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OptiMedium Februar 2019

Pflegereport 2018 der DAK-Gesundheit: OptiMedis analysiert Daten zu Pflegebedürftigen

DAK Pflegereport 2017Für den DAK-Pflegereport „Pflege vor Ort – gelingendes Leben mit Pflegebedürftigkeit" hat OptiMedis die die Abrechnungsdaten der DAK-Gesundheit aus den Jahren 2014 bis 2017 analysiert. Foto: ShutterstockDie regionalen Unterschiede in der Versorgung von Pflegebedürftigen innerhalb Deutschlands sind groß. Das zeigen Auswertungen der OptiMedis AG für den Pflegereport der DAK-Gesundheit mit dem Titel „Pflege vor Ort – gelingendes Leben mit Pflegebedürftigkeit“. OptiMedis hat für den Report die Abrechnungsdaten der DAK-Gesundheit für alle pflegebedürftigen Versicherten der Jahre 2014 bis 2017 analysiert.

So werden die Pflege­bedürftigen in östlichen Bundesländern zum Beispiel überdurchschnittlich viel im Krankenhaus behandelt: In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind es im Vergleich mit dem Bundesdurch­schnitt zwischen 15 bis 17 Krankenhausfälle mehr pro 100 Pflegebedürftige, in Thüringen sind es sogar 20 zusätzliche Fälle. Auch in den Kosten zeigen sich Unterschiede: Die GKV-Gesamtkosten sind in den östlichen Bundesländern mit durchschnittlich mehr als 15.000 Euro pro Patienten und Jahr überdurchschnittlich hoch, in Hessen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bremen sind sie mit unter 13.000 Euro unterdurchschnittlich gering. Die durchschnittlichen Kosten in Deutschland liegen bei etwas über 13.500 Euro pro Jahr.

Zusätzlich hat OptiMedis Auswertungen zum erstmaligen Eintritt in die Pflegebedürftigkeit gemacht.
Es zeigte sich: Zu Beginn der Pflegebedürftigkeit KRS KH prozentDurchschnittliche Anzahl der Krankenhausfälle pro 100 pflegebedürftigen Versicherten in einem Jahr. Grafik: OptiMediswerden 90 Prozent der Pflegebedürftigen noch zuhause bzw. ambulant gepflegt. Der Anteil sinkt etwa nach einem Jahr zu Lasten eines höheren Anteils stationär gepflegter Personen auf 82 Prozent durch Angehörige oder ambulant gepflegter Personen ab. 60 Prozent der Pflegebedürftigen sind im Quartal vor ihrem Pflegebeginn mindestens einmal im Krankenhaus. Es sind vor allem stationär behandelte Erkrankungen wie Krebs, Frakturen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Pneumonien und COPD, die einer Pflegebedürftigkeit unmittelbar vorausgehen. Ebenfalls interessant: Lediglich bei 5,4 Prozent der Pflegebedürftigen wurde in dem Quartal vor Beginn ihrer Pflegebedürftigkeit eine Leistung der stationären Rehabilitation dokumentiert. Gemäß § 5 Abs. 1 SGB XI sollten derartige Maßnahmen eigentlich verstärkt eingeleitet werden, weil sie die Pflegebedürftigkeit ggfs. noch verhindern könnten.

Weitere Informationen zum Pflegereport finden Sie auf der Webseite der DAK-Gesundheit.

Mehr zu unseren Leistungen im Bereich der Versorgungsforschung lesen Sie in unserer Broschüre „Aus Daten Mehrwert schaffen. Analyse von Versorgungs- und Gesundheitsdaten“.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Timo Schulte, Head of Health Data Analytics & IT, OptiMedis AG (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040 22621149 0).

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