OptiMedium November 2013

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Gesundheitspolitiker von CDU/CSU und der SPD verhandeln derzeit, wie das Gesundheitswesen in den kommenden vier Jahren aussehen soll. Die Politik erwartet, so eine aktuelle Meldung aus der letzten Woche, dass die derzeit üppigen Finanzreserven der Kassen und des Gesundheitsfonds in 2015 aufgezehrt sein werden. Damit steigt auch wieder der Veränderungsdruck im System, ein nachhaltiges Finanzierungs- und Versorgungsmodell zu entwickeln. Und nicht nur die GKV, auch die PKV schlägt sich mit Finanzierungsproblemen umher. Wird es in dieser Legislaturperiode also erste Schritte zu  einem integrierten Krankenversicherungsmarkt geben und wie werden diese aussehen?

Darüber hinaus bestehen weiterhin die auch in der letzten Legislaturperiode nicht gelösten Versorgungsprobleme. Ist das „Mehr“ vom bisherigen ausreichend oder brauchen wir eine systematische Reorganisation der Gesundheitspolitik hin zu einer Outcomeorientierung, wie sie die Gesundheitspolitische Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung vorschlägt?  Wie soll die medizinische Unterversorgung in strukturschwachen Gebieten gelöst werden? Wie sieht eine nachhaltige  Krankenhausfinanzierung aus? Wird Schweden mit seiner erfolgsabhängigen Vergütung von Endoprothetikeingriffen das Vorbild? Und wie soll dem zunehmenden Pflegefachkräfte-Mangel begegnet werden? Die Gesundheitspolitik wird also nicht leichter. Die Aufgaben sind immens und die Erwartungen an die künftige Bundesregierung sind – wie zu Beginn einer jeden Legislaturperiode – hoch.

Doch kann die Politik der alleinige Problemlöser sein? Und wie sinnvoll ist es, immer nur am Bestehenden „herumzudoktern“? Bedarf es nicht vielmehr „bahnbrechender Innovationen“, wie sie der US-Ökonom Clayton Christensen auch für das US-amerikanische Gesundheitswesen identifiziert hat, um eine qualitativ hochwertige, bezahlbare und wohnortnahe Versorgung für unsere älter werdende Gesellschaft zu gewährleisten? Welche Akteure im Gesundheitswesen können – jenseits der Politik – die Treiber von System-Innovationen im Gesundheitswesen sein? Claytons Thesen sollten auch in den innerdeutschen Diskurs Eingang finden und auf das deutsches Gesundheitswesen übertragen werden. Meine Gedanken zu Claytons Thesen von bahnbrechenden („disruptiven“) Innovationen lesen Sie in dieser Ausgabe.  

In dieser Ausgabe beschäftigten wir uns zudem intensiv mit der Arbeit „unserer“ Netze in den Regionen – beispielsweise mit einem  Versorgernetz in Bochum und den vielfältigen Aktivtäten von Gesundes Kinzigtal. Ferner lassen wir auch mal wieder einen Gastautor zu Wort kommen. Der Schweizer Athos Straub fragt sich, wie viel und welches Management braucht Managed Care?

Außerdem steht ein spannender Termin für uns an: Beim International Symposium on Health Care Policy des Commonwealth Fund in Washington stelle ich vor den Gesundheitsministern der führenden Industriestaaten Gesundes Kinzigtal vor. In der nächsten Ausgabe werden wir davon berichten.

Eine spannende und kurzweilige Lektüre wünscht

Helmut Hildebrandt


Aus den Regionen

MedQN baut Versorgernetz auf

Das Bochumer Ärztenetz MedQN will gemeinsam mit der OptiMedis AG in der Region ein Versorgernetz aufbauen, um die Zusammenarbeit aller behandelnden Akteure (Niedergelassene, Kliniken, Reha, Pflege) strukturiert zu regeln und die medizinische Versorgung zu verbessern. Unter dem Dach der eigens dafür gegründeten ARGE „Gesund in Bochum“ erarbeiten die Partner ein berufs- und sektorenübergreifendes Versorgungsprogramm für das Krankheitsbild Herzinsuffizienz mit einem strukturierten Diagnose-, Behandlungs- und Versorgungspfad. MedQN greift dabei auf gemeinsame Vorarbeiten mit anderen Bochumer Akteuren zurück.

