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Aktuelles | OptiMedis AG

OptiMedium April 2015

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei der 15. International Conference for Integrated Care Ende März in Edinburgh war der Spirit deutlich zu spüren: „Es ist ein echter Aufbruch im Gange“, beschreibt Dr. Nick Goodwin, Direktor der International Foundation for Integrated Care, die aktuelle internationale Entwicklung hin zu einer verstärkt integrativen Gesundheitsversorgung. Vertreter verschiedenster Länder stellten bei der Konferenz ihre innovativen Modelle für eine intelligente, bessere Gesundheitsversorgung vor und arbeiteten gemeinsam an dem Ziel, die Entwicklung Integrierter Versorgung voranzutreiben. Welche Herausforderungen es hierbei gibt und welche Chancen die gerade vom englischen NHS bekannt gegebenen „Vorreiter-Regionen“ für die künftige Gesundheitsversorgung in England darstellen, berichtet Goodwin in unserem Interview weiter unten.

Auch in Deutschland gibt es einige Akteure, die bereit sind, innovative Projekte anzuschieben und neue Versorgungsstrukturen aufzubauen. Das Problem bleibt aber die Finanzierung, denn die Förderung von Arztnetzen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen kommt nur schleppend voran und die Ausgestaltung des Innovationsfonds ist noch unklar. Welche Möglichkeiten es davon abgesehen noch gibt – z. B. Förderungen durch das Forschungsministerium, die Bundesländer oder die EU – ist Thema unseres Workshops beim Gesundheitsnetzwerker-Kongress am 29. April. Mehr dazu lesen Sie hier.

Und auch darum geht es in unserer heutigen Ausgabe: Programm zur Nikotinentwöhnung vor OP-Termin gestartet. Präventionsgesetz: Neuer Schub für die Betriebliche Gesundheitsförderung? Gesundes Kinzigtal: Netzwerk erleichtert Zugang zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement. Und nicht zuletzt in eigener Sache: Die OptiMedis AG sucht Verstärkung und vergibt ab sofort eine Leitungsposition für den Bereich Business Development / Entwicklungsmanagement Integrierte Versorgung.

Eine spannende Lektüre wünscht

Helmut Hildebrandt Helmut Hildebrandt

Ihr Helmut Hildebrandt

 

Inhalt

Aus den Regionen 

Aus den Regionen

  
Programm zur Nikotinentwöhnung vor OP-Termin gestartet> mehr
8.000 Besucher bei Bochumer Gesundheitsmesse> mehr
Gesundes Kinzigtal: Niedrigschwelliger Zugang zu BGM> mehr
Gesundes Kinzigtal: Neuer Evaluations-Newsletter erschienen> mehr
 
Aus Politik und Verbänden 

Aus Politik und Verbänden

  
Präventionsgesetz: Neuer Schub für die Betriebliche Gesundheitsförderung?> mehr
Ohne Moos nix los! Welche Fördertöpfe können Arztnetze und Verbünde nutzen?> mehr
Neues Institut will vernetzen und Versorgungsansätze vorantreiben> mehr
 
Internationales 

Internationales

  
Nick Goodwin im Interview: „International ist ein echter Aufbruch im Gange“> mehr
Europäische Union: Gesundes Kinzigtal als Best Practice vorgestellt> mehr
 
Neues von OptiMedis 

Neues von OptiMedis

  
DIE ZEIT ist reif fürs Kinzigtal – jetzt online lesen> mehr
www.optimedis.com: englische Website online> mehr
OptiMedis AG braucht Verstärkung: Leitung für den Bereich Business Development / Entwicklungsmanagement Integrierte Versorgung> mehr
 
Termine 

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Presseschau 

Presseschau

  
 
Publikationen 

Publikationen

  
 

Aus den Regionen

Programm zur Nikotinentwöhnung vor OP-Termin gestartet

Die Kooperationspartner bei der Auftaktveranstaltung zu Rauchfrei in den OP.Die Kooperationspartner bei der Auftaktveranstaltung zu Rauchfrei in den OP. Quelle: Michael Bode für Gesundes KinzigtalDas von Gesundes Kinzigtal und dem Ortenau Klinikum entwickelte Programm „Rauchfrei in den OP“ ist gestartet. Raucher sollen mindestens vier Wochen vor einer geplanten Operation vom Nikotin entwöhnt werden. „Das reduziert das Risiko für postoperative Komplikationen wie beispielsweise Herz-, Kreislauf- und Gerinnungsstörungen deutlich", erläutert Dr. med. Michael Neuburger, Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin am Ortenau Klinikum Achern-Oberkirchbei der Auftaktveranstaltung in Offenburg (siehe Bild). Raucher haben nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg im Vergleich zu Nichtrauchern ein sechsmal höheres Risiko für perioperative pulmonale Komplikationen und ein drei- bis sechsfach höheres Risiko für Wundheilungsstörungen.

