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16. Oktober 2026

Notfallreform: Neue Strukturen brauchen regionale Steuerung

Die Reform der Notfallversorgung schafft neue Strukturen für eine bessere Patientensteuerung. Doch damit Patientinnen und Patienten künftig schneller die passende Versorgung erhalten und Notaufnahmen entlastet werden, müssen die Angebote vor Ort sinnvoll ineinandergreifen. Entscheidend ist, die neuen Strukturen nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil eines regionalen Versorgungssystems – ein Ansatz, den OptiMedis seit vielen Jahren verfolgt.

Mit der vom Bundestag beschlossenen Notfallreform sollen unter anderem Integrierte Notfallzentren (INZ) geschaffen und die Notrufnummer 112 und der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 enger miteinander verzahnt werden. Entscheidend für den Erfolg wird jedoch nicht allein der Aufbau neuer Strukturen sein, sondern vor allem ihre Einbindung in die regionale Versorgung.

Die Krankenhausreform verändert die Versorgungslandschaft, die Notfallreform verändert den Zugang zur Versorgung. Beides muss zusammengedacht werden. Dafür braucht es fundierte Analysen der regionalen Versorgungsbedarfe und Patientenströme, abgestimmte Versorgungspfade sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, Kassenärztlichen Vereinigungen, Rettungsdiensten, Krankenkassen und Kommunen.

OptiMedis bringt hierfür langjährige Erfahrung in der datenbasierten Versorgungsanalyse, der Entwicklung integrierter Versorgungskonzepte und dem regionalen Netzwerkmanagement mit. Diese Kompetenzen können dazu beitragen, Versorgungslücken zu identifizieren, Patientenwege besser zu gestalten und die neuen Strukturen bedarfsgerecht in die regionale Versorgung einzubinden.

Wichtig ist zudem, die Wirkung der Reform von Beginn an zu überprüfen: Werden Patient:innen zielgerichteter versorgt? Können Notaufnahmen entlastet werden? Verbessern sich Versorgungsqualität und Ressourceneinsatz?

Die Notfallreform bietet die Chance, Akutversorgung nicht nur neu zu organisieren, sondern regional besser zu vernetzen und konsequent an den Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten.

Sie haben Fragen oder möchten weitere Informationen haben? Bitte wenden Sie sich an Dr. Eva Catalá-Lehnen (e.catala@optimedis.de).