Unterstützt wird das Herzinsuffizienz-Projekt durch einen Hersteller von Medizindiagnostik, der jeder der am Projekt beteiligten 40 hausärztlichen und kardiologischen Praxen für zwei Jahre kostenfrei die Diagnostik zur Bestimmung der Plasmakonzentration von BNP (Brain natriuretic peptide) ermöglicht. Innovativ ist bei diesem Projekt, den Parameter zur Therapiesteuerung zu nutzen. Wir erhoffen uns dadurch eine Prognoseverbesserung bei diesem problematischen Krankheitsbild. Zudem finanziert das Unternehmen möglicherweise eine Case-Managerin, die u.a. die Auswertung des Projektes organisiert. Die Labordiagnostik wird wie bisher über eine EBM-Ziffer abgerechnet.

Für die Zukunft sind Programme zu Schlaganfallnachsorge, Demenz, Depression, Morbus Parkinson und chronischer/akuter Rückenschmerz geplant.


 Gesundes Kinzigtal veröffentlicht Jahresbericht 2012

Gesundes Kinzigtal blickt auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2012 zurück. Den ersten Höhepunkt im Jahr 2012 stellte der Besuch des Gesundheitsweisen Prof. Ferdinand Gerlach dar. Das Versorgungsmanagement wurde um das Betriebliche Gesundheitsmanagement erweitert; erster Partner war die Sparkasse in Haslach mit ihren 250 Mitarbeitern.

Dass die Arbeit von Gesundes Kinzigtal erfolgreich ist, zeigen die Auswertungen zu den Gesundheits- und Versorgungsprogrammen. Und es lässt sich auch an der Mitgliederentwicklung absehen: Im vergangenen Jahr wurde die Marke von 8.000 Mitgliedern übersprungen – heute sind es bereits gut 9.400 eingeschriebene Versicherte und die Zahl von 10.000 wird bereits anvisiert.

Dies und vieles mehr lesen Sie im Jahresbericht von Gesundes Kinzigtal.


 Gesundheitswelt Kinzigtal – jetzt auch als Investitionsmöglichkeit

Die Planung für den Bau dGesundheitswelt-Kinzigtal Animationer Gesundheitswelt Kinzigtal, eines innovatives Zentrums für Gesundheitsdienstleistungen mit Arztpraxen, einem großen medizinischen Trainings-und Vorsorgebereich, Ladenflächen, einer Weiterbildungs-Akademie und vielem mehr in der Region Kinzigtal, ist vorangegangen. An dem Projekt (Gesamtkosten 4,7 Mio €) können sich jetzt auch Investoren beteiligen.

Einrichtungen, die ambulante medizinische Versorgung mit Präventions- und Gesundheitsdienstleistungen sowie Einkaufsmöglichkeiten an einem zentralen Ort kombinieren, gewinnen generell immer mehr an Bedeutung. Die Gesundheitswelt Kinzigtal hat hier aber noch einen entscheidenden Vorteil: Sie ist in die bereits existierenden Netze von Gesundheitsanbietern der Region eingebunden. Eine weitere Besonderheit: Mittelfristig sollen die „Gesundheitswelten“ auch in anderen Regionen Deutschlands umgesetzt werden.

Haben Sie Fragen zur Gesundheitswelt oder wünschen weitere Informationen, dann schicken eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Neue Arztnetzsoftware: Besuchergruppe zeigte sich beeindruckt

Einer Besuchergruppen von Medizinern, Projektpartnern und Journalisten wurde Ende Oktober im Kinzigtal die neue Arztnetzsoftware CGM NET demonstriert. CGM NET ist seit Anfang Juli in den Praxen der Kinzigtaler Haus- und Fachärzte im Betrieb.