In den Häusern des Ortenau Klinikums werden jährlich bis zu 3.000 geplante Eingriffe an Rauchern vorgenommen. Darunter fallen Operationen an der Hüfte, dem Kniegelenk, der Bandscheibe oder der Schilddrüse. Die Zeit zwischen Indikationsstellung und OP-Termin beträgt häufig mehrere Wochen, wenn nicht Monate. „Hier setzen wir mit dem Programm an, indem die Raucher über die Risiken einer Operation durch ihren Arzt oder die Klinik frühzeitig informiert und bei der Entwöhnung gezielt unterstützt werden“, berichtet Dirk Konnegen, zuständiger Projektleiter bei Gesundes Kinzigtal. Die Raucher haben zwei Entwöhnungsmethoden zur Auswahl: Akupunktur bei niedergelassenen Ärzten mit entsprechender Zusatzausbildung oder eine Gruppentherapie nach dem Modell des Tübinger Arbeitskreises Raucherentwöhnung. Diese wird in Kooperation mit den Suchtberatungsstellen des baden-württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation angeboten.

Programm für den gesamten Ortenaukreis

An „Rauchfrei in den OP“ beteiligen sich alle neun Standorte des Ortenau Klinikums. Die Kreisärzteschaft im Ortenaukreis unterstützt das Projekt aktiv, mitmachen können alle der mehr als 800 Vertragsärzte im Ortenaukreis. „Um möglichst viele Versicherte zu erreichen, wollen wir das Programm nicht auf die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal beschränken. Es ist ein Präventionsprogramm für den gesamten Ortenaukreis“, betont Helmut Hildebrandt, Geschäftsführer der Gesundes Kinzigtal GmbH und Vorstand der OptiMedis AG. Neben den beiden Partnerkassen von Gesundes Kinzigtal, der AOK Baden-Württemberg und der Landwirtschaftlichen Krankenkasse der SVLFG, beteiligt sich auch die Barmer GEK an dem Programm. Die drei Krankenkassen ersetzen ihren Versicherten die entstandenen Kosten anteilig oder komplett. Das Programm findet aber nicht nur Anklang bei Ärzten und Krankenkassen. Die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter ist davon so überzeugt, dass sie die Schirmherrschaft für „Rauchfrei in den OP“ übernommen hat.

„Rauchfrei in den OP“ bundesweit ausrollen

Die Idee zu „Rauchfrei in den OP“ stammt aus Schweden und lehnt sich an das Programm der dortigen Orthopädenvereinigung „En rökfri Operation“ an. ,Rauchfrei in den OP“ im Ortenaukreis soll eine Initialzündung sein, ähnliche Programme bundesweit zu etablieren. Erste Interessenten gibt es bereits. „Wir wollen gezielt den Zeitraum vor einer geplanten Operation, in der sich der Patient intensiv mit seiner Gesundheit auseinandersetzt, nutzen, um Raucher zu einem dauerhaften Rauchverzicht zu ermutigen. Damit wollen wir eines der sieben nationalen Gesundheitsziele, den Tabakkonsum zu reduzieren, erreichen“, beschreibt Hildebrandt die Motive der Initiatoren. Die nationalen Gesundheitsziele, die unter der Beteiligung von Bund, Ländern und Sozialversicherungsträgern entwickelt wurden, sollen von den Krankenkassen bei den zukünftigen Präventionsanstrengungen berücksichtigt werden. Dies sieht der Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Präventionsgesetz vor. „Das Programm ,Rauchfrei in den OP‘ ist ein weiterer Baustein in unseren Präventionsmaßnahmen gegen den Tabakkonsum. Er erweitert unser bestehendes Programm ,Rauchfreies Kinzigtal‘, das wir 2007 initiiert haben“, erklärt Konnegen.


8.000 Besucher bei Bochumer Gesundheitsmesse

Gesundheitsmesse-BochumGroßer Andrang bei der Bochumer Gesundheitsmesse. Quelle: Marcus Roeske PhotographyDie Bochumer Gesundheitsmesse, organisiert vom Medizinischen Qualitätsnetz Bochum e.V., zieht von Jahr zu Jahr mehr Besucher an: 8.000 Interessierte schauten sich am 22. März 2015 die Ausstellung rund um das Thema Gesundheit an. Schirmherrin der Veranstaltung, die zum vierten Mal stattfand, ist Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz.

Dr. Michael Tenholt, Vorsitzender des MedQN, erklärt, warum sich das Ärztenetz für die Gesundheitsmesse so engagiert: "Unser Ziel ist, im Interesse unserer Patienten möglichst viele Partner aus den Gesundheitssektoren zusammenzubringen. Wir freuen uns sehr, dass die Besucherzahlen von Jahr zu Jahr so ansteigen. Das zeigt, wie hoch der Bedarf bei allen Beteiligten ist."

Krankenhäuser, Apotheken, Krankenfahrdienste, Hörgeräteakustiker, Krankenversicherungen, Pflegedienste, Sanitätshäuser und viele mehr stellten ihre Angebote dar. In 28 medizinischen Vorträgen konnten sich die Besucher über Themen wie Demenz, Reisemedizin, Herzerkrankungen, Zahnmedizin, Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenk, Gynäkologie, Diabetes, Darmkrebs und Osteoporose informieren. Besonders beliebt war das begehbare Lungenmodell. Für den 10. April 2016 ist schon die nächste Messe geplant.


