Gesundheit für Billstedt/Horn - OptiMedis AG

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Gesundheit für Billstedt/Horn

In den sozial benachteiligten Hamburger Stadtteilen Billstedt und Horn entsteht ein patientenorientiertes und sektorenübergreifendes Gesundheitsnetzwerk. 

Ziel ist, die medizinische Versorgung und den Gesundheitsstatus der Bevölkerung zu verbessern, die aufgrund ihres sozialen Status schlechtere Lebens- und Gesundheitschancen hat als die Menschen in anderen Stadtteilen Hamburgs.

Die Schwerpunkte in den kommenden Jahren sind: Stärkung und Vernetzung der wohnortnahen Versorgung und Entlastung der Ärzte, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Aufbau eines sektorenübergreifenden, innovativen Versorgungsmanagements. Der medizinische und der soziale Sektor werden vernetzt und niedrigschwellige Beratungsangebote für vulnerable Bevölkerungsgruppen aufgebaut - unter anderem ein Gesundheitskiosk, in dem ein mehrsprachiges Team Patienten in allen Gesundheitsfragen berät, Arztbesuche vor und nachbereitet, zu mehr Eigenverantwortung aktiviert und Hilfe im Stadtteil vermittelt. Die Umsetzung im Rahmen des Projekts "INVEST Billstedt/Horn" wird durch den Innovationsfonds gefördert.

Die Versorgung wird durch die Gesundheit für Billstedt/Horn UG (haftungsbeschränkt) gesteuert.

Sie wurde 2016 durch die OptiMedis AG, das Ärztenetz Billstedt-Horn e. V., die SKH Stadtteilklinik Hamburg GmbH und den NAV Virchow-Bund – Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e. V. mit Sitz in Hamburg gegründet.

Die Konsortialpartner des Projektes sind neben der OptiMedis AG die AOK Rheinland/Hamburg, die BARMER und die DAK, das Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf und das Digital Health-Unternehmen connected-health.eu GmbH mit dem Produkt LifeTime. Das Projekt wird durch das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) an der Universität Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Jonas Schreyögg wissenschaftlich begleitet, um die Übertragbarkeit zu evaluieren. Zahlreiche weitere Kooperationspartner aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungssektor, unter anderem das Billenetz, die Arbeiterwohlfahrt und der Hausärzteverband, sowie die kommunale Verwaltung wollen das Projekt in den kommenden Jahren unterstützen.

Die Idee für die „Gesundheit für Billstedt/Horn“ entstand im Jahr 2012. Damals gingen die niedergelassenen Hamburger Ärzte Dr. Dirk Heinrich und Dr. Joachim Weiss mit einem ersten Konzept auf Dr. h. c. Helmut Hildebrandt von der OptiMedis AG zu, in den beiden Stadtteilen bessere Strukturen für die ärztliche Versorgung aufzubauen. Ende 2015 hat OptiMedis dann nach einer umfassenden Analyse unter anderem auf der Basis von Routinedaten der AOK Hamburg/Rheinland und Interviews mit Akteuren aus der Region ein Entwicklungs- und Handlungskonzept vorgelegt. Möglich wurde das Konzept durch eine finanzielle Unterstützung der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, das Investment von OptiMedis, die Initiative der AOK Rheinland/Hamburg, das große Engagement der Ärzte des Ärztenetzes Billstedt-Horn, die Unterstützung durch den NAV-Virchowbund und der sozialen Einrichtungen aus Billstedt und Horn.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gesundheit-bh.de.