Um sich ein Bild von der neuen Arztnetzsoftware zu machen, besuchte die Gruppe drei Praxen. Die Vorzüge der neuen Software wurden schnell erkennbar: Der behandelnde Arzt kann weiterhin in seinem Arztinformationssystem (AIS) arbeiten, von wo die Daten der Patientenkartei in Echtzeit in die zentrale Patientenakte übermittelt werden können – sofern der Patient bei jedem Praxisbesuch einwilligt. Auf die Daten der zentralen Patientenakte können wiederum die mitbehandelnden Ärzte zugreifen und vorkonfiguriert in ihre Patientenkartei synchronisieren. Somit sehen die an der Behandlung eines Patienten beteiligten Ärzte alle relevanten Daten, seien es Diagnosen, Therapien oder Medikamentenverordnungen. Hierdurch können die Patienten- und Arzneimittelsicherheit im Kinzigtal gesteigert werden.

CGM NET können auch die Praxen nutzen, die kein AIS der CompuGroup haben. Ferner wurde den Besuchern die IV-Verwaltung, mit der die Ärzte die Versicherten in die Integrierte Versorgung oder in spezielle Behandlungsprogramme einschreiben, gezeigt. Dort finden sich auch die Formulare der Check-up-Untersuchung und der derzeit acht digitalisierten Behandlungspfade. Nach dem Besuch der Praxen konnte die Besuchergruppe in der Geschäftsstelle von Gesundes Kinzigtal noch einen Blick in die Managementfunktion der Software werfen, mit deren Hilfe die Netzmanager die aggregierten Daten einsehen und analysieren können.

Die Teilnehmer empfanden den offenen Austausch mit den Projektverantwortlichen und die Möglichkeit, direkt mit den Anwendern zu reden, als sehr positiv. Anwesend war auch die Datenschutzbeauftragte von Gesundes Kinzigtal, die die Aspekte des Datenschutzes erläuterte. Es ist geplant, weitere Live-Demonstrationen im Kinzigtal zu organisieren.

Mehr über CGM NET erfahren Sie hier.


Aus Politik und Verbänden

Wird eher die Ökonomie als die Politik es richten? Weshalb regionalen Systemanbietern die Zukunft gehört

Die Regelungsdichte im Gesundheitswesen ist hoch, die Detailregulierungsfreudigkeit der Politik nimmt weiter zu, gleichzeitig steigen der Veränderungsdruck und die Vorhersehbarkeit von Versorgungsproblemen in der nahen Zukunft. Ob Ärzte- oder Pflegenotstand, Transplantationsmanipulationen oder Kostensteigerungen – die Politik soll es richten.

Aber ist die Politik wirklich diejenige, die das Geschehen bestimmt? Kostensteigerungen, Personal- und Kompetenzprobleme, zunehmende Komplexität kennen wir auch in anderen Wirtschaftsbereichen. Und dennoch zeigt die Erfahrung, dass es in all diesen Bereich letztendlich immer wieder gelingt, günstigere Lösungen für eine größer werdende Zahl von Konsumenten zu entwickeln.

Der amerikanische Harvard-Professor und Innovationsökonom Clayton Christensen bezeichnet diese Lösungen, die neue Produktausprägungen in Verbindung mit neuen Geschäftsmodellen schaffen, als „disruptive innovations“, im Deutschen am ehesten mit bahnbrechenden oder marktverändernden Innovationen zu übersetzen1. Diese stehen im Gegensatz zu den evolutionären Innovationen, die lediglich bestehende Lösungen weiter verbessern. Ein Beispiel für disruptive Innovationen ist die Einführung der Kreditkarte in Verbindung mit einem neuen Wertschöpfungssystem und dem dafür erforderlichen Netzwerk und entsprechender Informationstechnologie.

Christensen untersuchte gemeinsam mit dem erfahrenen Krankenhausexperten Jerome Grossman und dem Arzt Jason Hwang auch das Gesundheitswesen und seine Subsysteme und sieht hier ebenfalls eine Welle von disruptiven Innovationen auf uns zukommen (vgl. Christensen, Grossman, Hwang 2008).