Gesundes Kinzigtal: Niedrigschwelliger Zugang zu BGM

Mann an einer MaschineInsbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben häufig weder Ressourcen noch Know-how für ein strategisches betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Hier setzt Gesundes Kinzigtal nun an. Regionale Betriebe können für eine geringe monatliche Gebühr BGM-Leistungen im Rahmen des Netzwerks Gesunde Betriebe Kinzigtal in Anspruch nehmen. Je nach Unternehmensgröße zahlen die Betriebe eine gestaffelte Monatsgebühr. Dafür erhalten sie teilweise betriebsübergreifend Leistungen wie Vorträge und Workshops zu Themen wie Bewegung, Ernährung und Sucht, Gesundheitstage oder Fachvorträge für Führungskräfte und Personalverantwortliche. Gesundes Kinzigtal organisiert die entsprechenden BGM-Maßnahmen für die Betriebe und vermittelt darüber hinaus arbeitsmedizinische und ergonomische Beratungen und Hilfestellung bei Wiedereingliederung, Sozialberatung und Führungsfragen.

Gesundes Kinzigtal offeriert mit dem Netzwerk auch kleinen Betrieben einen niedrigschwelligen Zugang zum BGM. Die Auftaktveranstaltung, bei der die Initiative Anfang des Jahres vorgestellt wurde, stieß auf reges Interesse. Es haben sich bereits mehrere Unternehmen mit 20 bis 450 Mitarbeitern für die Idee begeistern können und sind Mitglied des Netzwerkes geworden, u.a. der Verpackungs- und Werbemittelhersteller Karl Knauer KG mit 400 Mitarbeitern aus Biberach.

Mehr Informationen zum Netzwerk Gesunde Betriebe Kinzigtal erhalten Sie auf der Website www.gesunde-betriebe.net.


Gesundes Kinzigtal: Neuer Evaluations-Newsletter erschienen

Die Evaluations-Koordinierungsstelle Integrierte Versorgung (EKIV) fasst in einem aktuellen Newsletter zum einen Ergebnisse der ersten Mitgliederbefragung von Gesundes Kinzigtal zusammen, die z.B. zeigen, wie stark sich bestimmte Einzelaspekte der Versorgung auf die Gesamtzufriedenheit der Patienten mit dem Arzt auswirken. Zum anderen stellt sie dar, inwieweit es Gesundes Kinzigtal gelungen ist, eine unerwünschte Risikoselektion zu vermeiden, also nicht bevorzugt die eher gesünderen und jüngeren Versicherten in die Integrierte Versorgung einzuschreiben, sondern sich auf die älteren und kränkeren Versicherten zu konzentrieren.

Die aktuelle Ausgabe des Newsletters in deutscher und englischer Sprache finden Sie hier.

Sie wollen den Newsletter regelmäßig lesen? Melden Sie sich bitte hier an an.


Aus Politik und Verbänden

Präventionsgesetz: Neuer Schub für die Betriebliche Gesundheitsförderung?

Mit dem Präventionsgesetz sollen die Rahmenbedingungen für die betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestärkt werden, um den Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, z. B. demografischer Wandel und Fachkräftemangel, zu begegnen. Für die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) sollen die Präventionsmittel der Krankenkassen ab 2016 auf mindestens zwei Euro pro Versicherten und Jahr erhöht werden. Dies entspricht insgesamt einem Anstieg von derzeit geschätzten 65 Mio. Euro auf 140 Mio. Euro pro Jahr. Weitere Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung im Rahmen des Präventionsgesetzes stellte die Referatsleiterin für Gesundheitsförderung im BMG, Simone Stamme, auf dem Gesundheitskongress des Westens am 26. März in Köln vor:

In den regionalen Koordinierungsstellen sollen Unternehmen Beratung und Unterstützung bei ihren BGF-Maßnahmen erhalten. Bei der Einrichtung der Koordinierungsstellen sollen die Kassen auf bestehende Strukturen, z. B. die der Kammern wie IHK, Handwerkskammern oder der Innungen, zurückgreifen. Hierzu sollen entsprechende Kooperationsvereinbarungen geschlossen werden. Die Koordinierungsstellen sollen u.a. mit den Mitteln der Krankenkassen, die den Mindestbetrag von zwei Euro pro Versicherten und Jahr für BGF-Maßnahmen nicht vollständig verausgaben, finanziert werden.

Durch das Präventionsgesetz sollen zudem die Arbeitsmedizin und die BGF enger zusammenrücken. Betriebsärzte werden in die Ausführung der BGF-Leistungen der Kassen verbindlich einbezogen. Auch werden die Krankenkassen ermächtigt, mit Betriebsärzten Verträge zur Durchführung von Gesundheitsuntersuchungen zur Erfassung von Gesundheitsrisiken oder zur Früherkennung zu schließen. Außerdem sollen betriebliche Präventionsmaßnahmen auf arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren ausgerichtet werden und die nationalen Arbeitsschutzziele, u.a. Verringerung von Muskel-Skelett-Erkrankungen, berücksichtigt werden.

