IV als Regelversorgung - OptiMedis AG

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Integrierte Versorgung als nachhaltige Regelversorgung auf regionaler Ebene

IV als RegelversorgungWie lässt sich eine besser koordinierte, sektorenübergreifende Integrierte Versorgung zugunsten der Bevölkerung einer gesamten Region und eines effizienten Gesundheitssystems erreichen? Dieser Frage gehen wir – eine Gruppe von Autoren aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens – nach und stellen einen umfangreichen Lösungsansatz zur Diskussion. Unser Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen, bedarfsgerechten, robusten und gleichzeitig fairen, integrierten Gesundheitsversorgung in einer wachsenden Zahl von Regionen und – in einer überschaubaren Zeit – als Regelversorgung für ganz Deutschland.

Links zu Konzept und Web-Session

Der erste Teil des Konzepts (Analyse und Herausforderungen) ist in der kostenlos zugänglichen Ausgabe 7/8 der "Welt der Krankenversicherung" erschienen. Abrufbar unter diesem Link.

Der zweite Teil ist in Ausgabe 9 der "Welt der Krankenversicherung" erschienen. Dieser ist unter diesem Link abrufbar.

Eine Kurzfassung auf vier Seiten finden Sie unter diesem Link.

Das Konzept ist ein Auftakt zur Weiterentwicklung und Diskussion. In den kommenden Ausgaben der "Welt der Krankenversicherung" werden daher diverse Kommentare dazu erscheinen. Wenn Sie Interesse haben, das Konzept dort ebenfalls zu kommentieren, oder wenn Sie Ideen und Anmerkungen haben, schicken Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Über diesen Link gelangen Sie zur ungekürzten Gesamtfassung des Konzeptes (als PDF). 


Zum Mitschnitt einer Web-Session zum Thema vom 27. August 2020 geht es hier. Helmut Hildebrandt stellt das Konzept in der Web-Session in zirka 30 Minuten anschaulich dar. Jörg Freese, Beigeordneter Dezernat V Deutscher Landkreistag,  und Thomas Lemke, Vorsitzender des Vorstands Sana Kliniken AG nehmen Stellung zu dem Konzept. Hier finden Sie die dazugehörige Präsentation zum Vortrag von Helmut Hildebrandt als PDF-Datei.

Artikel im Tagesspiegel Background

Gesundheitspolitik neu denken: Das Konzept „Innovative Gesundheitsregionen“ zielt auf eine ganzheitliche, regional verankerte und auf Erhalt von Gesundheit ausgerichtete, medizinische Versorgung. Es ist aber auch eine Positionierung im Vorfeld der Bundestagswahl, schreibt Philipp Grätzel von Grätz. Den gesamten Artikel lesen Sie im Tagesspiegel Background (nur mit Anmeldung).

Weitere Informationen

Der Ansatz besteht aus vier Elementen und reicht von der Initiierung, Organisation und Umsetzung über Finanzierung und Anreizsetzung bis hin zu Steuerung und Qualitätswettbewerb in Innovativen Gesundheitsregionen (IGR). Er erfordert erhebliche Veränderungen in der Bundes- und Ländergesetzgebung. Und er würde das Gesundheitswesen in Deutschland gravierend verändern. Aber wir sehen darin eine reelle Chance – hin zu einem zukunftsfähigen integrierten Gesundheitssystem mit einem Fokus auf Prävention, Gesundheitsförderung und -erhaltung. Einem Gesundheitswesen, das den Akteuren ihren Einsatz für Gesundheit und Effizienz belohnt, Patienten konkret einbezieht und Herausforderungen wie z. B. dem demografischen Wandel oder Pandemien, wie wir sie gerade erleben, Stand hält.

Zu Beginn wird beschrieben, weshalb sich die Integrierte Versorgung schwächer entwickelt hat, als geplant und weshalb regionale Lösungen eine so entscheidende Rolle für die erfolgreiche Umsetzung spielen. Es geht um mögliche Lösungsansätze, „Lessons learned“ aus anderen Ländern und die Herausforderungen, die sich auf dem Weg zu dem genannten Ziel stellen. Schließlich wird der Lösungsansatz ausführlich vorgestellt und diskutiert.

Die Diskussion wurde zum Teil angeregt durch die Überlegungen von Ron Müller, Dezernatsleiter im Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg, im Heft 1/2020 der WdK. Der Artikel bezieht sich zudem auf Diskussionen im Umfeld der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, des Bundesverbands Managed Care, der PORT-Konzeption der Robert Bosch Stiftung, des Regionalansatzes der Stiftung Münch sowie auf Überlegungen der Bund-Länder-AG zur „sektorenübergreifenden Versorgung“.