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Gesundheitsnetzwerker-Sonderpreis für Softwarelösung von Gesundes Kinzigtal und axaris

Pressemeldung Gesundheitsnetzwerkerpreis Fotov.l.n.r.: Projektleiterin Martina Fehrenbach, Erika Fläschner und Dr. Christian Daxer (alle Gesundes Kinzigtal) sowie Markus Müller (axaris) im Anschluss an die Preisverleihung. Foto: Gesundes Kinzigtal GmbHDamit ein medizinisches Netzwerk funktioniert, müssen die daran beteiligten Praxen in der Lage sein, Daten sicher und einfach auszutauschen. Weil die beteiligten Partner aber selten auf die gleiche Praxisverwaltungssoftware zurückgreifen, kann das ein Netzwerk lähmen. Eine Software ermöglicht jetzt genau dieses. Dafür haben die Entwickler hinter der Lösung in Berlin einen Sonderpreis für eine technische Umsetzung erhalten. Vergeben wurde die mit 4000 Euro dotierte Auszeichnung beim Kongress für Gesundheitsnetzwerker am 02. April 2019 in Berlin.

Digitalisierung ergibt nur Sinn, wenn die Daten verlässlich und sicher ausgetauscht und vor allem sinnvoll genutzt werden. Das war in der Vergangenheit aufgrund der Vielzahl von sogenannten Praxisverwaltungssystemen (PVS) in den verschiedenen Praxen von Ärzten und Psychotherapeuten, aber auch Pflegeeinrichtungen ein Knackpunkt in vielen Netzen. „Auch bei Gesundes Kinzigtal war das ein Thema, das uns immer wieder ein bisschen zurückgeworfen hat“, erinnert sich Dr. Christian Daxer. Deshalb habe man nach Lösungen gesucht, die PVS-übergreifend funktionieren und haben nun mit der Firma axaris den perfekten Partner gefunden. Der Facharzt aus Gengenbach weiter: „Die bei axaris bereits bestehenden technischen Lösungen wurden gemeinsam zu einer eigenen Lösung weiterentwickelt.“

Das Ergebnis heißt "elpax", das noch unter dem Arbeitstitel "Digital IV" ausgezeichnet wurde. „Darin steckt das Knowhow von Gesundes Kinzigtal als Versorgungsnetzwerk und unsere Expertise als Entwickler von Software-Programmen für die Praxis“, erläutert Markus Müller vom Dornstädter Unternehmen axaris. Das Besondere an elpax ist, dass die Software mit den verschiedenen PV-Systemen kommunizieren kann und so als Brücke zwischen den Teilnehmern eines Netzwerks dient. Auch der Zugriff auf die Zentrale Patientenakte ist mit elpax möglich.

Die modular aufgebaute Software erleichtert damit den Datenaustausch in einem Versorgungsnetzwerk, leistet aber viel mehr, sagt Müller: „Durch die innovative Vernetzung erfährt die Praxis bei Aufruf einer Patientenakte, welche Optionen dieser Person im Netzwerk – oder auch darüber hinaus – offenstehen.“ Das können Gesundheitsprogramme, Sportkurse oder auch Selbsthilfegruppen sein. „Für uns Ärzte ist das eine echte Erleichterung, weil die Möglichkeiten ohne Umschweife gezeigt werden. Aufgrund dieser Angaben lassen sich Entscheidungen oft schneller und vor allem sinnvoller treffen“, sagte er im Anschluss an die Verleihung durch die ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Gudrun Schaich-Walch.

Müller: „Unser Ziel ist es jetzt, elpax einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und anderen Versorgungsnetzwerken bei der Behebung von Kommunikationsschwellen zu helfen.“ Denn nur wenn ein Netzwerk funktioniert, bietet es allen Beteiligten die Sicherheit der Zusammenarbeit.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
www.elpax.de
www.gesundheitsnetzwerker.de
www.gesundes-kinzigtal.de

Diese Meldung finden Sie auch als Pressemitteilung der Gesundes Kinzigtal GmbH in unserem Bereich Pressemitteilungen.