In einem Artikel für IMPLICONplus – Gesundheitspolitische Analysen hat Helmut Hildebrandt, Vorstand der OptiMedis AG, die Überlegungen von Christensen zum US-Gesundheitswesen auf das deutsche übertragen und weiterentwickelt. Gibt es überhaupt eine ausreichende technologische Basis für disruptive Innovationen im deutschen Gesundheitswesen, wie sie Christensen fordert? Wie könnte ein neues Geschäftsmodell im Gesundheitswesen aussehen? Und wie könnte man ein Netzwerk gegenseitiger Wertschöpfung etablieren? Antworten hierzu lesen Sie in der Ausgabe 08/2013 von IMPLICONplus.

1Christensen C.M., Grossman J.H., Hwang J. The innovator’s prescription: a disruptive solution to the healthcare crisis. New York; London: McGraw-Hill Professional, 2008


Wie viel Management braucht Managed Care?

“Gesteuerte Gesundheitsversorgung”  wenn man mit dieser Formel “Managed Care“ übersetzen möchte, braucht es nicht nur ein besonderes medizinisches und gesundheitsökonomisch wie wissenschaftliches Wissen, sondern auch ein eigenständiges Managementkonzept. Dies ist die These unseres Kooperationspartners Athos Straub im Anschluss an einen sehr interessanten Vortrag von Jack Cochran von Kaiser Permanente, die wir hier gern zur Diskussion stellen. Wir empfehlen dazu auch den Aufsatz von Helmut Hildebrandt, Horst Michalek und Dr. Monika Roth in dem Buch Innovatives Versorgungsmanagement aus der Schriftenreihe des Bundesverbandes Managed Care zum Thema „Integriertes Management auf Augenhöhe – Anforderungen an eine konsistente Führungsphilosopie in IV-Systemen am Beispiel von Gesundes Kinzigtal. Bei Interesse wenden Sie sich gern an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Autor: Athos Staub, Geschäftsführer Sanacare, zum Referat von Jack Cochran beim fmc-Symposium 2013 (Cochrans Referat ist nachzulesen auf der Website des Forum Managed Care)

Gekürzt aus: fmc-Newsletter 2/2013

Jack Cochran ist Arzt und Top Manager bei Kaiser Permanente (KP), mit 9 Millionen Versicherten und 175.000 Mitarbeitenden (davon 17.000 Ärzte und 49.000 Nurses) eine weltweit führende Managed-Care-Organisation. Sein Referat geht von den Problemen des arbeitsteiligen Gesundheitswesens aus, die er sehr amerikanisch zuspitzt: „Your waste is my income.“ Oder: Fragmentierte Strukturen und ihre Einkommensverteilung behindern Veränderungsprozesse – das neue, aktuell in der Tarifkommission verhandelte Tarmed Kapitel 40 für Grundversorger lässt grüßen (Der Tarmed ist der Schweizer Vergütungstarif für Ärzte, Anm. der Redaktion).

Seine Lösung mag angesichts des hohen Integrationsgrads von KP prima vista überraschen: Das Unternehmen greift nicht auf die Entscheidungsmacht der Hierarchie zurück. Es setzt stattdessen auf „weiches“ Management, auf die aufmerksame Sorge für die gemeinsame Unternehmenskultur. Für Cochran müssen wir als Verantwortliche (intern und an der Schnittstelle zu unseren Partnern) die Themen Werte, Haltung und Selbstverständnis mit hoher Priorität und in einer offenen Debatte angehen. Inhaltlich geht es bei einer zielfördernden Unternehmenskultur um Patienten- und Evidenzorientierung, Arbeiten im Team, Wertschätzung für Wissen und Erfahrung (und somit für Wissensträger/-innen), kontinuierliche Verbesserung und Befähigung mittels moderner Arbeitsmittel (ICT, Mess- und Führungsinstrumente).

