Meldungen - OptiMedis AG

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Meldungen

OptiMedium Dezember 2018

 

Publikationen

  • Heinrich, D., Hildebrandt, H., Lorenz, I., Fass, G., Fischer, A. (2018): Gesundheitskiosk als Kooperationsschnittstelle medizinischer und sozialer Versorgung. In: Fehr, R., Trojan, A. (Hrsg.): Nachhaltige StadtGesundheit Hamburg - Bestandsaufnahme und Perspektiven. Edition Nachhaltige Gesundheit in Stadt und Region (Band 2). Oekom Verlag München, Oktober 2018, 504-510 Link
    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem deutschlandweit ersten Gesundheitskiosk als innovative und bedarfsorientierte Intervention, mit der die Gesundheit für Billstedt/Horn UG den gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen in den zwei deprivierten Hamburger Stadtteilen (Billstedt und Horn) begegnen will. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in drei Bereichen: Versorgungsmanagement, Gesundheitsmanagement und IT-Lösungen. Dabei soll der Gesundheitskiosk als Steuerungselement in der Versorgung dienen und eine niedrigschwellige Zugänglichkeit nach dem “Walk in Prinzip” für Personen mit vielfältigen gesundheitlichen Anliegen schaffen. Ein mehrsprachiges, multiprofessionelles Team setzt präventive, edukative sowie organisatorische Maßnahmen im Zeichen dieses integrativen Ansatzes um.
  • Hildebrandt, H., Lodwig, V. (2018): Quantensprung in Medizin und Gesundheit - Integrierte sektorenübergreifende Versorgung mit Datensouveränität der Patienten. In: Rückert, M. Th. L., Pförringer, D. (Hrsg.): Bei bester Gesundheit? Deutschlands E-Health im Check-Up. Zukunftsplattform Bayer: Digitales Gesundheitswesen 2020. Hans-Seidel-Stiftung e.V., München 2018, 71-73. Link
    Die entscheidenden Qualitätsprobleme im deutschen Gesundheitswesen sind bekannt und in Gutachten des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen der letzten Jahre vielfach dokumentiert: Es fehlt das Interesse an einem optimierten Gesamtprozess im Gesundheitssystem und der Patient wird nicht genug in den Entwicklungsprozess seiner Gesundung eingebunden. Außerdem ist das Vergütungssystem nur auf Behandlung ausgerichtet und nicht darauf, Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Bei der patientenzentrierten Lösung gilt besondere Beachtung der Datensouveränität der Patienten. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, direkt auf die über sie gespeicherten Daten zuzugreifen. Eine solche aktive Einbeziehung des Patienten – der Zugriff auf Medikation, Befunde und Therapieplanung hat – hat sich bereits international als sehr hilfreich für eine positive Arzt-Patienten-Interaktion erwiesen.

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