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	<title>OptiMedis</title>
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	<lastBuildDate>Mon, 11 May 2026 11:54:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>OptiMedis</title>
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		<title>Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung</title>
		<link>https://optimedis.de/entwurf-eines-gesetzes-zur-stabilisierung-der-beitragssaetze-in-der-gesetzlichen-krankenversicherung-gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 11:45:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stellungnahme des DNVF zu Folgen für die Versorgung und Innovationskraft</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Regionen stehen zunehmend vor der Herausforderung, medizinische Versorgung trotz demografischem Wandel, Fachkräftemangel und strukturellen Veränderungen langfristig sicherzustellen. OptiMedis unterstützt Kommunen und Regionen dabei, tragfähige Versorgungskonzepte zu entwickeln und die Gesundheitsversorgung bedarfsgerecht, integriert und zukunftsfähig auszurichten. Der vorgelegte Gesetzentwurf ist aus Sicht des DNVF jedoch einseitig auf Finanzierungs- und Ausgabenaspekte  fokussiert. Das Ziel, die Lasten der unumgänglichen Einsparungen möglichst fair auf die unterschiedlichen Akteure im Gesundheitssystem zu verteilen, wird auf diese Weise verfehlt.</p>
<p><a href="https://www.dnvf.de/files/theme_files/pdf/PDF-Stellungnahme/26/DNVF%20Gemeinsame%20Stellungnahme%20GKV-BStabG%20Mai%202026.pdf">Zur Stellungnahme.</a></p>
<p><em>Volltext:</em></p>
<p><strong>Kürzungen im Gesundheitssystem – Folgen für die Versorgung</strong></p>
<p>Die Vorschläge der FinanzKommission sowie des Gesetzentwurfs bedürfen, um nachhaltig zu wirken, versorgungswissenschaftlicher Expertise und Begleitung. So sind die Empfehlungen zur Streichung bestimmter Zuschläge sowie zur Begrenzung von Vergütungssteigerungen aus gesundheitsökonomischer Perspektive plausibel, lassen aber eine systematische Outcome-Orientierung und Nutzenbewertung vermissen: Es wird nahezu ausschließlich über Kosteneffekte argumentiert, ohne eine robuste Versorgungsforschungsbasis z.B. zu Infektionsraten, Rehospitalisierungen, Patient Reported Outcomes oder längerfristigen Pflegeverläufen zu berücksichtigen. Aus Sicht der Versorgungsforschung droht eine Politik der „kurzfristigen Sparlisten“, die zentrale Ziele einer qualitativ hochwertigen Versorgung – Ergebnisqualität, Bedarfsgerechtigkeit, Patient:innensicherheit und gesundheitliche Chancengleichheit nicht berücksichtigt. Die Vielzahl kleinteiliger Kürzungen und Umsteuerungen in der ambulanten und stationären Versorgung müssen engmaschig monitoriert und bzgl. ihrer Auswirkungen auf Versorgungsqualität, Patient:innensicherheit und Langzeit-Outcomes prospektiv und unabhängig evaluiert werden.</p>
<p>Ein solcher „Versorgungsforschungs-Standard“ ist für die anstehenden Reformen weder im Bericht der FinanzKommission noch im Gesetzentwurf erkennbar.</p>
<p>Daraus ergeben sich folgende Forderungen:</p>
<ol>
<li>Nationale Versorgungsziele und Qualitätsindikatoren sollten einen verbindlichen Referenzrahmen definieren, nach dem alle Einsparmaßnahmen systematisch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Ergebnisqualität, gesundheitsökonomische Effizienz und Versorgungsgerechtigkeit gemessen werden.</li>
<li>Strukturelle Kürzungen und Umsteuerungen sollten verpflichtend mit begleitender Versorgungsforschung verbunden werden, um Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und mit Korrekturen gezielt entgegenwirken zu können.</li>
<li>Duch verstärkte Digitalisierung, verbesserten Datenzugang sowie konsequentes Monitoring ließen sich erhebliche Kosten einsparen – bei gleichzeitiger Verbesserung der Versorgungssituation.</li>
</ol>
<p>Nur eine konsequent durch Versorgungsforschung flankierte Reform wird dazu beitragen, die finanziellen Herausforderungen der GKV mittel- und langfristig zu bewältigen und zugleich ein patient:innenorientiertes, gerechtes evidenzbasiertes und lernendes Gesundheitssystem zu sichern.</p>
<p><strong>Kürzungen des Innovationsfonds – Folgen für die Innovationskraft</strong></p>
<p>Mit dem Innovationsfonds wurde ein Instrument eingeführt, das evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen dafür schafft, die gesundheitliche Versorgung in Deutschland durch Innovationen patient:innenorientierter, effektiver und wirtschaftlicher zu gestalten – explizit auch, um damit der Finanzierungskrise des Gesundheitssystems entgegenzuwirken. Der Innovationsfonds hat sich zu einem Motor für Innovationen und Digitalisierung im Gesundheitssystem entwickelt und trägt nachweislich dazu bei, die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen zu stabilisieren. Mit der dauerhaften weiteren Kürzung des Innovationsfonds ab 2027 wird dieses Instrument erheblich geschwächt – und damit seine positive Wirkung gefährdet!</p>
<p>Als negative Folgen sind zu erwarten:</p>
<ul>
<li>Innovationen wie neue Versorgungsformen und nützliche Digitalisierung werden verzögert oder gar nicht erst entwickelt bzw. nicht unter realistischen Bedingungen getestet und dadurch nicht zur Anwendungsreife gebracht.</li>
<li>Die Datengrundlage für rationale gesundheits- und versorgungspolitische Entscheidungen wird deutlich geschwächt. Über-, Unter- und Fehlversorgung werden weniger gut erkannt und werden weiter zunehmen.</li>
<li>Die abnehmende Innovationsfähigkeit des Gesundheitssystems wirkt sich insgesamt negativ auf die Effizienz des Gesundheitssystems aus – und gefährdet weiterhin die Beitragsstabilität.</li>
</ul>
<p>Die Ergebnisse des Innovationsfonds leisten ebenso wie viele weitere Erkenntnisse der Versorgungsforschung einen<br />entscheidenden Beitrag dazu, die gesundheitliche Versorgung in Deutschland evidenzbasiert weiterzuentwickeln<br />und auf diesem Wege Über- und Fehlversorgung zu reduzieren und einer Unterversorgung entgegenzuwirken.</p>
<p>Zahlreiche Innovationsfondsprojekte zeigen, wie durch evidenzbasierte Maßnahmen Einsparungen und bessere<br />Patient:innenversorgung realisiert werden können.</p>
<p>Die Mittel für Forschung und Entwicklung waren im deutschen Gesundheitssystem im internationalen Vergleich<br />bereits vor der Kürzung gering. Darin liegt eine der Ursachen für die unzureichende Effizienz und die besonders<br />hohen Kosten des deutschen Gesundheitssystems. Die geplante weitere Kürzung der Forschungsmittel im<br />Innovationsfonds wirkt in der aktuellen Finanzierungskrise fatal und steht den Zielen des GKV-BStabG konträr<br />entgegen!</p>
<p>Bezüglich Details der im Gesetz enthaltenen Regelungen schließt sich das DNVF der fachlich fundierten<br />Stellungnahme des Vorsitzenden des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vom<br />20.04.2026 an.</p>
<ul>
<li>Dauerhafte Absenkung der Finanzmittel des Innovationsfonds auf 100 Mio. € jährlich: Der Gesetzentwurf übersteigt die Einsparempfehlungen der FinanzKommission um 100 Prozent. Damit werden das Innovationspotenzial – sowie die mit Innovationen verbundenen Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen – drastisch verringert. Ein weniger leistungsfähiges Versorgungssystem ist die Folge.</li>
