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Aktuelles | OptiMedis AG

OptiMedium Februar 2019

OptiMedium Februar 2019

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn ältere Patienten aus dem Pflegeheim ins Krankenhaus kommen, besteht immer die Gefahr, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert – sei es durch die psychische Belastung, Infektionen oder zu lange Immobilisation. Viele Hospitalisierungen wären sicherlich vermeidbar, aber welche sind das? Welche neuen Strukturen bräuchten wir dafür? Und wie müsste das Fachpersonal geschult werden? Diese spannenden und für die Finanzierbarkeit der Gesundheitsversorgung relevanten Fragen untersuchen wir zurzeit gemeinsam mit der Universität Witten/Herdecke und werden dabei vom Innovationsfonds gefördert.

Ein weiteres interessantes Projekt ist das vom Bundesforschungsministerium und dem Land Nordrhein-Westfalen geförderte Vorhaben „münster.land.leben“, wo es darum geht, Gesundheit und Teilhabe im ländlichen Raum zu stärken. OptiMedis gehört zu den Kooperationspartnern der FH Münster für den Aufbau eines „Gesundheitsnetzwerks Westmünsterland“ und wird unter anderem Daten erheben und Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Und auch im europäischen Ausland geht es gut voran: Gemeinsam mit unseren belgischen Partnern haben wir ein Joint Venture gegründet – die OptiMedis BE BVBA. Erste Verträge in Richtung integrierter, digitaler Versorgungsnetzwerke sind bereits geschlossen.

Was es sonst noch Neues gibt? Das DNGfK bietet ein spannendes neues Seminar zum Thema „BGM in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen – wie wird es zum Erfolg?“ und im Gesundheitskiosk Billstedt/Horn werden Krebspatienten seit kurzem von einer Onkolotsin unterstützt.

Wir freuen uns über Ihr Feedback und wünschen viel Spaß beim Lesen!

Dr. Alexander Pimperl

 

Ihr Alexander Pimperl
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender OptiMedis

 

 

 

 

Gesamtausgabe des OptiMediums als PDF

 

 

Aus den Regionen 

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„münster.land.leben“: Gesundheit und Teilhabe im ländlichen Raum stärken

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Neues Angebot im Gesundheitskiosk Billstedt/Horn: Onkolotsin berät Krebspatienten

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Start für Innovationsfondsprojekt: Pflegeheimbewohner im Krankenhaus – welche Fälle sind vermeidbar?

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Aus Politik und Verbänden 

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Neues DNGfK-Seminar: BGM in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen – wie wird es zum Erfolg?

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bvmd-Positionspapier: Gut vernetzt gegen Haus- und Landärztemangel

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OptiMedis 

Neues von OptiMedis

  

Pflegereport 2018 der DAK-Gesundheit: OptiMedis analysiert Daten zu Pflegebedürftigen

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Internationales 

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OptiMedis gründet mit belgischen Partnern Joint Venture

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EU-Projekt rückt Selbstmanagement-Interventionen in den Fokus: Patienten und internationale Experten arbeiten Hand in Hand

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19th International Conference on Integrated Care: Gemeinsame Kultur für den Wandel schaffen

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Schlaglichter 

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Integrierte geburtshilfliche Versorgung in Baden-Württemberg: OptiMedis entwirft Maßnahmenkatalog und begleitet Studienreise in die Niederlande

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Binationales Gespräch im Video: Entwicklung und Skalierung Integrierter Versorgungssysteme in Deutschland und Großbritannien am Beispiel Gesundes Kinzigtal

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Termine 

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Aus den Regionen

„münster.land.leben“: Gesundheit und Teilhabe im ländlichen Raum stärken

WestmünsterlandProjektpartner der FH Münster und OptiMedis beim ersten Treffen zum Teilvorhaben „Gesund-heitsnetzwerk Westmünsterland“. Foto: FH Münster/PressestelleJe kleiner ein Ort ist, desto größer die Herausforderung, die Gesundheitsversorgung und -förderung für die Menschen in erreichbarer Nähe zu gewährleisten und Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in Gang setzen. Zukunftsweisende Lösungsansätze werden im Vorhaben „münster.land.leben“ entwickelt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit dem Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der „Innovativen Hochschule“ geförderte Vorhaben will das Versorgungsproblem an der Wurzel packen und zukunftsweisende Lösungsansätze entwickeln. Gemeinsam mit mehr als 70 Partnern aus der Region – unter anderem Krankenhäusern, ehrenamtlichen Initiativen und Landkreisen – hat die FH Münster Anfang 2018 insgesamt 13 Teilvorhaben ins Leben gerufen.