Das entspricht meiner Erfahrung. Es sind die unzähligen täglichen Entscheidungen vieler einzelner Menschen im Patientendienst, die über Erfolg und Misserfolg bestimmen. Diese Menschen sind hervorragend ausgebildet und intrinsisch motiviert. Unabhängig von der Organisationsform besteht unsere Kernaufgabe als Managementverantwortliche also darin, ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen zu geben: Spielräume, Stabilität, Arbeitsinstrumente und Orientierung. Dass wir bei so viel Arbeitsteilung, Komplexität und Expertise „von unten“ gemeinsam und systemübergreifend vorgehen müssen, ist einleuchtend.

Das Referat spricht auch meine freiheitsliebende Seele an: Wenn KP trotz angestellten Mitarbeitenden und klaren Führungslinien hauptsächlich auf Teams sowie die einende und orientierende Kraft von Werten und Kultur setzt, ist das im Umkehrschluss eine Absage an patriarchalische Führungsmodelle und an die Phantasie eines zentralen, koordinierenden und ressourcenverteilenden Molochs.


Böll-Stiftung fordert Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen

Mit der Reform des Gesundheitswesens und neuen Impulsen für die Integrierte Versorgung hat sich die Gesundheitspolitische Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung intensiv beschäftigt.

Sie fordert einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen. Die Anreiz- und Vergütungssysteme sollen sich zukünftig an der Versorgungsqualität und dem Patientennutzen orientieren – und nicht an der erbrachten Leistungsmengen. Welche Empfehlungen die Gesundheitskommission erarbeitet hat und welche Rolle regionale, multiprofessionelle Gesundheitsnetze dabei spielen, lesen Sie hier.

Den gedruckten Abschlussbericht der Gesundheitskommission können Sie auch bestellen bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Neues von OptiMedis

Neue Website für die OptiMedis AG: Klares Design, kompakte Inhalte

Unter www.optimedis.de ist alles neu: Design, Struktur, Inhalte. Wir haben unseren Webauftritt von Grund auf erneuert und die Lesbarkeit auf Smartphone und Tablet-Computer verbessert. Ab sofort können Sie sich auf unseren Seiten einfach und schnell über unsere Leistungen im Bereich Integrierte Versorgung, Versorgungsmanagement und Versorgungsforschung sowie unsere Kooperationen mit Ärztenetzen informieren.

Schon beim ersten Klick auf die Startseite bekommen Sie einen Überblick, was sich aktuell bei uns tut. Hier finden Sie interessante Veranstaltungstipps genauso wie aktuelle Meldungen zu uns, unseren Projekten und interessanten Themen aus dem Gesundheitswesen.

Vor allem für Journalisten, aber auch für alle Interessierten haben wir einen Newsroom eingerichtet. Auf einen Blick sehen Sie dort unsere Meldungen, Pressemitteilungen, Termine, Bilder, Filme, Dokumente und vieles mehr.

Ebenfalls spannend: Wir haben unsere Aufsichtsräte gefragt, warum sie sich für OptiMedis engagieren und was sie an unserem Konzept besonders finden. Alle Kurzinterviews finden Sie auf unserer neuen Website im Bereich Aufsichtsrat!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf den neuen Seiten von OptiMedis und freuen uns über Ihr Feedback. Bitte schreiben Sie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Zwei Projektmanager für Ärztenetze

Ärztenetze gewinnen zunehmend an Bedeutung, wenn es um eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung in den Regionen geht. Die OptiMedis AG hat sich organisatorisch und personell auf die neue Rolle der Netze und anderer Gesundheitsverbünde eingestellt. Zukünftig werden zwei Mitarbeiter mit Ärztenetzen Projekte konzipieren und umsetzen, die Netze beraten oder entsprechende Dienstleistungen für diese erbringen.