<li>Budgetkürzungen bei der Geschäftsstelle des Innovationsausschusses von ca. 700.000 € jährlich: Die Budgetkürzung soll die Förderverfahren vereinfachen, mit dem Ziel, Verwaltungskosten einzusparen. Dies schränkt jedoch die Möglichkeiten ein, Förderverfahren adäquat zu begleiten. Die Folge ist eine Verschiebung zugunsten weniger, finanzkräftiger Antragsteller und eine strukturelle Benachteiligung kleinerer innovativer Gruppen, deren Innovationspotenziale für das Gesundheitssystem nicht mehr genutzt werden können.</li>
<li>Rückführung nicht verausgabter Mittel: Die Umschichtung von Mitteln durch die vorzeitige Beendigung von nicht-erfolgversprechenden Projekten auf erfolgversprechende Projekte ist „Bestenförderung“ – und muss erhalten blieben.</li>
</ul>
<p>Die Gesamtzahl der Förderanträge im Jahr 2025 im Bereich „Neue Versorgungsformen“ von 169 (beantragtes<br />Fördervolumen 293,3 Mio. Euro) und im Bereich „Versorgungsforschung“ von 296 (beantragtes Fördervolumen<br />368,8 Mio. Euro) zeigt eindrucksvoll, dass die Versorgungsforschung sowohl qualitativ als auch quantitativ in der<br />Lage ist, mindestens im Volumen der bisherigen Förderung Forschungsprojekte mit hohem Innovationspotenzial zu<br />entwickeln und umzusetzen. Aktuell befinden sich 90 Projekte im Bereich „Neue Versorgungsformen“ sowie 161<br />Projekte im Bereich „Versorgungsforschung“ in Förderung. Mit der geplanten Absenkung des Fördervolumens auf<br />17,5 Mio. Euro (ohne Medizinische Leitlinien) im Bereich Versorgungsforschung wird nur noch ein Bruchteil in die<br />Förderung gelangen können. Der Innovationsfonds darf nicht weiter geschwächt werden! Im Gegenteil muss seine<br />finanzielle Basis gestärkt und erweitert werden und die Förderung gleichzeitig noch konsequenter auf den Transfer<br />erfolgreicher Modelle in die Regelversorgung ausgerichtet werden. Versorgungsforschung trägt zu einer<br />Konsolidierung der GKV-Finanzen durch Effizienzgewinne bei!</p>
<p>Der Gesetzentwurf baut nur zum Teil auf den Ergebnissen der FinanzKommission auf. In der vorliegenden Form ist<br />er lediglich eine Sammlung von kurzfristigen Einsparungen, und wird weder dem Ziel einer langfristigen<br />Beitragsstabilisierung noch dem Ziel einer am Patient:innennutzen orientierten Versorgung gerecht. Mit der<br />massiven Kürzung des Innovationsfonds wird ausgerechnet das Instrument geschwächt, das durch Innovationen<br />dazu beiträgt, eine Stabilisierung der Beitragssätze zu ermöglichen.</p>
<p>Daher ruft das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung gemeinsam mit den mitunterzeichnenden Akteuren dazu<br />auf, den vorliegenden Gesetzentwurf durch stärkere Einbeziehung der Kompetenzen und der Expertise der<br />Versorgungsforschung zu verbessern.</p>
<p><strong>Folgende 25 Institutionen unterstützenden die Stellungnahme des DNVF</strong></p>
<p>Abteilung für Allgemeinmedizin der Ruhr-Universität Bochum</p>
<p>aQua &#8211; Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH</p>
<p>Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e. V.</p>
<p>BAG SELBSTHILFE &#8211; Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer<br />Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.</p>
<p>Center for Health Care Research &amp; Public Health (CHCR &amp; PH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Ergotherapiewissenschaft e.V. (DGEW)</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e. V.</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V.</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie e.V. (DGKJCH)</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e V. (DGOU)</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP)</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V.</p>
<p>Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) e.V.</p>
<p>Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS e.V.)</p>
<p>Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin &#8211; Ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft</p>
<p>figus GmbH</p>
<p>Institut für Allgemeinmedizin und Ambulante Gesundheitsversorgung (iamag) der Universität Witten/Herdecke</p>
<p>LVR-Institut für Forschung und Bildung</p>
<p>Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem</p>
<p>OptiMedis AG</p>
<p>Plattform – Charité Versorgungsforschung</p>
<p>PRO RETINA Deutschland e. V.</p>
<p>TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V.</p>
<p>Zentrum für Evidenzbasierte Versorgungsforschung der Donau-Universität Krems</p>
<p><a href="https://www.dnvf.de/files/theme_files/pdf/PDF-Stellungnahme/26/DNVF%20Gemeinsame%20Stellungnahme%20GKV-BStabG%20Mai%202026.pdf">Zur Stellungnahme.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Regionale Versorgung im Fokus – Unsere Expertise für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung</title>
		<link>https://optimedis.de/regionale-versorgung-im-fokus-unsere-expertise-fuer-eine-zukunftsfaehige-gesundheitsversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 07:36:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regionen stehen zunehmend vor der Herausforderung, medizinische Versorgung trotz demografischem Wandel, Fachkräftemangel und strukturellen Veränderungen langfristig sicherzustellen. OptiMedis unterstützt Kommunen und Regionen dabei, tragfähige Versorgungskonzepte zu entwickeln und die Gesundheitsversorgung bedarfsgerecht, integriert und zukunftsfähig auszurichten.</p>
<p>The post <a href="https://optimedis.de/regionale-versorgung-im-fokus-unsere-expertise-fuer-eine-zukunftsfaehige-gesundheitsversorgung/">Regionale Versorgung im Fokus – Unsere Expertise für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung</a> appeared first on <a href="https://optimedis.de">OptiMedis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3>Regionale Versorgung in Deutschland</h3>
<p>Demografischer Wandel, steigende Morbidität, Fachkräftemangel und regionale Unterschiede in der Verfügbarkeit von Gesundheitsangeboten stellen viele Regionen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an integrierten, sektorenübergreifenden und regional angepassten Lösungen, um eine flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung auch künftig sicherzustellen. Immer mehr Kommunen und Regionen suchen daher Unterstützung, um ihre Versorgungsstrukturen strategisch weiterzuentwickeln. OptiMedis hat in den vergangenen Monaten mehrere Regionen dabei begleitet, ihre spezifischen regionalen Belastungsfaktoren in der Versorgung systematisch zu analysieren und tragfähige Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Dazu zählen unter anderem Krummhörn, Meinersen, Pellworm, Soltau und Weyhe.</p>
<h3>Unsere Projekte im Überblick</h3>
