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OptiMedium Dezember 2018

Aus den Regionen

Südhessen: Robert Bosch Stiftung fördert Aufbau eines Primärversorgungszentrums

LaDaDiV.l.n.r.:Ulf Werner (OptiMedis), Pelin Meyer (MVZ-Geschäftsführung und Be-triebsleitung der Kreiskliniken), Klaus Peter Schellhaas (Landrat) und Dr. med. Jürgen Oldenburg (OptiMedis) freuen sich über die Förderung der Robert Bosch Stiftung. Foto: Landkreis Darmstadt-DieburgIm Rahmen des Förderprogramms „supPORT – Auf dem Weg zu Patientenorientierten Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung den hessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg dabei, das Zentrum der Medizinischen Versorgung (MVZ) in Ober-Ramstadt zu einem so genannten Primärversorgungszentrum weiterzuentwickeln. Eine Expertenjury hat in einem mehrstufigen Verfahren aus rund 100 Bewerbungen acht supPORT-Vorhaben ausgewählt. "Wir freuen uns über die Anerkennung als innovatives kommunales Gesundheitszentrum. Unser MVZ kann eine Blaupause für weitere medizinische Zentren in privater oder kommunaler Trägerschaft im Landkreis sein“, unterstreicht Pelin Meyer, Geschäftsführerin des Zentrums für Medizinische Versorgung GmbH und Betriebsleiterin der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. Ziel ist unter anderem, die im MVZ angestellten Ärzte bei der Patientenversorgung durch nicht-ärztliche Berufsgruppen zu entlasten. Dazu zählen nicht-ärztliche Praxisassistentinnen (NäPa), die delegierbare Aufgaben wie Hausbesuche übernehmen, und eine examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, die als Case Managerin die Versorgung alter multimorbider Patienten koordinieren soll. „Die Alterung der Patienten und die steigende Zahl chronischer Erkrankungen bei einer sinkenden Zahl von Fachkräften erfordern neue Versorgungskonzepte“, betont Ulf Werner, zuständiger Projektleiter bei OptiMedis.

Geriatrische Versorgung wird sektorübergreifend organisiert

Besonders wichtig bei der Diagnostik und Therapie alter multimorbider bzw. geriatrischer Patienten sind eine enge Zusammenarbeit und Koordination über die Berufs- und Sektorengrenzen hinweg. Das von OptiMedis mitentwickelte geriatrische Versorgungskonzept regelt die dazu notwendige Abstimmung zwischen Hausärzten, dem MVZ Ober-Ramstadt als geriatrische Schwerpunktpraxis, geriatrischer Klinik sowie Physio- und Ergotherapeuten im Landkreis. Die Case Managerin wird die Versorgung koordinieren und die Versorgungspläne der Patienten überwachen. Mithilfe des geriatrischen Versorgungspfades sollen die Selbständigkeit und Alltagsfunktionalitäten der geriatrischen Patienten erhalten und unnötige Einweisungen in Pflegeheime oder in die geriatrische Klinik des Kreises vermieden werden. Ein weiteres Element bei der Versorgung älterer Menschen wird die Kooperation zwischen dem MVZ und dem Pflegestützpunkt Darmstadt-Dieburg sein, der gemeinsam von Landkreis und Kranken- und Pflegekassen getragen wird. Unter anderem ist eine schnellere Überleitung der MVZ-Patienten, die Beratungs- und Unterstützungsbedarfe haben, in Richtung Pflegestützpunkt angedacht.  

Weitere Informationen zum Vorhaben finden Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der OptiMedis AG.