Regionale Gesundheitsnetzwerke: neue Möglichkeiten in der betrieblichen Gesundheitsförderung

Durch die Neuregelungen der betrieblichen Gesundheitsförderung entstehen auch neue Möglichkeiten für regionale Gesundheitsnetzwerke, wie z. B. Arztnetze. Viele KMU haben Bedarf an einem strukturierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) oder an arbeitsmedizinischen Leistungen, verfügen aber über keinen eigenen Betriebsarzt. Regionale Netzwerke können KMU ein professionelles BGM aus einer Hand bieten, durch die im Netz vertretenen Allgemeinmediziner, Arbeitsmediziner, Psychiater oder Orthopäden. Durch Kooperationen mit Physiotherapeuten oder Ernährungsberatern können Netze auch Kompetenzen in den Präventionsschwerpunkten Bewegung und Ernährung abdecken. Dieses ganzheitliche Angebot kann arbeitsmedizinische Dienste, Unterstützung beim betrieblichen Eingliederungsmanagement sowie Gesundheitsuntersuchungen und Vorsorgeleistungen umfassen – und zwar modular oder als Ganzes. KMU haben die Bedarfe, die Netzwerke die Lösungen in Sachen BGM. Gesundes Kinzigtal hat bereits eine entsprechende Initiative Gesunde Betriebe gegründet, wie Sie in dem Artikel „Netzwerk Gesunde Betriebe Kinzigtal ermöglicht Gesundheitsmanagement“ lesen können.

Regionales Präventionsbudget
Mit der nationalen Präventionsstrategie und deren Umsetzung auf Länderebene verstärkt das Präventionsgesetz das einheitliche, gemeinsame und koordinierte Vorgehen der Kassen und der übrigen Sozialversicherungsträger. An den Länderrahmenvereinbarungen sollen erstmals auch die kommunalen Spitzenverbände beteiligt werden. Wir meinen, man sollte diesen Ansatz konsequent in den Kommunen (Landkreise und Städte) umsetzen und in Richtung Public Health weiterdenken. Dann wäre ein regionales Präventionsbudget ein interessanter Steuerungsansatz. Hierdurch könnte die Rolle der Kommunen in der lokalen Prävention gestärkt werden. Dies würde es notwendig machen, die private Krankenversicherung in die Finanzierung von Präventionsmaßnahmen einzubeziehen. So könnte eine populationsorientierte Prävention und Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene realisiert werden. Die Vorteile des Regionalen Budgets wären das Beleben des Settingansatzes, eine stärkere Allokation der Versichertengelder, das Vermeiden von Doppelstrukturen bei den Kostenträgern bzw. zwischen GKV und PKV sowie die Minimierung des Wettbewerbsgedankens in der Prävention.
Eine regionale Steuerungsgruppe mit Vertretern der Kommune, der Kranken- und Pflegekassen sowie der Verbände der Leistungsträger und -empfänger könnte für das regionale Budget verantwortlich zeichnen. Der regionalen Steuerungsgruppe würde die Planung, Steuerung, Umsetzung und Leistungsbewilligung auf kommunaler Ebene obliegen. Die auf Länderebene bestehenden Strukturen in der Gesundheitsförderung könnten die regionalen Gremien konzeptionell unterstützen und die Präventionsmaßnahmen steuern und bewerten.


Ohne Moos nix los! Welche Fördertöpfe können Arztnetze und Verbünde nutzen?

Die Förderung von Arztnetzen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) nach §87b Absatz 2 kommt nur schleppend voran. Ob und inwieweit das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz dies ändern wird, bleibt abzuwarten. Doch Arztnetze müssen nicht allein auf die KVen hoffen, wenn sie Fördermittel für das Anschieben innovativer Projekte oder den Aufbau neuer Versorgungsstrukturen benötigen. Netzen und anderen Verbünden steht eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten jenseits der KV offen. Aktuell ist natürlich der Innovationsfonds in aller Munde. Die genaue Ausgestaltung des Fonds und die Kriterien sind allerdings noch nicht bekannt.

Darüber hinaus lohnt auch der Blick in die Länder. Einzelne Bundesländer wie Niedersachsen fördern Gesundheitsregionen mit bis zu 100.000 Euro. Das Land will damit die wohnortnahe Gesundheitsversorgung und die Gesundheitsförderung stärken. Hierzu werden innovative Gesundheitsprojekte über die Kommunen bis Ende 2017 gefördert.

Die Länder sind aber auch Ansprechpartner, wenn es um die EU-Fördermitteltöpfe für Soziales (ESF) und Regionalentwicklung (EFRE) geht. Das NRW-Gesundheitsministerium kofinanziert mit Mitteln des EFRE innovative Projekte im Gesundheitswesen, die die sektorübergreifende gesundheitliche und pflegerische Versorgung, die bedarfsgerechte Versorgung im Quartier oder telemedizinische Anwendungen optimieren. Hierfür stellt das Land bis 2020 knapp 40 Mio. Euro zur Verfügung.

