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OptiMedium Juli 2014

Mitgliederbefragung: Zielvereinbarungen fördern besseres Gesundheitsverhalten

Die in Gesundes Kinzigtal vor allem bei chronisch Kranken eingesetzten Zielvereinbarungen, bei denen Arzt und Patient individuelle Gesundheitsziele für definierte Zeiträume vereinbaren, spielen für die Versicherten eine unerwartet große Rolle. Das zeigen aktuelle Auswertungen der Gesundes Kinzigtal-Mitgliederbefragung (GeKiM) der Abteilung für Medizinische Soziologie der Universität Freiburg.

So gaben 45,4 Prozent der befragten Versicherten, die Zielvereinbarungen geschlossen haben, an, seit Einschreibung in Gesundes Kinzigtal gesünder zu leben. Von den eingeschriebenen Mitgliedern, die keine Ziele vereinbart haben, sind es deutlich weniger, aber immerhin auch noch 19,7 Prozent. Gleiches gilt auch für die Angabe, ob sich der Patient besser betreut fühlt. Von den Versicherten, die Zielvereinbarungen abgeschlossen haben, fühlen sich 28,4 Prozent besser betreut als vorher, bei denjenigen ohne Zielvereinbarung sind es 9,7 Prozent.

Dementsprechend ist die Weiterempfehlungsbereitschaft bei Versicherten, die Ziele vereinbart haben, größer. 61,6% haben auf die Frage „Würden Sie empfehlen, bei GK Mitglied zu werden“ mit „Ja, bestimmt“ geantwortet und weitere 37,3 % mit „Ja, wahrscheinlich“. Wurden keine Zielvereinbarung mit Zeitangabe vereinbart, liegen die Antworten bei 34,1 Prozent („Ja, bestimmt“) und 55,7 Prozent („Ja, wahrscheinlich“). Insgesamt würden also von den 26,9 Prozent der Befragten, die mit ihren Ärzten Zielvereinbarungen getroffen haben, 98,9 Prozent Gesundes Kinzigtal weiterempfehlen. Bei den Befragten, die keine Zielvereinbarungen mit Zeitplänen vereinbart haben waren es 89,8 Prozent.

Es wird deutlich, dass die Teilnahme an Gesundes Kinzigtal zu einem besseren gesundheitlichen Verhalten führt und die Versicherten sich besser betreut fühlen. Eine große Rolle spielt neben dem Abschluss von Zielvereinbarungen die Teilnahme an Gesundheitsprogrammen. Hierzu haben wir bereits im März ausführlich berichtet – den Artikel finden Sie hier.