<p>In der Krummhörn stand die Frage im Mittelpunkt, wie die gesundheitliche Versorgung in einer ländlich-touristisch geprägten Gemeinde langfristig gesichert und zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. Die Ausgangssituation war geprägt durch eine älter werdende Ärzteschaft, ein begrenztes fachärztliches Angebot und hohe Pflegebedarfe. Bereits im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde deutlich, dass die Gemeinde Krummhörn derzeit nicht über die nötigen Ressourcen verfügt, um selbst ein kommunales MVZ aufzubauen und zu betreiben. Abhilfe wurde durch zwei Ärztepaare geschaffen, die Interesse an regionalen Versorgungszentren äußerten. Daher hat OptiMedis beispielhaft und offen für eine spätere Nutzung durch die Ärzte erfasst, wie ein mögliches RVZ für die Krummhörn aussehen könnte, das weitere Heilberufe und soziale Leistungsanbieter mit einbeziehen könnte. Besonders prägend war dabei die enge Einbindung lokaler Akteur*innen. Gemeinsam mit engagierten Partnern vor Ort – insbesondere mit dem Verein Gesundes Ostfriesland e. V. – entstand ein partizipativer Entwicklungsprozess, der wichtige Impulse für die zukünftige Versorgungsgestaltung setzte.</p>
<p>In der Samtgemeinde Meinersen ist die hausärztliche Grundversorgung derzeit noch vergleichsweise gut abgesichert. Gleichzeitig wird jedoch absehbar, dass steigende Patientenzahlen, begrenzte Aufnahmekapazitäten, anstehende Praxisübergaben sowie unzureichende pflegerische und fachärztliche Angebote zunehmend Druck auf die regionalen Versorgungsstrukturen ausüben werden. Vor diesem Hintergrund analysierte OptiMedis im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Versorgungsstrukturen, Erreichbarkeiten und Entwicklungsperspektiven in der Region. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Regionales Versorgungszentrum langfristig ein wichtiger Baustein der Versorgung sein kann. Kurzfristig rücken jedoch vor allem eine stärkere Vernetzung der Akteur*innen, digitale Lösungen und tragfähige Übergangsmodelle in den Vordergrund.</p>
<p>Auf Pellworm prägen besondere geografische und strukturelle Rahmenbedingungen die Versorgungssituation. Als kleine und abgelegene Nordseeinsel ist die Region mit einem fehlenden fachärztlichen Angebot und begrenzten pflegerischen Angeboten, saisonalen Belastungsspitzen durch den Tourismus und anhaltenden Personalengpässen konfrontiert. Im Rahmen einer geförderten Machbarkeitsstudie prüfte OptiMedis, welche Ansätze in den Bereichen Kooperation, Finanzierung und Telemedizin geeignet sind, um die Versorgung auf der Insel langfristig zu stärken. Darüber hinaus wurden Perspektiven für die Fachkräftegewinnung und die Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur erarbeitet. Ziel war es, Pellworm als Modellregion für moderne integrierte Versorgung weiterzudenken.</p>
<p>Soltau steht als wachsendes Mittelzentrum im nördlichen Heidekreis vor einem umfassenden Strukturwandel: Der Wegfall eines Klinikstandorts, demografische Veränderungen und Nachfolgefragen im ambulanten Bereich erfordern neue Lösungen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersuchte OptiMedis die Option eines Regionalen Versorgungszentrums, das perspektivisch einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der medizinischen und sozialen Daseinsvorsorge leisten kann. Die Studie zeigt, dass sich für Soltau eine zukunftsweisende Chance bietet, mit einem Gesundheitscampus und einem Regionalen Versorgungszentrum räumlich gebündelte medizinische, pflegerische und präventive Angebote zu schaffen. Hierfür wurden intensive Gespräche mit sämtlichen relevanten Facharztrichtungen geführt, um Bedarfe, Kooperationspotenziale und die Machbarkeit eines solchen Zentrums umfassend zu prüfen.</p>
<p>Die Gemeinde Weyhe profitiert grundsätzlich von ihrer Lage im Umland von Bremen und ihren guten ambulanten Strukturen. Gleichzeitig steht die Region vor strukturellen Veränderungen in der regionalen Krankenhauslandschaft, die Auswirkungen auf den Zugang zur medizinischen Versorgung haben. Das von OptiMedis erarbeitete Gutachten zeigt, dass Weyhe über gute Potenziale verfügt, seine Versorgung aktiv weiterzuentwickeln. Empfohlen wurden unter anderem die Prüfung geeigneter Förderprogramme, die Förderung von Digitalisierung und Telemedizin sowie Delegationsansätze und der Ausbau von Kooperationen und Vernetzung, um die sektorenübergreifende und zukünftige Versorgung zu stärken.</p>
<h3>Unser Angebot – Analyse, Orientierung und Zukunftsgestaltung</h3>
<p>Wir unterstützen Regionen dabei, ihre Gesundheitsversorgung vorausschauend zu sichern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Dafür verbinden wir datenbasierte Analysen, versorgungswissenschaftliche Expertise und langjährige Praxiserfahrung.</p>
<p>Unsere Arbeit beginnt mit einem genauen Blick auf die Versorgung vor Ort: Wir analysieren sowohl bestehende Versorgungsstrukturen als auch die Bedarfe der Bevölkerung und zukünftige Entwicklungen.</p>
<p>Auf dieser Grundlage erstellen wir Versorgungskonzepte mit konkreten, umsetzbaren Empfehlungen für die regionale Versorgung. Die Empfehlungen beziehen sich u. a. auf die Handlungsfelder ambulante und stationäre Versorgung, Notfall- und Rettungsversorgung, Pflege, Kooperation und Vernetzung, Digitalisierung und Telemedizin, Steuerung und Koordination sowie Fachkräftegewinnung und -bindung. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der weiteren Ausgestaltung der regionalen Versorgung, insbesondere im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung.</p>
<p>Ein besonders innovatives und neues Angebot ist unsere <a href="https://verssimstage.optimedis.de/app">Delegationssimulation</a>. Sie zeigt anschaulich, wie Aufgaben in der ambulanten Versorgung an qualifizierte nichtärztliche Gesundheitsberufe übertragen werden können. Damit machen wir sichtbar, welche Entlastungspotenziale, Effizienz- und Qualitätsgewinne möglich sind, wie sich Arbeitsabläufe optimieren lassen und wie Regionen und Praxen die ambulante Versorgung zukunftsfest, widerstandsfähig und attraktiver gestalten können.</p>
<p>Auf diese Weise schaffen wir Orientierung und belastbare Entscheidungsgrundlagen, stärken regionale Strukturen und unterstützen Regionen dabei, ihre Versorgung nachhaltig und bedarfsgerecht auszurichten.</p>
<p>Mehr dazu finden Sie auf unserer Website hier: <a href="https://optimedis.de/regionale-versorgung/">Regionale Versorgung</a>, <a href="https://optimedis.de/mvz/">MVZ / Primärversorgung</a> und <a href="https://verssimstage.optimedis.de/app">Versorgungssimulator</a>.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimaimpact im Gesundheitswesen: Entscheidend ist die Versorgung</title>
		<link>https://optimedis.de/klimaimpact-im-gesundheitswesen-entscheidend-ist-die-versorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:19:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Studie von OptiMedis im Auftrag des BKK Dachverbandes zeigt, wo die größten Potenziale liegen.</p>
<p>The post <a href="https://optimedis.de/klimaimpact-im-gesundheitswesen-entscheidend-ist-die-versorgung/">Klimaimpact im Gesundheitswesen: Entscheidend ist die Versorgung</a> appeared first on <a href="https://optimedis.de">OptiMedis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Klimaimpact des Gesundheitswesens wird maßgeblich durch die Art und Weise bestimmt, wie Versorgung organisiert ist. Eine aktuelle Studie zeigt: Der größte Hebel für mehr Klimaschutz liegt nicht allein in Technik oder Infrastruktur, sondern in der Reduktion von Überversorgung, der Stärkung von Prävention und einer besseren Koordination entlang der Versorgungspfade.<br>Erarbeitet wurde die Studie von Prof. Oliver Gröne, Chief Scientific Officer und Leiter Forschung bei OptiMedis, im Auftrag des BKK Dachverbandes.</p>