Die OptiMedis AG ist eine von zehn Kooperationspartnern der FH Münster im Teilvorhaben „Gesundheitsnetzwerk Westmünsterland“. Ziel des Vorhabens ist die Kartierung bestehender Strukturen sowie der Aufbau eines Netzwerkes für Gesundheitsförderung und Prävention im Landkreis Borken. Zudem sollen Transferhemmnisse identifiziert und gemeinsam mit den Partnern Strategien zu deren Abbau erarbeitet werden. OptiMedis unterstützt das Projekt bei der Erhebung und Bearbeitung von Daten und stellt Infrastruktur, Know-how und ihr Netzwerk zur Verfügung. Beim ersten Treffen im Dezember 2018 legte das neue Team, bestehend aus Mitarbeitern der FH Münster und OptiMedis, die ersten Schritte fest – unter anderem ging es um die Datenanalyse, die notwendig ist, um den Status hinsichtlich Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention im Kreis Borken zu ermitteln. „Mit den konkreten Daten würde auch sichtbar werden, wo genau die Unterschiede innerhalb der Verfügbarkeit von Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung liegen und woran es im Kreis Borken hapert“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Marcellus Bonato. Eine interaktive Karte wäre ein nächster Schritt. „Wir greifen dabei auf die Expertise der OptiMedis AG bei der Versorgungsanalyse wie auch im Bereich Netzwerkaufbau zurück“, unterstreicht Bonato.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite vom Gesundheitsnetzwerk Westmünsterland.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Corinna Gréa, Wissenschaftliche Mitarbeiterin münster.land.leben (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040 22621149 0).


Neues Angebot im Gesundheitskiosk Billstedt/Horn: Onkolotsin berät Krebspatienten

Billstedt-HornOliver Manske (Versorgungsmanager), Anja Weber (Onkolotsin), Prof. Andrea Morgner-Miehlke (stellv. Direkto-rin UCCH), Avin Hell (Kommunikation UCCH) und Alexander Fischer (Geschäftsführer Gesundheit für Bil-lstedt/Horn). Foto: Gesundheit für Billstedt/HornDer Gesundheitskiosk Billstedt/Horn und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) kooperieren bei der Betreuung von Krebspatienten und ihren Angehörigen. Gestartet wurde das Onkolotsen-Programm vom Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH). Es sieht vor, dass eine geschulte Fachkraft die Betroffenen am UKE und im Gesundheitskiosk berät und unterstützt.

„In unseren unterversorgten Stadtteilen finden Krebspatienten kaum qualifizierte Beratungsangebote. Fachärzte für Onkologie gibt es hier gar nicht“, sagt Oliver Manske, Versorgungsmanager der Gesundheit für Billstedt/Horn UG. „Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir in Zusammenarbeit mit unserem Ärztenetz Billstedt-Horn durch die Onkolotsin ab sofort ein regelmäßiges, qualifiziertes Beratungsangebot anbieten können.“ Dabei geht es um Informationen zur Erkrankung, Beratungen bei sozialrechtlichen Themen und Vermittlung ergänzender Beratungsangebote wie Ernährungsberatung. „Gleichzeitig können auch Hilfestellungen bei familiären Fragen gegeben werden, zum Beispiel zum Umgang von Angehörigen mit der Krankheit“, erklärt Manske.

Anja Weber ist die erste Onkolotsin in Hamburg. „Patienten und ihre Angehörigen haben in jeder Phase der Krebserkrankung immer wieder viele Fragen. Ich möchte dabei helfen, Antworten auf diese Fragen zu geben und die richtigen Ansprechpartner in unserem komplexen Gesundheitssystem zu finden. So berate ich beispielsweise in der Vorbereitung auf Arztgespräche, in der Kommunikation mit den Krankenkassen oder helfe, Bewegungsangebote in der Nähe zu finden.“

Die der Meldung zugrundeliegenden Pressemitteilungen finden Sie im Pressebereich der Gesundheit für Billstedt/Horn UG und im Pressebereich vom UKE.


