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OptiMedium Dezember 2015

Neues von OptiMedis

Faktoren für erfolgreiche Förderprojekte

Innovationsfonds CoIm November trafen sich in Köln knapp 40 Praktiker und Experten aus dem Gesundheitswesen bei unserer Veranstaltung „Innovationsfonds & Co. – mit Fördermitteln Versorgungsprojekte erfolgreich realisieren!“, um neue Förderwege für innovative Versorgungsprojekte zu erörtern (siehe Foto). Nach einer Einführung in verschiedene Förderprogramme auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene stellten die Vertreter von drei Arztnetzen (Gesundes Kinzigtal, Solimed, Gesundheitsnetz Frankfurt/Main) in Arbeitsgruppen dar, wie sie Fördermittel erfolgreich beantragt haben und worauf dabei zu achten ist. In den jeweiligen Arbeitsgruppen wurden Heraus- und Anforderungen an erfolgreiche Förderprojekte intensiv diskutiert und herausgearbeitet.

Die Teilnehmer erarbeiteten abschließend Regeln für erfolgreiche Förderprojekte, die entlang der Phasen eines Projektes strukturiert werden können: Anbahnung, Förderantrag, Umsetzung und Transfer. Über alle Förderprogramme hinweg konnten Gemeinsamkeiten identifiziert werden, die einen erfolgreichen Förderprojektverlauf gewährleisten. Eine Auswahl finden Sie hier:

Anbahnung

  • Monitoren Sie einschlägige Websites oder Newsletter, um zeitnah über relevante Ausschreibungen informiert zu sein.
  • „Lesen“ Sie den politischen Kontext hinter der Ausschreibung.
  • Die richtigen Partner machen einen Antrag und das Konsortium/Netzwerk stark.
  • Legen Sie frühzeitig Organisations- und Prozessregeln zwischen den Partnern fest.

Förderantrag

  • Liefern Sie beim Antragschreiben das, was der Fördergeber abfragt und verlangt.
  • Das eigene Versorgungskonzept oder -projekt muss zur Ausschreibung passen.
  • Projektträger oder offizielle Informationsstellen bieten häufig sehr gute Unterstützung.
  • Gerade Neueinsteiger tun gut daran, zunächst einmal in erfahrenen Gruppen „mitzuschwimmen“.

Umsetzung

  • Für Projektleitung und -management benötigen Sie Know-how und Ressourcen, um Zeit, Kosten und Qualität im Blick zu haben.
  • Sichern Sie eine strukturierte und informelle Kommunikation unter den Partnern.
  • Seien sie anpassungsfähig an die realen Bedingungen des Projektes.

Transfer

  • Denken Sie den Transfer in die Praxis von Anfang an mit, damit das Projekt mit dem Ende der Förderung nicht stirbt.
  • Mithilfe von Geschäftsplänen und Kosten-Nutzen-Nachweisen können Sie Evidenz generieren, die für zukünftige Kostenträger relevant ist.
  • Sichern Sie die Existenz ihres Konsortiums bzw. Netzwerks auch über das Projektende hinaus.

Mithilfe dieser Regeln und eines strukturierten Vorgehens erhöhen Sie ihre Erfolgsaussichten in Förderprojekten. Ebenso helfen ihnen professionelle Partner bei der erfolgreichen Antragstellung bis hin zum Transfer in den Markt oder in die Versorgung. Bei Interesse oder Fragen an Projektunterstützung wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.