<p><a href="https://optimedis.de/publikation/analyse_klimaimpact.pdf">Zur Studie.</a></p>



<p>Dies ist die Pressemitteilung des BKK Dachverbandes zur Studie im Wortlaut.</p>



<p><br><strong>Neuer Bericht zum Klimaimpact der Gesundheitsversorgung: Nachhaltigkeit stärkt Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit</strong></p>



<p><em>Das Gesundheitswesen ist für rund sechs Prozent des deutschen Treibhausgas-Fußabdrucks verantwortlich. Ein großer Teil dieser Emissionen entsteht dabei nicht in Gebäuden oder beim Energieeinsatz, sondern insbesondere entlang der Lieferketten und direkt in der Gesundheitsversorgung. Eine heute veröffentlichte Studie im Auftrag des BKK Dachverbandes untersucht den Klimaimpact der Gesundheitsversorgung,identifiziert die wichtigsten Emissionsquellen und zeigt Handlungsfelder sowie Gestaltungsoptionen auf. Kernaussage der Studie ist, dasssich die Klima- und Ressourcenwirkungen des Gesundheitswesens nicht allein durch technische Maßnahmen, Gebäude oder den Energieverbrauch senken lassen. Der entscheidende Hebel liegt in einer besseren Versorgung, bei der vermeidbare Krankheitslast reduziert, Versorgungspfade klüger gestaltet und knappe Ressourcen wirkungsvoller eingesetzt werden.</em></p>



<p><em>Die Studie trifft damit den neuralgischen Punkt, der auch von der Finanzkommission Gesundheit jüngst sehr deutlich kritisiert wurde. In Deutschland wird zu viel unnötig behandelt und am tatsächlichen medizinischen Bedarf vorbei operiert. Damit werden knappe Ressourcen verschwendet. Weniger kann mehr sein – das gilt auch bei Gesundheitsversorgung. Genau an dieser Stelle knüpft die Studie an. Nachhaltigkeit bedeutet keine Leistungseinbußen, sondern eine Versorgung, die sich stärker am tatsächlichen Bedarf, am gesundheitlichen Nutzen und an einer klugen Verteilung knapper Ressourcen orientiert. Die Reduzierung von Über-, Unter- und Fehlversorgung, die Verhinderung vermeidbarer Erkrankungen und eine an Nachhaltigkeit ausgerichtete Versorgung verbessern nicht nur die ökologische Bilanz, sondern auch die Behandlungs- und Versorgungsqualität sowie den Nutzen für die Patientinnen und Patienten. Und obendrein wird damit die langfristige Finanzierbarkeit der GKV gesichert, die einem immer größer werdenden Druck ausgesetzt ist. </em></p>



<p><em>Anne-Kathrin Klemm, Vorständin des BKK Dachverbandes, erklärt: „Die Studienergebnisse zeigen eindeutig, dass wir dringend einen strategischen Rahmen für ein nachhaltiges Gesundheitswesen benötigen. Nachhaltigkeit darf nicht länger als Nice-to-Have abgetan werden, sondern muss als die entscheidende Stellschraube für eine gute und bezahlbare Versorgung sowie für die zukünftige finanzielle Stabilität der GKV in die Köpfe der Menschen gelangen. Die Studie zeigt auch, dass Nachhaltigkeit mehr bedeutet als Dachbegrünung oder Ökostrom in Krankenhäusern. Es geht um viel mehr: um die Senkung der vermeidbaren Krankheitslast, um die Reduzierung von Über-, Unter- und Fehlversorgung und darum, die personellen, finanziellen und materiellen Ressourcen wirksam, qualitätsgeleitet und schonend einzusetzen.” </em></p>