Start für Innovationsfondsprojekt: Pflegeheimbewohner im Krankenhaus – welche Fälle sind vermeidbar?

Welche Krankenhausfälle von Pflegeheimbewohnern sind prinzipiell vermeidbar und welche Maßnahmen sind sinnvoll, um diese Fälle zu reduzieren? Diesen Fragen wollen die Universität Witten/Herdecke und die OptiMedis AG gemeinsam mit weiteren Partnern in einem vom Innovationsfonds geförderten Projekt nachgehen.

Hintergrund ist, dass immer mehr Menschen vollstationär gepflegt werden und dadurch sowohl die Krankenhausaufenthalte als auch die Kosten für die GKV steigen. Gleichzeitig ist der Klinikbesuch für die pflegebedürftigen Menschen oft belastend. Welche Hospitalisierungen aber tatsächlich erforderlich sind, ist nicht einfach zu ermitteln. Zwar gibt es bereits Listen mit vermeidbaren Krankenhausfällen, den so genannten Ambulant-sensitiven Krankenhausfällen (ASK). Diese sind allerdings nur als ein konzeptioneller Rahmen zu verstehen, der an verschiedene Versorgungssettings adaptiert werden kann.

Entwicklung einer Liste Pflegeheim-sensitiver Krankenhausfälle

Im Rahmen des Projekts „Bedarfsgerechte Versorgung von Pflegeheimbewohnern durch Reduktion Pflegeheim-sensitiver Krankenhausfälle“ wollen die Projektpartner die oben genannten Fragen klären, eine Liste Pflegeheim-sensitiver Krankenhausfällen (PSK) erarbeiten sowie das jeweilige Vermeidungspotenzial schätzen. Gleichzeitig wollen sie Maßnahmen identifizieren, die den Anteil der PSK reduzieren könnten, und die Einsparpotenziale für das GKV-System hochrechnen.

InnovationsfondsprojektSchematische Übersicht zu den Prozessschritten inklusive korrespondierender Forschungsfragen und Methoden des geplanten PSK-Forschungsprojektes. Grafik: OptiMedis.Die Konsortialführung liegt bei Prof. Sabine Bohnet-Joschko, Stiftungsprofessorin für Management und Innovation im Gesundheitswesen an der Universität Witten/Herdecke. OptiMedis entwickelt die Methodik und wird die GKV-Routinedaten verschiedener Krankenkassen in Hamburg, Baden-Württemberg und dem Werra-Meißner-Kreis analysieren. Als Experten mit einbezogen sind der Forschungs- & Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V. sowie Pflege e.V..

Mehr über die Analysemöglichkeiten von OptiMedis lesen Sie in der Broschüre „Aus Daten Mehrwehrt schaffen: Analyse von Versorgungs- und Gesundheitsdaten“.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Oliver Gröne, stellvertretender Vorstandsvorsitzender OptiMedis AG (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040 22621149 0).


Aus Politik und Verbänden

Neues DNGfK-Seminar: BGM in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen – wie wird es zum Erfolg?

Neues DNGFK SeminarDas DNGfK bietet am 6. Mai in Hamburg ein Seminar zum Thema nachhaltiges betriebliches Gesundheitsma-nagement an. Foto: ShutterstockFür mehr als die Hälfte der Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen gehört Betriebliche Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zum Leitbild. Viele der umgesetzten Präventionsmaßnahmen bringen allerdings nicht die gewünschten Erfolge, weil sie oft nicht auf die Bedarfe der jeweiligen Mitarbeitergruppe und die Situation des Unternehmens zugeschnitten sind.

Das Deutsche Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen e. V. (DNGfK) möchte mit einem Seminar am 6. Mai in Hamburg Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen neue Strategien an die Hand geben, das New Work-Konzept fördern und so dabei helfen, dass Betriebliches Gesundheitsmanagement nachhaltig implementiert und ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöht wird. Dabei werden Punkte wie das Pflegepersonalstärkungsgesetz und die Bevölkerungsentwicklung berücksichtigt.

