EU-Forschungsprojekte - OptiMedis AG

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EU-Forschungsprojekte

OptiMedis und die Gesellschaften, an denen wir beteiligt sind, sind in verschiedenen EU-Forschungsprojekten als Partner engagiert. Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Projekte:

COMPAR-EU

COMPAR EUCOMPAR-EU zielt darauf ab, die effektivsten Interventionen zum Self-Management (SMI) für Erwachsene in Europa zu ermitteln, zu vergleichen und zu bewerten. Dabei stehen Patienten im Fokus, die an einer der folgenden vier chronischen Erkrankungen leiden: Typ-2-Diabetes, Adipositas, chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Herzinsuffizienz. Aufbauend auf dem Vergleich verschiedener Selbstmanagement-Interventionen werden Entscheidungshilfen für Ärzte, Patienten, Leitlinienentwickler und politische Entscheidungsträger entwickelt. An dem Projekt arbeiten sieben Partner aus fünf Ländern für insgesamt fünf Jahre – unter ihnen die OptiMedis AG. Sie ist für die Webseite www.self-management.eu verantwortlich, auf der in Zukunft auch umfassende Informationen zu Entscheidungshilfen für Patienten und Leistungserbringer zugänglich sein werden und die als primäres Informationsportal zu diesem Thema in der EU ausgebaut werden soll. Außerdem entwickelte sie einen Data Management-Plan, der den Ansatz für die Sammlung und Aufbereitung großer Datenmengen über die gesamte Projektdauer beschreibt, und einen Communication & Dissemination-Plan mit Strategien für die Kommunikation und Verbreitung von Projektergebnissen. Außerdem wird sie Businesspläne zur praktischen Umsetzung der identifizierten Interventionen entwickeln.

Weitere Informationen: www.self-management.eu

ACT@Scale

ACTatScaleACT@SCALE will Pilotprojekte zur Integrierten Versorgung in der EU identifizieren, Best Practice-Modelle für die Bereiche Care Coordination und Telehealth in neuen Kontexten umsetzen und auf größere Populationen hochskalieren. Dabei sollen gesamt 75.000 Bürger und Patienten Zugang zu den integrierten Versorgungsmodellen erhalten. Zielgruppe sind chronische Patienten und ältere Menschen, die zum Beispiel gebrechlich oder psychisch erkrankt sind oder soziale Dienste in Anspruch nehmen müssen. Zu den Partnern gehören u. a. diverse europäische Gesundheitsregionen und Hochschulen. Die OptiMedis AG hat zwei Aufgaben in diesem Projekt. Zum einen unterstützt sie die Gesundes Kinzigtal GmbH, die ebenfalls zu den Partnern des Projekts gehört, in ihren Analysen zur Bevölkerungsgesundheit und evaluiert den Impact der Kinzigtaler Interventionsprogramme „Gesundheitsberatung“ und „Trainingswelt“, für die sogenannte Quality Improvement Collaboratives umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um agile Ansätze zur lokalen Identifizierung und der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung. Zum anderen entwickelt OptiMedis gemeinsam mit der Universität Groningen Businesspläne für die Pilotprojekte, um eine nachhaltige Implementierung und Adaptation in anderen Regionen zu unterstützen.

Weitere Informationen: www.act-at-scale.eu

BigMedilytics

BIG MedilyticsDas EU-Projekt BigMedilytics setzt mit 35 Partnern aus 12 Ländern Pilotprojekte zur Anwendung von künstlicher Intelligenz in den Themenbereichen Bevölkerungsgesundheit und chronische Erkrankungen, Onkologie und Prozessoptimierung in der Gesundheitsversorgung um. OptiMedis arbeitet in diesem Projekt zusammen mit der INCLIVA Stiftung in Valencia und mit Philips in Eindhoven daran, bessere Methoden zur Vorhersage des Inanspruchnahmeverhaltens von Patienten zu entwickeln und zu implementieren. Gemeinsam mit den Partnern wertet sie einen sehr umfassenden Datensatz der Region Valencia in Spanien aus, der neben den üblichen Versorgungsdaten auch detaillierte klinische Daten sowie Informationen zu individuellem Risikoverhalten enthält. Ziel ist, zu prüfen, wie sich künstliche Intelligenz zu einer besseren Steuerung der Prozesse im Gesundheitssystem einsetzten lässt, dabei Nutzen und Risiken abzuschätzen, sowie daraus resultierende neue Versorgungsmodelle zu entwickeln.

Weitere Informationen: www.bigmedilytics.eu

HealthPros

HealthProsBei dem Projekt „HealthPros“ (Performance Intelligence Professionals) handelt es sich um ein sogenanntes „Marie Sklodowska-Curie Training Network“. Ziel ist es, innerhalb eines speziell entwickelten Ausbildungsprogramms 13 internationale Doktoranden im Themenfeld „data science for health system performance assessment“ aus- und weiterzubilden. Sie sollen im Anschluss in der Lage sein, Gesundheitsdaten und strategische Planungsentscheidungen systematisch zu verknüpfen. Hintergrund ist ein internationaler Bedarf an Experten, die multidisziplinäres Fachwissen aus Bereichen wie Medizin, Sozialwissenschaften, Informatik und Gesundheitspolitik vereinen und in Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheitssystemen und -diensten umsetzen können.

Die Leitung des Gesamtprojektes liegt bei Prof Niek Klazinga (Universität Amsterdam). Dr. Oliver Gröne, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG, übernimmt als Co-Principal Investigator des Projektes die Leitung des Arbeitspakets "Governance-Mechanismen zur Leistungsverbesserung". OptiMedis verantwortet darüber hinaus – in Zusammenarbeit mit Prof. Jonas Schreyögg vom Hamburg Center for Health Economics – die Ausbildung und Betreuung von zwei Doktoranden.

Weitere Informationen: www.healthpros-h2020.eu

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