Weiterhin können Arztnetze auch Partner bei Förderprogrammen des Bundes, insbesondere des Forschungsministerium (BMBF), werden. So werden z. B. im Kinzigtal derzeit im Rahmen des Projektes „Selbstbestimmt und sicher“ Ambient Assisted Living-Anwendungen für ältere Patienten in der häuslichen Umgebung erprobt. Das BMBF gibt regelmäßig neue Forschungsförderprogramme bekannt, die auch für den Versorgungs- und Medizin-Sektor infrage kommen.

Im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020, das alle forschungs- und innovationsrelevanten Förderprogramme der Kommission zusammenfasst, werden bis zum Jahr 2020 Förderprogramme u.a. zu den Themen Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen ausgeschrieben. Dabei spielt der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) eine wichtige Rolle. Hier gilt allerdings: große Fördersummen, große Aufwendungen.

Neben den Gebietskörperschaften bieten auch Stiftungen interessante Förderprogramme im Gesundheitswesen, z. B. die Robert-Bosch-Stiftung mit dem Förderprojekt PORT (Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung). In diesem Programm sollen lokale Gesundheitszentren, wie vom Sachverständigenrat in seinem letzten Gutachten vorgeschlagen, gefördert werden.

Diese Fördertöpfe bieten Netzen und anderen Verbünden im Gesundheitswesen neue Chancen. Dem stehen aber auch Herausforderungen entgegen. Viele Netze haben keine oder nur wenig Erfahrung mit Förderprogrammen. Wo finde ich das richtige Programm für mein Projekt? Mit wem kann ich kooperieren? Wie beantrage ich die Mittel? Wie hoch ist die Ko-Finanzierung? Worauf muss ich bei der Projektumsetzung zu achten? Wie weise ich die korrekte Verwendung der Mittel nach?

Es gibt eine Vielzahl von Fragen, auf die wir in einem praxisnahen Workshop im Rahmen des 10. Kongresses für Gesundheitsnetzwerker Antworten geben wollen. Der Workshop „Ohne Moos nix los! Welche Fördertöpfe bieten Ärzten und Gesundheitsnetzen neue Chancen“ findet am Mittwoch, den 29. April (15:45-17:15 Uhr) statt.
Wir werden Ihnen dort einen Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten geben. Dr. Bernadette Klapper, Stellv. Bereichsleiterin Gesundheit und Wissenschaft bei der Robert-Bosch-Stiftung, wird über die Förderprogramme ihrer Stiftung berichten. Reinhard Hammerschmidt, Senior-Berater mit Schwerpunkt auf ITK-Anwendungen im Gesundheitswesen, wird darstellen, welche Anforderungen Netze bei Förderprogrammen erfüllen sollten. Er wird hierbei insbesondere auf seine Erfahrungen mit EFRE und anderen EU-Programmen eingehen.
Hier gelangen Sie zum Programm und zur Anmeldung des 10. Kongresses für Gesundheitsnetzwerker. Ihre Fragen zum Workshop beantwortet Ulf Werner (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).


Neues Institut will vernetzen und Versorgungsansätze vorantreiben

Logo Gesundheitssystem EntwicklungEnde vergangenen Jahres wurde in Berlin das "Institut für Gesundheitssystem-Entwicklung" gegründet, um neue Versorgungsideen und Strukturansätze zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssystems vorzustellen, im politischen Raum zu diskutieren und gegebenenfalls die Implementierung in den Versorgungsablauf zu unterstützen. Dr. Albrecht Kloepfer, Gründer und Leiter des Instituts, sieht hier deutlichen Optimierungsbedarf. Innovative Ansätze hätten in unserem selbstverwalteten Gesundheitssystem bislang kaum eine Chance.

Mit seiner Web-Plattform www.gesundheitssystem-entwicklung.de und regelmäßigen Veranstaltungen will Kloepfer Akteure aus den verschiedenen Bereichen zusammenführen. Eine Reihe von Partnern, u.a. die OptiMedis AG, werden ihre Ideen in das neue Netzwerk einbringen.


Internationales

Nick Goodwin im Interview: „International ist ein echter Aufbruch im Gange“

Der englische NHS will die Gesundheitsversorgung weiter in Richtung Integration reformieren. Vor wenigen Tagen gab Chief Executive Simon Stevens 29 „Vorreiter-Regionen“ bekannt, die Vorbild für die künftige Gesundheitsversorgung in England sein könnten. Innerhalb der kommenden fünf Jahre sollen in diesen sogenannten „Vanguard Areas“ die Strukturen, die Prozesse und die Zusammenarbeit zwischen den Sektoren sowie mit den Gemeinden mit Unterstützung durch den NHS und als Teil eines „Five Year Forward View“ weiter verbessert werden. Die Patienten sollen enger einbezogen und der Zugang zu speziellen fachärztlichen Leistungen wie z.B. Dialyse erleichtert werden. Die Integration kann dabei so weit gehen, dass sie durch Managementorganisationen organisiert wird oder sogar auch zu gesellschaftsrechtlich integrierten neuen „Gesamtversorgern“ führt. Ein 200 Mio £ „Transformation Fund“ soll die Veränderung begleiten. Anhand begleitender Evaluationen will der NHS herausfinden, welche Projekte und Organisationsformen sich als Vorbild für die gesamte Gesundheitsversorgung eignen.