Das Seminar ist Teil einer ganzen Reihe, in der es auch um die Themen Standards der Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz geht. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kürze unter www.dngfk.de.

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite des DNGfK.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Carla Weber, Projektmanagement DNGfK (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040 22621149 16).


bvmd-Positionspapier: Gut vernetzt gegen Haus- und Landärztemangel

bvmd PositionspapierIm vergangenen Jahr besuchten engagierte Studierende ”Gesundes Kinzigtal” für eine Zukunftswerkstatt, u. a. um Strategien zur Begegnung des Haus- und Landärztemangels zu diskutieren. Foto: OptiMedisEinzelkämpfertum und hohe finanzielle Risiken waren gestern: Mediziner der Zukunft sollten vernetzt, interprofessionell und flexibel mit einem stärkeren Fokus auf Gesundheitsförderung arbeiten können – das schlägt die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e. V. (bvmd) in ihrem Positionspapier „Wie können wir Ärzt/innen motivieren, als Landärzt/in zu arbeiten? – Strategien zur Begegnung des Haus- und Landärztemangels“ vor.

In der Debatte um ärztliche Versorgungsengpässe in der Primärversorgung fordert die bvmd zunächst ein Umdenken: Lösungskonzepte wie Studienplatzerhöhungen oder eine sogenannte Landarztquote (erste Bewerbungsverfahren dazu starten aktuell), die das Problem bei den Medizinabsolventen adressieren, seien abzulehnen. Stattdessen plädiert der medizinische Nachwuchs dafür, das Thema im Kontext neuer, sektorenübergreifender Versorgungsstrukturen und einem Wandel der Arbeitskultur im Gesundheitswesen – u. a. hin zu mehr Interprofessionalität – zu betrachten.

Mehr Gesundheitsverantwortung: Integrierte Versorgungsansätze machen es möglich

Dass sich Allgemeinmediziner mehr auf Gesundheitsförderung und die Sicherstellung der Gesundheit in einer Region ausrichten bzw. mehr „Gesundheitsverantwortung“ übernehmen, ist eine der zentralen Ideen des bvmd-Positionspapiers. Diese Neuausrichtung müsse man dann über strukturelle Vergütungsmodelle honorieren und durch eine intensive Vernetzung der Gesundheitsakteure einer Region vorantreiben. Als gelungenes Beispiel für ein solches Vorgehen wird das baden-württembergische Gesundheitsnetzwerk „Gesundes Kinzigtal“ mit seinem dahinterstehenden IV-Modell genannt, das eine Gruppe von Vertretern des bvmd im vergangenen Jahr anlässlich einer Zukunftswerkstatt kennenlernen konnte.

Interprofessionelle Teams für mehr Sicherheit, Vertrauen und Flexibilität

So fordert die bvmd die Ausrichtung der (land-)ärztlichen Tätigkeit auf die Zusammenarbeit im Team, zum Beispiel über die Etablierung von Gesundheitsnetzwerken- oder zentren, unter anderem, um Berufsanfängern ein fachliches Sicherheitsnetz bieten zu können und grundsätzlich zu gewährleisten, dass die Verantwortung für die Versorgung der Patienten geteilt wird. „Zum Beispiel könnte in einem Gesundheitszentrum unter ärztlicher oder anderer Leitung ein interprofessionelles Team aus den Bereichen der ärztlichen (verschiedene Fachrichtungen) Versorgung, Pflege, Physiotherapie und anderen Gesundheitsberufen tätig sein“, heißt es im Positionspapier. Das gesteigerte Interesse an der Arbeit in einem interprofessionellen Team, in dem Mediziner künftig als „Gleiche unter Gleichen“ arbeiten, verdeutlichten die Vertreter der nachrückenden Medizinergeneration bereits während der Zukunftsklänge-Konferenz von OptiMedis und HAM-NET. Hier betonte Lisa Leikeim, bvmd-Bundeskoordinatorin für Gesundheitspolitik, dass der Dialog mit den verschiedenen Berufsgruppen schon im Studium stattfinden müsse. Dafür, so eine wichtige Schlussfolgerung des Positionspapieres, brauche es grundsätzlich eine Abkehr von der arztzentrierten, mono-professionellen Fachkräfteplanung hin zu einer Mitberücksichtigung aller beteiligten Gesundheitsberufe innerhalb eines nachhaltigen Gesamtkonzeptes.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bvmd.de.


