Gesundheit für Billstedt/Horn - Gesundheitskiosk - OptiMedis AG

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Der Gesundheitskiosk in Hamburg Billstedt/Horn – ein Modell auch für Ihre Region?

In den sozial benachteiligten Hamburger Stadtteilen Billstedt und Horn wird seit Anfang 2017 ein patientenorientiertes und sektorenübergreifendes Gesundheitsnetzwerk aufgebaut. Zu den Interventionen gehört der erste Gesundheitskiosk Deutschlands.

Im Kiosk werden Patienten in allen Fragen zur Gesundheit und Gesundheitsförderung beraten – und das in vielen verschiedenen Sprachen, ausgerichtet auf die Bevölkerungsstruktur in den beiden Stadtteilen. Die Mitarbeiter bereiten Arztbesuche vor und nach, aktivieren die Versicherten zu mehr Eigenverantwortung und vermitteln Hilfe im Stadtteil. OptiMedis hat das Konzept des Gesundheitskiosks in Billstedt und Horn im Rahmen eines Entwicklungs- und Handlungskonzepts ausgearbeitet, und zusammen mit dortigen Ärzten, Gesundheitsakteuren und sozialen Einrichtungen weiterentwickelt.

Kiosk außenDer erste Gesundheitskiosk Deutschlands am Marktplatz in Hamburg-Billstedt. Foto: OptiMedis

Sie wollen in Ihrer Stadt oder Ihrem Stadtteil auch einen Gesundheitskiosk aufbauen? Wir unterstützen Sie gern. Wir erstellen für Sie eine Machbarkeitsanalyse, verhandeln mit Krankenkassen und helfen Ihnen, das Modell in Ihrer Region aufzubauen.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bitte geben Sie dabei möglichst viele Details zu Ihrer Region und zum Hintergrund sowie Ihre Kontaktdaten an.

Die Idee für das Gesundheitsnetzwerk „Gesundheit für Billstedt/Horn“ entstand im Jahr 2012.

Damals gingen die niedergelassenen Hamburger Ärzte Dr. Dirk Heinrich und Dr. Joachim Weiss mit einem ersten Konzept auf Dr. h. c. Helmut Hildebrandt von der OptiMedis AG zu, um in den beiden Stadtteilen Billstedt und Horn bessere Strukturen für die ärztliche Versorgung aufzubauen. Ende 2015 hat OptiMedis nach einer umfassenden Analyse – unter anderem auf der Basis von Routinedaten der AOK Rheinland/Hamburg und Interviews mit Akteuren aus der Region – das Entwicklungs- und Handlungskonzept vorgelegt – ein Teil davon war der Gesundheitskiosk. Möglich wurde das Konzept durch eine finanzielle Unterstützung der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, das Investment von OptiMedis, die Initiative der AOK Rheinland/Hamburg, das Engagement der Ärzte des Ärztenetzes Billstedt-Horn sowie die Unterstützung durch den NAV-Virchowbund und die sozialen Einrichtungen aus Billstedt und Horn.

 Kiosk innen 02Patientenaktivierung im Fokus : Eine der wichtigen Aufgaben des Gesundheitskiosks ist es, die Wirkung der ärztlichen Empfehlungen zu erhöhen und die Patienten nachhaltig zu unterstützen, ihr Verhalten zu verändern. Foto: OptiMedis

Für die Umsetzung war eine zentrale Koordination nötig, die das Netzwerk, den Gesundheitskiosk und die neuen Versorgungsprozesse aufbaut und steuert und die Verhandlungen mit Projektpartnern führt.

Hierfür wurde 2016 die regionale Managementgesellschaft „Gesundheit für Billstedt/Horn UG“ gegründet. Mithilfe von OptiMedis hat die GfBH einen Antrag beim Innovationsfonds für INVEST1 Billstedt/Horn gestellt, der bewilligt wurde. Sie setzt in ihrer Arbeit viele der Punkte des von OptiMedis erarbeiteten Entwicklungs- und Handlungskonzepts um, die sich auch in dem von OptiMedis ab 2005 laufend weiterentwickelten, grundlegenden Modell einer regionalen, populationsorientierten und integrierten Versorgung wiederfinden.

Die Konsortialpartner des Projektes sind neben der OptiMedis AG die AOK Rheinland/Hamburg, die BARMER und die DAK, das Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf und das Digital Health-Unternehmen connected-health.eu GmbH mit dem Produkt LifeTime. Das Projekt wird durch das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) an der Universität Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Jonas Schreyögg wissenschaftlich begleitet, um die Übertragbarkeit zu evaluieren.