen der Vorstand und Mitarbeiter der OptiMedis AG und Gesundes Kinzigtal wieder aktiv an Kongressen teil, sei es als Tagungsleiter, Vortragende bzw. Keynote Speaker, Moderatoren oder Teilnehmer.

Sie treffen uns:

12. November

BMC-Fachtagung Regionale Versorgungskonzepte, Leipzig

20. November

Staatsanzeiger Kongress, Esslingen

28. November

Qualitätstransparenz in Praxisnetzen, Berlin

29. November

Healthcare approach and prevention, Utrecht

 

Save the date 2013:

11. Februar, Konferenz der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Die Gesundheitspolitische Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung präsentiert bei einer Konferenz ihre Vorschläge für eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung.

11.-13. April, 13th International Conference on Integrated Care, Berlin

In diesem Jahr findet die International Conference on Integrated Care in Deutschland statt. Es wird ein spannender und hochkarätig besetzter Kongress, den Sie nicht verpassen sollten. Am 13. April finden diverse Satelliten-Veranstaltungen statt – unter anderem:
Field visit „Integrated Care in Practice“ – OptiMedis-Gesundes Kinzigtal in a Berlin neighborhood

Mehr dazu lesen Sie schon bald unter www.optimedis.de.

Alle aktuellen Terminankündigungen finden Sie zudem auf unserer Website oder können Sie bequem per RSS abonnieren.

 

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Presseschau

Erfahren Sie, wie die Fach- und Publikumspresse in den letzten Wochen über die OptiMedis AG und ihre Projekte berichtet hat.

Die Artikel können Sie (sofern uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung vorliegt) hier lesen.

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Redaktion

Herausgeber:
OptiMedis AG

Redaktionelle Verantwortung:

Britta HorwegeBritta Horwege
Unternehmenskommunikation

Borsteler Chaussee 53, 22453 Hamburg

Telefon: 040.22 62 11 49-52

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Ulf WernerUlf Werner
Unternehmenskommunikation und Pressearbeit

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Redaktionelle Mitarbeit an dieser Ausgabe: Helmut Hildebrandt
Bilder & Grafiken: eigene Quellen, Gesundes Kinzigtal, MSD

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