Pflegereport 2018 der DAK-Gesundheit: OptiMedis analysiert Daten zu Pflegebedürftigen

DAK Pflegereport 2017Für den DAK-Pflegereport „Pflege vor Ort – gelingendes Leben mit Pflegebedürftigkeit" hat OptiMedis die die Abrechnungsdaten der DAK-Gesundheit aus den Jahren 2014 bis 2017 analysiert. Foto: ShutterstockDie regionalen Unterschiede in der Versorgung von Pflegebedürftigen innerhalb Deutschlands sind groß. Das zeigen Auswertungen der OptiMedis AG für den Pflegereport der DAK-Gesundheit mit dem Titel „Pflege vor Ort – gelingendes Leben mit Pflegebedürftigkeit“. OptiMedis hat für den Report die Abrechnungsdaten der DAK-Gesundheit für alle pflegebedürftigen Versicherten der Jahre 2014 bis 2017 analysiert.

So werden die Pflege­bedürftigen in östlichen Bundesländern zum Beispiel überdurchschnittlich viel im Krankenhaus behandelt: In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind es im Vergleich mit dem Bundesdurch­schnitt zwischen 15 bis 17 Krankenhausfälle mehr pro 100 Pflegebedürftige, in Thüringen sind es sogar 20 zusätzliche Fälle. Auch in den Kosten zeigen sich Unterschiede: Die GKV-Gesamtkosten sind in den östlichen Bundesländern mit durchschnittlich mehr als 15.000 Euro pro Patienten und Jahr überdurchschnittlich hoch, in Hessen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bremen sind sie mit unter 13.000 Euro unterdurchschnittlich gering. Die durchschnittlichen Kosten in Deutschland liegen bei etwas über 13.500 Euro pro Jahr.

Zusätzlich hat OptiMedis Auswertungen zum erstmaligen Eintritt in die Pflegebedürftigkeit gemacht.
Es zeigte sich: Zu Beginn der Pflegebedürftigkeit KRS KH prozentDurchschnittliche Anzahl der Krankenhausfälle pro 100 pflegebedürftigen Versicherten in einem Jahr. Grafik: OptiMediswerden 90 Prozent der Pflegebedürftigen noch zuhause bzw. ambulant gepflegt. Der Anteil sinkt etwa nach einem Jahr zu Lasten eines höheren Anteils stationär gepflegter Personen auf 82 Prozent durch Angehörige oder ambulant gepflegter Personen ab. 60 Prozent der Pflegebedürftigen sind im Quartal vor ihrem Pflegebeginn mindestens einmal im Krankenhaus. Es sind vor allem stationär behandelte Erkrankungen wie Krebs, Frakturen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Pneumonien und COPD, die einer Pflegebedürftigkeit unmittelbar vorausgehen. Ebenfalls interessant: Lediglich bei 5,4 Prozent der Pflegebedürftigen wurde in dem Quartal vor Beginn ihrer Pflegebedürftigkeit eine Leistung der stationären Rehabilitation dokumentiert. Gemäß § 5 Abs. 1 SGB XI sollten derartige Maßnahmen eigentlich verstärkt eingeleitet werden, weil sie die Pflegebedürftigkeit ggfs. noch verhindern könnten.

Weitere Informationen zum Pflegereport finden Sie auf der Webseite der DAK-Gesundheit.

Mehr zu unseren Leistungen im Bereich der Versorgungsforschung lesen Sie in unserer Broschüre „Aus Daten Mehrwert schaffen. Analyse von Versorgungs- und Gesundheitsdaten“.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Timo Schulte, Head of Health Data Analytics & IT, OptiMedis AG (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040 22621149 0).