<p><em>Prof. Oliver Gröne, Chief Scientific Officer und Leiter Forschung der OptiMedis AG sowie Studienautor, erklärt: „Die größten Hebel liegen nicht nur in einer emissionsärmeren Infrastruktur, sondern auch in der Art und Weise, wie die Versorgung organisiert wird. Eine nachhaltige Gesundheitsversorgung bedeutet, die Prävention zu stärken, den Nutzen für die Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt zu stellen und Ressourcen dort einzusetzen, wo sie die Gesundheit der Menschen erhält und Krankheiten wirklich wirksam behandelt.“</em></p>



<p><a href="https://www.bkk-dachverband.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/neuer-bericht-zum-klimaimpact-der-gesundheitsversorgung-nachhaltigkeit-staerkt-qualitaet-effizienz-und-zukunftsfaehigkeit">Zur Pressemitteilung.</a></p>
<p>The post <a href="https://optimedis.de/klimaimpact-im-gesundheitswesen-entscheidend-ist-die-versorgung/">Klimaimpact im Gesundheitswesen: Entscheidend ist die Versorgung</a> appeared first on <a href="https://optimedis.de">OptiMedis</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start für gesundheitsamt.bayern: Neuer Meilenstein für die Digitalisierung des ÖGD</title>
		<link>https://optimedis.de/start-fuer-gesundheitsamt-bayern-neuer-meilenstein-fuer-die-digitalisierung-des-oegd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 10:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://optimedis.de/?p=22204</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das bayernweite Portal Gesundheitsamt.bayern ist gestartet – ein zentraler Meilenstein für die Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.</p>
<p>The post <a href="https://optimedis.de/start-fuer-gesundheitsamt-bayern-neuer-meilenstein-fuer-die-digitalisierung-des-oegd/">Start für gesundheitsamt.bayern: Neuer Meilenstein für die Digitalisierung des ÖGD</a> appeared first on <a href="https://optimedis.de">OptiMedis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir freuen uns, Teil dieses wichtigen Vorhabens zu sein, das Serviceleistungen der Gesundheitsämter digital zugänglich macht.<br>OptiMedis begleitet das Projekt gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei der Umsetzung und Weiterentwicklung.</p>



<p><a href="https://www.stmgp.bayern.de/bayern-treibt-digitalisierung-des-oeffentlichen-gesundheitsdienstes-voran-gesundheitsministerin-gerlach-neues-bayernweites-online-portal-gestartet/">Die offizielle Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.</a></p>
<p>The post <a href="https://optimedis.de/start-fuer-gesundheitsamt-bayern-neuer-meilenstein-fuer-die-digitalisierung-des-oegd/">Start für gesundheitsamt.bayern: Neuer Meilenstein für die Digitalisierung des ÖGD</a> appeared first on <a href="https://optimedis.de">OptiMedis</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Delegation im Praxisteam: Ein starker Hebel für die Sicherung der Versorgung</title>
		<link>https://optimedis.de/delegation-im-praxisteam-ein-starker-hebel-fuer-die-sicherung-der-versorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DE]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://optimedis.de/?p=22116</guid>

					<description><![CDATA[<p>OptiMedis erstellt Studie zum Einsatz weitergebildeter und akademisierter Praxisassistenzberufe in der hausärztlichen Versorgung</p>
<p>The post <a href="https://optimedis.de/delegation-im-praxisteam-ein-starker-hebel-fuer-die-sicherung-der-versorgung/">Delegation im Praxisteam: Ein starker Hebel für die Sicherung der Versorgung</a> appeared first on <a href="https://optimedis.de">OptiMedis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die hausärztliche Versorgung in Deutschland steht unter Druck. Bis 2030 fehlen voraussichtlich 8.200 in Vollzeit tätige Hausärzt:innen. Einer neuen Studie zufolge, die OptiMedis für die Bertelsmann Stiftung erstellt hat, ließe sich diese Lücke jedoch schließen, indem speziell qualifizierte Gesundheitsfachkräfte in größerem Umfang bestimmte ärztliche Aufgaben übernehmen. Die Hausärzteschaft könnte dadurch im Schnitt fast zwei Drittel (65 Prozent) ihres Zeitvolumens einsparen, schreibt die Bertelsmann Stiftung in einer heute erschienenen Pressemitteilung.</p>



<p>Insbesondere wiederkehrende aber gleichwohl anspruchsvolle Aufgaben ließen sich an entsprechend qualifizierte Fachkräfte abgeben – die dafür teilweise studiert haben. Dazu zählen beispielsweise diagnostische Verfahren wie Sonographien, Kontrolluntersuchungen bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Wundnachsorge oder Hausbesuche mit Routineaufgaben. Dank der freiwerdenden Kapazitäten könnten die Hausärzt:innen insgesamt mehr Patient:innen versorgen und sich für Behandlungen und Patientengespräche deutlich mehr Zeit nehmen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<p class="has-white-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-dd366b8cda253d395f95f79e46e5fd7d"><strong>OptiMedis unterstützt Regionen und Praxen mit präzisen Versorgungsanalysen und Simulationen</strong><br><br>OptiMedis kann die Auswirkungen einer stärkeren Delegation ärztlicher Aufgaben nicht nur auf Bundes- oder Landesebene, sondern sehr differenziert auf einzelne Mittelbereiche – und auch noch tiefer auf Gemeinden und bis auf die Ebene einzelner Arztpraxen – berechnen und Veränderungen simulieren.<br><br>Während die von der Bertelsmann Stiftung beauftragte Studie die Potenziale insbesondere für Physician Assistants sowie NäPAs/VERAHs modelliert, ermöglicht OptiMedis darüber hinaus detaillierte Szenarioanalysen für unterschiedliche Qualifikationsprofile und regionale Versorgungsstrukturen.<br><br>So kann konkret aufgezeigt werden,<br>• wie viele Delegationskräfte in einer bestimmten Region benötigt werden,<br>• welche Versorgungsquote dadurch erreichbar ist und<br>• wie sich einzelne Praxen gezielt auf eine 100-prozentige Versorgungskapazität entwickeln lassen.<br><br>Damit liefert OptiMedis eine belastbare Entscheidungsgrundlage für KVen, Kommunen, Versorgernetze und die regionale Gesundheitspolitik.<br><br>Kontaktieren Sie uns gerne unter <a href="mailto:h.hildebrandt@optimedis.de">h.hildebrandt@optimedis.de</a></p>
</div>
</div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots"/>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Vorstand von OptiMedis, kommentiert die von ihm geleitete Studie: „Die öffentliche Debatte wird häufig zu abstrakt geführt. Wir können jedoch sehr konkret zeigen, was möglich ist: Mit unseren Analysen lassen sich Versorgungsquoten bis auf einzelne Mittelbereiche und sogar einzelne Praxen herunterbrechen. Wir simulieren, wie viele qualifizierte Delegationskräfte benötigt werden, um die hausärztliche Versorgung rechnerisch auf 100 Prozent anzuheben. Damit wird aus einer grundsätzlichen Idee eine umsetzbare Strategie für Regionen und Praxisteams.“</p>
</blockquote>



