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OptiMedium November 2014

Aus den Regionen

Kann Kinzigtal auch in der Großstadt gelingen?

Die OptiMedis AG arbeitet gezielt daran, ihr regionales Integriertes Versorgungsmodell auch in einer Großstadt wie Hamburg umzusetzen. Diesem Ziel ist sie jetzt einen Schritt näher gekommen. In den kommenden elf Monaten wird sie ein Entwicklungs- und Handlungskonzept zur gesundheitsfördernden Stadtteilentwicklung in den beiden Hamburger Stadtteilen Billstedt und Horn entwickeln. Dieses wird mit Mitteln des Förderprogramms Gesundheitswirtschaft der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert. In dem Entwicklungs- und Handlungskonzept sollen die Probleme und Bedarfe, aber auch die Potenziale in diesen beiden Stadtteilen ermittelt und Handlungsstrategien für die Gesundheitsförderung der Bevölkerung entwickelt werden.

Krankenkasse und Ärzte mit an Bord

vlnr: Jan Quast, Referatsleiter Gesundheitswirtschaft, Beteiligungen, Internationales in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, Matthias Mohrmann, Mitglied des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburgvlnr: Jan Quast, Referatsleiter Gesundheitswirtschaft, Beteiligungen, Internationales in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG, Matthias Mohrmann, Mitglied des Vorstandes der AOK Rheinland/HamburgDie AOK Rheinland/Hamburg und der NAV-Virchowbund unterstützen das Projekt. „Wir begleiten den Prozess aktiv, indem wir Mitarbeiter und Daten bereitstellen. Davon versprechen wir uns, Versorgungs- und Bedarfslücken zu erkennen und Verbesserungspotenziale für unsere Versicherten zu identifizieren“, unterstreicht Matthias Mohrmann, Mitglied des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg, die Motive seiner Krankenkasse. Der NAV-Virchowbund und sein Bundesvorsitzender Dr. Dirk Heinrich, der als niedergelassener HNO-Facharzt in dem Stadtteil Horn seine Praxis hat, sind Mitinitiatoren des Projektes. Sie werden im weiteren Entwicklungsprozess um die Unterstützung der Ärzte werben und wollen mit der OptiMedis AG langfristig eine Integrierte Versorgung in den Stadtteilen aufbauen.

Gesundheitsförderung, Integrierte Versorgung und Stadtteilentwicklung zusammendenken

Die Stadtteile Billstedt und Horn zählen zu den Stadtteilen mit den höchsten sozialen Belastungen in Hamburg. Der Zusammenhang zwischen unterdurchschnittlichem Einkommen oder niedrigem Bildungsgrad und dem Gesundheitsstatus ist seit Langem gut erforscht. Helmut Hildebrandt, Vorstand der OptiMedis AG betont: „Will man den Gesundheitsstatus in einer solchen Region verbessern, braucht es genaue Kenntnis der regionalen Situation. Es braucht lokale Partner wie die Ärzte, die sozialen Einrichtungen, die Verwaltung und die örtlichen Betriebe. Und nicht zuletzt braucht es ein Konzept und ein Denken in den Kategorien von Public Health und Gesundheitsförderung. Dieses gehen wir jetzt mit Förderung der Behörde an.“

Ziel: Integrierte Versorgung in Billstedt und Horn

Langfristiges Ziel der OptiMedis AG ist, eine integrierte und sektorenübergreifende Versorgung für die unterschiedlichen Milieus in den beiden Stadtteilen zu etablieren. „Die Gesundheitsförderung und der Settingansatz spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir werden hierzu auf Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal, der Gemeinwesenarbeit, der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten am Ethnomedizinischen Zentrum in Hannover sowie des Healthy Cities-Projekts der WHO zurückgreifen“, betont Hildebrandt. Die OptiMedis AG und die AOK Rheinland/Hamburg haben hierzu vereinbart, auf Basis der in den kommenden Monaten gewonnenen Erkenntnissen zu prüfen, ein integriertes Versorgungsprojekt in Billstedt und Horn aufzubauen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Alex Fischer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040226211490).