Internationales

OptiMedis gründet mit belgischen Partnern Joint Venture

OptiMedis BelgienLogo des neu gegründeten Joint Ventures OptiMedis BE BVBA. Quelle: OptiMedis BE BVBA Die OptiMedis-Familie hat Zuwachs aus dem europäischen Ausland bekommen: Ende 2018 hat OptiMedis gemeinsam mit belgischen Partnern das Unternehmen OptiMedis BE BVBA gegründet. Gesellschafter sind neben der OptiMedis die Health as a Service BVBA sowie Karin Stephanie Genoe und Frank Walter Ponsaert, die beide auch die Geschäftsführung innehaben. Sie sind für die Umsetzung vor Ort verantwortlich, während OptiMedis mit Knowhow und Datenauswertungen unterstützt.

Das neue Unternehmen hat seinen Sitz in Brüssel. Es wird integrierte, digitale Versorgungsnetzwerke in verschiedenen belgischen Regionen entwickeln und managen und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Pflege legen.

Die belgische Partnerin Karin Genoe arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Gesundheitsbereich. Sie war zuvor unter anderem in Leitungspositionen beim Roten Kreuz in Flandern und in Krankenhäusern. Danach übernahm sie die Leitung des bis dahin öffentlichen Verkehrssicherheitsinstituts in Flandern wurde und überführte es in eine zum Teil private Organisation. Der zweite Kopf des neuen Joint Ventures, Frank Ponsaert, war politisch sehr aktiv, zum Beispiel als Kabinettschef im belgischen Gesundheitsministerium. Er gilt als Pionier für die Umsetzung digitaler Lösungen im Gesundheitsbereich.

Die ersten Verträge wurden bereits für zwei Gemeinden unterzeichnet, eine dritte Gemeinde soll in Kürze dazukommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender OptiMedis AG (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040 22621149 0).


EU-Projekt rückt Selbstmanagement-Interventionen in den Fokus: Patienten und internationale Experten arbeiten Hand in Hand

EU Projekt SelbstmanagementDas neu konstituierte, internationale COMPAR-EU Advisory Board hat sich im Februar zum Auftakt in Paris getroffen. Foto: COMPAR-EU Um die Nutzung von Selbstmanagement-Interventionen in der Praxis weiter voranzutreiben, identifiziert das EU-Projekt COMPAR-EU über insgesamt fünf Jahre besonders effektive Interventionen. Das Besondere: Dabei werden patienten-relevante Outcomes berücksichtigt. Diese wurden im Juli 2018 bereits mit Patienten, die an Diabetes Mellitus Typ 2, COPD, Herzinsuffizienz oder an Fettleibigkeit leiden, und weiteren Gesundheitsexperten in einem zweitägigen Workshop bereits definiert. Darauf aufbauende Entscheidungshilfen für Ärzte und Patienten sowie Leitlinienentwickler und politische Entscheidungsträger sollen später den Zugang zu besonders geeigneten Selbstmanagement-Interventionen vereinfachen.

Um die Umsetzung und Integration der Projektergebnisse in die Praxis zu konkretisieren und zu diskutieren, wurde ein internationales COMPAR-EU Advisory Board konstituiert. Das Board besteht aus einem bunten Mix verschiedener Experten: Patientenvertreter, Arzt, Wissenschaftler, Digital Health Investor sowie Experten aus den Bereichen Health Technology Assessment, Patient Empowerment, Health System Innovation und Industrie. Die unterschiedlichen Expertisen führten bei dem Auftaktmeeting im Februar in Paris zu spannenden Diskussionen – insbesondere rund um die Kommunikation und Verbreitung der Projektergebnisse, um möglichst vielen Patienten Zugang zu den Interventionen zu ermöglichen. OptiMedis leitet in dem Projekt das Arbeitspaket „Dissemination, exploitation and development of business plans” und prüft derzeit verschiedene Businessmodelle für Entscheidungshilfen und untersucht, wie Entscheidungshilfen in die Praxis implementiert und anschließend skaliert werden können.

Über die Fortschritte des Projekts informiert der halbjährlich erscheinende Newsletter. Zum ersten Mal erschienen im Dezember 2018 (zum Newsletter Dez/2018).

Unter www.self-management.eu können Sie sich für den Newsletter anmelden und viele weitere Informationen rund um das Projekt abrufen (englisch).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Nina Adrion, Junior Manager Research & Development, OptiMedis AG (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040 22621149 12).