<h4 class="wp-block-heading">Große Chance für die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems</h4>



<p>In der Delegation liegt also viel Potenzial, um den schon jetzt bestehenden Hausärztemangel zu lindern oder zu beseitigen. Bereits heute sind rund 5.000 Hausarztsitze in Deutschland nicht besetzt. Bis 2030 können laut Berechnungen des wissenschaftlichen Instituts der Barmer (bifg) weitere 3.200 Sitze nicht mit Hausärzt:innen besetzt werden. Der Studie zufolge wäre es theoretisch möglich, die Lücke von rund 8.200 Hausarztsitzen im Jahr 2030 mit rund 12.000 speziell geschulten Praxisassistent:innen abzudecken. Der Vorteil: Zum einen sind viele der benötigten Fachkräfte bereits entsprechend qualifiziert und im System. Zum anderen könnten vorhandene Assistenzkräfte durch eine Weiterbildung oder ein (berufsbegleitendes) Studium die Qualifikation erwerben. Das ließe sich deutlich schneller und einfacher umsetzen, als zusätzliche Hausärzt:innen auszubilden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Große Offenheit bei Ärzteschaft und Bevölkerung</h4>



<p>Befragungen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigen, dass sowohl Ärzteschaft als auch Bevölkerung offen für eine stärkere Aufgabenteilung in Hausarztpraxen sind. Rund drei Viertel der befragten Hausärzt:innen sind der Ansicht, dass künftig stärker die Qualifikation für eine Aufgabe zählen sollte als die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe. Eine große Mehrheit würde neun von elf abgefragten Tätigkeiten an andere Berufsgruppen übertragen. Zurückhaltender sind viele lediglich bei akuten Hausbesuchen und der Dosierung von Medikamenten. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Ärzt:innen in Weiterbildung.</p>



<p>Auch die repräsentativ befragten Bürger:innen stehen einer Übertragung hausärztlicher Aufgaben mehrheitlich offen gegenüber. Besonders hoch ist die Akzeptanz bei wiederkehrenden Untersuchungen und Tests, gefolgt von Impfungen, Infusionen, Routineaufgaben bei chronischen Erkrankungen sowie der Verordnung von Hilfsmitteln. Am geringsten ist die Zustimmung bei akuten Hausbesuchen und der Dosierung von Arzneimitteln.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Positive Erkenntnisse aus der Praxis</h4>



<p>Erfahrungsberichte aus zwei im Rahmen der Studie untersuchten Hausarztpraxen in Papenburg (Niedersachsen) und Baiersbronn (Baden-Württemberg) mit hohem Anteil spezialisierter Assistenzkräfte zeigen: Die Versorgungsqualität leidet nicht, wenn diese ärztliche Aufgaben übernehmen. Das bestätigt auch eine Befragung in Papenburg: Patient:innen waren bei Behandlungen wie Ultraschall, Vorsorge oder EKG-Besprechung nahezu gleich zufrieden – unabhängig davon, ob sie von einer Hausärztin oder einem qualifizierten Praxisassistenten betreut wurden.</p>



<p>In vielen Ländern übernehmen qualifizierte Gesundheitsfachberufe bereits heute schon zentrale Aufgaben in der Primärversorgung und arbeiten eng mit Ärzt:innen im Team zusammen. In Kanada betreuen speziell ausgebildete „Nurse Practitioners“ Patient:innen eigenverantwortlich, stellen Diagnosen und verordnen Medikamente. Auch Finnland setzt in kommunalen Gesundheitszentren auf akademisch weitergebildete Fachkräfte mit eigenen Sprechstunden und klaren Verantwortungsbereichen.</p>



<p>Aus Sicht der Autor:innen der Studie komme es jetzt darauf an, dass die Hausarztpraxen die Aufgabenteilung konsequent umsetzen. Zudem sollten alle Konzepte zur Neuausrichtung der ambulanten Versorgung die veränderten Rollen und Zuständigkeiten systematisch mitdenken. Es wäre auch wichtig, Hausärzt:innen dabei zu unterstützen, die Praxisabläufe neu zu organisieren und das nötige Vertrauen in der Zusammenarbeit mit ihren Teams auf- und auszubauen.</p>



<p>Erstellt wurde die Studie vom OptiMedis-Team unter Leitung von Dr. h.c. Helmut Hildebrandt und unter Beteiligung von Dr. Monika Schliffke, ehemaliger Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots"/>



<h4 class="wp-block-heading">Die Publikationen zum Thema</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://optimedis.de/studie_delegation_im_praxisteam.pdf">Zur Studie „Delegation im Praxisteam: Ein starker Hebel für die Sicherung der Versorgung“</a></li>



<li><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/maerz/nicht-aerztliches-personal-sollte-mehr-aufgaben-uebernehmen">Zur Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung</a></li>



<li><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/spotlight-gesundheit-teamarbeit-gegen-den-aerztemangel">Zum SPOTLIGHT Gesundheit der Bertelsmann Stiftung: Teamarbeit gegen den Ärztemangel</a></li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Versorgungsformen: Innovationsausschuss veröffentlicht neue Förderbekanntmachungen</title>
		<link>https://optimedis.de/neue-versorgungsformen-innovationsausschuss-veroeffentlicht-neue-foerderbekanntmachungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 16:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DE]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://optimedis.de/?p=22077</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat neue Förderbekanntmachungen im Bereich Neue Versorgungsformen veröffentlicht.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gefördert werden Projekte zur Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten und effizienten gesundheitlichen Versorgung.</p>



<p>Im themenspezifischen Bereich (zweistufiges Verfahren) stehen Vorhaben im Fokus, die auf eine Erhöhung der Bedarfsgerechtigkeit und Effizienz der gesundheitlichen Versorgung abzielen.<br>Darüber hinaus sind themenoffene Förderbekanntmachungen ausgeschrieben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>im zweistufigen Verfahren</li>



<li>im einstufig-langen Verfahren</li>



<li>sowie im einstufig-kurzen Verfahren</li>
</ul>



<p>Damit eröffnet der Innovationsausschuss erneut vielfältige Möglichkeiten für die Einreichung innovativer Versorgungsideen mit unterschiedlichen Projektumfängen und Laufzeiten.</p>



<p>Sie benötigen Unterstützung bei der Weiterentwicklung Ihrer Projektidee, der Ansprache und Zusammenstellung eines Konsortiums, der Antragstellung oder der Konzeption einer Evaluation? Sprechen Sie uns gerne an.<br>Fristen im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zweistufiges Verfahren: Einreichung der Ideenskizzen bis 21. April 2026</li>