The King’s Fund, ein renommierter englischer Thinktank, der die Gesundheitsversorgung in England verbessern will, war in die Debatte um die „Vanguard Areas“ einbezogen und unterstützt selbst einige der ausgewählten Projekte. Wir sprachen mit Dr. Nick Goodwin, Senior Associate bei The King’s Fund und Direktor der International Foundation for Integrated Care (IFIC) anlässlich der 15. International Conference for Integrated Care in Edinburgh.

Nick GoodwinDr. Nick Goodwin. Quelle: International Foundation for Integrated CareMr. Goodwin, The King’s Fund unterstützt die Pläne zur Förderung der „Vanguard Areas“. Was erhoffen Sie sich von dem Wandel auf der lokalen Ebene?

Der Chief Executive des NHS, Simon Stevens, kommt aus dem Umfeld von United Healthcare (USA) und hat daher viele Erfahrungen mit „Integrated Delivery Systems“ und der Ausrichtung der Obama-Administration auf die Förderung von „Accountable Care Organisations“. Die große Herausforderung wird sein, ob das sehr bürokratisch und streng hierarchisch organisierte Versorgungssystem in England sich auf eine heterarchische Zusammenarbeit verschiedener Professionen und Einrichtungen auf kleinerer regionaler Ebene verständigen kann sowie lokale Unterschiede zulassen und die Patienten als aktive Partner einbeziehen kann. Hier sehe ich die größten Schwierigkeiten.

Welche Projekte halten Sie für besonders Erfolg versprechend und warum?

Die „Vanguards“ erhalten zwar mehr Freiheiten in der Selbstorganisation, die Budgets verschiedener Sektoren können darin integriert werden, aber sie bekommen – soweit bisher definiert – kein zusätzliches Geld für das „Change Management“ außer kostenloser Beratung. Die Gefahr besteht, dass die Projekte an dem Investitionsbedarf scheitern, der immer mit dem Aufbau neuer Strukturen verbunden ist. Drei Formen sollen erprobt werden:

Den Modellen der ersten und der dritten Gruppe gebe ich zwar gute Realisierungschancen, aber sie sind eher inkrementelle Veränderungen. Besonders interessant, aber auch herausfordernd finde ich die Lösungen aus der zweiten Gruppe.

Sie waren gerade mit einer Delegation für mehrere Tage in Baden-Württemberg, um sich die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal vor Ort anzuschauen. Was können wir von den englischen Projekten lernen, was können die Engländer von uns lernen?

Die Business-Architektur von Gesundes Kinzigtal hat mich wirklich beeindruckt. Ich hatte ja auch im Vorhinein schon viel davon gehört und gelesen, aber erst jetzt habe ich das Business Modell und die dadurch ausgelösten positiven Anreize für eine Verbesserung der Qualität der Versorgung und der Erhaltung der Gesundheit so richtig verstanden. Besonders interessant: Das Modell lässt sich eigentlich völlig unabhängig von dem jeweiligen Gesundheitssystem (ob Krankenkassen oder staatliches System) entwickeln, man braucht nur eine verlässliche Quelle für die jeweiligen nationalen Versorgungskosten pro Person und Morbidität und dann die Erfassung der Ist-Ausgaben pro Person in einer Region. Die geplanten PACs könnten auf dieses Modell zurückgreifen, wenn der NHS ihnen diese Freiheit auch tatsächlich gibt.

Sehr vergleichbar mit unseren Herausforderungen in England ist immer noch die zu geringe Zusammenarbeit mit den kommunalen Diensten und den jeweiligen durch Dritte finanzierten anderen Unterstützungseinrichtungen, etwa den Berufsgenossenschaften, der Rentenversicherung etc. Aber auch dafür ist Kinzigtal insofern etwas weiter als wir, als zumindest schon die regionale Managementgesellschaft existiert, die bei uns mit den PACs erst aufgebaut werden soll.

Als Direktor der International Foundation for Integrated Care habe Sie einen guten Überblick über die internationale Entwicklung zukunftsweisender regionaler Gesundheitsversorgung. Wie stellen sich die „Vanguard Areas“ oder Projekte wie Gesundes Kinzigtal in diesem Kontext dar?

Ich glaube, wir kommen nicht umhin, die Gesundheitsversorgung stärker auf einer „Meso-Ebene“ zu organisieren, also bei einer Regionsgröße von rund 50.000 bis 150.000 Einwohnern, die noch eine Überschaubarkeit und Nähe garantiert. Nationale Administrationen können nicht den Spirit generieren, den eine lokale Zusammenarbeit entwickeln kann. Aber: Nur neue zusätzliche Infrastruktur zu schaffen, reicht nicht aus. Wir kennen aus dem NHS zur Genüge, wie sich da neue Bürokratien aufbauen lassen. Deshalb hat mich der Ansatz von Gesundes Kinzigtal so inspiriert. Nach einer einmaligen Investition finanziert sich die regionale Infrastruktur allein aus den relativen Einsparungen. So wird verhindert, dass sich überflüssige, keine Ergebnisse produzierende Bürokratie aufbaut. Und je mehr Gesundheit für die regionale Bevölkerung erreicht wird, je besser der Progression von Krankheiten vorgebeugt werden kann, je sorgsamer mit Arzneimitteln, Ernährungs- und Bewegungsveränderungen umgegangen wird, je besser die lokalen Daten dann auch in Relation zu den nationalen zur gezielten Veränderung genutzt werden, umso höher ist das Ergebnis. Einfach fabelhaft. Solchen Entwicklungen gehört angesichts der demografischen Entwicklungen und der Herausforderungen durch die stetig möglichen Kosten- und Leistungssteigerungen im klassischen System der „Fee for service-Systeme“ die Zukunft, davon bin ich fest überzeugt.