Im Einzelnen umfasst das Angebot der OptiMedis AG an Ärztenetze:

Weiterhin begleitet und beratet die OptiMedis AG Ärztenetze bei Gesprächen und Verhandlungen mit Krankenkassen oder anderen Kostenträgern. Die Ansprechpartner für Ärztenetze bei Projekten, Beratung und Dienstleistungen zur Professionalisierung Ihres Netzes sind:

 

Ulf Werner
Leiter Projektmanagement
Tel. 040/226 211 49-51
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Alexander Fischer
Projektmanager
Tel. 040/226 211 49-50
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 


Nicht verpassen: Whitepaper zu Qualitätsindikatoren in der Integrierten Versorgung

In unserer nächsten Ausgabe veröffentlichen wir ein Whitepaper zur Nutzung von Qualitätsindikatoren in Netzwerken. Lesen Sie, wie Ärztenetze Qualitätsindikatoren einsetzen können, wie das Versorgungcockpit der OptiMedis AG für die Verbesserung der Qualität genutzt werden kann, welche Erfahrungen die Ärzte von Gesundes Kinzigtal damit gemacht haben und welche Herausforderungen es gibt.


Termine

Zum Ende des Jahres 2013 nehmen der Vorstand und die Mitarbeiter der OptiMedis AG und Gesundes Kinzigtal wie immer als Redner an Kongressen teil.

Sie hören und treffen uns

13.-15. November: Commonwealth Fund International Symposium on Health Care Policy, Washington
Thema: Helmut Hildebrandt stellt Gesundheitsministern und führenden Experten aus dem Gesundheitswesen die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal vor.

19.-20. November: BARC Business Intelligence Congress, Köln
Die vier Finalisten für den Best Practice Award präsentierten sich, u.a.:
Einsatz von Business Intelligence zur Vermehrung von Gesundheitsnutzen
Dr. Alexander Pimperl, Bereichsleiter Controlling & Health Data Analytics, OptiMedis AG

28.-29. November: Nationaler Qualitätskongress, Berlin
Thema: AQUIK-Indikatoren: Ergebnisse eines Pilottests in Gesundes Kinzigtal und Nutzbarkeit für P4P

23. November: Social Economy Conference, Athen
Thema: Create social enterprises in areas of social policy – with special emphasis on accountable regional health care (pilot “Gesundes Kinzigtal”)

29. November: Präventionskongress, Belgien
Thema: Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal

9. Dezember: DGIV-Kongress, Berlin
Thema: Integrierte Versorgung auf der Überholspur – die Förderungsoptionen der Politik und die Kraft der Ökonomie

Die aktuellen Terminankündigungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Website oder können Sie bequem per RSS abonnieren.


Schon jetzt vormerken: 14th International Conference on Integrated Care, Brussel, 2.-4. April 2014

Im vergangenen Jahr fand die International Conference on Integrated Care in Berlin statt – 2014 ist es Brüssel. Auch wenn der Weg diesmal etwas weiter ist, er lohnt sich.

Die Themen in diesem Jahr sind:

Erwartet werden wieder namhafte Experten aus dem In- und Ausland, u.a. Dr. Derek Feeley, Vice-President, Institute for Health Improvement, USA, Christina Wanscher, International Consultant, Southern Denmark Health Innovation, Dr. Rafael Bengoa, former Minister of Health, Basque Country, Prof. Ilona Kickbusch, Director of the Global Health Programme, Graduater Institute of International and Development Studies, Genf, and Dr. Tracey Cooper, President International Society for Quality in Health Care (ISQua), Chief Executive of the Health Information and Quality Authority in Ireland. Weitere Informationen sowie die Anmeldung zur Konferenz und zum Satelliten-Symposium finden Sie unter http://www.integratedcarefoundation.org/conference/14_annual

Unterstützen Sie auch die Arbeit der International Foundation for Integrated Care, überlegen Sie eine Mitgliedschaft oder ein anderweitiges Engagement und nutzen Sie die Chance auf spannende Kontakte. Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie hier.


Presseschau

Erfahren Sie, wie die Fach- und Publikumspresse in den letzten Wochen über die OptiMedis AG und ihre Projekte berichtet hat.

Alle genannten Artikel können Sie hier lesen.