<li>Einstufig-langes Verfahren: Einreichung der Vollanträge bis 19. Mai 2026</li>



<li>Einstufig-kurzes Verfahren: Anträge können fortlaufend gestellt werden, solange Fördermittel verfügbar sind</li>
</ul>



<p><a href="https://optimedis.de/wp-content/uploads/2026/02/OM_Folder_Innovationsfonds_2026.pdf">Mehr Informationen.</a></p>



<p><strong>Kontakt</strong></p>



<p>Carina Lummer: <a href="c.lummer@optimedis.de">c.lummer@optimedis.de </a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Versorgungsforschung: Innovationsausschuss veröffentlicht neue Förderbekanntmachung</title>
		<link>https://optimedis.de/innovationsfonds-gemeinsam-mit-uns-in-die-umsetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 12:11:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DE]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://optimedis.de/?p=20627</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute wurde die neue Förderbekanntmachung im Bereich der Versorgungsforschung veröffentlicht. Wir unterstützen Sie gerne bei Konzeptentwicklung, Partneransprache, Antragstellung oder Evaluation.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute wurde die neue Förderbekanntmachung im Bereich der Versorgungsforschung durch den Innovationsausschuss veröffentlicht. Im themenspezifischen Bereich stehen Forschungsvorhaben zu den folgenden Themen im Fokus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Analyse und Entwicklung von Interventionen zur Primärprävention von nichtübertragbaren Krankheiten im haus- sowie im kinder- und jugendärztlichen Setting</li>



<li>Transplantationsmedizinische Versorgung fördern – Erkennung und Meldung potenzieller postmortaler Organspender in den Krankenhäusern analysieren und Handlungsempfehlungen ableiten</li>



<li>Versorgungsforschung zur Entwicklung und Erprobung eines bundesweiten Never Event Registers als Fehlermelde- und Lernsystem</li>



<li>Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postviralen Symptomkomplexen wie z. B. Post-/Long-COVID, ME/CFS</li>



<li>Gesundheitliche Versorgung von Pflegebedürftigen in der Regionalperspektive</li>



<li>Versorgungsforschung zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Augenerkrankungen</li>



<li>Wissenschaftliche Evaluation der Blankoverordnung: Behandlungsstandards und Versorgungsqualität in der Heilmittelversorgung</li>
</ul>



<p>Auch ein themenoffener Bereich ist selbstverständlich wieder ausgeschrieben.</p>



<p>Sie benötigen Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Projektidee, der Erarbeitung eines Antrages, der Ansprache und Zusammenstellung eines Konsortiums oder der Konzeption eines Evaluationskonzeptes? Sprechen Sie uns gerne an. Die Frist für die Einreichung der Unterlagen in digitaler Form ist der 21. Oktober 2025 um 15 Uhr.</p>



<p><a href="https://optimedis.de/wp-content/uploads/2025/06/Flyer_Innovationsfond_OptiMedis.pdf">Hier geht es zum Infoflyer.</a></p>



<p><strong>Kontakt</strong></p>



<p>Carina Lummer: <a href="c.lummer@optimedis.de">c.lummer@optimedis.de </a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie sicher ist Ihre OP-Versorgung? Jetzt mit dem EU-Projekt SAFEST evaluieren</title>
		<link>https://optimedis.de/wie-sicher-ist-ihre-op-versorgung-jetzt-mit-dem-eu-projekt-safest-evaluieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 09:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DE]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://optimedis.de/?p=20587</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem EU-geförderten Programm SAFEST, an dem OptiMedis beteiligt ist, können Kliniken ihre perioperative Versorgung evaluieren und gezielt verbessern – evidenzbasiert, praxisnah und im europäischen Vergleich.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>SAFEST hat das Ziel, die Patientensicherheit in der perioperativen Versorgung europaweit nachhaltig zu verbessern. Im Zentrum der Selbstevaluation stehen die <a href="https://safestsurgery.eu/safestcompass">SAFEST Perioperative Patient Safety Recommendations</a><em>, </em>die gemeinsam mit internationalen Expert:innen für Patientensicherheit entwickelt wurden. Sie sind in acht Sprachen verfügbar, auch auf Deutsch.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie können Kliniken teilnehmen?</h4>



<p>Über die <strong>digitale SAFEST-Plattform</strong> bewerten sie Ihre eigenen Prozesse und Praktiken anhand der SAFEST-Empfehlungen und gleichen diese mit<strong> internationalen Benchmarks </strong>ab.</p>



<p>Die Teilnahme ist <strong>freiwillig, kostenlos und wird durch begleitende Webinare und Schulungsmaterialien</strong> unterstützt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ihre Vorteile auf einen Blick</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Evidenzbasierte Selbstevaluation Ihrer perioperativen Prozesse</li>



<li>Individuelles Feedback zur Stärkung Ihrer Patientensicherheit</li>



<li>Internationales Benchmarking mit anderen Einrichtungen</li>



<li>Begleitende Webinare und Schulungsmaterialien</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Jetzt registrieren und beim nächsten Webinar dabei sein!</h4>



<p>Melden Sie Ihre Klinik direkt an und wählen Sie einen passenden Termin für das SAFEST Einführungswebinar (Englisch).</p>



<p>Zur Registrierung und Webinar-Anmeldung <a href="https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=oIAH-YjMPEST8gqiqaJipX0gtlVQtrNNqdtM7CNX_Q5UODk1MDJWNDVESjVCSUJRSkMwQTVPNDJDVS4u&amp;route=shorturl">Join Our EU-Funded Project to Improve Patient Safety</a></p>



<p><strong>Mehr erfahren:</strong></p>



<p>Besuchen Sie die offizielle <a href="https://safestsurgery.eu">Projekt-Website</a>.</p>



<p>Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Patientensicherheit in Europa weiter zu stärken!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erweiterte Führungsstruktur für mehr Agilität und Innovation</title>
		<link>https://optimedis.de/erweiterte-fuehrungsstruktur-fuer-mehr-agilitaet-und-innovation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 10:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DE]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://optimedis.de/?p=20360</guid>

					<description><![CDATA[<p>OptiMedis stärkt seine Unternehmensführung und setzt auf eine moderne, agile Struktur.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der Einführung eines Executive Leadership Teams wird die Leitung gemeinsam mit dem Vorstand Dr. h.c. Helmut Hildebrandt breiter aufgestellt. Das neue Führungsteam bündelt digitale, wissenschaftliche und Management-Expertise und schafft die Basis für nachhaltiges Wachstum und Innovation.</p>