Auf der 15. International Conference for Integrated Care in Edinburgh hat die WHO ihre „Global Strategy on people-centred and integrated health services“ vorgestellt. Welchen Eindruck haben Sie von der Dynamik der Entwicklung hin zu einer stärker integrierten Versorgung?

Nach meiner Einschätzung ist international gerade ein echter Aufbruch im Gange. Die Probleme sind ja eigentlich überall ähnlich. Die sozialen und arbeitsbedingten Ursachen von Krankheiten, die chronischen Erkrankungen und die steigenden Krankenhauskosten erfordern einfach ein anderes Versorgungs- und Finanzierungskonzept. Das reicht von Neuseeland über Singapur, China, Kasachstan bis nach Europa und von dort weiter nach Kanada und über USA, Mexiko bis nach Südamerika. Nur der afrikanische Kontinent hat gerade gegenwärtig noch andere, dringendere Herausforderungen.

Einige Regionen gehen sogar noch weiter. So hat die schottische Regierung auf der Konferenz ihre Pläne vorgestellt, wie ab dem 1. April dieses Jahres sogar die Budgets der Gesundheitsversorgung und der pflegerischen und sozialen Versorgung zunehmend zusammengelegt werden sollen. Wie vorhin schon angedeutet liegt die Herausforderung jetzt darin, wie wir von einem leistungs-, mengen- und zuständigkeitsbezogenen System zu einem auf das Ergebnis, die Gesundheit und die entwickelte Lebensqualität bezogenen System oder – wie man es im englischen kürzer sagen kann – von einem „volume“- zu einem „value“-Modell kommen können.

Vielen Dank für das Gespräch.


Europäische Union: Gesundes Kinzigtal als Best Practice vorgestellt

Die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal wurde bei einem Workshop des Instituts für technologische Zukunftsforschung (IPTS) der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (DG JRC) am 17. März 2015 als Best Practice-Beispiel ausgewählt. Es ging dabei um regionale Initiativen zu einer neuen Form der Kooperation von Arztpraxen und anderen Berufsgruppen mit den Menschen der Region, ihren Netzwerken und Gemeinschaftsaktivitäten in der Verbesserung der Gesundheit vor Ort. Hervorgehoben wurden besonders das Finanzierungsmodell von Gesundes Kinzigtal sowie die Einführung und Nutzung einer zentralen Patientenakte.

Um der Kostenentwicklung einer zu stark auf wirtschaftliche Einzelinteressen und die Akutversorgung ausgerichteten Medizin im Kontext der demografischen Entwicklung Herr werden zu können, sieht die Europäische Kommission eine Verbreitung von Lösungen wie Gesundes Kinzigtal und die optimale Nutzung moderner eHealth-Technologien als absolut zwingend an. Ziel des Workshops war es deshalb, Leitlinien für die erfolgreichere Entwicklung von derartigen Lösungen zu formulieren und dazu die Hindernisse und Herausforderungen zu evaluieren und von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Zu den Teilnehmern gehörten 14 Vertreter von Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Pilotprojekten der Integrierten Versorgung aus den Ländern der Europäischen Union.

Den Case Study-Report der Europäischen Kommission über Gesundes Kinzigtal gibt es hier als pdf-Datei zum Download.


Neues von OptiMedis

DIE ZEIT ist reif fürs Kinzigtal – jetzt online lesen

DIE ZEIT Artikel Gesundes Kinzigtal 20150129Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat in ihrer Ausgabe vom 29. Januar ausführlich über Gesundes Kinzigtal berichtet – jetzt ist der Artikel auch auf ZEIT ONLINE erschienen.

Die Journalistin Christiane Grefe war im vergangenen Jahr für zwei Tage in Schwarzwald, um sich im Kinzigtal über die Arbeit unseres Versorgungsmodells zu informieren. Sie sprach mit allen relevanten Akteuren (Ärzten, Patienten, Krankenkassen u.v.m.) über den Nutzen und die Effekte der Integrierten Versorgung und beschreibt in ihrem Artikel, „wie man gleichzeitig Kranke heilen und Kosten sparen kann“. Sie zitiert u.a. Ferdinand Gerlach, den Vorsitzenden des Sachverständigenrats der Bundesregierung für das Gesundheitswesen, der in Gesundes Kinzigtal ein „Zukunftslabor für ganz Deutschland“ sieht.


www.optimedis.com: englische Website online

Das Interesse an OptiMedis und Gesundes Kinzigtal ist auch im Ausland groß und die Mitarbeit in internationalen Projekten nimmt immer mehr zu. Deshalb ist nun nach der niederländischen Webseite des OptiMedis-Ablegers OptiMedis Nederland B.V. (Link auf www.optimedis.nl) auch eine internationale Webseite der OptiMedis AG online. Unter www.optimedis.com finden Sie Informationen zu unserer Arbeit in Deutschland wie auch in internationalen Forschungsprojekten. Künftig wird auch ein englischsprachiger Newsletter verschickt werden.