19th International Conference on Integrated Care: Gemeinsame Kultur für den Wandel schaffen

ICIC 2019Dieses Jahr werden mehr als Tausend Wissenschaftler, Praktiker, Manager und Interessierte nach San Sebastian reisen, um sich über Integrierte Versorgung auszutauschen. Foto: IFICVom 1. bis zum 3. April lädt die International Foundation for Integrated Care (IFIC) bereits zum 19. Mal zu ihrer internationalen Fachkonferenz rund um die Integrierte Versorgung ein. In diesem Jahr werden Forscher, Praktiker und Manager des Gesundheitswesens aus aller Welt in das Baskenland nach San Sebastian reisen, um das Thema „Bewertung und Implementierung von Modellen integrierter, patientenzentrierter Services“ in den Fokus zu rücken.

Mit dabei sind wie in jedem Jahr die Kollegen von OptiMedis: Unter anderem wird Dr. Oliver Gröne, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von OptiMedis, gemeinsam mit Prof. Dr. Eva Oppel vom Hamburg Centre for Health Economics und Prof. Dr. Mary-Alison Durand von der London School of Hygiene and Tropical Medicine einen Workshop zum Thema “Evaluation of Integrated Care: Ensuring Rigor, Scaling Up, Scaling Out” veranstalten.

Weitere Informationen gibt es hier.


Schlaglichter

Integrierte geburtshilfliche Versorgung in Baden-Württemberg: OptiMedis entwirft Maßnahmenkatalog und begleitet Studienreise in die Niederlande

GeburtshilfeFür die Verbesserung der Geburtshilfe in Baden-Württemberg hat OptiMedis im Auftrag des Sozialministeriums einen Bericht mit Maßnahmenempfehlungen fertiggestellt. Foto: UnsplashSeit das Sozialministerium Baden-Württemberg in 2017 unter der Leitung von Staatssekretärin Mielich den Runden Tisch Geburtshilfe mit allen relevanten Stakeholdern ins Leben gerufen hat, ist viel passiert: OptiMedis war gleich in zwei zugehörigen Ausschreibungen erfolgreich und hat jüngst den Bericht mit Maßnahmenempfehlungen zur Verbesserung der Geburtshilfe in Baden-Württemberg fertiggestellt.

In den Bericht sind unter anderem auch die Erkenntnisse einer spannenden Studienreise in die Niederlande eingeflossen. Diese fand im November 2018 auf Einladung des Sozialministeriums Baden-Württemberg mit dem Ziel statt, das System der Geburtshilfe im Nachbarland und insbesondere ein aktuelles Projekt der integrierten, geburtshilflichen Versorgung kennenzulernen. Organisiert wurde das Programm durch OptiMedis-Nederland. Teilgenommen haben von deutscher Seite Staatssekretärin Bärbl Mielich, weitere Vertreter des Ministeriums, der Ärztekammer Baden-Württemberg, des Hebammenverbands Baden-Württemberg, der AOK, der Techniker Krankenkasse, von MotherHood e.V. (Elternvertreter) sowie vom Landkreistag. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der bereits erreichten interprofessionellen Vernetzung sowie der Organisation einer kontinuierlichen Versorgung der Frauen über den gesamten Betreuungsbogen (Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett). Auch der Ansatz der Integrierten Geburtshilflichen Versorgung (Integraale Geburtezoorg), der aktuell in sechs Pilotprojekten erprobt wird und dessen erste Ergebnisse von Jurriaan Pröpper, CEO OptiMedis-Nederland, vorgestellt wurden, bewerteten die Teilnehmer sehr positiv.


Binationales Gespräch im Video: Entwicklung und Skalierung Integrierter Versorgungssysteme in Deutschland und Großbritannien am Beispiel Gesundes Kinzigtal