<p>Dr. h. c. Helmut Hildebrandt freut sich auf die enge Zusammenarbeit: „Mit dem Executive Leadership Team gewinnen wir zusätzliche Perspektiven und frische Impulse für unsere Unternehmensstrategie.“</p>



<p><strong>Dem Executive Leadership Team gehören an:</strong></p>



<p></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dr. Eva Catalá-Lehnen als Chief Innovation Officer (CIO)</li>



<li>Daniel Dröschel als Chief Digital Officer (CDO)</li>



<li>Prof. Oliver Gröne als Chief Scientific Officer (CSO)</li>



<li>Anneka Grunert als Chief Finance Officer (CFO)</li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rezension: Die Apotheke der Zukunft – Innovation, Digitalisierung und hybride Versorgung</title>
		<link>https://optimedis.de/rezension-die-apotheke-der-zukunft-innovation-digitalisierung-und-hybride-versorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Jessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[DE]]></category>
		<category><![CDATA[NEU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://optimedis.de/?p=20053</guid>

					<description><![CDATA[<p>Basierend auf dem Sammelband von David Matusiewicz (Hrsg.), „Apotheke der Zukunft: Innovation – Digitalisierung – Hybride Versorgung“.</p>
<p>The post <a href="https://optimedis.de/rezension-die-apotheke-der-zukunft-innovation-digitalisierung-und-hybride-versorgung/">Rezension: Die Apotheke der Zukunft – Innovation, Digitalisierung und hybride Versorgung</a> appeared first on <a href="https://optimedis.de">OptiMedis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Apotheke der Zukunft als „Tankstelle für Gesundheit“</h4>



<p>„Die ‚Apotheke der Zukunft‘ wird sich im Zuge der digitalen Transformationsprozesse zukünftig in eine Art ‚Tankstelle für Gesundheit‘ verändern“, so die zentrale These von David Matusiewicz in seinem Sammelband Apotheke der Zukunft: Innovation – Digitalisierung – Hybride Versorgung. Mit der „Tankstelle“ greift er auf das Jahr 1888 zurück, als Bertha Benz auf ihrer Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim beim Apotheker Willi Ockel tankte. Statt Benzin bzw. Petroleum sollen in der zukünftigen Tankstelle allerdings digitale Services und Verknüpfungen sowie präventive Dienstleistungen und Lotsenfunktionen zusätzlich zur Arzneimittelversorgung angeboten werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Chancen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit</h4>



<p>In den 38 Kapiteln des Buches werden zahlreiche Anregungen vorgestellt. Wie so oft bei Sammelbänden wiederholen sich viele Überlegungen. Berater und Anbieter von IT-Lösungen, Nahrungsergänzungsmitteln, Erklärvideos etc. „verkaufen“ ihre Angebote, und eine kritische Reflexion und Einordnung bleibt leider – bis auf wenige Ausnahmen – aus. So wäre es interessant, genauer zu betrachten, wie eine Zusammenarbeit zwischen Apotheken und Ärzteschaft zur Verbesserung der Therapieergebnisse ganz konkret aussehen könnte und welche Herausforderungen sich dabei stellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Praktische Herausforderungen im Alltag der Apothekenarbeit</h4>



<p>So sehen wir z. B., dass es im Alltag der Apothekenarbeit für die von uns im „Gesunder Werra-Meißner Kreis“ speziell als Gesundheitslotsen ausgebildeten PTAs und Apotheker:innen gar nicht so einfach ist, ihrer Beratungstätigkeit wirklich nachzugehen, obwohl wir hierfür eigens zusätzliche Vergütungen anbieten. Ähnlich wie in Arztpraxen, wo Arbeitsabläufe oft straff vorgegeben sind, ist auch in Apotheken der „Trade-off“ zwischen Kundenandrang und Beratung nicht trivial. Eigens für Beratungen vorgeplante Termine entsprechen andererseits auch nicht dem gewohnten Bild der Apothekenarbeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Beispiel aus der Praxis: Herzinsuffizienz-Screening</h4>



<p>Vielleicht könnte dies am Beispiel der Herzinsuffizienz vorgedacht werden. Wie könnten Patient:innen in der Apotheke z. B. auf die beginnende Entwicklung einer Herzinsuffizienz mit Fragebögen vorgescreent und beraten werden? Lassen sich Arztpraxen dadurch entlasten, oder werden sie zusätzlich belastet? Wie beeinflusst die Apotheke als „Verkaufsort“ für Arzneimittel die neutrale Beratung zur Vermeidung einer Entstehung und/oder Progression von Erkrankungen? Wie können Apotheken die Adhärenz von Patient:innen zu den (vorzugsweise) gemeinsam mit ihren Ärzt:innen getroffenen Medikationsentscheidungen unterstützen? Und wie können evtl. gegenüber Apotheken geäußerte Nebenwirkungen und/oder Bedenken den Ärzt:innen mitgeteilt werden?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Voraussetzungen für eine bessere Zusammenarbeit</h4>



<p>Wie müsste die Ausbildung von Apotheker:innen und Ärzt:innen gestaltet sein, wenn sie später wirklich als „therapeutisches Team“ fungieren sollen? Wie können pharmakologisch speziell qualifizierte Apotheker:innen das komplexe Arrangement der Medikation von multimorbiden älteren Patienten – z. B. mit beginnender Niereninsuffizienz – unterstützen? Oder sollte dies besser einer KI-unterstützten FORTA-Lösung* überlassen bleiben?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Aufruf zur Zusammenarbeit</h4>



<p>Gemeinsam mit interessierten Apotheker:innen und Ärzt:innen überlegen wir aktuell, einen Innovationsfondsantrag für die Erprobung einer besseren Zusammenarbeit zu stellen. Weitere Interessenten sind herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist FORTA?</h4>



<p>FORTA (Fit for the Aged) ist ein von Prof. Dr. Wehling entwickeltes Konzept zur Beurteilung der Alterstauglichkeit von Arzneimitteln. Dabei werden Wirkstoffe für Diagnosen klassifiziert. Anhand der Klassifikation der Wirkstoffe in die Stufen A (Pflichtmedikation) bis D (zu vermeiden) in der von über 20 Expert:innen entwickelten FORTA-Liste lassen sich Über- und Unterversorgung bei Versicherten ab 65 Jahren identifizieren. OptiMedis hat in Kooperation mit Prof. Wehling einen IT-Algorithmus entwickelt, der auf Grundlage der gemeinfreien FORTA-Liste Diagnose- und Medikationsdaten auswertet und eine Weiterentwicklung zur Entscheidungshilfe in der Arzneitherapie für ältere Patienten ermöglicht.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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