OptiMedis AG braucht Verstärkung: Leitung für den Bereich Business Development / Entwicklungsmanagement Integrierte Versorgung

Die OptiMedis AG will ihr Team in Hamburg weiter verstärken und vergibt ab sofort eine Leitungsposition für den Bereich Business Development / Entwicklungsmanagement Integrierte Versorgung.

Ihre Aufgaben

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Wenn Sie an dieser Aufgabe interessiert sind, bewerben Sie sich bitte mit vollständigen Unterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und des frühestmöglichen Eintrittstermins per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ihre Ansprechpartnerin ist Helga Kempert-Lordemann, Leiterin Organisation, Prokuristin, OptiMedis AG.

Die Stellenanzeige zum Download finden Sie hier.


Termine

Anfang 2015 nehmen der Vorstand und die Mitarbeiter der OptiMedis AG und der Gesundes Kinzigtal GmbH wieder als Redner an Kongressen teil. Sie hören und treffen uns:

Kongress für Gesundheitsnetzwerker, 29.-30. April 2015
Die OptiMedis AG richtet das Seminar aus „Ohne Moos nix los! Welche Fördertöpfe bieten Ärzte- und Gesundheitsnetzen neue Chancen?“

Salut! Der Gesundheitskongress in Saarbrücken, 6.-7. Mai 2015
Vortrag Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG:
Forum „Sektoren sind Vergangenheit: Blühende Versorgungslandschaften und ihre Akteure“
Moderation Helmut Hildebrandt, Vorstand OptiMedis AG:
Forum „Der Patient: sicher – souverän – gesteuert?!“
Mit dabei: Kollegen unserer kooperierenden Netze Gesundes Kinzigtal, GeHoSa, GENESA und GENEVA

58. Österreichischer Kongress für Krankenhausmanagement, 11.-12. Mai 2015, Eisenstadt
Vortrag Dr. Alexander Pimperl, Leiter Controlling & Health Data Analytics, OptiMedis AG:
Aufbau nachhaltiger Strukturen für die Integrierte Versorgung – Modellprojekt Gesundes Kinzigtal

Die aktuellen Terminankündigungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Website oder können Sie bequem per RSS abonnieren.


Presseschau

Hier finden Sie überregionale Berichte aus der Fach- und Publikumspresse zu den Aktivitäten von OptiMedis oder Gesundes Kinzigtal.

Programm zum Nikotinentzug vor OP startet
Ärzte Zeitung, 27.02.2015

Alter schützt vor Fitness nicht
Die Zeit, 29.01.2015

Baden-Württemberg: Ärztenetz im Kinzigtal von KV anerkannt
Ärzte Zeitung, 17.12.2014

Die Links zu allen Artikeln finden Sie auf der OptiMedis-Website.


Publikationen

Hier finden Sie aktuelle Veröffentlichungen von Mitarbeitern und Leistungspartnern von Gesundes Kinzigtal und OptiMedis sowie Veröffentlichungen, in denen wir erwähnt werden:

Hildebrandt, H., Pimperl, A., Schulte, T., Hermann, C., Riedel, H., Schubert, I., Köster, I., Siegel, A., Wetzel, M. (2015): Triple-Aim-Evaluation in der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal – Gesundheitszustand, Versorgungserleben und Wirtschaftlichkeit. In: Bundesgesundheitsblatt 2015, online veröffentlicht am 5. Februar 2015.

Schulte, T., Siegel, A., Pimperl, A., Roth, M., Hildebrandt, H. Patientenorientierung und -aktivierung: Auswirkungen auf die Ergebnisqualität in der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal. In: Amelung, V. et al. (Hrsg.) (2015) Patientenorientierung. Schlüssel für mehr Qualität. MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Berlin.

Alderwick, H., Ham, C., Buck, D. (2015). Population health systems. Going beyond integrated care. The King's Fund.

Hildebrandt, H. (2015). Versorgungskonzepte der Zukunft: Regionale Gesundheitsversorgungsunternehmen international in der Entwicklung. In Winfried Zapp (Ed.), Krankenhausmanagement (1. Auflage 2015.). Stuttgart: W. Kohlhammer GmbH.

Pimperl, A., Schreyögg, J., Rothgang, H., Busse, R., Glaeske, G., & Hildebrandt, H. (2014). Ökonomische Erfolgsmessung von integrierten Versorgungsnetzen – Gütekriterien, Herausforderungen, Best-Practice-Modell. Das Gesundheitswesen.

Alle zuvor erschienenen Veröffentlichungen finden Sie auf unserer Webseite unter www.optimedis.de/publikationen.