Binationales GespraechExperten im Gespräch: Dr. Nicholas Hicks, Dr. Oliver Gröne und Dr. Alexander Pimperl (v.l.n.r.) sprechen im Video über die Entwicklung und Skalierung von Integrierten Versorgungssystemen. Bild: OptiMedisIn einer halbstündigen, englischsprachigen Videoproduktion, die im Rahmen eines Webinars für den britischen NHS entstanden ist, haben sich Dr. Nicholas Hicks, Director von OptiMedis-COBIC UK ltd, Dr. Alexander Pimperl (Vice Chairman of the Board OptiMedis AG and CEO Gesundes Kinzigtal GmbH) sowie Dr. Oliver Gröne (Vice Chairman of the Board OptiMedis AG, CEO Gesundheit für Billstedt/Horn UG and Director Optimedis-COBIC UK ltd) über wichtige Aspekte der Entwicklung und Skalierung von Integrierten Versorgungssystemen im deutschen sowie im britischen Gesundheitswesen ausgetauscht. Dabei gewähren sie interessante Einblicke in den Aufbau und die Umsetzung von Gesundes Kinzigtal, die Rolle von OptiMedis als Population Health Management Company und die Skalierung des OptiMedis-Modells über die vergangenen zwei Jahre (in Billstedt-Horn und im Werra-Meißner-Kreis). Sie betrachten zudem die Integrierte Versorgung im Kontext des NHS, überlegen, wie diese auf ein nächstes Level gebracht werden können, und erklären die Verträge zur Umsetzung des Modells.

Hier geht es zum Video.


Termine

Satellitenveranstaltung "Land in Sicht II. Orte der Begegnung in ländlichen Räumen" am 13. März 2019 in Berlin

Workshop

13.03.2019, 14:45 - 16:30 Uhr

Workshop 5 – Versorgung neu gedacht: "Hausarztpraxis als Begegnungsort"
Ulf Werner, Senior Manager Integrated Care OptiMedis AG

Weitere Informationen und Anmeldung

Bitte klicken Sie hier!

18. Nationales DRG-Forum, 21. bis. 22. März 2019 in Berlin

Workshop

22.03.2019, 11:45-13:15 Uhr

„Qualität mit Anreiz: die neuen Qualitätsverträge nach § 110 a SGB V“
Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender OptiMedis AG

Weitere Informationen und Anmeldung

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Top Medical Trends, 22. bis 24. März 2019 in Poznań, Polen

Ausgewählte Vorträge

24.03.2019

From fragmented care to integrated care: Learnings from the success stories of Kinzigtal and Hamburg
Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender OptiMedis AG

Weitere Informationen und Anmeldung

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KBV Fachtagung - Medizin im Wandel - Wie verändert die Digitalisierung den Praxisalltag und Arztberuf?, 29. März 2019 in Berlin

Workshop

29.03.2019, 12:45 - 14:15 Uhr

Workshop 4: Gegenwart: Digitalisierung – Turbo oder Bremse für die Arzt-Patienten-Kommunikation
Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender OptiMedis AG

Weitere Informationen und Anmeldung

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ICIC19 – 19th International Conference on Integrated Care, 1. bis 3. April 2019 in San Sebastian, Baskenland

Workshop

01.04.2019, 11:00 - 12:30 Uhr

Workshop: Evaluation of integrated care: ensuring rigor, scaling up, scaling out

Dr. Oliver Groene (OptiMedis AG), Prof Mary-Alison Durand (London School of Hygiene and Tropical Medicine), Prof Eva Oppel (Hamburg Centre for Health Economics)

Weitere Informationen und Anmeldung

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Ausgewählte Vorträge

02.04.2019, 14:00 - 15:30 Uhr

ORAL POSTER 5’: Financing an integrated care “network-physician” by preventing ambulatory care sensitive hospitalizations: Results of a health-economic modelling approach based on data from an integrated care system

Timo Schulte, Head of Health Data Analytics & IT OptiMedis AG

Weitere Informationen und Anmeldung

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SALUT! DaSein gestalten Gesundheitskongress, 10. bis 12. April 2019 in Saarbrücken

Ausgewählte Vorträge

12.04.2019, 09:00 Uhr

Regionale Koordination – DER Erfolgsfaktor für eine patientenorientierte und kosteneffiziente Versorgung. Praktische Erfahrungen und konkrete Pläne
Dr. h.c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender OptiMedis AG

Weitere Informationen und Anmeldung

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Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, 21. bis 23. Mai 2019 in Berlin

Ausgewählte Vorträge

21.05.2019, 14:00 - 15:30 Uhr

Digitale Akte: Versorgung auf dem Land
Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender OptiMedis AG

Weitere Informationen und Anmeldung

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Presseschau


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